WaKü für Nvidia MSI RTX 2070

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Wenn die WLP vor dem Verheiraten verstrichen wird, wird es sicherlich schwer die gleichmäßige Verteilung eines zb erbsengroßen WLP Punkt mittig nachzuvollziehen. Wäre für mich auch der einzige Punkt zur nachträglichen Kontrolle, also nochmal alles aufmachen, WLP komplett weg usw.
Mach ich, wann auch immer. Ich weiß, dass man die Paste normalerweise aufträgt wie von dir beschrieben. Blöd war, dass sie hier nicht in einer Spritze, sondern im Säckchen kam. Das ließ sich quasi nur verschmieren.

Und Staubfilter am Bodenlüfter net vergessen.
Danke. Alle ansaugenden Lüfter haben Staubfilter.
 
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Jo, das mit dem Säckchen war nicht förderlich dafür und u.U. reicht dir bei mehrmaligem Entfernen die Menge auch gar nicht.
Ich bin mir ja auch nicht sicher, ob das überhaupt was bringt, ist aber einen Versuch wert.
Kannst es ja im Hinterkopf behalten und dir ggfs eine Tube WLP, grizzly kyronaut zb zulegen für den Versuch, irgendwann [emoji6]
 
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Tendenziell kannst du mehr Leistung durch bessere Kühlung nur erreichen, wenn du dich bereits unter Luftkühlung im Throttle-Bereich durch hohe Temperaturen befindest.
Na ja, der anliegende Takt ändert sich schon mit der Chiptemperatur; jemand schrieb, bei ihm etwa alle acht Grad C. Nur ist das Limit eben irgendwann erreicht (genauer: die Skalierung wird so schlecht, dass es scheint, als ob das Limit ereicht sei). Wann das der Fall sein würde, konnte ich vorher nicht wissen. Insofern gibt's auch keinen Blick zurück im Zorn.

Ich hatte durch die Wasserkühlung auf mindestens zwei bis drei Taktstufen à 15 MHz gehofft. Die zehn Grad Unterschied schaffen aber nicht mal eine Stufe. Wenn ihr recht habt mit euren Vermutungen, komme ich durch eine "Reparatur" irgendwann noch zehn Grad runter. Vielleicht gibts dann noch mal ein Erfolgserlebnis. :daumen:
 
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Ich bin da kein Profi, da gibt's ganz andere, vor allem im Grafikkarten Unterforum.
Dennoch war ich bisher der Auffassung, dass das Throttlen, also die taktweise Herabsetzung, erst ab einem Grenzwert passiert, der je nach GPU irgendwo liegt. Vielleicht bei 60,65 oder 70°. Ich meine aber alles unter dem Grenzwert hat den Takt nicht zusätzlich erhöht. In anderen Worten: bis Grenzwert x: 100% möglicher Takt, ab Grenzwert x: in Stufen zu y ° Erhöhung, z weniger Takt
Aber das sollen lieber andere ausführen, sonst vermittel ich noch falsche Infos.
 
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Evtl. ist auch UVen jetzt besser. Normalerweise sinkt auch der Verbrauch, wenn die Spawas kühler sind.
Nicht zu vergessen, dass ich das stärkere Bios verwenden kann, ohne mich wegen einer nicht passenden Lüftersteuerung mit 2-in-1-Adapter zu sorgen.

Die Luftbläschen im Kühler sind weg, die Temps unverändert.
 

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Die kleinen Luftblasen was sich am Schlauch oder wie in deinem Fall am Plexiglas anhaften brauchen meist ein paar Tage bis sie von alleine weg sind.
 
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Ich bin da kein Profi, da gibt's ganz andere, vor allem im Grafikkarten Unterforum.
Dennoch war ich bisher der Auffassung, dass das Throttlen, also die taktweise Herabsetzung, erst ab einem Grenzwert passiert, der je nach GPU irgendwo liegt. Vielleicht bei 60,65 oder 70°. Ich meine aber alles unter dem Grenzwert hat den Takt nicht zusätzlich erhöht. In anderen Worten: bis Grenzwert x: 100% möglicher Takt, ab Grenzwert x: in Stufen zu y ° Erhöhung, z weniger Takt
Aber das sollen lieber andere ausführen, sonst vermittel ich noch falsche Infos.

...die erste Taktstufe wird schon bei 53°C gedrosselt dann bei 58°C und 63°C. Wenn es noch heißer wird verkürzt sich der Intervall zumindest bei der 2080. Dürfte nicht viel anders sein bei der 2070
 
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Bei mir ist die erste Taktstufe schon mit überschreiten der 37°C mit 15 MHz fällig, die nächste dann bei etwa 48-49°C um weitere 15 MHz.
 
