Userbenchmark: Neuer Algorithmus bevorzugt Intel-Prozessoren

Wie hier schon mehrfach angemerkt, *alle* CPUs mit mehr als vier Kernen sind betroffen. AMD trifft es lediglich in allen Generationen vor Zen 2 härter, weil diese bei der Leistung pro Kern zurücklagen.

Und nein, da muss weder Geld geflossen, noch ein Fanboy am Werk sein. Wie ich schon schrieb, Userbenchmark kotzt gerade ab, weil ihr Schema Singlecore/Dualcore/Multicore=4xCore+ von anno damals nicht mehr funktioniert. Und ihnen fällt auf die Schnelle nichts Besseres ein, als die plötzlich extrem dominante Kategorie zu entwerten, statt die Abstufungen zu verfeinern, wie es eigentlich sinnvoll wäre.

Es gilt immer noch: Bevor man böse Absicht vermutet, muss man Inkompetenz als Ursache ausgeschlossen haben. Letztere drängt sich in Fällen wie diesen auf.
 
Wie hier schon mehrfach angemerkt, *alle* CPUs mit mehr als vier Kernen sind betroffen. AMD trifft es lediglich in allen Generationen vor Zen 2 härter, weil diese bei der Leistung pro Kern zurücklagen.

Und nein, da muss weder Geld geflossen, noch ein Fanboy am Werk sein. Wie ich schon schrieb, Userbenchmark kotzt gerade ab, weil ihr Schema Singlecore/Dualcore/Multicore=4xCore+ von anno damals nicht mehr funktioniert. Und ihnen fällt auf die Schnelle nichts Besseres ein, als die plötzlich extrem dominante Kategorie zu entwerten, statt die Abstufungen zu verfeinern, wie es eigentlich sinnvoll wäre.

Es gilt immer noch: Bevor man böse Absicht vermutet, muss man Inkompetenz als Ursache ausgeschlossen haben. Letztere drängt sich in Fällen wie diesen auf.

naja... bei den "Erklärern" sollte man eventuell dann auch Naivität ausschliessen.. vermutlich.... aber klar, man sollte in der heutigen Wirtschaft und vor allem bei intel niemanden was böööses unterstellen.. alles liebe Jungs omg..
 
naja... bei den "Erklärern" sollte man eventuell dann auch Naivität ausschliessen.. vermutlich.... aber klar, man sollte in der heutigen Wirtschaft und vor allem bei intel niemanden was böööses unterstellen.. alles liebe Jungs omg..

Du verkennst den Punkt. Es wäre Intel zuzutrauen, aber in diesem Fall spricht einfach zu viel dafür, dass Userbenchmark einfach nur panisch reagiert.

Deren Bewertungsschema stammt noch aus einer Zeit, als die meisten Anwender (also User, wie in Userbenchmark) bestenfalls 4C/8T im Rechner hatten, CPUs mit vielen Threads in aller Regel auch pro Kern die stärksten waren und starkes Multithreading auf Anwendungen hinaus lief und in Spielen fast keine Relevanz hatte.

Sinnigerweise müssten sie weitere Abstufungen von "Multicore/-thread" einführen, um der Entwicklung gerecht zu werden, aber dann wären frühere Ergebnisse nicht mehr vergleichbar und sie müssten ihre Datenbank mit neuen User-Benches komplett neu aufbauen. Davor schrecken sie zurück und deshalb dieser dumme Aktionismus.

Simpel, plausibel, das Geschehen hinlänglich erklärend. Aber natürlich viel zu unspannend für Leute, die überall Verschwörungen wittern. :D
 
"plötzlich extrem dominante (Multicore-)Kategorie" mit ganzen 10% Wertungsanteil im ursprünglichen Benchmark???
90% der Leistungswertung entfielen schon ursprünglich auf Single- und Quad-Performance. Dies zum aktuellen Zeitpunkt auf 98% zu erhöhen spricht einzig dafür, dass die 2011 als Userbenchmark zusammengefundenen Hardware-Geeks die letzten 5 Jahre verpennt haben müssen, sich nur an Starcraft orientieren, oder sich in die Vergangenheit gebeamt haben.
Der i3-8350K mit seinen ganzen 4 x up to 4GHz Threads vor dem Ryzen 7 2700X mit 16-Threads a´ 3,7GHz ist für mich an der Realität vorbei. Ob jetzt im Gaming- oder Anwendungsbereich.
Eine Anhebung des Multicore-Wertungsanteils auf 15-20% wäre nachvollziehbar gewesen. Immer mehr Leute streamen, bearbeiten Foto- oder Videomaterial und sind deutlich vertrauter mit Multitasking.
Und das hier abgezogene ist für mich nie und nimmer Hilflosigkeit oder Panik weil irgendwelche alten Bewertungs-Shemata nicht mehr wie gewünscht funktionieren. Es ist Kalkül.

