VJoe2max
BIOS-Overclocker(in)
AW: Wärmeleitpad oder doch lieber Paste?
? Die Erfahrungen damit sind wie gesagt durchwachsen und der sog. Burnin klappt nicht immer. So ins Detail wollte ich da eigentlich gar nicht gehen
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Des Weiteren zeichnen sich Lote dadurch aus, dass sie sich mit anderen Metallen mittels einer Diffusionsschicht verbinden können. Es hängt dabei aber vom Werkstoff, ab mit dem der Kontakt entsteht, ob und wie stark sich das Lot an die Oberfläche bindet.
Auch da könnte man jetzt ins Detail gehen, aber ich denke es reicht zu wissen, dass Liquid-Metal Pads und "Paste" jeweils Lote auf Gallaiumbasis darstellen. Man könnte sie auch durchaus zum Löten verwenden
(auch liquid-pro im Tieftemperaturbereich). Die niedrig schmelzenden Lote die zur Anbindung des IHS ans DIE von den CPU-Herstellern verwendet werden unterscheiden sich btw auch nur wenig davon
.
Das ist sicher alles richtig - dennoch gilt das eigentlich nur bei ebay, wo sich oft ein Haufen Ahnungsloser herumtreibt. Mir ist es ebenfalls schleierhaft warum manche Leute für CPUs die eigentlich nur noch nostalgischen Wert haben (selbst wenn es mal Spitzenmodelle waren) bereit sind so viel Geld auszugeben. Für einen mit LiquidPro eingesauten P4 (egal welchen Modells) müsste man mir z.B. schon was zahlen, damit ich den der fachgerechten Entsorgung anheim führe
.
In den einschlägigen Foren wird man so was jedenfalls kaum los und bei den meisten Leuten (insbesondere denen die bereits selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben) schrillen bei liquid metall pads oder liquid pro normalerweise alle Alarmglocken. Wenn der Käufer die Wahl hat werden meiner Erfahrung nach gegenüber einer CPU die mit normaler WLP betrieben wurde regelmäßig deutlich niedrigere Preise erzielt
- das geht bis zur Unverkäuflichkeit.
- dabei ist es so einfach
.
Über das Silentmaxx erlaube ich mir diesbezüglich aber kein Urteil. Da es auf Basis des Fortron Zen aufgebaut ist, würde es mich wundern, wenn es diesem in Punkto Haltbarkeit deutlich nachstehen würde - und das schneidet da eigentlich ganz gut ab.
Es stimmt zwar, dass manche ältere Netzteile mit Spitzenwirkungsgraden um 85% bereits bei höheren Lasten als 20% der Nennlast massiv einbrechen, aber bei dem Silentmaxx-Gerät kann man von einer ähnlich flachen Kennlinie wie bei seinem passiv gekühlten Basismodell ausgehen
. Davon auf 89% max. hoch gerechnet würde vermutlich locker die Bronze-Hürde und evtl. auch knapp die Silber-Hürde genommen.
Btw: Der maximale Wirkungsgrad wird in aller Regel nicht bei 100% Nennlast erreicht sondern bei ca. 50% bis 80% der Nennlast
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Dem ist nichts hinzuzufügen
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Hab ich was anderes gesagtDa hab ich in Bezug auf das Pad anderes gehört. Wenn man es überhaupt mal geschmolzen bekommt (mit Mehrkomponentenwakü imho äußerst riskantes Vorhaben, da man längere Zeit die Pumpe anhalten und damit weitere Komponenten auf bedenkliche Temperaturen bringen müsste), dann i.d.R. nur für kurze Zeit.
? Die Erfahrungen damit sind wie gesagt durchwachsen und der sog. Burnin klappt nicht immer. So ins Detail wollte ich da eigentlich gar nicht gehen
. Es ist auch im erstarrten Zustand ein Lot! Lote zeichnen sich, wie empty bereits ansatzweise erläuterte, dadurch aus, dass es sich um niedrig schmelzende Legierungen handelt, deren Schmelzpunkt in der Regel niedriger ist als, der jeder Einzelkomponente. In der Regel sind es Eutektika aus zwei oder mehr Phasen die so legiert werden, dass sie in einem sog. eutektischen Punkt erstarren - das heißt alle Phasen erstarren zum selben Zeitpunkt und bei einer niedrigeren Temperatur als der Schmelztemperatur der Einzelkomponenten.Und in ungeschmolzenem Zustand kann es nicht legieren.
P.S.: "Lot" würde ich übrigens nur für Substanzen verwenden, die zum löten dienen![]()
Des Weiteren zeichnen sich Lote dadurch aus, dass sie sich mit anderen Metallen mittels einer Diffusionsschicht verbinden können. Es hängt dabei aber vom Werkstoff, ab mit dem der Kontakt entsteht, ob und wie stark sich das Lot an die Oberfläche bindet.
