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Valorant und Windows 11: Anti-Cheat-Software lässt einen ohne TPM 2.0 nicht spielen

HardwareNoob41

PC-Selbstbauer(in)
Was denkst du, wie der Kurs von einem Stück Brot, Kartoffeln und ein paar Eiern in die Höhe schnellen wird, wenn dieses Scheeball/Fiat-Geldsystem platzt. Ich habe noch als Kind die Geschichten meiner Großeltern von nach dem Krieg gehört, wo das Geld wertlos war und die Städter vor Hunger zum Hamstern auf die Dörfer kamen und ihr Silberzeug und andere Wertsachen für einen vollen Magen eintauschten. Wenn die Leute Hunger haben, werden die sich dann ein Netflixabo oder die neuste Grafikkarte kaufen oder ein Brot?
Was meinste, warum wir gerade so hohe Hardwarepreise habe, die Lebensmittel und Baumaterialienpreise anziehen, die Immobilienpreise auf unbezahlbar stehen und wie lange genau das hier noch gut gehen wird:
Die Inflation aus 1923 lässt bald Grüßen, wenn die EZB so weitermacht! Und das führte zu 1929 usw.! Ich schätz mal in 2 Jahren knallts!
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Ohne das Spiel zu kennen, denke ich das es mit Mods für Spiele umgangen werden kann.

Mit Mods fliegst du sowieso raus.

Was denkst du, wie der Kurs von einem Stück Brot, Kartoffeln und ein paar Eiern in die Höhe schnellen wird, wenn dieses Scheeball/Fiat-Geldsystem platzt.

Wird wohl so schnell nicht passieren. Auch wenn die Nato in Afghanistan krachend verloren hat und künftige Generationen den Untergang des Westens wohl daran festmachen. Es wird wohl ein kontinuierlicher Übergang werden, wohin steht noch nicht fast.

Ich habe noch als Kind die Geschichten meiner Großeltern von nach dem Krieg gehört(...)

Siehst du: ein Krieg. Solange man sich von dem fernhält gibt es wohl wenige Probleme.

Was meinste, warum wir gerade so hohe Hardwarepreise habe, die Lebensmittel und Baumaterialienpreise anziehen, die Immobilienpreise auf unbezahlbar stehen und wie lange genau das hier noch gut gehen wird:

1: Hardwarepreise hauptsächlich wegen den Minern.
2: Holz und Baumaterialien weil die Konjunktur in den USA anspringt und dort nicht soviel produziert wurde.
3: Immobilenpreise wegen dem Niedrigzins der EZB, irgendwohin muß das Geld ja.


Nur wenige bereiten sich auf den drohenden Weltuntergang vor. Dem jetzigen System wird schon seit Ewigkeiten der Untergang vorhergesagt, geschehen ist wenig. Die Gegner des Systems haben ja noch nicht mal eine Alternative, nur Varianten.
 

pbStoRm

Komplett-PC-Käufer(in)
Inwiefern?
So lange du Kunde bist bzw. einen Account hast (was ja Zwang ist heutzutage...) hat der betreiber ein berechtigstes Interesse am Verarbeiten deiner Daten - deine Zustimmung dazu hat er sowieso weil die ja zwingend verlangt wird bei Accounterstellung.

Ja und wenn er dich wegen irgendwas rauswirft kann er all deine personenbezogenen Daten ja löschen - der TPM-Key des Banns was weiter gespeichert wird ist ja nur die Hardware-ID und keine personenbezogene Date (natürlich funktioniert es dann auch nicht bei jemand anderem der die Hardware gebraucht kauft...).

Das geht wenn man das will alles zu 100% DSGVO-Konform.

Unter Cheatern werden vielleicht demnächst die externen TPM-Module ihre Renaissance erleben, denn dann kannste alles an dieses Modul binden und im Falle des Banns halt das Ding wegwerfen und das nächste nehmen (und jedes Mal Win11 neu installieren - großer Spaß).
Nein geht es nicht. Die TPM-Daten sind keine Daten, die für das Vertragsverhältnis notwendig sind, Stichwort Datensparsamkeit. Bei Multiplayerspielen reichen die Informationen zum Account. Wenn der dann cheatet kann man den sperren. Und die TPM-Daten sind dann sehr wohl einer konkreten Person zuzuordnen und unterliegen der DSGVO. Dein Ansatz nur die Personendaten zu löschen und die TPM-Daten zu behalten wäre genauso unzulässig, weil diese Daten eben definitionsgemäß personenbezogene Daten sind und beim Löschen des Accounts eben vollständig zu löschen sind. Sonst könnte man ja lustig die Telefonnummern von Kunden sammeln, nur weil man deren Namen und Adressen löscht. ;)

Darüberhinaus dürfen die Daten dann auch nicht verwendet werden, um irgendwelche Abgleiche durchzuführen. Bspw. gibt es einen genannten Account mit der ID, dann verhindere die Neuanlage eines zweiten Accounts.

Und da die "Zustimmung" der AGB-Gesetzgebung unterliegt, kann man da eben nicht mal so die DSGVO aushebeln, nur weil der Kunde zugestimmt hat. Das ist nämlich ebenfalls strafbar. :)

Die Industrie kann das also genauso so lange machen, was du beschreibst, bis die erste Kanzlei mit einer Klage Geld verdient hat. Ab da wird's dann teuer.
 

cht47

Freizeitschrauber(in)
Hmm wie ist das dann mit gebrauchter Hardware? Gerade wenn Steam da mit macht wäre das ein Schaden für den gesamten Gebrauchtmarkt. Beschäftige mich in letzter Zeit wenig mit PC Hardware für Konsumenten, aber soweit ich weiß ist mein TPM mit im Ryzen PSP drin.
Das heißt einer cheatet, wird erwischt und verkauft seinen Prozessor auf Ebay. Der nächste kauft den, loggt mit seinen Account ein und dann????
Weil wie will man den Verkäufer vom Käufer unterscheiden? Der könnte sich ja auch einen neuen Account anlegen und das Spiel neu kaufen. Seine CPU ist dann quasi gebrandmarkt...
Der ahnungslose Käufer loggt mit der gebrauchten CPU ein und bekommt instant ban weil.. hey der Cheater ist zurück mit neuen Account..

