VJoe2max
BIOS-Overclocker(in)
Dass eine "hingerotzte" Wakü aus uralt-Teilen auch funktioniert bestreitet niemand. Dass du allerdings nach 10 Jahren keine Korrosionsprobleme mit Alu-Kühlern hast, will ich mal bezweifeln. Vielleicht ist dir nichts aufgefallen, weil du evtl. das Glück hattest, dass noch nicht durch korrodiert ist, aber das heißt nicht, dass du keine Korrosion im Kreislauf hast. Wäre ein absoluter Ausnahmefall, wenn dem nicht so wäre.
Im Übrigen gehen Düsenkühler nachweislich deutlich effektiver zu Werke - das lässt sich auch mit richtigen physikalischen Tests eindeutig nachweisen
. Von daher ist das definitiv kein bloßes Marketinggelaber. Das aber auch uralte Kernkühler, noch jede CPU in vertretbaren thermischen Grenzen halten können ist unbestritten. Wir reden bei der Kühlleistungsentwicklung von CPU-Wasserkühlern auch nicht über Größenordnungen sondern über einen einstelligen Kelvinbetrag über mehr als zehn Jahre Weiterentwicklung. Das und die in noch geringerem Maßstab verbesserten Radiatoren macht aber eben den besagten Unterschied zwischen den "Top-Performern" und dem "geht auch so" mit Uralt-Komponenten aus. Was man in der Tat Ankreiden kann, ist der verbreitete Irrglaube, dass ausschleißlich aktuelle Wakü-Komponenten in der Lage wären, aktuelle Hardware zu kühlen. Bei HighEnd-Graka ist das zwar teilweise berechtigt, aber das liegt einfach daran, dass man für Karten mit 300W+ Abwärme eben auf´s Layout angepasste Fullcover-Kühler braucht, weil einem sonst die Spannungswandler ohne aktive Kühlung verglühen.
Mit einer uralten Wakü, kann man ansonsten durchaus heutige Hardware noch so gut kühlen, dass man immer noch gewisse Vorteile gegenüber durchschnittlicher bis guter Luftkühlung erzielt. Für die meisten ist Wakü aber auch eine Frage der Optik und des Basteltriebs, so dass die alten Komponenten schon unter solchen Gesichtspunkten irgendwann ihr Lebensdauerende erreichen, obwohl sie freilich noch ausreichen würden. Eine etwas verbesserte Kühlleistung erhält man noch obendrauf, auch wenn es nicht um weltbewegende Unterschiede geht.
Man sollte aber die technischen Fortschritte im Kühlerbau wirklich nicht allzu stark bejubeln. Wenn ich daran, denke, dass selbst mein letzter Eigenbau-Kühler der ohne CNC-Hilfe mit manuellen Werkzeugmaschinen gefertigt wurde durchaus mit den kommerziellen TOP-Kühlern kühlleistungsmäßig in der gleichen Liga spielt (gleiches Niveau wie der HK 3.0), relativiert sich die Entwicklungsleistung der kommerziellen Kühlerbauer deutlich - zumal das bei mir auf Anhieb klappte und keine Jahrelange Entwicklung erforderte. Allerdings ist vieles von dem KnowHow das man haute auch als Bastler anwenden kann, durchaus ein Verdienst der kommerziellen Kühlerhersteller - man muss es nur den Konstruktionen nur selbst entlocken, denn herausgegeben werden diese Erkenntnisse verständlicherweise nicht ohne Weiteres. Ohne Mikrostruktur und passendes Beschleunigungskonzept (in Form von Düsen ö. Ä.) sind solche Leistungen jedenfalls nicht zu erreichen. Alte Kühler sind da einfach im Hintertreffen - auch wenn es zur Kühlung reicht. Das kann man eindrucksvoll belegen.
Im Übrigen gehen Düsenkühler nachweislich deutlich effektiver zu Werke - das lässt sich auch mit richtigen physikalischen Tests eindeutig nachweisen
. Von daher ist das definitiv kein bloßes Marketinggelaber. Das aber auch uralte Kernkühler, noch jede CPU in vertretbaren thermischen Grenzen halten können ist unbestritten. Wir reden bei der Kühlleistungsentwicklung von CPU-Wasserkühlern auch nicht über Größenordnungen sondern über einen einstelligen Kelvinbetrag über mehr als zehn Jahre Weiterentwicklung. Das und die in noch geringerem Maßstab verbesserten Radiatoren macht aber eben den besagten Unterschied zwischen den "Top-Performern" und dem "geht auch so" mit Uralt-Komponenten aus. Was man in der Tat Ankreiden kann, ist der verbreitete Irrglaube, dass ausschleißlich aktuelle Wakü-Komponenten in der Lage wären, aktuelle Hardware zu kühlen. Bei HighEnd-Graka ist das zwar teilweise berechtigt, aber das liegt einfach daran, dass man für Karten mit 300W+ Abwärme eben auf´s Layout angepasste Fullcover-Kühler braucht, weil einem sonst die Spannungswandler ohne aktive Kühlung verglühen. Mit einer uralten Wakü, kann man ansonsten durchaus heutige Hardware noch so gut kühlen, dass man immer noch gewisse Vorteile gegenüber durchschnittlicher bis guter Luftkühlung erzielt. Für die meisten ist Wakü aber auch eine Frage der Optik und des Basteltriebs, so dass die alten Komponenten schon unter solchen Gesichtspunkten irgendwann ihr Lebensdauerende erreichen, obwohl sie freilich noch ausreichen würden. Eine etwas verbesserte Kühlleistung erhält man noch obendrauf, auch wenn es nicht um weltbewegende Unterschiede geht.
Man sollte aber die technischen Fortschritte im Kühlerbau wirklich nicht allzu stark bejubeln. Wenn ich daran, denke, dass selbst mein letzter Eigenbau-Kühler der ohne CNC-Hilfe mit manuellen Werkzeugmaschinen gefertigt wurde durchaus mit den kommerziellen TOP-Kühlern kühlleistungsmäßig in der gleichen Liga spielt (gleiches Niveau wie der HK 3.0), relativiert sich die Entwicklungsleistung der kommerziellen Kühlerbauer deutlich - zumal das bei mir auf Anhieb klappte und keine Jahrelange Entwicklung erforderte. Allerdings ist vieles von dem KnowHow das man haute auch als Bastler anwenden kann, durchaus ein Verdienst der kommerziellen Kühlerhersteller - man muss es nur den Konstruktionen nur selbst entlocken, denn herausgegeben werden diese Erkenntnisse verständlicherweise nicht ohne Weiteres. Ohne Mikrostruktur und passendes Beschleunigungskonzept (in Form von Düsen ö. Ä.) sind solche Leistungen jedenfalls nicht zu erreichen. Alte Kühler sind da einfach im Hintertreffen - auch wenn es zur Kühlung reicht. Das kann man eindrucksvoll belegen.
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