Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Nuja unsere Innenstädte sind meist gut erhalten und da kannste nix durchmischen. Es sind alte Gebäude und eine alte Infrastruktur die weder gut für die Öffis ist noch für den Radverkehr etc. Die Radwege hier erinnern an Trampelpfade, mit nem MTB und 780er Lenker fühle ich mich teils zu breit dafür. Überholen ist nicht. Und die Stadt dazu zwingen, die rechte Spur als Radfahrspur festzulegen (ink. Parkplätze entfernen und keinen Bullshit wie Ladezonen zu installieren die eh zugeparkt werden) - das hat bislang nicht geklappt, nicht mal auf Strecken wo mehrere Radfahrer pro Jahr umkommen.
So viel dazu. Wenn das schon nicht geht, was willste dann noch erwarten.

Und unsere Innenstädte sollten mehr als Freizeitangebot, Shopping-Meile und Touristengebiet betrachtet werden, weniger für vernünftiges Arbeiten oder andere wichtige Sachen gedacht. Weil man halt nur sehr zäh dahinkommt, nicht pünktlich und es ist eh alles auf Freizeit ausgelegt.
Die Shops tun mir übrigens gar nicht leid. Die bieten nichts an, alles muss ich mir bestellen, da sollten die sich nicht wundern wenn alles vor die Hunde geht - selbst schuld.
Nur ein paar Klamottenläden sind interessant, wobei die auch überall in der Stadt erfolgreich währen (das meiste geht bei denen sowieso online).
Wir werden hier keine Durchmischung wie in Tokyo haben wenn wir nicht die alten Gebäude abreißen. Und das wird hier nie passieren.
Also ab in die Randgebiete mit dem neuen Zeugs.
 
Mit Verlaub - wat ne Grütze. Natürlich geht in unseren Innenstädten Durchmischung. Die Geschäftsflächen in den Erdgeschossen sind schon vorhanden, und der einzige Unterschied zwischen Büros und Wohnungen sind die Herren- und Damentoiletten. Man kann mit einem Großteil der Gebäude einen Großteil der Bedürfnisse befriedigen. Dafür müssen keine Büroklötze oder Einfamilienwüsten aufs Feld gebaut werden. Damit will ich nicht dementieren, dass es in Städten allgemein an bezahlbarem Raum mangelt, sondern nur argumentieren, dass Gebäude meist nicht zweckbestimmt gebaut sind und beliebig genutzt werden können.

Und der Grund, warum man in der Stadt nur zäh vorankommt, ist, dass Hinz und Kunz fast ausschließlich mit dem Auto rein, durch und raus rammeln. Wenn die Öffis am Autoverkehr scheitern, muss man eben solange Politik machen und umbauen, bis die Autos an den Öffis scheitern. Kopenhagen ist architektonisch auch bloß eine Stadt, und trotzdem wird dort zu 45% Fahrrad gefahren, weil seit den Siebzigern die Stadtplanung ein Auge darauf hat. Davon, dass man noch mehr Scheiß in Randlage pflastert und die Innenstadt wie ein Ausflugsziel behandelt, wird es definitiv nicht besser.
 
Nuja unsere Innenstädte sind meist gut erhalten und da kannste nix durchmischen. Es sind alte Gebäude und eine alte Infrastruktur die weder gut für die Öffis ist noch für den Radverkehr etc. Die Radwege hier erinnern an Trampelpfade, mit nem MTB und 780er Lenker fühle ich mich teils zu breit dafür. Überholen ist nicht.
Wieviele Innenstädte hast du in deinem Leben schon gesehen, dass du solche Töne spucken kannst? Um Erfurt als Beispiel zu bringen: Der Anger ist der Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Straßenbahnen und eine Straßenbahnhaltestelle weiter, also nichtmal einen halben Kilometer, hat man gleich den Hauptbahnof und den Busbahnhof - auch noch im Innenstadtbereich.
 
Also im Bezug auf die Radwege hat er Recht und wenn es welche gibt werden die von Autofahrern konsequent ignoriert
 
Mit Verlaub - wat ne Grütze. Natürlich geht in unseren Innenstädten Durchmischung. Die Geschäftsflächen in den Erdgeschossen sind schon vorhanden, und der einzige Unterschied zwischen Büros und Wohnungen sind die Herren- und Damentoiletten. Man kann mit einem Großteil der Gebäude einen Großteil der Bedürfnisse befriedigen. Dafür müssen keine Büroklötze oder Einfamilienwüsten aufs Feld gebaut werden. Damit will ich nicht dementieren, dass es in Städten allgemein an bezahlbarem Raum mangelt, sondern nur argumentieren, dass Gebäude meist nicht zweckbestimmt gebaut sind und beliebig genutzt werden können.