Also so wie ihr das hier alle beschreibt wird das einfach nach hinten los gehen. Als nächstes schreibt man den Support an und schildert den Fall.. aber ein Cheater ist ja wohl kreativ und wird genau das gleiche behaupten.. "mimimi habe CPU gekauft, ich bin kein cheater"..
Was bleibt den Support dann noch übrig? Rechnung schicken lassen? Sehe ich DSGVO kritisch.. dem Support hat meine Adresse etc nicht zu interessieren.

Also kurz, geht nicht..

Was für eine Funktion bleibt also übrig? Tracking für Marketingzwecke.. Datensharing der Anbieter damit die sehen können das ein CS:GO Spieler auch mal Valorant spielt ..
Was gibts schöneres wenn jeder PC Gamer ne eindeutige Tracking ID hat :D
 

chill_eule

Moderator
Teammitglied
Beispielhaft und in willkürlicher Reihenfolge:
Schön, daß du uns an deinem Leben teilhaben läßt.
Jupp, aufm Land braucht man keinen Urlaub
Was denkst du, wie der Kurs von einem Stück Brot, Kartoffeln und ein paar Eiern
Ja die Welt wird untergehen.
Hoffentlich steht die Pappel im Flachland
Die Inflation aus 1923 lässt bald Grüßen
Siehst du: ein Krieg
Wird wohl so schnell nicht passieren. Auch wenn die Nato in Afghanistan

Bitte mal mit dem Thema weitermachen!

Danke!
 

HardwareNoob41

PC-Selbstbauer(in)
Nein geht es nicht. Die TPM-Daten sind keine Daten, die für das Vertragsverhältnis notwendig sind, Stichwort Datensparsamkeit. Bei Multiplayerspielen reichen die Informationen zum Account. Wenn der dann cheatet kann man den sperren. Und die TPM-Daten sind dann sehr wohl einer konkreten Person zuzuordnen und unterliegen der DSGVO. Dein Ansatz nur die Personendaten zu löschen und die TPM-Daten zu behalten wäre genauso unzulässig, weil diese Daten eben definitionsgemäß personenbezogene Daten sind und beim Löschen des Accounts eben vollständig zu löschen sind. Sonst könnte man ja lustig die Telefonnummern von Kunden sammeln, nur weil man deren Namen und Adressen löscht. ;)

Darüberhinaus dürfen die Daten dann auch nicht verwendet werden, um irgendwelche Abgleiche durchzuführen. Bspw. gibt es einen genannten Account mit der ID, dann verhindere die Neuanlage eines zweiten Accounts.

Und da die "Zustimmung" der AGB-Gesetzgebung unterliegt, kann man da eben nicht mal so die DSGVO aushebeln, nur weil der Kunde zugestimmt hat. Das ist nämlich ebenfalls strafbar. :)

Die Industrie kann das also genauso so lange machen, was du beschreibst, bis die erste Kanzlei mit einer Klage Geld verdient hat. Ab da wird's dann teuer.
Also entweder kennst du dich gut mit IT-Recht aus weil Informatiker, oder bist Rechtsanwalt! Auf jeden Fall hast du Rechtsvorlesungen gehört, da bin ich mir sicher!
 

fipS09

Volt-Modder(in)
Die Industrie kann das also genauso so lange machen, was du beschreibst, bis die erste Kanzlei mit einer Klage Geld verdient hat. Ab da wird's dann teuer.

Rein Interessehalber, warum klagt dann keiner? Die HWID die Riot aktuell sammelt ist ja im Prinzip etwas ähnliches.
Der einzige Google Treffer (von gute-frage :ugly: ) sagt mir:
Denn das berechtigte Interesse der Aufbewahrung der HWID zwecks Abwehr von Vertragsverletzungen
Aber mein IQ in Recht ist sehr niedrig, aber muss ja einen Grund haben das niemand dagegen vorgeht.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Nein geht es nicht. Die TPM-Daten sind keine Daten, die für das Vertragsverhältnis notwendig sind, Stichwort Datensparsamkeit.

Doch sind sie, sie werden für den Anti Cheatschutz benötigt.

Bei Multiplayerspielen reichen die Informationen zum Account. Wenn der dann cheatet kann man den sperren.

Bringt nur leider nichts oder nicht viel.

Und die TPM-Daten sind dann sehr wohl einer konkreten Person zuzuordnen und unterliegen der DSGVO. Dein Ansatz nur die Personendaten zu löschen und die TPM-Daten zu behalten wäre genauso unzulässig, weil diese Daten eben definitionsgemäß personenbezogene Daten sind und beim Löschen des Accounts eben vollständig zu löschen sind. Sonst könnte man ja lustig die Telefonnummern von Kunden sammeln, nur weil man deren Namen und Adressen löscht. ;)

Der Vergleich hinkt. Wenn ein Kunde betrogen hat, dann darf man die Daten sehr wohl behalten. Sonst dürften Läden z.B. keine Listen von Personen, die Hausverbot haben, führen.

Darüberhinaus dürfen die Daten dann auch nicht verwendet werden, um irgendwelche Abgleiche durchzuführen.

