Wahlrecht ab 16, gut oder schlecht?

Wie steht ihr zum Wahlrecht ab 16? (Bitte kurz begründen)


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Die wählen eher die Partei, die gegen Tabaksteuererhöhungen und für einen früheren Führerschein sind ;)

Glaube ich nicht, besonders, da ich selbst erst 17 bin und sicherlich keine Partei wählen würde, die auch nur eines von den beiden Argumenten vertritt!

Früher im Kaiserreich durften übrigends nur Männer über 25 wählen
Und was willst du uns damit sagen?:huh:

@ Robin:
16/17 jährige sind weder Stammwähler, noch so selbstlos, das sie sagen, was interessieren mich die Politik in den letzten 10 Jahre meines Lebens, ich will nur, dass es meinen Enkeln gut geht. Außerdem haben sie weniger Lebenserfahrung. Entsprechend bleiben für die 16/17er nur das negative der Rentner.

Stimmt nicht ganz. Junge Wähler sind noch nicht so befangen mit traditionellen Werten, allgemein haben viele eine andere Weltanschauung als ältere Menschen. Gerade deshalb finde ich, dass man sie wählen lassen sollte;)
 
@ quanti:
Und? Ist doch die sache eines jeden Wählers zu entscheiden ob er sein Leben lang das selbe wählen will. In seinen Augen ist das dann eben die beste Partei. M.M.n. ist das sinnvoller als jedes mal eine neue Weltanschauung an die Macht kommen zu lassen, die ihre ganze Amtszeit damit verschwendet die Reformen der Vorgänger rückgängig zu machen.

Aber sie wählen die Partei ja nicht wegen der Inhalte, sondern weil sie die Partei schon seit 40 Jahren wählen und nichts anders kennen.
Meine Großmutter als Beispiel (sie lebt inzwischen nicht mehr) hat immer SPD gewählt, ihr ganzes Leben lang, und als ich sie mal danach fragte, wieso sie die wählt, hat sie gesagt, dass die andere Partei (sie wusste nicht mal, dass sie CDU heißt) nicht will, dass der kleine Arbeitnehmer ein eigenes Haus besitzt, die SPD will aber, dass auch der kleine Arbeitnehmer ein eigenes Haus besitzt und deshalb hat sie SPD gewählt.
Versuch mal dagegen zu argumentieren. :ugly:

Und so denken eben viele ältere Leute (so ähnlich natürlich, aber die gleichen Grundzüge). Die sehen die Agenda 2010 Politik Schröders nicht, sie sehen nicht, dass rot/grün den Weg für die "Heuschrecken" geebnet hat oder die Verarmung der Unterschicht.
Rentner wollen nur eins, gut leben, alles andere ist ihnen egal und wenn irgendeine Partei irgendwann mal ankommt und sagt, dass sie die Renten kürzen müssen, dann brennt in diesem Land die Luft. Das wird nie passieren, das machen die "Volksparteien" nicht, denn die 20 Millionen Rentner sind eine Bank für sie, wenn es um Wahlen geht.
Aber wenn es darum geht, ein neues Rentensystem zu schaffen, unabhängig von der Arbeit (denn derzeit bezahlen ja nur die Leute das Rentensystem, die sozial pflichtig beschäftigt sind und deren Zahl sinkt ständig), muss man auch die Renten kürzen, bzw. die Steuern erhöhen, dass die Rentner weniger Geld haben. Daran traut sich aber keine Partei, obwohl sie es müssten.
 
Finde ich sehr schlecht..

Ein 16 Jähriger ist meiner Meinung nach nicht reif genug abzuschätzen was wichtig in einem Leben ist und was nicht.
In diesem Alter leben die meisten noch zu Hause mit Muttis vollem Kühlschrank und wissen nicht wie ein eigenständiges Leben zu führen ist.

Ausserdem haben die nur die Politikkenntnisse die sie in der Schule lernen, und wählen den, den ihr Lehrer gut findet:schief:

Warum können nicht gleich 2 Jährige wählen gehen? Die haben doch auch ein Recht auf ihre Meinung:ugly:

Da kann man ja gleich das gesetzliche Mindestalter von 18 auf 16 senken, die 16 Jährigen saufen ja sowieso schon alles was es gibt :D
Völliger Unsinn.
 