Auch da könnte man jetzt ins Detail gehen, aber ich denke es reicht zu wissen, dass Liquid-Metal Pads und "Paste" jeweils Lote auf Gallaiumbasis darstellen. Man könnte sie auch durchaus zum Löten verwenden
(auch liquid-pro im Tieftemperaturbereich). Die niedrig schmelzenden Lote die zur Anbindung des IHS ans DIE von den CPU-Herstellern verwendet werden unterscheiden sich btw auch nur wenig davon
. Der Wiederverkaufswert meines ca. 3 Jahre mit Liquid Pro betriebenen 3,4EE lag Anfang letzten Jahres bei 200€. Auch die Erfahrungen bezüglich Entfernbarkeit sowie die Bedenken gegenüber leitfähigen Substanzen zwischen zwei Metallplatten gehen weit auseinander, ich verweise mal auf den passenden Sammelthread.
Leute bei eBay, scheinbar bevorzugt Aufrüster. Die High-End-CPUs eines Sockels oder auch nur eines Chipsatzes erzielen regelmäßig Preise. Siehe XP3200+, siehe 3,4EE So478, siehe (in verbindertem Maße, da Chipsatz) die So775 P4EE, siehe die Top-So939er und ganz aktuell: QX9650 und QX9700 ()
Frag mich nicht wieso. Mir war der geringe Aufwand von Aufrüsten gegenüber komplett austauschen zwar auch schon einige Nachteile wert (HD3850AGP@Wakü hatte kein berauschenden P/L-Verhältniss), aber die Preise, die einige CPUs erzielen, sind wirklich absurd.
Das ist sicher alles richtig - dennoch gilt das eigentlich nur bei ebay, wo sich oft ein Haufen Ahnungsloser herumtreibt. Mir ist es ebenfalls schleierhaft warum manche Leute für CPUs die eigentlich nur noch nostalgischen Wert haben (selbst wenn es mal Spitzenmodelle waren) bereit sind so viel Geld auszugeben. Für einen mit LiquidPro eingesauten P4 (egal welchen Modells) müsste man mir z.B. schon was zahlen, damit ich den der fachgerechten Entsorgung anheim führe
.In den einschlägigen Foren wird man so was jedenfalls kaum los und bei den meisten Leuten (insbesondere denen die bereits selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben) schrillen bei liquid metall pads oder liquid pro normalerweise alle Alarmglocken. Wenn der Käufer die Wahl hat werden meiner Erfahrung nach gegenüber einer CPU die mit normaler WLP betrieben wurde regelmäßig deutlich niedrigere Preise erzielt
- das geht bis zur Unverkäuflichkeit.Komisch, dass diese Art von Silentnetzteilen so unbeliebt istWenn ich mich an die Erfahrungen mit deren ersten "super-silent-0db-Passiv...."- Netzteilen erinnere, stimmten die Superlative aber nach ein paar Monaten Einlaufzeit auch. Denn ein Netzteil, dass nicht mehr läuft, kann auch nicht mehr brummen![]()
- dabei ist es so einfach
. Über das Silentmaxx erlaube ich mir diesbezüglich aber kein Urteil. Da es auf Basis des Fortron Zen aufgebaut ist, würde es mich wundern, wenn es diesem in Punkto Haltbarkeit deutlich nachstehen würde - und das schneidet da eigentlich ganz gut ab.
"89+" würde ich übringes nicht mit 80+ Bronze gleichsetzen. Alte Netzteilserien haben Effizienzen von deutlich über 80%, auch über 85% bei maximaler Auslastung erreicht. Ein derartiges fast-90er würde aber bei 20% Last vermutlich kaum mehr 60% schaffen, nicht die 82%, die für Bronze benötigt werden und auch nicht die 80%, um überhaupt eine Zertifizierung zu erhalten.
Es stimmt zwar, dass manche ältere Netzteile mit Spitzenwirkungsgraden um 85% bereits bei höheren Lasten als 20% der Nennlast massiv einbrechen, aber bei dem Silentmaxx-Gerät kann man von einer ähnlich flachen Kennlinie wie bei seinem passiv gekühlten Basismodell ausgehen
. Davon auf 89% max. hoch gerechnet würde vermutlich locker die Bronze-Hürde und evtl. auch knapp die Silber-Hürde genommen. Btw: Der maximale Wirkungsgrad wird in aller Regel nicht bei 100% Nennlast erreicht sondern bei ca. 50% bis 80% der Nennlast
. Ein gutes non-Wakü-NT ist eindeutig die bessere Wahl. (auch wenn Silent höchste Priorität hat. -> Nightjar)
Dem ist nichts hinzuzufügen
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