Kann man schon, wie gesagt: beim Ladendiebstahl geht es ja auch. Auch im Sport werden z.B. Listen von Leuten, die gedopt haben, geführt.

Bspw. gibt es einen genannten Account mit der ID, dann verhindere die Neuanlage eines zweiten Accounts.

Das ist sehr naiv.

Die Industrie kann das also genauso so lange machen, was du beschreibst, bis die erste Kanzlei mit einer Klage Geld verdient hat. Ab da wird's dann teuer.

Oder die erste Kanzlei fliegt auf die Fresse, dann können sie so weitermachen. Spätestens wenn es um den Kopierschutz geht, wird der Gesetzgeber die Rechtslage so hinrücken, wie sie gehört (und zwar zum Schutz der Urheber).
 

LarryMcFly

PC-Selbstbauer(in)
Also entweder kennst du dich gut mit IT-Recht aus weil Informatiker, oder bist Rechtsanwalt! Auf jeden Fall hast du Rechtsvorlesungen gehört, da bin ich mir sicher!
Da bist du auf die wortgewandten Sätze aber reingefallen...natürlich geht das mit der Übermittlung - Artikel 6 DSGVO gibt da recht gute Handhabe.
Außerdem können aufgrund von Artikel 49 DSGVO unter Umständen nämlich Absatz 1. a.), c.), und e.) zutreffen.
Beziehungsweise würde es auch funktionieren, wenn die betreffenden Publisher die Nutzung von Cheatsoftware in ihren Spielen als finanziell schädlich erachten und zivilrechtlich auch gegen den kleinen Cheater von nebenan und nicht nur die Ersteller von Cheats vorgehen - dann greift Artikel 23 DSGVO Absatz 1. j.) - und zum Schutz der anderen Spieler bzw. ihrer Rechte und Freiheiten Absatz 1. i.).
DSGVO ist immer so ein beliebtes "Totschlagargument", daß bei weitem nicht so restriktiv ist, wie es viele glauben, bzw. es gerne hätten?
Ach und eine Quelle zum Nachschlagen
Das heißt einer cheatet, wird erwischt und verkauft seinen Prozessor auf Ebay. Der nächste kauft den, loggt mit seinen Account ein und dann????
Weil wie will man den Verkäufer vom Käufer unterscheiden? Der könnte sich ja auch einen neuen Account anlegen und das Spiel neu kaufen. Seine CPU ist dann quasi gebrandmarkt...
Der ahnungslose Käufer loggt mit der gebrauchten CPU ein und bekommt instant ban weil.. hey der Cheater ist zurück mit neuen Account..

Also so wie ihr das hier alle beschreibt wird das einfach nach hinten los gehen. Als nächstes schreibt man den Support an und schildert den Fall.. aber ein Cheater ist ja wohl kreativ und wird genau das gleiche behaupten.. "mimimi habe CPU gekauft, ich bin kein cheater"..
Ist halt das Verursacherprinzip:
Du als Käufer auf ebay kannst dich dann beim Verkäufer schadlos halten, bzw. die CPU doch retournieren, da der Verkäufer ganz zufällig vergessen hat zu erwähnen, das die betreffende CPU gebranded ist, so á la "kein TPM Bann".
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - die Ausrede er hätte es ja selber bei XY gekauft zieht nicht, er als Verkäufer bleibt in der Pflicht.
Dazu kommt natürlich auch möglicher Schadensersatz (gebannter Account etc.), denn der Bann bleibt ja aufrecht (und das funktioniert für die Spieleanbieter problemlos).
Dieser Verkäufer kann dann, nachdem er die CPU zurückgenommen hat, sich wiederum an Verkäufer XY wenden, damit dieser seine nicht gekennzeichnete Ware zurücknimmt, bzw. seine Kosten bei ihm wieder hereinholt.
Sollte er natürlich "TPM Banned" bei ebay gekennzeichnet haben, ist man selbst schuld.
Wäre natürlich ein günstiger reiner Arbeitsprozessor, die werden wohl an Wert verlieren.
Was denkst du, wie der Kurs von einem Stück Brot, Kartoffeln und ein paar Eiern in die Höhe schnellen wird, wenn dieses Scheeball/Fiat-Geldsystem platzt. Ich habe noch als Kind die Geschichten meiner Großeltern von nach dem Krieg gehört, wo das Geld wertlos war und die Städter vor Hunger zum Hamstern auf die Dörfer kamen und ihr Silberzeug und andere Wertsachen für einen vollen Magen eintauschten. Wenn die Leute Hunger haben, werden die sich dann ein Netflixabo oder die neuste Grafikkarte kaufen oder ein Brot?
Was meinste, warum wir gerade so hohe Hardwarepreise habe, die Lebensmittel und Baumaterialienpreise anziehen, die Immobilienpreise auf unbezahlbar stehen und wie lange genau das hier noch gut gehen wird:
Du wolltest es an einer Krise festmachen und du hast in dem heutigen Bezug falsch gelegen.
Ich habe aufgrund deiner ursprünglichen Äußerungen geantwortet - jetzt ein Nah-Armageddon aus dem Hut zu zaubern ist unlauter.
Die Preissteigerung finden durch den China-Tropf statt und nicht aus irgendwelchen Verschwörungstheorien.
Aber kein Problem ich laß mich darauf ein.
Du fängst schon an Äpfel mit Birnen zu vergleichen - eine systemische Finanzkrise hat nur in sehr wenigen Grundelementen ähnliche Auswirkungen wie ein so ausgewachsener Krieg mit entsprechend heftigen Zerstörungen von unter anderem Produktionsstätten etc., von dem dir die Großeltern erzählt haben.
Deine Lebensmittel auf dem Bauernhof werden bei so einer systemischen Finanzkrise genau 0 Euro wert sein - du wirst gar nicht so schnell gucken können, wie der Staat bzw. seine noch funktiuonierenden Teile, alle Produktionsstätten zur Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung unter seine Kontrolle nimmt.
Die Arbeit niederlegen wird auch nicht viel nützen - dann hast du auch nix zu fressen.
Im besten Fall arbeitest du weiter, in der Hoffnung später entschädigt zu werden bzw. im schlimmsten Fall wenn die Moral und Anstand auf der Strecke bleibt, gehste anschaffen allein aus Angst, das der nächste Offizier dich sonst um ein paar Gramm Blei in Kupferlegierung schwerer macht.
Wird also nix mit dem Keller voller Silber.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nanchatte