Und der Grund, warum man in der Stadt nur zäh vorankommt, ist, dass Hinz und Kunz fast ausschließlich mit dem Auto rein, durch und raus rammeln. Wenn die Öffis am Autoverkehr scheitern, muss man eben solange Politik machen und umbauen, bis die Autos an den Öffis scheitern. Kopenhagen ist architektonisch auch bloß eine Stadt, und trotzdem wird dort zu 45% Fahrrad gefahren, weil seit den Siebzigern die Stadtplanung ein Auge darauf hat. Davon, dass man noch mehr Scheiß in Randlage pflastert und die Innenstadt wie ein Ausflugsziel behandelt, wird es definitiv nicht besser.

Interessante Läden wie IKEA für diverses Gerümpel, Baumärkte um dieses Gerümpel aufzubauen und Fahrradläden etc. gibt es in der Innenstadt nicht. Grünanlagen gibt es in der Innenstadt auch kaum noch. Es gibt nur Büroflächen und teure riesige Wohnungen. Und Shops und Fressmeilen für den Touri etc. - nix wirklich besonderes. Nachtleben im Zentrum? Nicht wirklich vorhanden, alle Clubs etc. werden regelrecht ausradiert. Von welcher Durchmischung reden wir da also? Wohnanlagen mit wahlweise Fressbude oder Laden unten ist keine Durchmischung, egal wie viele Büros man da reinsteckt.

Und Kopenhagen oder Amsterdam mit unseren Städten vergleichen - das wird nichts. Hat einen einfachen Grund - der Deutsche lässt seine Karre niemals stehen. Da kannste dich als Politiker auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln - das wird nicht passieren. Den Spruch "Was dem Ami seine Knarre, ist dem Deutschen seine Karre" gibt es nicht umsonst.
Dazu werden hier die Städte nicht umgebaut.
Das muss anders funktionieren - die Deutschen müssen erstmal lernen die Autos stehen zu lassen und den vorhandenen ÖPNV sowie Fahrräder etc. nutzen, erst dann wird der ÖPNV und die Radwege blah besser.
Städte wie Amsterdam haben 40 Jahre gebraucht um so zu werden wie sie sind, wir werden 100 brauchen.

Wir haben unseren eigenen Weg, aber globale Trends werden auch hier ankommen. Mal sehen was rauskommt, aber künstliche Verbote und Beschränkungen überall behindern die Entwicklung mehr als sie helfen.
 
Interessante Läden wie IKEA für diverses Gerümpel, Baumärkte um dieses Gerümpel aufzubauen und Fahrradläden etc. gibt es in der Innenstadt nicht.
Und die Haut ist kein Organ... :rollen: Ikea wird man Aufgrund der Größe in keiner Innenstadt unterkriegen können, Fahrradläden gibt es in Erfurt im Innenstadtbereich mindestens 3, ebenso Radboxen und beim Hbf das "Radhaus", Grünanlagen fällt mir spontan das Venedig und der Brühler Garten ein, Baumarkt in Form von Obi ist durch zwei Buslinien vom Hbf aus innerhalb von 5 Minuten erreichbar. Radfahrverbote kenne ich nur zwei: Eines 24/7 in der Bahnhofsunterführung und eines von 9 bis 18:30 Uhr von Montag bis Freitag auf dem Anger.
Hör also auf die zwei bis drei Städte die du in deinem Leben gesehen hast, für allgemeingültig zu erklären. Aber so kennt man Leisure Suit cryon1c...
 
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Wieviele Innenstädte hast du in deinem Leben schon gesehen, dass du solche Töne spucken kannst? Um Erfurt als Beispiel zu bringen: Der Anger ist der Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Straßenbahnen und eine Straßenbahnhaltestelle weiter, also nichtmal einen halben Kilometer, hat man gleich den Hauptbahnof und den Busbahnhof - auch noch im Innenstadtbereich.

