ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Vielleicht eher ein Betriebssystemthema - aber ich stelle es erst einmal hier rein, in der Hoffnung, dass jemand die Logik hinter den "
" sieht.
System: ist ein P45 Board mit zwei HDDs im Matrix-RAID. D.h. die erste Hälfte der Platten wird als RAID0 genutzt, die zweite Hälfte als RAID1. Windows bekommt nur die beiden Verbünde als (vermeintlich) unabhängige Laufwerke zu Gesicht, aber die Zusammenarbeit zwischen Controller und Laufwerken kommt als zusätzliche Fehlerquelle aber auch Diagnosewerkzeug hinzu.
in chronologischer Reihenfolge:
1. Hochfahren heute: Controller meldet "alles okay", BIOS danach "kein Bootmedium gefunden"
2. Reboots: Dat wir ooch net besser - die beiden RAIDs sind laut Controller bootfähig, werden aber vom BIOS nicht also Bootlaufwerk akzeptiert
3. Boot von Win7-DVD, Reparatur: Keine bestehenden Betriebssysteme gefunden.
Aber die Partitionen auf den Laufwerken werden angezeigt. In falscher bzw. klassischer Win9x-Reihenfolge: Die primäre Partition auf dem RAID0 (="Festplatte1" für Windows) vor der primären des RAID1 (="Festplatte2") und danach die Partitionen in der erweiterten Partion des RAID0 gefolgt von der erweiterten des RAID1. Richtig wäre für Post-XP-Betriebssysteme natürlich erst alles von "Festplatte1", dann alles von "2". Und bislang hat Win7 das auch immer richtig gemacht - auch schon bei der allerersten Installation
Noch ärgerlicher: Alle Parititionen des RAID0 sind leer. Erklärt, wieso kein Bootmedium gefunden wird (der Bootsektor gehört nunmal zu ersten Partition) - aber wie können ALLE Daten (bzw. alle Parititionstabellen) verschwinden, während die Parititionsinformationen selbst (einschließlich der Paritionsnamen, afaik Teil der FAT!) problemlos erkannt werden (also auf das Laufwerk zugegriffen werden kann)?
Und wieso nur auf dem RAID0?
4. Reboot mit einer Festplatte abgesteckt, danach Reboot mit beiden angeschlossen. Das wird vom Controller als Laufwerksausfall erkannt und zwingt ihn somit dazu, den RAID0 neu zu erkennen - bewährtes Mittel bei verschwundenen/nicht ansprechbaren Verbünden. Funktioniert auch, aber weiterhin kein booten von HDD möglich.
5. Boot von Win7-DVD: Laufwerksinhalte sind jetzt alle da.
Aber die Laufwerksreihenfolge ist immer noch falsch. Erklärt nur eingeschränkt, warum nicht gebootet werden kann. Die Betriebssysteme sind zwar ggf. nicht ansprechbar, weil die Paritionsbuchstaben falsch zugeordnet werden - aber der Bootloader auf der ersten Parition sollte geladen werden. Stattdessen bezeichnet das BIOS die HDDs weiterhin als nicht bootbar.
Fast noch merkwürdiger: Wenn die Windows-DVD auf den kompletten Laufwerksinhalt zugreifen kann - wieso findet sie dann die Volume Informations nicht, in denen die korrekten Laufwerksbuchstaben hinterlegt werden?
6. Reboot mit dem Ziel, das Problem unter Gparted zu betrachten - aber diesmal wird anstandslos von HDD gebootet.
Fazit: Im Moment kein Problem. Aber da sind verdammt viele Sachen vorgefallen, die ich gerne verstehen würde, wenn ich ihnen das nächste Mal begegne. HDD-Ausfall ist schließlich alles andere als spaßig.
" sieht.System: ist ein P45 Board mit zwei HDDs im Matrix-RAID. D.h. die erste Hälfte der Platten wird als RAID0 genutzt, die zweite Hälfte als RAID1. Windows bekommt nur die beiden Verbünde als (vermeintlich) unabhängige Laufwerke zu Gesicht, aber die Zusammenarbeit zwischen Controller und Laufwerken kommt als zusätzliche Fehlerquelle aber auch Diagnosewerkzeug hinzu.
in chronologischer Reihenfolge:
1. Hochfahren heute: Controller meldet "alles okay", BIOS danach "kein Bootmedium gefunden"
2. Reboots: Dat wir ooch net besser - die beiden RAIDs sind laut Controller bootfähig, werden aber vom BIOS nicht also Bootlaufwerk akzeptiert
3. Boot von Win7-DVD, Reparatur: Keine bestehenden Betriebssysteme gefunden.
Aber die Partitionen auf den Laufwerken werden angezeigt. In falscher bzw. klassischer Win9x-Reihenfolge: Die primäre Partition auf dem RAID0 (="Festplatte1" für Windows) vor der primären des RAID1 (="Festplatte2") und danach die Partitionen in der erweiterten Partion des RAID0 gefolgt von der erweiterten des RAID1. Richtig wäre für Post-XP-Betriebssysteme natürlich erst alles von "Festplatte1", dann alles von "2". Und bislang hat Win7 das auch immer richtig gemacht - auch schon bei der allerersten Installation

Noch ärgerlicher: Alle Parititionen des RAID0 sind leer. Erklärt, wieso kein Bootmedium gefunden wird (der Bootsektor gehört nunmal zu ersten Partition) - aber wie können ALLE Daten (bzw. alle Parititionstabellen) verschwinden, während die Parititionsinformationen selbst (einschließlich der Paritionsnamen, afaik Teil der FAT!) problemlos erkannt werden (also auf das Laufwerk zugegriffen werden kann)?

Und wieso nur auf dem RAID0?

4. Reboot mit einer Festplatte abgesteckt, danach Reboot mit beiden angeschlossen. Das wird vom Controller als Laufwerksausfall erkannt und zwingt ihn somit dazu, den RAID0 neu zu erkennen - bewährtes Mittel bei verschwundenen/nicht ansprechbaren Verbünden. Funktioniert auch, aber weiterhin kein booten von HDD möglich.
5. Boot von Win7-DVD: Laufwerksinhalte sind jetzt alle da.
Aber die Laufwerksreihenfolge ist immer noch falsch. Erklärt nur eingeschränkt, warum nicht gebootet werden kann. Die Betriebssysteme sind zwar ggf. nicht ansprechbar, weil die Paritionsbuchstaben falsch zugeordnet werden - aber der Bootloader auf der ersten Parition sollte geladen werden. Stattdessen bezeichnet das BIOS die HDDs weiterhin als nicht bootbar.

Fast noch merkwürdiger: Wenn die Windows-DVD auf den kompletten Laufwerksinhalt zugreifen kann - wieso findet sie dann die Volume Informations nicht, in denen die korrekten Laufwerksbuchstaben hinterlegt werden?

6. Reboot mit dem Ziel, das Problem unter Gparted zu betrachten - aber diesmal wird anstandslos von HDD gebootet.

Fazit: Im Moment kein Problem. Aber da sind verdammt viele Sachen vorgefallen, die ich gerne verstehen würde, wenn ich ihnen das nächste Mal begegne. HDD-Ausfall ist schließlich alles andere als spaßig.