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...die erste Taktstufe wird schon bei 53°C gedrosselt dann bei 58°C und 63°C. Wenn es noch heißer wird verkürzt sich der Intervall zumindest bei der 2080. Dürfte nicht viel anders sein bei der 2070

Jo, in der Art müsste Nilssohn sein UVen auslegen, denn die Temps sind momentan noch zu hoch.
Weniger Spannung = bessere Temp. = weniger Spannung...
Am Ende könnte ein brauchbarer 24/7-Takt mit gesenkter Spannung(+W) rausspringen, der doch deutlich besser als Stock ist.
(falls Er noch die ganz originalen Werte z.Vgl. hat)
Und der Vram könnte auch höher betrieben werden. Da müsste man schauen, ob mehr Vram-Takt mehr GPU-Spannung erfordert,
wg. der höheren Auslastung.
 
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Bekommt dein Radiator eigentlich Frischluft, und hast du mal die Temperatur im Gehäuse gemessen?

Ich kann es nicht genau auf dem Bild erkennen, aber es sieht für mich so aus, als würdest du die warme Luft aus dem Gehäuse durch den Radiator nach draußen pusten?
 
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Ja, ich habe mich für die "blasende" Methode entschieden. Die Radiatorlüfter schieben die Luft also durch die Lamellen nach draußen.

Wie schon erwähnt glaube ich nicht an ein thermisches Problem im Gehäuse. Aber glauben heißt nicht wissen, also ... ;)

Mangels Temperatursensor für die Gehäuseluft (wüsste nicht, wie ich das sinnvoll mit einem elektronischen Fieberthermometer hinkriege) habe ich ein paar Zustände mit HWiNFO festgehalten.

  • Rechner idle 5 Min. nach erstem Start, Raumtemperatur 19-20°C
  • Anschließend 30 Min. Heaven Benchmark, Grafikkarte @stock. Der Boosttakt startet bei 1920 MHz und sinkt im Verlauf auf 1875 bei bis zu 58°C GPU-Temp, Raumtemp. 20°C
  • Anschließend 30 Min. Heaven Benchmark, Grafikkarte +180 MHz GPU, +1000 MHz VRAM. Der OC-Takt startet bei 2070 MHz und sinkt im Verlauf auf 2040 MHz bei bis zu 65°C GPU-Temp, Raumtemp 20-21°C.
Anbei die HWiNFO-Screenshots mit den weiteren Messwerten. Eure Kommentare sind erbeten.
 

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Das Problem bei dir ist das wir die Wassertemperatur nicht kennen und so kann nicht heraus gesehen werden ob diese Temperaturen sich auch mit der Wassertemperatur ableiten lassen. Denn wenn ich deine Temperaturen mit nur 30°C Wassertemperatur hätte dann würde was mit dem Kühler nicht stimmen. Hätte ich aber diese Temperaturen mit einer Wassertemperatur von 45°C oder mehr, wäre es wieder normal.

Für mich sind die Temperaturen zwar unbedenklich was die Grafikkarte angehen, aber zu hoch bedenkt man das es sich hier um eine Wasserkühlung geht. Denn in diesem Fall hast du im Grunde fast die selben Temperaturen wie unter Luft und hättest dir dieses ganze Umbauen und Geld investieren sparen können. Du müsstest versuchen aus dem AGB die Temperatur zu messen um zu wissen wie hoch deine Wassertemperatur dabei ist.
 
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Du müsstest versuchen aus dem AGB die Temperatur zu messen um zu wissen wie hoch deine Wassertemperatur dabei ist.
Schlägst du vor, das Fieberthermometer während eines Belastungstests in den AGB zu halten? :) Es misst Temperaturen zwischen 32 und 42°C, das könnte also klappen. Wenn's durch die Öffnung passt.
 
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Versuche es... ich habe es noch nie gemacht, aber ich habe es als Ratschlag schon oft in Foren gelesen.

EDIT:

Meine Grafikkarte ist schon von Werk aus mit einem Wasserkühler ausgestattet.
Gekauft habe ich die Grafikkarte im Dezember kurz vor Weihnachten.

Ende Januar glaube um den 24em hatte ich meine Grafikkarte zerlegt, denn anfangs lag die Temperatur um die 40-43°C aber nun bewegte sich die Temperatur im Bereich 48-50°C. Natürlich für eine Grafikkarte unbedenklich, aber wenn sich die Temperaturen verändert macht es mich stutzig wenn die Wassertemperatur hierbei sich nicht verändert hat. Der Grafikkarte lag auch eine Tube EK-TIM WLP im Lieferumfang mit bei und von der Konsistenz her muss auch die selbe WLP original bereits drauf gewesen sein.

Nachdem ich die WLP mit der EK-TIM neu versehen hatte, hatte ich wieder meine 40-43°C. Aber vor einiger Zeit ist mir auch schon aufgefallen das die Temperaturen sich wieder in diesem Bereich bewegten und vorgestern hatte ich innerhalb eines Spiels mit einem OC von 2070/7500 MHz die 50°C wieder erreicht. Daher zerlegte ich gestern erneut meine Grafikkarte.