Kabelverknoter(in)
Sobald jemand irgendwie mit dem Versuch auffällt irgendeinen Kopierschutz zu umgehen, zu cheaten oder sonstwie zu tampern kannste über TPM2.0 die komplette verwendete Hardware permanent und sicher bannen.
TPM bietet keine Hardware-ID. Das Ding ist zum verschlüsseln und ggf. überprüfen da. Du kannst die Schlüssel auch nicht auslesen sondern dir nur bestätigen lassen, dass etwas mit dem auf dem TPM hinterlegten Schlüssel verschlüsselt wurde. Der Schlüssel selbst ist austauschbar.
 

Misanthrop68

PC-Selbstbauer(in)
Das sind bisher alles nur Verschwörungstheorien. TPM ist nicht erst seit 2021 ein Thema sondern seit mindestens 10 Jahren, fest integriert ist es bei Intel seit 2015. Der potentiell breitflächige Einsatz ist also schon viele Jahre möglich und trotzdem hat weder eine Anticheatsoftware noch irgendein anderer Dritthersteller es bisher verpflichtend gemacht.

Wer so sehr Angst (vor was auch immer hat), der fährt in Zukunft eben zweigleisig. Windows für Gaming, Linux für den Rest. Wer nicht zockt, der kann auch ganz auf Linux umsteigen.
Mit Valorant haben wir den Dammbruch in der Windows Welt und es werden nicht nur Nachahmer bei den Spieleentwickler geben.

Wie es seien könnte wenn MS TPM auf die spitze treibt, zeigt ein blick auf Apple. Z.B. wenn man Programmieren möchte, muss du neben eine Kostenpflichtige Registrierung, auch noch eine Software kaufen.

Bis jetzt hat MS das noch nicht gemacht und zur Zeit Arbeiten sie viel mit der Open-Source-Community zusammen. Darum sollte man aber auch seine Augen nicht vor den Negativeinseiten verschließen und auf die Nebenwirkung von TPM aufmerksam machen.

Besser Hinterfragen als Naiv durchs Leben taumeln.
 

fipS09

Volt-Modder(in)
Mit Valorant haben wir den Dammbruch in der Windows Welt

Was denn für einen Dammbruch in der Windows Welt? Es setzt doch einfach nur die gleichen Vorraussetzungen wie Windows 11 vorraus. Damit sperrt man doch nur die Leute aus, welche Windows 11 trotz offiziell nicht unterstützter Hardware nutzen.

Mit Windows 10 kannst du das Spiel doch weiterhin ohne TPM spielen.
 

AntiFanboy

BIOS-Overclocker(in)
interessant vor allem für den gebrauchtmarkt
da kann man zukünftig direkt sagen, man will spiel xyz testen im multiplayer um zu sehen, ob es da keinen ban gibt :D
und wenn da noch mehr mitziehen, kann man sich gleich einen nachmittag zeit nehmen um alle spiele durchzutesten
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Was denn für einen Dammbruch in der Windows Welt? Es setzt doch einfach nur die gleichen Vorraussetzungen wie Windows 11 vorraus. Damit sperrt man doch nur die Leute aus, welche Windows 11 trotz offiziell nicht unterstützter Hardware nutzen.

Es ist das erste mal, dass ein Spiel TPM verpflichtend gemacht hat, weitere werden folgen. Von daher ist das ein ähnlicher Dammbruch wie Onlineaktivierungen, Kontozwang und Steam.

Mit Windows 10 kannst du das Spiel doch weiterhin ohne TPM spielen.

Ich würde eher sagen noch. Künftig werden die Entwickler dann Win 10 und TPM zur Pflicht machen, besonders wenn es um DRM geht.

Du als Käufer auf ebay kannst dich dann beim Verkäufer schadlos halten, bzw. die CPU doch retournieren, da der Verkäufer ganz zufällig vergessen hat zu erwähnen, das die betreffende CPU gebranded ist, so á la "kein TPM Bann".

Dazu muß es einem ja auch auffallen. Bei der Vielzahl von Onlinediensten und Spieleherstellern, die es so gibt, ist das keine leichte Sache. Valve, GoG, Uplay und EPIC würden mir noch sofort auffallen, eventuell würde ich auch noch EA und Rockstar überprüfen. Aber bei dem ganzen Kleinkram würde mir die Geduld und Ausdauer fehlen, besonders wenn ich (noch) keine Spiele davon habe. Wenn ich ein Board 10h durchtesten muß, dann kann ich das mit dem Gebrauchtkauf auch sein lassen. Man wird also als Käufer wohl mit dem Risiko leben und als Verkäufer einen Zusatz einfügen müssen, dass man nicht für unbekannte Sperrungen haftet. Alternativ wäre auch ein Tool, das die ID bei sämtlichen Anbietern durchcheckt eine tolle Idee.

DSGVO ist immer so ein beliebtes "Totschlagargument", daß bei weitem nicht so restriktiv ist, wie es viele glauben, bzw. es gerne hätten?