Mehr als genug. Russland hat 9 Bahnhöfe in Moskau, die nach den umliegenden Städten benannt sind. Viel Spaß da durchzukommen.
Chemnitz hatte locker 2,5km zwischen Hauptbahnhof und Zentralhaltestelle, hast also mindestens 10min gebraucht um da umzusteigen. Lecker.
Leipzig hat den Hauptbahnhof praktisch, das ist besser, aber so wie die DB und LVB fahren, kommst du NICHT pünktlich an. Gebaut wird viel, verbessert - kaum was.
Radwege sind schmal, zugeparkt oder schlicht kaputt. Jeden Monat gibt es Unfälle mit schwer verletzten oder getöteten Radfahrern aus der Stadt - rate mal wie geil sich das auf die Bereitschaft auswirkt auf das Rad zu steigen wenn da wieder jemand plattgefahren wurde?
E-Scooter gibt es hier noch keine zum ausleihen, wenn die eintreffen, gibt es mehr tote und viel mehr verletzte.

Klar ist hier ein Baumarkt hinter dem Hautbahnhof und n paar Fahrradläden, nur ist die Auswahl mies und die überlegen auch abzuwandern - deren Filialen in Randgebieten sind wesentlich besser.

Ich kenne wesentlich mehr Städte als du denkst. Das historische St. Petersburg in Russland ist was ganz anderes als Moskau, die erhalten die Architektur dort und Straßen sind dort wesentlich schmaler etc. Radfahren ist dort reiner Selbstmord - von kaputten Straßen über Barbaren am Steuer bis hin zum nassen Wetter mit Pflasterstein wo man sich in jeder Kurve auf die Fresse legt einfach weil 0 Grip da ist.
Ich kenne auch kleinere Städte in Russland - Tver, N. Novgorod etc. - alles was mit Leipzig verglichen werden könnte, nicht mit Berlin. Auch dort ist alles dasselbe.
Ich kenne auch Städte wie Tschimkent, Almaty und Astana in Kazachstan (kennt hier keine Sau, gibt auch keine Nachrichten von dort). Reich, prunkvoll, aber ungeeignet zum leben.
Aber auch Seoul oder Tokyo sind nicht unbekannt.
Was viele über Seoul nicht wissen - die Stadt ist übel vermüllt. Die Autofahrer hupen bei jeder Gelegenheit. Leben dort ist nicht billig und die Stadt ist mehr als riesig. Dort spielt sich alles in den jeweiligen Gebieten ab, quer durch die Stadt eiern - das macht keiner freiwillig, da biste Stunden unterwegs egal womit. Das passiert wenn das halbe Land in einer Stadt lebt. Kann uns hier nicht passieren. Aber einiges können wir von denen lernen - wie man schnell die Infrastruktur hochzimmert, die Immobilien hochzieht und wie man NICHT die Straßen baut (an vielen Ecken sind etliche Spuren in jede Richtung die leergefegt sind - viel zu dick geplant) und wie man sich nicht totarbeitet (wobei das eher in Japan passiert).

Ich bin öfter mal unterwegs, das nächste Ziel ist Madeira z.B. Erstmal Urlaub :)
Ihr kennt mich gar nicht. Ich hab mehr gesehen als viele hier, spreche 3 Sprachen und dank Home Office komme ich auch rum ohne dafür Urlaub beantragen zu müssen.
 
Interessante Läden wie IKEA für diverses Gerümpel, Baumärkte um dieses Gerümpel aufzubauen und Fahrradläden etc. gibt es in der Innenstadt nicht.

Keine Ahnung in welchen presowjetischen Plattenbausiedlung von Innenstadt du wohnst, aber es ist völliger Blödsinn das es in deutschen Innenstädten keine Fahrradläden, Nachtclubs, Baumärkte, Möbelhäuser, usw. geben würde, da irgendwas ausradiert wird.
Das angebrachte mag vieleicht vereinzelt für Kleinstädte, Strukturbedingt, mal zutreffen, aber in größeren Innenstädten, die meist durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs genug freien Bauraum im Innenstadtbereich aufwiesen gilt es eben definitiv nicht.
 
Keine Ahnung in welchen presowjetischen Plattenbausiedlung von Innenstadt du wohnst, aber es ist völliger Blödsinn das es in deutschen Innenstädten keine Fahrradläden, Nachtclubs, Baumärkte, Möbelhäuser, usw. geben würde, da irgendwas ausradiert wird.
Das angebrachte mag vieleicht vereinzelt für Kleinstädte, Strukturbedingt, mal zutreffen, aber in größeren Innenstädten, die meist durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs genug freien Bauraum im Innenstadtbereich aufwiesen gilt es eben definitiv nicht.