Ein Quadcore hat einfach nicht (mehr) die Allround-Qualitäten die heute oftmals von CPU´s gefordert und erbracht werden und dann muss sich früher oder später auch ein hochtaktender 7700K hinter dem 6- oder 8-Kerner anstellen, selbst wenn dieser auf dem Datenblatt 300MHz je Core niedriger taktet.
Ich versteh dabei nicht so ganz wohin deine Argumentation führen soll Mahoy. 4-Kerner bleibt 4-Kerner. Mehr Parallelisierung steht nach der Entwicklung im Bereich von Anwendungen spätestens mit den Low-Level-API´s auch im Gamingbereich geschrieben wie das Amen in der Kirche :ka:
 

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90% der Leistungswertung entfielen schon ursprünglich auf Single- und Quad-Performance. Dies zum aktuellen Zeitpunkt auf 98% zu erhöhen spricht einzig dafür, dass die 2011 als Userbenchmark zusammengefundenen Hardware-Geeks die letzten 5 Jahre verpennt haben müssen, sich nur an Starcraft orientieren, oder sich in die Vergangenheit gebeamt haben.

Es sei denn, die Seite wäre einzig und allein von Intel-Fanboys erstellt worden, die die 8-Kern-Bulldozer-CPUs noch viel schlechter gegenüber Sandy Bridge da stehen lassen wollten, als sie ohnehin gestellt waren.
Da nun bei Ryzen dieses Modell nicht mehr funktionieren würde, wäre es in dem Fall ja nur konsequent, den Benchmark so anzupassen, dass es hauptsächlich auf Singlecore-Leistung mit nur maximal 4 Kernen ankommt und wer mehr Kerne bietet im Benchmark kein besseres Endergebnis erzielt. Damit holt man eben das Maximum für Intel heraus und stellt die AMD-CPUs maximal schlecht dar, weil nur noch ein CCX gegen einen kleinen Intel-Die antritt - ein Bereich in dem Intels wirtschaftliche Unterlegenheit bei der technischen Umsetzung noch nicht zum Vorschein kommt.
 
Ich bereue den Kauf von Ryzen 3700x und MSI b450 Mobo. Wirklich!
Ich würde lieber 300€ jetzt mehr ausgeben und etwas stabileres von Intel holen..
Mein nächster Upgrade wird eine PS5. Keine Lust mehr :/
Lass mich raten, du hast dir ein B450 Board ohne Bios-Flashback gekauft und kriegst den 3700X jetzt ohne BIOS-Update nicht zum laufen? :rollen:

Das Problem liegt entweder bei dir oder beim Board-Hersteller, aber sicher nicht bei AMD.
 
Das Problem liegt entweder bei dir oder beim Board-Hersteller, aber sicher nicht bei AMD.

Das Problem liegt alleine bei AMD, das scheinen hier aber einige "Pro´s" nicht zu kapieren, klar können "wir" hier BIOS flashen, wissen um die Kompalität der Chipsätze usw...

Aber der normale User (Überzahl) weis das eben nicht, das Internet ist derzeit voll mit diesen Problemen.
Boards, Chipsätze werden damit beworben mit welchen CPU´s sie funktionieren.
Überall und besonders die Folien von AMD.

Meistens steht aber nicht da, das man dazu eine ältere CPU benötigt, denkt ja auch keiner (Normaler) dran - CPU von AMD, Chipsatz von AMD(Außnahme ASMedia), Sockel von AMD, Leistungsaufnahme der alten und neuen CPU´s ähnlich, AGESA/Mikrocode von AMD, Massive Promotion seitens AMD usw...