Sehr viele Hobbyjuristen und schlechte Anwälte reißen eben gerne einzelne Fetzen aus dem Zusammenhang, ohne auf das große Ganze zu fauchten. Für außenstehende hört sich das ganze erstmal logisch an, bis der Teil, der weggelassen wurde, nachgeliefert wird. Besonders die Reichsbürger sind ganz groß in dieser Disziplin, der Halb- und Viertelwahrheiten.
 

Nanchatte

Kabelverknoter(in)
Bis jetzt hat MS das noch nicht gemacht und zur Zeit Arbeiten sie viel mit der Open-Source-Community zusammen. Darum sollte man aber auch seine Augen nicht vor den Negativeinseiten verschließen und auf die Nebenwirkung von TPM aufmerksam machen.

Besser Hinterfragen als Naiv durchs Leben taumeln.
Das wird seit mittlerweile fast 20 Jahren hinterfragt. Allen voran damals die Open Source Community, weil man annahm Linux könnte man dann nicht mehr booten. Resultiert ist das ganze in das alternative BIOS Coreboot. Und was wird von Coreboot seit 2015 empfohlen? Richtig: TPM!
 

Atma

PCGH-Community-Veteran(in)
Es ist das erste mal, dass ein Spiel TPM verpflichtend gemacht hat, weitere werden folgen. Von daher ist das ein ähnlicher Dammbruch wie Onlineaktivierungen, Kontozwang und Steam.
Dafür musst du dich aber bei all den Cheatern bedanken. Auf PC müssen wegen der nicht vorhandenen Hemmschwelle alle Register gezogen werden, um es den Cheatern so schwer wie möglich zu machen.

Fairplay und Rücksicht sind heutzutage Fremdwörter in Online Games. Das ist der Hauptgund, warum ich mich schon lange von Online Shootern oder anderen Titeln mit Fokus auf PvP verabschiedet habe, du kannst einfach niemandem mehr trauen.
 

LarryMcFly

PC-Selbstbauer(in)
Dazu muß es einem ja auch auffallen. Bei der Vielzahl von Onlinediensten und Spieleherstellern, die es so gibt, ist das keine leichte Sache. ...... Alternativ wäre auch ein Tool, das die ID bei sämtlichen Anbietern durchcheckt eine tolle Idee.
Ja, das ist für den normalen Nutzer natürlich nicht tragbar - deine vorgeschlagene Lösung wird garantiert von Dritten aufgenommen werden.
Wahrscheinlich sogar durch Microsoft selbst, als App oder direkt in Windows integriert - die meiner Meinung nach naheliegendste Lösung.

Man wird also als Käufer wohl mit dem Risiko leben und als Verkäufer einen Zusatz einfügen müssen, dass man nicht für unbekannte Sperrungen haftet.
Das wird höchstwahrscheinlich so kommen und letztenendes dann wieder durch Gerichte geklärt werden müßen, ob solch eine Klausel statthaft ist - die Auseinandersetzung aufgrund solch einer Klausel werden garantiert über kurz oder lang vor einem ordentlichen Gericht landen.
Dafür musst du dich aber bei all den Cheatern bedanken. Auf PC müssen wegen der nicht vorhandenen Hemmschwelle alle Register gezogen werden, um es den Cheatern so schwer wie möglich zu machen.
Ich glaube, daß inzwischen auch bei den Publishern gaaaaaanz langsam die Erkenntnis reift, das Cheaten unter dem Strich generell eine für sie finanziell schädliche Auswirkung hat, egal wieviele Vollversionen so ein Cheater sich besorgt (der wiederum sie sich im Gros in entsprechenden Keyshops so billig wie möglich besorgt, wenn es kein F2P ist).
Das Angebot an Multiplayer-Spielen und damit die Konkurrenz wird immer größer - entsprechende Wanderbewegungen von Spielern, weg von einem Titel zu einem anderen weniger "verseuchten" Titel wurden bis jetzt nie in den Fokus gerückt.
Da solche großen Firmen gerne die Schuld bei anderen suchen und eher weniger zum Beispiel bei ihren eigenen Unzulänglichkeiten in diesem Bereich (:motz:EA...:nene:), liegt die Fokussierung auf äußere Faktoren naheliegend.
Damit rücken nicht nur die Cheathersteller (wie seit einigen Jahren zu beobachten) in den Fokus, sondern auch die Cheatnutzer.
Es würde mich nicht wundern, wenn eines schönen Tages, die ersten zivilrechtlichen Klagen mit Schadensersatzforderungen in good old USA, auch Cheatnutzer treffen.
Ehrlich gesagt bin ich überrascht, daß es bist jetzt noch nicht passiert ist bei so einem Milliardenmarkt - ich bin mir sicher, eine ganze Armee an Abmahnanwälten, wird mit Freuden diesen neuen Tätigkeitsbereich mit Leben fülen. ;)
 

mylka

PC-Selbstbauer(in)
Gab es jemals auch nur einen Kopierschutz, der funktioniert hatte?
Selbst Denuvo geschützte Spiele sind noch am selben Tag gecracked.
das waren doch bis jetzt alles softwareseitige DRMs
mit TPM kann man das ganze hardwareseitig lösen und das zu knacken könnte recht schwer werden
also beim start besteht zwischen TPM chip und BS eine verbindung und da musst du reinkommen, um es zu manipulieren.
nicht nur für spiele. auch videos und musik kann dadurch geschützt werden.
zB die tonspurt eines youtube videos runterladen geht dann nicht mehr

Was denn für einen Dammbruch in der Windows Welt? Es setzt doch einfach nur die gleichen Vorraussetzungen wie Windows 11 vorraus. Damit sperrt man doch nur die Leute aus, welche Windows 11 trotz offiziell nicht unterstützter Hardware nutzen.