Nicht alles ist Berlin oder Dresden was zerbombt wurde. Leipzig sieht verdammt gut aus, hier ist nicht wirklich viel Platz wo du was machen kannst.
Abgesehen davon wird oft genug die Architektur angepasst und nicht einfach neumodischer Kram dazwischengebaut.
 
Also ich hab bisher noch keinen Friedhof gesehen den ich als Erholungsort betiteln würde :ka:

Alles eine Frage der Einstellung. Im 19. Jhd. dienten Grabplatten als Unterlage für Familienpickniks.


Für bisherige Verhältnisse waren europäische Städte schon immer relativ dicht bebaut. Bei den Amis zum Beispiel...

Die USA haben fast viermal soviel Platz pro Einwohner wie die EU und achtmal so viel wie Deutschland. Das hat nichts mit Baustil zu tun, die haben das was wir Stadt nennen einfach samt der Bewoner rausgeschnitten.


Wie willst du die Pendler fernhalten, wenn die am Stadtrand wohnen? Die meisten Job liegen im Zentrum.

Letzteres ist das Problem. Deutsche Stadtplaner denken irgendwie immer in "Zentrum" und "Rand", dabei sind das total relative Begriffe, die von der Größe der Stadt abhängen. Menschen haben aber einen fixen Aktionsradius und alles, was mehr als maximal ~5 km Luftlinie entfernt ist, zählt nicht mehr zum Nahbereich. Wenn die Entfernung zwischen Zentrum und Rand größer ist, dann kann man eben nicht mehr diese beiden Teile miteinander interagieren lassen, sondern braucht eine komplexere Verteilung. Idealerweise schon deutlich früher, damit auch bei schlechtem Wetter/Gesundheitszustand kein Auto als nötig erachtet wird.
In Berlin funktioniert das leidlich aus historischen Gründen, weil die Kerne der Vorgängersiedlungen noch aktiv sind und "ein Zentrum" durch die Teilung verhindert wurde; im Ruhrgebiet klappt es halbwegs (aber mit noch schlechterem ÖPNV), weil diese Metropole offiziell in mehrere Städte aufgeteilt ist, die jeder ihr eigenes Zentrum haben wollen. Aber in München ist es eine einzige Katatstrophe, weil da genau dieses Zentrum-vs.-Rand-Geplänkel herrscht. In Stuttgart afaik auch und Frankfurt hat auch längst eine Größe erreicht, wo man nicht mehr mit einem Zentrum auskommt.


Also im Bezug auf die Radwege hat er Recht und wenn es welche gibt werden die von Autofahrern konsequent ignoriert

Das ist aber kein Problem der Altstädte, sondern der Prioritätensetzung. Wenn man Autos über Räder und ÖPNV stellt, dann stehen sie halt darüber. Daran könnte aber auch eine Neubebauung wenig ändern. Guck die amerikanische Städte an, die für Autos optimiert wurden - durch die riesgen Straßen und die lärmbedingten Abstände halbwegs annehmbarer Wohngebäude zu diesen sowie die an jeder Ecke benötigten Parkflächen sind die Entfernungen so aufgebläht, dass auch mit dem besten Radwegenetz der Welt viele Leute nicht auf ein Auto verzichten könnten, weil sie einfach zu lange Strecken zurücklegen müssen. Umgekehrt haben viele europäische Stadtkerne aus dem 19. Jhd. gute Dimensionen und angemessen Straßenbreiten für eine Kombination aus Fahrrad und notwendigem Lieferverkehr. WEIL SIE GENAU DAFÜR GEBAUT WURDEN. In einer Zeit, als noch nicht mit 2 Tonnen und 10 (stehend) bis 60 (fahrend) m² Verkehrsraumbedarf pro Person unterwegs war.


Interessante Läden wie IKEA für diverses Gerümpel, Baumärkte um dieses Gerümpel aufzubauen und Fahrradläden etc. gibt es in der Innenstadt nicht. Grünanlagen gibt es in der Innenstadt auch kaum noch.