Wäre ich ein Normal User würde ich davon ausgehen das diese CPU wenigstens ermöglicht ins Bios zu booten, mit geringem Takt, einer ähnlichen Leistungsaufnahme, diverse Grundfertigkeiten möglich sind.

Die Probleme basieren ja nur auf der Software, sprich hätten von anfang an einkalkuliert werden können und müssen.
Eine Art FallBack Modus...

Die Hardware machts ja.

Der Launch von AMD war wieder Käse und Dumm, aber jeder geilt sich dran auf das er jedes Jahr die CPU tauschen darf, kann. Juhuu.

Abgesehen vom 3600 und 3700x ist der Rest Müll in Sachen Effizienz.

@ Pro´s und Grosschnautzen: Tellerrand und so, es gibt noch 200.000.000+++ "Normale" Konsumenten/Käufer neben euch, ihr seid nichts, eure Meinungs ist nichts.

Und wegen dem ganzen unprofessionellen Theater bekommt AMD auch keinen Fuss auf den Boden bei den Herstellern von Systemen, oder nur geringfügig.
Damals hatn Intel beschissen und bezahlt aber seit vielen Jahren verhütet AMD mit dem Gesicht.

Wie hier schon mehrfach angemerkt, *alle* CPUs mit mehr als vier Kernen sind betroffen. AMD trifft es lediglich in allen Generationen vor Zen 2 härter, weil diese bei der Leistung pro Kern zurücklagen.

Und nein, da muss weder Geld geflossen, noch ein Fanboy am Werk sein. Wie ich schon schrieb, Userbenchmark kotzt gerade ab, weil ihr Schema Singlecore/Dualcore/Multicore=4xCore+ von anno damals nicht mehr funktioniert. Und ihnen fällt auf die Schnelle nichts Besseres ein, als die plötzlich extrem dominante Kategorie zu entwerten, statt die Abstufungen zu verfeinern, wie es eigentlich sinnvoll wäre.

Es gilt immer noch: Bevor man böse Absicht vermutet, muss man Inkompetenz als Ursache ausgeschlossen haben. Letztere drängt sich in Fällen wie diesen auf.

Danke Mann/Frau/Divers mit Gehirn.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Sinnigerweise müssten sie weitere Abstufungen von "Multicore/-thread" einführen, um der Entwicklung gerecht zu werden, aber dann wären frühere Ergebnisse nicht mehr vergleichbar und sie müssten ihre Datenbank mit neuen User-Benches komplett neu aufbauen. Davor schrecken sie zurück und deshalb dieser dumme Aktionismus.
...

Was muss denn da genau innerhalb der Datenbank bzw. wieso sollte "die Datenbank" da "komplett neu aufgebaut" werden müssen?
Ist das nicht eigentlich eine einfache Ins-Verhältnis-Setzen-Rechnung, welche in Tagen von 16Kern CPUs oder von mir aus auch "Heavy-Single-Core-Monstern" eigentlich nur die Eingabe korrekter Multiplikatoren innerhalb einer Excel-Tabelle oder so benötigt?
_____

Zum Topic: abgesehen davon ist ein derartiger Rutsch in die Single-Core-IPC im 2. Halbjahr 2019 nun wirklich absoluter Dünnschiss. Zu Zeiten, wo Intels erste 6 Kerner ohne HT noch wirklich richtig, richtig teuer war, ok, aber heute?? Sorry, da ist irgend etwas anderes Faul!
 
klar können "wir" hier BIOS flashen, wissen um die Kompalität der Chipsätze usw...
Aber der normale User (Überzahl) weis das eben nicht, das Internet ist derzeit voll mit diesen Problemen.

Ich bin mir sicher, dass Millionen von Kunden glückliche Besitzer eines Ryzen OEM-Rechners sind, die sich darüber freuen, dass ihr Chipsatz so wenig am Gesamtpreis ausmacht.

Leute, die schlicht inkompetent sind, und sich in ihren Fähigkeiten überschätzen - eine Wasserkühlung falschherum zusammenstecken etc., aber trotzdem meinen, sie müssten das selbst basteln - gab es schon immer. Wer nicht weiß, dass er die richtige Firmware auf dem Mainboard braucht, damit die aktuellste CPU läuft, ist selbst schuld. Und er kann sogar von AMD zum Flashen eine Leih-CPU anfordern - das hat glaube ich Intel noch nie angeboten.