Mit Windows 10 kannst du das Spiel doch weiterhin ohne TPM spielen.
denk doch mal weiter. win10 hat ein ablaufdatum. was dann?
man muss etwas dagegen tun, bevor es sich etabliert hat
 

Hofnaerrchen

Freizeitschrauber(in)
Bestenfalls ist das Geschrei jetzt und noch ein paar Monate groß.... wie bei den meisten Dingen, die irgendwann eingeführt wurden und vor dem und beim Start selbst verpönt waren. Das legt sich erfahrungsgemäß recht schnell, sobald ein Großteil der Gesellschaft (gilt schließlich in allen Teilen des Lebens) sich daran gewöhnt und u.U. sogar die Vorteile erkannt hat. Um nur ein anderes relativ aktuelles Beispiel zu nennen: War bei der Maskenpflicht anfangs auch nicht anders.
 

Noel1987

BIOS-Overclocker(in)
Wird auch Zeit
Und wenn in den AGB klar definiert wird das tpm Key benötigt wird dann ist das so Hersteller werden den Chip dann zwangsweise bald eh auf den Board platzieren . Dann kann man den auch nicht als Modul tauschen

Wird langsam Zeit das solche Maßnahmen kommen
Sperrt die Cheater aus
Und ob die einen tpm Key sperren in spielen ? Kein Mitleid
 
Zuletzt bearbeitet:

1xok

PC-Selbstbauer(in)
Bestenfalls ist das Geschrei jetzt und noch ein paar Monate groß.... wie bei den meisten Dingen, die irgendwann eingeführt wurden und vor dem und beim Start selbst verpönt waren. Das legt sich erfahrungsgemäß recht schnell, sobald ein Großteil der Gesellschaft (gilt schließlich in allen Teilen des Lebens) sich daran gewöhnt und u.U. sogar die Vorteile erkannt hat.

Die kann man aber nur erkennen, wenn es nichts besseres gibt.

Der einzige Daseinszweck für W11 ist es noch als Benchmark zu dienen. Sobald die Games unter Linux besser und schneller laufen, ist Windows bei PC-Gamern abgemeldet. Und das wird nicht mehr lange dauern.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
das waren doch bis jetzt alles softwareseitige DRMs
mit TPM kann man das ganze hardwareseitig lösen und das zu knacken könnte recht schwer werden
also beim start besteht zwischen TPM chip und BS eine verbindung und da musst du reinkommen, um es zu manipulieren.
nicht nur für spiele. auch videos und musik kann dadurch geschützt werden.
zB die tonspurt eines youtube videos runterladen geht dann nicht mehr

Der TPM Chip ist nur dafür da, um den Bootvorgang des Betriebsystems zu erlauben.
Der Windows Bootloader ist signiert und die Signatur wird vom TPM Chip verifiziert. Damit möchte man sicherstellen, dass sich keine virtuelle Maschiene vor den Windows bootloader setzt und das komplette Windows vom Hacker virtuell läuft. Dann hat der Hacker 100% Kontrolle, über alles was am PC passiert.
Da das BIOS bereits als Sicherheitsanker gilt und dieses dann per TPM das Windows bootet, kann man davon ausgehen, dass ein sicheres Windows gebootet wird.

Was man noch mit einem TPM Chip machen kann:
z.B. Emails signieren und verschlüsseln
oder sicheres bezahlen per Signatur.

Was man auch damit machen kann, aber keinen Sinn ergibt:
Audio Video - Streams entschlüsseln. Hierbei wird die Signatur des Streams gechecked. Und bei einem OK der Stream in Software entschlüsselt.
Da der Stream ja irgendwann mal entschlüsselt werden muß, um ihn anzuzeigen, gibt es immer einen Angriffsvector um die Daten auszuleiten.

Denn der TPM Chip entschlüsselt keine Daten. Er kann nur sein "OK" geben, wenn eine Signatur stimmt. Riesiege Datenmengen werden nie durch den TPM Chip laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Noel1987

BIOS-Overclocker(in)
Ich finde die tpm Sache eigentlich ganz gut
Zumindest das mit den Cheats und Windows Sicherheit
Das mit den älteren CPUs finde ich nicht so dolle
 

mylka

PC-Selbstbauer(in)
Dann boykottiere Win 11, Vanguard hält sich hier doch schlicht an die Systemvorraussetzungen des Betriebssystems.
mach ich doch schon bei win10
nur weil das BS eine technik voraussetzt, heißt das doch nicht, dass man diese technik nutzen muss.
Was man auch damit machen kann, aber keinen Sinn ergibt:
Audio Video - Streams entschlüsseln.
bist du dir sicher, dass das keinen sinn ergibt für die medienindustrie? also wäre ich netflix und co, dann würde das für mich sehr viel sinn ergeben

die sicherheit beim start ist doch auch nur vorgeschobenes blabla.
 

pbStoRm

Komplett-PC-Käufer(in)
Doch sind sie, sie werden für den Anti Cheatschutz benötigt.



Bringt nur leider nichts oder nicht viel.



Der Vergleich hinkt. Wenn ein Kunde betrogen hat, dann darf man die Daten sehr wohl behalten. Sonst dürften Läden z.B. keine Listen von Personen, die Hausverbot haben, führen.



Kann man schon, wie gesagt: beim Ladendiebstahl geht es ja auch. Auch im Sport werden z.B. Listen von Leuten, die gedopt haben, geführt.



Das ist sehr naiv.