Keine Ahnung, was "die Innenstadt" oder das zuvor gebrauchte "unsere Innenstädte" für dich sind, aber bekanntermaßen hat Berlin große Parks in der Innenstadt, Hamburg einen IKEA, Fahrradläden habe ich bislang überall gefunden, Baumärkte sind oft in bequemer Radentfernung, etc..

Und Kopenhagen oder Amsterdam mit unseren Städten vergleichen - das wird nichts. Hat einen einfachen Grund - der Deutsche lässt seine Karre niemals stehen.

Also gerade wenn es um das von dir angesprochene Nachtleben geht, lässt (glücklicherweise) jeder einzelne deutsche Stadtbewohner, den ich kenne, die Karre stehen.
 
Keine Ahnung, was "die Innenstadt" oder das zuvor gebrauchte "unsere Innenstädte" für dich sind, aber bekanntermaßen hat Berlin große Parks in der Innenstadt, Hamburg einen IKEA, Fahrradläden habe ich bislang überall gefunden, Baumärkte sind oft in bequemer Radentfernung, etc..



Also gerade wenn es um das von dir angesprochene Nachtleben geht, lässt (glücklicherweise) jeder einzelne deutsche Stadtbewohner, den ich kenne, die Karre stehen.

Innenstädte die interessante Kultur bieten, Raum für kreative Leute und Projekte die keine riesigen Geldmengen erwirtschaften. Raum für Radfahrer und Fußgänger überall (keine Fußgängerzonen wo man über Kilometer schieben muss zwischen 11 und 20 Uhr). Wesentlich mehr Nachtleben im Zentrum, das wurde auch komplett vertrieben. Mehr Elektromobilität. Mehr interessante Shops die sich auch in der Innenstadt halten können. Und keinen Autoverkehr in der Innenstadt. Auch keine fetten Parkplätze (Underground oder wie bei uns halt auch am Hauptbahnhof). Lebendige Innenstädte die nicht für Touristen interessant sind, das mag ich.
In Leipzig z.B. spielt sich alles interessante außerhalb der Innenstadt ab. Studenten treffen sich auch nicht da, die besten Locations sind vom Zentrum recht ordentlich entfernt, alles was irgendwie Charme hat - auch. Dafür haben wir im Zentrum eine riesige Einkaufsmeile, potthässlich und absolut verstörend, Höfe am Brühl genannt. Aber mit den alten Höfen die nur wenige hundert Meter entfernt sind, hat das Ding nix gemein außer den Namen.

Und was das Nachtleben angeht - Auto stehen lassen ist das eine, bequem und schnell dahin und vor allem zurück zu kommen. ÖPNV ist hier nachts einfach zu langsam und die Strecken sind so angelegt das da gar nichts Sinn macht.
 
Von dem, was du dir in Innenstädten wünscht, fehlt doch in Leipzig nur das Nachtleben. Shops, Kulturstätten, Museen, alles da. Und das Nachtleben spielt sich größtenteils direkt nebenan in der Südvorstadt ab, also alles andere als "außerhalb". Was ich in Leipzig nicht kenne, ist der ÖPNV, aber seinerzeit in Dresden hab ich nur vereinzelt mit ausgedünnten Nachtlinien Probleme gehabt. Und betrunken kommt man immer irgendwie nach Hause, auch wenn nix mehr fährt. :ugly:
 
Von dem, was du dir in Innenstädten wünscht, fehlt doch in Leipzig nur das Nachtleben. Shops, Kulturstätten, Museen, alles da. Und das Nachtleben spielt sich größtenteils direkt nebenan in der Südvorstadt ab, also alles andere als "außerhalb". Was ich in Leipzig nicht kenne, ist der ÖPNV, aber seinerzeit in Dresden hab ich nur vereinzelt mit ausgedünnten Nachtlinien Probleme gehabt. Und betrunken kommt man immer irgendwie nach Hause, auch wenn nix mehr fährt. :ugly:

In Leipzig hat man alles durchgentrifiziert. Die Innenstadt hat nicht viel interessantes mehr und auch die Südvorstadt wird zunehmend weggefressen.
Solche Projekte wie das Sublab (hackerspace) werden durch einen Konsum ersetzt, geil.
Keine wirklich interessanten Projekte haben im Zentrum überlebt, sie sind alle in die Randgebiete abgewandert - Connewitz, Plagwitz und so weiter. Das is nix Innenstadt.
Ich rede nicht von Touristenmagneten und Edel-Shops, ich rede von interessanten alternativen Projekten und Underground - all das wird zunehmend aus den Innenstädten verdrängt.
ÖPNV ist gut - wird aber teils durch den Autoverkehr behindert da dieser sich die Spur mit den Autos teilt und zwar fast immer. Passiert schon öfter wenn ein Falschparker die Straßenbahn aufhält :D
 