Möchte aber nochmals erwähnen das es mir eher um das Basteln ging, da diese Temperaturen für eine Grafikkarte unbedenklich sind. Wollte auch schauen wie das ganze nun aussah mit der WLP was ich drauf machte. Denn original war eine ganze Tube drauf gespritzt worden und das meiste lang ehe daneben was eine große Sauerei war.

Anhang anzeigen 1036340 Anhang anzeigen 1036341

Eines der Bilder ist leider nicht gut geworden und ich habe es erst nach dem zusammenbauen als mein Rechner wieder lief gesehen, daher habe ich es etwas bearbeiten müssen damit man es besser sehen kann. Die WLP war auch etwas ausgetrocknet und das nach so kurzer Zeit. Habe gestern meine gute MX-4 verwendet womit ich gute Langzeiterfahrung habe. Natürlich wäre Thermal Grizzly Kryonaut bestimmt besser geeignet, aber die habe ich momentan nicht da und so schlimm waren die Temperaturen jetzt auch nicht, so das ich meine MX-4 die nächsten Monate mal testen möchte.

Das Ergebnis ist wieder sehr gut.
Mit Untervolt 2025/7000 MHz an die 40-41°C und mit OC auf 2070/7500 MHz kam ich nicht über 43°C.

Würde ich jetzt Pads drauf haben was den Abstand etwas vergrößert würden sich die Temperaturen auch verschlechtern und ich kann es zwar jetzt nicht genau sagen, aber ich vermute bei dir das du Pads irgendwo drauf hast wo sie nicht hin gehören oder manchmal sind auch unterschiedliche Pads dabei die sich mit der dicke ändern. In einem Fall hier im Forum hatte jemand auch ähnliche Temperaturen wie deine Grafikkarte und er hatte die Pads falsch verbaut und das ganze passte dann wieder als er das ganze nochmals zerlegte und die Pads erneut überprüfte.

Aber ohne die Wassertemperatur zu kennen kann das ganze nicht gut abgeschätzt werden, denn in meinem Fall wäre es wieder normal gewesen hätte sich die Wassertemperatur um den selben Wert mit erhöht.

Ach so so sind meine Wärmeleitpads drauf.
Anhang anzeigen 1036343

Also nur an den Positionen VRam und Spannungswandler.
(Einer der Pads ist auf dem Bild verrutscht, musst dir an die obere freie Stelle vorstellen.)
 
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Schlägst du vor, das Fieberthermometer während eines Belastungstests in den AGB zu halten? :) Es misst Temperaturen zwischen 32 und 42°C, das könnte also klappen. Wenn's durch die Öffnung passt.
Genau das, habe ich zb gemacht ums alle Tempsensoren gegeneinander kalibrieren zu können, und das waren immerhin 5 [emoji2957]
 
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Ich komm nicht rein mit dem Thermometer. Es ist zwar dünn genug für die Öffnung, aber von oben ist kein Platz. Müsste mindestens die SSDs und HDDs ausbauen. Das mach ich jetzt nicht. Fingerfühlen außen am AGB und den Schläuchen sagt: das Wasser ist gut warm :)

Weiterer Test, diesmal mit Radiatorlüftern auf Vollgas (=bis zu 1850 UpM anstatt vorher ca. 1000):

  • 30 Min. Heaven Benchmark, Grafikkarte +180 MHz GPU, +1000 MHz VRAM. Die Karte hält den OC-Takt von 2070 MHz. Die GPU-Temp geht bis 56°C, Raumtemp 22°C.
Der dünne Radi bringt also, wenn er voll angeblasen wird, noch mal 9 bis 10°C und vielleicht 30 MHz. Der Geräuschpegel wäre beim Spielen mit Kopfhörern akzeptabel, aber akustisch kein nennenswerter Gewinn mehr gegenüber der Luftkühlung. Ein weiterer Test mit allen Systemlüftern auf 100% brachte mehr Lärm, aber keine weitere Temperaturreduktion.

@IICARUS: Danke für deine Ausführungen. Ich habe hier eher die Paste als die Pads im Verdacht. However, es führt kein Weg dran vorbei: Irgendwann ;) mach ich den Kühler wieder auf und zu, mit neuer Paste und überprüften Pads und Verschraubung.

@GMJ: Ob das dann dann gleich ein guter Zeitpunkt für einen Quadro ist :schief:, wird sich weisen. (Der braucht einen freien internen USB-Port, und das gibt die nächste Totaloperation. Beim Boardeinbau hab ich nämlich die Pins des letzten freien verbogen :ugly: und ihn damit unbrauchbar gemacht. Das kann ich nur reparieren, wenn ich das Board ausbaue. Aber das wollte ich ja eh mal angehen ...)
 

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