Hab noch ne Katze :D

Als würde das die Kinder interessieren, mal ehrlich, mit 16 Jahren ist man erstmal mit Bier+Mädels oder als Mädchen mit Bravo+Schminke beschäftigt, 18 macht da mehr Sinn:D
 
Mit 16 gehen die meisten halt noch zur Schule, mit 18 sind sie eventuell schon im Berufsleben angekommen, bzw. stehen kurz davor, da macht man sich eher Gedanken über die politische Landschaft.
Trotzdem finde ich mein Konzept super. :D
 
Siehe oben: "mehr als notwendig". Die meisten Leute verfügen nicht über das Wissen, das nötig wäre, um dieses Maß zu einzuschätzen und sie weigern sich, auf diejenigen zu hören, die dieses Wissen haben - nachweislich zum eigenen Schaden. Desweiteren widersprechen auf einen flüchtigen Blick die meisten Errungenschaften, denen sich der Mensch brüstet, der klassischen biologischen Evolution auf organismischer Ebene - darunter auch Demokratie als solche.
(umfassend betrachtet ist die kulturelle Entwicklung, einschließlich Demokratie und Wertschätzung der Natur, nicht nur ihrerseits evolutionären Mechanismen unterworfen, sondern insgesamt Teil der Überlebensstrategie von Homo sapiens und damit nicht Widerspruch zu, sondern Teil von biologischer Evolution)
Im Prinzip sind Demokratie, Religion, Moral und Ethik die größten Schwächen der Menschheit. :ugly:
Die Verbreitung von Meinungen kann, in abhängig von der Form, sehr wohl Schaden anrichten, z.B. in dem andere Leute fehlinformiert werden. Deswegen gibt es in Deutschland auch eine Meinungsfreiheit, aber keine Meinungsäußerungsfreiheit oder gar eine Publikationsfreiheit. Du darfst denken, was du willst - aber es an die Wand (sei es real oder Messageboard) plakatieren darf man nicht alles.
Eine Meinungsfreiheit habe ich auch in der schlimmsten Diktatur so lange ich keinem davon erzähle ;)
Eine gute Demokratie würde sich dadurch bemerkbar machen, dass es auch Meinungsäußerungsfreiheit und Publikationsfreiheit gibt. Aber wir leben hier in Deutschland eh nur in einer Scheindemokratie bzw. Wirtschaftsdiktatur :lol:
 
Trotzdem finde ich mein Konzept super. :D

Da wirst du aber einer der wenigen sein. Die Einführung eines einheitlichen Stimmengewichtes wird gemeinhin als großer Fortschritt auf dem Weg zu Gerechtigkeit gefeiert und dein Vorschlag beinhaltet auch noch diverse praktische Probleme (Stichwort: Staatsbürgerschaft, getrennte Eltern, zeitlicher Abstand Geburt-Wahl,...)

Im Prinzip sind Demokratie, Religion, Moral und Ethik die größten Schwächen der Menschheit. :ugly:

Insbesondere die letzten beiden sind elementarer Bestandteil der Definition von Menschheit :rollen:

Eine Meinungsfreiheit habe ich auch in der schlimmsten Diktatur so lange ich keinem davon erzähle ;)
Eine gute Demokratie würde sich dadurch bemerkbar machen, dass es auch Meinungsäußerungsfreiheit und Publikationsfreiheit gibt. Aber wir leben hier in Deutschland eh nur in einer Scheindemokratie bzw. Wirtschaftsdiktatur :lol:

Wenn du eine Demokratie nur dann "gut" nennst, wenn sie es erlaubt, beliebig Lügen zu verbreiten, solltest du dir mal Gedanken über den Sinn von Kommunikation machen.
 
Für mich ist die Menschheit ein Zusammenschluss einer größeren Menge Exemplare des Spezies Mensch. Moral und Ethik wurden da nur irgendwann mal reingedichtet.

