Jeder Euro den Du investierst kommt als Zeitersparnis wieder raus.
Aber nur wenn man weiss, dass die Software und der eigene Workflow dies auch ausnutzt. Wenn die Sachen in 16 GB Ram passen, alle Effekte während der Bearbeitung über GPU laufen, dan bringt eine schnellere CPU oder auch mehr Ram nichts.
Die Sony a7R II kann schonmal nur UHD@30Hz mit max. 100 MBit/s, die Sony a7 III ist auch nicht "besser". So riesig sind die Datenmengen also nicht (die Pana GH5 nimmt UHD mit der vierfachen Datenrate auf). Falls da nur wenige Spuren über einander gelegt werden sollen, würden sogar gute SATA-SSDs aus Quell- und Ziellaufwerk genügen.
Ich finde es schon eher lustig, dass hier ein recht guter PC vorhanden ist aber erst mal Geld in die HW gesteckt werden soll anstatt mit der Bearbeitung zu beginnen, dann zu sehen, wo es hakt (oder u.U. auch garnicht läuft) und dann gezielt aufzurüsten. Und das bei den Aussagen, dass schon 300€ Aufpreis zu viel sind wenn nicht sicher ist, dass es etwas bringt (was hier niemand beantworten kann).
Wenn die unterschiede Marginal ausfallen wären mit 5 Minuten Ersparnis beim Rendern bzw bearbeiten relativ egal.
Bei meinen Bilder ist es mir nahezu egal, ob die RAW-Umwandlung am Ende länger dauer oder nicht. Aber jede Zehntelsekunde pro Klick, die mir meine CPU einspart, war mir beim Neukauf den Aufpreis damals wert. Die warte ich nämlich aktiv vor dem PC. Aber auch sowas ist nicht nur von der HW, sonden noch viel extremer von der genutzte Software und den konkreten Daten abhängig.
Genauso bei der Videobearbeitung. Der Ressourcenverbrauch lässt sich nicht theoretisch "erlesen", das muss man ausprobieren.
Es Soll nur Flüssig, Lagfrei und sehr zuverlässig laufen.
Tja, werden da 1-2 Spuren mit ein paar kurzen Überblendeffekten bearbeitet oder 20-200 Spuren, die immer alle in einander geblendet werden und dazu u.U. noch ein dutzend Tonspuren.
Das ist wie mit den Kameras selber. Der eine schraubt ein günstiges Objektiv an die DSLM und filmt mit IBIS und AF freihändig. Beim nächsten sind die Kameras das billigste Element der Videoproduktion und die Nachbearbeitung ist später mind. so aufwändig wie die Planung und die Regiearbeiten vor/während der Aufnahme.