Oder die erste Kanzlei fliegt auf die Fresse, dann können sie so weitermachen. Spätestens wenn es um den Kopierschutz geht, wird der Gesetzgeber die Rechtslage so hinrücken, wie sie gehört (und zwar zum Schutz der Urheber).
Das ist schlicht falsch. Für eine Anti-Cheatmaßnahme sind die Daten völlig ungeeignet und damit auch die Speicherung nicht begründbar.

Denn die Daten identifizieren in erster Linie die Hardware nicht den Vertragspartner. Die Verbindung kann dann impliziert hergestellt werden und wird in der Regel eine Person identifizieren. Im Falle eines Mehrpersonenhaushaltes ist es aber bspw. vorstellbar, dass mehrere Personen verschiedene Accounts in dem Spiel haben. Und spätestens da, ist die Argumentation für die Speicherung zu Ende. ;)
Da bist du auf die wortgewandten Sätze aber reingefallen...natürlich geht das mit der Übermittlung - Artikel 6 DSGVO gibt da recht gute Handhabe.
Außerdem können aufgrund von Artikel 49 DSGVO unter Umständen nämlich Absatz 1. a.), c.), und e.) zutreffen.
Beziehungsweise würde es auch funktionieren, wenn die betreffenden Publisher die Nutzung von Cheatsoftware in ihren Spielen als finanziell schädlich erachten und zivilrechtlich auch gegen den kleinen Cheater von nebenan und nicht nur die Ersteller von Cheats vorgehen - dann greift Artikel 23 DSGVO Absatz 1. j.) - und zum Schutz der anderen Spieler bzw. ihrer Rechte und Freiheiten Absatz 1. i.).
DSGVO ist immer so ein beliebtes "Totschlagargument", daß bei weitem nicht so restriktiv ist, wie es viele glauben, bzw. es gerne hätten?
Ach und eine Quelle zum Nachschlagen

Ist halt das Verursacherprinzip:
Du als Käufer auf ebay kannst dich dann beim Verkäufer schadlos halten, bzw. die CPU doch retournieren, da der Verkäufer ganz zufällig vergessen hat zu erwähnen, das die betreffende CPU gebranded ist, so á la "kein TPM Bann".
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - die Ausrede er hätte es ja selber bei XY gekauft zieht nicht, er als Verkäufer bleibt in der Pflicht.
Dazu kommt natürlich auch möglicher Schadensersatz (gebannter Account etc.), denn der Bann bleibt ja aufrecht (und das funktioniert für die Spieleanbieter problemlos).
Dieser Verkäufer kann dann, nachdem er die CPU zurückgenommen hat, sich wiederum an Verkäufer XY wenden, damit dieser seine nicht gekennzeichnete Ware zurücknimmt, bzw. seine Kosten bei ihm wieder hereinholt.
Sollte er natürlich "TPM Banned" bei ebay gekennzeichnet haben, ist man selbst schuld.
Wäre natürlich ein günstiger reiner Arbeitsprozessor, die werden wohl an Wert verlieren.

Du wolltest es an einer Krise festmachen und du hast in dem heutigen Bezug falsch gelegen.
Ich habe aufgrund deiner ursprünglichen Äußerungen geantwortet - jetzt ein Nah-Armageddon aus dem Hut zu zaubern ist unlauter.
Die Preissteigerung finden durch den China-Tropf statt und nicht aus irgendwelchen Verschwörungstheorien.
Aber kein Problem ich laß mich darauf ein.
Du fängst schon an Äpfel mit Birnen zu vergleichen - eine systemische Finanzkrise hat nur in sehr wenigen Grundelementen ähnliche Auswirkungen wie ein so ausgewachsener Krieg mit entsprechend heftigen Zerstörungen von unter anderem Produktionsstätten etc., von dem dir die Großeltern erzählt haben.
Deine Lebensmittel auf dem Bauernhof werden bei so einer systemischen Finanzkrise genau 0 Euro wert sein - du wirst gar nicht so schnell gucken können, wie der Staat bzw. seine noch funktiuonierenden Teile, alle Produktionsstätten zur Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung unter seine Kontrolle nimmt.
Die Arbeit niederlegen wird auch nicht viel nützen - dann hast du auch nix zu fressen.
Im besten Fall arbeitest du weiter, in der Hoffnung später entschädigt zu werden bzw. im schlimmsten Fall wenn die Moral und Anstand auf der Strecke bleibt, gehste anschaffen allein aus Angst, das der nächste Offizier dich sonst um ein paar Gramm Blei in Kupferlegierung schwerer macht.
Wird also nix mit dem Keller voller Silber.
Dein Denkfehler ist aber, dass dss Verursacherprinzip bei Privatverkäufen nicht greift. Wenn du als Käufer der Meinung bist, der Verkäufer hätte von einem Mangel gewusst, dann musst du das nachweisen. Das wird aber praktisch unmöglich sein.

Und wie bereits gesagt, sind die Daten fürs Anti-Cheat nutzlos. Das wäre in etwas so, als würde man das Fluchtfahrzeug aus der Stadt verbannen, statt der Bankräuber ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Noel1987

BIOS-Overclocker(in)
Naja ich sehe das anders
Wenn man einen Account erstellt dann hat der Anbieter deine Daten
Email Name ggfs Handy Nummer
Ip Adresse hat er meist auch
Eine hwid Bann geht auch
Ob jetzt die Seriennummer des tpm gesperrt wird sehe ich als unkritisch an
Muss man einfach nicht cheaten

Das ist aktuell in sehr vielen spielen echt zum Problem und kostet denn Firmen für Prävention und Wegfall der Käufer/spieler einen Haufen Geld

Man verstößt somit auch gegen die AGB die man unterzeichnet hat und rein rechtlich wäre das sogar Vertragsbruch und Betrug