Beliebig Lügen verbreiten ist doch schon ganz groß in Mode bei Politikern, Bankern und diversen Interessensverbänden der Wirtschaft ;) Zur Meinungsäußerungsfreiheit gehört für mich auch die freie Äußerung über Regierungsform am besten, welche Grundgesetze man sich geändert wünscht, was man über diverse andere Rechte hält usw. :schief:
Hier in Deutschland muss man ja schon um seine eigenen Rechte bangen, wenn man die Demokratie und Grundgesetz kritisiert. Das ist dann fast genauso wie in einer Diktatur, wo mir dann eventuell noch Folter und Todesstrafe drohen, wenn ich über die Regierung schimpfe ;)
 
Da wirst du aber einer der wenigen sein. Die Einführung eines einheitlichen Stimmengewichtes wird gemeinhin als großer Fortschritt auf dem Weg zu Gerechtigkeit gefeiert und dein Vorschlag beinhaltet auch noch diverse praktische Probleme (Stichwort: Staatsbürgerschaft, getrennte Eltern, zeitlicher Abstand Geburt-Wahl,...)

Finde ich nicht, wenn ein Elternteil Ausländer ist, kann dieser natürlich nicht wählen, sind die Kinder aber deutsche, sind sie natürlich stimmberechtigt.
Bei getrennt lebenden Eltern habe ich auch keine Probleme, dort, wo die Kinder die meiste Zeit leben, ist ihre Stimme angesiedelt, also bekommen allein erziehende Mütter eben zwei (oder mehr Stimmen), weil das Kind bei ihnen lebt und nicht beim Vater.
Leben die Kinder jedoch hauptsächlich beim Vater, bekommt er die Stimmen und wieso gibts ein Problem mit Geburt und Wahl?
Wenn die Wahl eine Woche nach der Geburt ist, haben die Eltern eine Stimme mehr, ist sie vor der Geburt, eben nicht.
 
Finde ich nicht, wenn ein Elternteil Ausländer ist, kann dieser natürlich nicht wählen, sind die Kinder aber deutsche, sind sie natürlich stimmberechtigt.

Die Kinder selbst können aber nicht abstimmen. Erhält ein Elternteil also mehr politischen Einfluss, wenn sein Partner Ausländer ist, d.h. es die Zusatzstimmen des Kindes nicht teilen muss? Wie sieht es deiner Meinung nach überhaupt aus, wenn sich die Familienoberhäupter nicht einig sind - halbe Stimmen?
Was ist mit Kindern, bei denen beide Eltern Ausländer mit unbefristetem Aufenthaltsrecht und langjährigem Aufenthalt sind, was ebenfalls zur Erlangung der Staatsbürgerschaft führt? Sind solche Kinder Wähler zweiter Klasse, deren Stimme verfällt?

Bei getrennt lebenden Eltern habe ich auch keine Probleme, dort, wo die Kinder die meiste Zeit leben, ist ihre Stimme angesiedelt, also bekommen allein erziehende Mütter eben zwei (oder mehr Stimmen), weil das Kind bei ihnen lebt und nicht beim Vater.

Das heißt also, du willst die so schon extrem problematischen Sorgenrechts- und Scheidungsstreitigkeiten in Zukunft auch noch um das Recht auf politische Mitbestimmung erweitern??

und wieso gibts ein Problem mit Geburt und Wahl?

Weil die deutschen Meldeämter bislang 16/18 Jahre Zeit haben, die Wahlbeteiligung eines Bürges zur organisieren - in Zukunft sind es (wenn man die Möglichkeit der Mutter auf Briefwahl berücksichtigt) wenige Minuten. Oder soll die politische Bedeutung deiner Jüngstwähler etwas davon abhängen, ob sie zufällig in der richtigen (=weiter vor der Wahl liegenden) Hälfte eines Jahres geboren sind?


Imho ist dein Vorschlag ein Verstoß gegen das Gleichberechtigungsgesetz, gegen den manche NPD-Vorschläge Grundgesetzkonform erscheinen.
 
ruyven_macaran unser lupenreiner Demokrat :D
so ziemlich alles wäre gerechter als wir im Moment haben, da ist quantenslipstreams Vorschlag wenigstens ein Anreiz die Geburtenrate in Deutschland wieder zu erhöhen ;)
 
Tut mir leid, aber hier muss geschlossen werden. Nicht nur, das hier vom Thema abgewichen wird; auch rassistische Äußerungen können hier in keinster Weise toleriert werden.
 
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