In Leipzig hat man alles durchgentrifiziert. Die Innenstadt hat nicht viel interessantes mehr und auch die Südvorstadt wird zunehmend weggefressen.
Solche Projekte wie das Sublab (hackerspace) werden durch einen Konsum ersetzt, geil.
Das ist der von dir hier so viel und oft beschworene Markt, der alles regelt oder regeln soll und wenn er es macht, ist es auch wieder nicht Recht. :schief:
 
Das ist der von dir hier so viel und oft beschworene Markt, der alles regelt oder regeln soll und wenn er es macht, ist es auch wieder nicht Recht. :schief:

Was hat denn der Markt damit zu tun wenn man Projekte rauswirft die pünktlich zahlen und dann nichts mit der Immobilie macht? Andere Projekte laufen gut :)
Die Projekte ziehen halt auch in den Stadtrand was deren Besucher verringert weil sie halt nicht mehr sichtbar sind. So was sollte gerade im Zentrum sein, weil die Projekte keine 6stellige Summen für Werbung ausgeben können damit sie auch in der Pampa gefunden werden.
 
Du hast mal wieder keine Ahnung wie der von dir so viel beschworene Markt funktioniert. u.a. künstlich (spekulativer) Leerstand erzeugen, damit man an anderer Stelle die Preise treiben kann.

So was sollte gerade im Zentrum sein, weil die Projekte keine 6stellige Summen für Werbung ausgeben können damit sie auch in der Pampa gefunden werden.
Dann müssen sie aber bedeutend mehr für Miete ausgeben. Unter Umständen so viel mehr, dass es günstiger ist, an den Stadtrand zu gehen. Also auch hier wieder: Das ist dein vielbeschworener Markt, von dem du anscheinend nur irgendwelche kindlich-naiven Vorstellungen hast.
 
Den Markt kenne ich recht gut. Die Miete ist übrigens nicht viel höher hier zwischen Zentrum und Randgebieten, nicht so hoch das sich der Standortwechsel lohnt. Die Projekte werden nur rausgehauen weil sie den Leuten nicht passen - zu laut, zu alternativ, verschrecken die Touristen, sehen komisch aus. Denen wird kein alternativer Raum angeboten obwohl der Investor da XY Gebäude hat in dieser Gegend. Das passiert vielen, sogar sehr bekannte Clubs wie RoFa werden einfach rausgehauen, Mietvertrag nicht verlängert und gut ist.

Leerstand erzeugen bringt auch nicht viel, er kostet Geld, er erwirtschaftet kein Geld. Die Preise für den steigen sowieso, egal ob er vermietet ist oder nicht, so lange der Zustand sich nicht massiv verschlechtert.
So was wie in London wo man eine halbe Geisterstadt hat, gibt es hier nicht wirklich.
 
Die Projekte werden nur rausgehauen weil sie den Leuten nicht passen - zu laut, zu alternativ, verschrecken die Touristen, sehen komisch aus.
Senken den Wert der Immobilie und der Wohn- und Geschäftslage. Also nochmals dein vielbeschworener Markt, der es jetzt auf einmal nicht sein soll. Aber wenn Streamer meinen die Welt erklären zu müssen, da kann nur hanebüchener Unsinn bei raus kommen... :rollen:
 
Senken den Wert der Immobilie und der Wohn- und Geschäftslage. Also nochmals dein vielbeschworener Markt, der es jetzt auf einmal nicht sein soll. Aber wenn Streamer meinen die Welt erklären zu müssen, da kann nur hanebüchener Unsinn bei raus kommen... :rollen:

Sie senken den Wer der Immobilie nur für die, die keine Ahnung von dem Gebiet, der Kulturlandschaft und den ansässigen Projekten haben.
 
Die Investoren sind ja auch keine Leute, die da wohnen, sondern irgendwelche Kriminelle die ihr Geld waschen oder parken wollen. Meistens aus dem Ausland, oder zumindest mit ausländischen Wurzeln.
 
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