Es wird Zeit das sowas in die Richtung kommt

Verkauft man hardware wo der tpm gesperrt ist und verschweigt das macht man sich auch strafbar, da es in dem Fall ein Mangel darstellt

Eine bloße Nummer des Chips mit in den Account einzubinden um den ggfs sperren zu können sehe ich als würde man selber die Email angeben

Ich begrüße das sehr als spieler
Ich begrüße es aber nicht als Fan alter Hardware die dadurch ausgeschlossen wird

Jeder kann von mir aus in spielen cheaten oder mit Trainer arbeiten wenn's um Solospiele geht
Aber es zu machen um anderen das Spiel zu versauen, Das geht gar nicht
 

mylka

PC-Selbstbauer(in)
Für den Home User sicherlich overkill... Für Geschäftskunden ein Verkaufsargument.
dann sollen sie die home version doch ohne TPM verkaufen und es generell nur als OPTION anbieten und nicht mit zwang
zwang macht mich immer skeptisch, vor allem beim profitorientierten unternehmen, die GRATIS ihr BS herschenken, aber geld verdienen wollen und müssen.
also irgendeinen haken hat alles was MS macht
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
dann sollen sie die home version doch ohne TPM verkaufen und es generell nur als OPTION anbieten und nicht mit zwang
zwang macht mich immer skeptisch, vor allem beim profitorientierten unternehmen, die GRATIS ihr BS herschenken, aber geld verdienen wollen und müssen.
also irgendeinen haken hat alles was MS macht
MS hat einen Langzeitplan... Man möchte den PC genau so in eine Blackbox verwandeln wie die Apple Rechner. Eine eigene Blase erschaffen, mit Markplatz, eigenem Store, usw.
Der Plan ist recht simpel, zuerst alle alten PCs aus dem Verkehr ziehen, durch Hardware Vorasussetzungen, die nur neue PCs erfüllen.
Den PC zu einer Blackbox transformieren, auf der nur noch Windows booten kann. Apple hat das auch so gemacht. Auf den neuen M1 Geräten, läuft kein Windows mehr und kein Linux mehr.
Weiter geht es mit der Software Blackbox. Aus "Sicherheitsgründen" wird nur noch Software aus dem MS Store installierbar sein.
Epic, Steam, Uplay, usw... werden alle verschwinden und es wird nur noch den MS Store geben. Genau so wie bei Spielkonsolen, wo es auch nur einen Shop gibt.

Das läßt sich alles nicht von heute auf Morgen durchdrücken, aber ich denke in 10 Jahren wird es so weit sein.
 

mylka

PC-Selbstbauer(in)
MS hat einen Langzeitplan... Man möchte den PC genau so in eine Blackbox verwandeln wie die Apple Rechner.
also zu "M1 linux" finde ich ergebnisse. kenn mich damit aber auch nicht wirklich aus. die hardware gehört ganz apple, also können die von mir aus damit machen was sie wollen
ms verkauft keine hardware. auch die xbox ist ein normaler AMD PC.

vor deinem szenario hat sich valve schon mit der einführung von win8 schützen wollen indem man steam machines mit steamOS verkaufte
jetzt verkauft valve einen vollwertigen linux pc (deck) und das dürfte recht erfolgreich werden

also warum sollten hardware hersteller MS folgen?
das ist auch gar nicht möglich, weil server alle auf linux laufen und das sind halt auch nicht nur EPYC und XEON, weil viele server single core leistung brauchen

also MS müsste einfach hoffen, dass alle bei windows bleiben egal was sie tun
demgegenüber steht dann halt linux, das immer attraktiver wird
LTT war zumindest sehr begeistert von der deck und ich denke, dass er das gut einschätzen kann

ich weiß nicht was MS vor hat, aber mir gefällt der TPM zwang überhaupt nicht
 

TheGoodBadWeird

Software-Overclocker(in)
Goldene Regel:
-Wenn das Spiel zu viele Cheater hat, ist es in der Regel grottig programmiert und oftmals aus Prinzip "Schrott". ;)

Mit Valorant haben wir den Dammbruch in der Windows Welt und es werden nicht nur Nachahmer bei den Spieleentwickler geben.
Geschichtlich gesehen: Ja

Dennoch bezweiflich ich die Durchsetzbarkeit. Wenn Windows 11 nicht die benötigte Verbreitung erreicht, verlieren die Publisher viele viele Kunden. Dann rudern sie ganz schnell wieder zurück!

Wie es seien könnte wenn MS TPM auf die spitze treibt, zeigt ein blick auf Apple. Z.B. wenn man Programmieren möchte, muss du neben eine Kostenpflichtige Registrierung, auch noch eine Software kaufen.
Nicht nur das...
Microsoft hat den Unsinn doch schon in ihrer übertriebenen Windows 10 Trusted Computing Kampagne begonnen. Ich höre immer wieder von unseren Programmieren, dass die neueren Windows bestimmten Code nicht mehr zulassen, auch wenn der vom Nutzer selbst geschrieben ist.

In einigen Fällen bricht Windows die Routine ab und löscht die Quelle. Kann man sich mit TPM deutlich schlimmer vorstellen.

Besser Hinterfragen als Naiv durchs Leben taumeln.
Ich bin absoluter Realist und weiß genau in welche Richtung Microsoft möchte. "Windows-as-a-Service"

Quasi zurück zu Terminals, in denen man Dienste über Windows Store Apps in Abos mietet und im Walled-Garden keine Kontrolle über das eigene System hat. Gleichzeitig will Redmond der Herr über alle Funktionen und Aktivitäten werden. Werbe- und Nutzertracking inklusive!

Ein regelrechter Albtraum für jeden mündigen PC-Nutzer.
 
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