Die Alternative wäre, dass Du immer ein neues Board kaufen musst. Aber auch bei Intel gab es die gleichen Probleme, denn man musste auch da nicht immer ein neues Mainboard kaufen - nur deutlich öfter als bei AMD.
Es ist traurig, dass es immer das gleiche ist, ob nun das Bios auf dem Intel-Board oder dem AMD-Board nicht passt: Inkompetenz.

Das kann wohl nur ein Versuch sein, die Möglichkeit schlecht zu reden, ein altes Mainboard für neue CPUs zu verwenden. Und warum nun eine Sache, die bei beiden Firmen auftritt, AMDs Schuld sein soll, und nicht Intels, ist für mich nicht nachvollziehbar.
 
Das ist, in meinen Augen, einfach nur ein Verfälschen der Ergebnisse. Die weitere Entwicklung wird sicherlich interressant.

Die AMD Fans werden so lange nachbohren, bis die was ändern, oder den Benchmark dann als irrelevant erklären, dabei ist Zen doch ST stark.

Also da würden mich wirklich mal die Hintergründe für die Änderungen interessieren, klingt schon äußerst komisch.^^

Der Hintergrund dürfte der sein: Anwendungen profitieren nur in gerem Maße von mehr Kernen als 4.
Singlethreadleistung ist bei ausreichend vielen Kernen immer King, deswegen finde ich das schon richtig so.

Cinebench ist ja auch so ein Test. Der einfach immer weiter skaliert, bringen tut es für den Homeuser aber wenig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die frage ist zwar womöglich relativ unbedarft, aber ist dieser Test von Userbenchmark überhaupt für irgendjemanden wichtig hier?
Ich habe zwar schon davor davon gehört aber ihn noch nie ausgeführt, er wurde mir nie empfohlen, ich habe ihn nie in Tests gesehen, noch habe ich Forenbeiträge gesehen die sich auf diesen Test stützten.
Ich bin seit über 20 Jahren an Hardware interessiert und in einigen Foren angemeldet, ich habe diese Seite beziehungsweise diesen Test nie als relevant angesehen.
 
Der Test wird oft geklickt, also schon wichtig imho.
Ich würde den MT Anteil auf mindestens 8% hochsetzen, 10% sind wirklich etwas zu viel, aber 2% sind absolut albern.
 
Das Problem liegt alleine bei AMD, das scheinen hier aber einige "Pro´s" nicht zu kapieren, klar können "wir" hier BIOS flashen, wissen um die Kompalität der Chipsätze usw...

Aber der normale User (Überzahl) weis das eben nicht, das Internet ist derzeit voll mit diesen Problemen.
Boards, Chipsätze werden damit beworben mit welchen CPU´s sie funktionieren.
Überall und besonders die Folien von AMD.

Meistens steht aber nicht da, das man dazu eine ältere CPU benötigt, denkt ja auch keiner (Normaler) dran - CPU von AMD, Chipsatz von AMD(Außnahme ASMedia), Sockel von AMD, Leistungsaufnahme der alten und neuen CPU´s ähnlich, AGESA/Mikrocode von AMD, Massive Promotion seitens AMD usw...

Wäre ich ein Normal User würde ich davon ausgehen das diese CPU wenigstens ermöglicht ins Bios zu booten, mit geringem Takt, einer ähnlichen Leistungsaufnahme, diverse Grundfertigkeiten möglich sind.

Die Probleme basieren ja nur auf der Software, sprich hätten von anfang an einkalkuliert werden können und müssen.
Eine Art FallBack Modus...
Meine Güte...
Die neu produzierten Boards kommen eh schon mit entsprechend geflashtem BIOS. Die die Probleme machen liegen halt schon länger im Handel. Wie kann es AMD auch wagen, AGESA für die 3000er nicht schon bei Release der 400er Boards einzubauen :rollen:

Flashen ist bei einigen Boards problemlos möglich. Nennt sich BIOS-Flashback. Damit kann man ein Mainboard ohne CPU updaten. Läuft über einen kleinen ARM Chip.
MSI hat es in weißer Voraussicht bei seinem gesamten 400er Line-Up (und sogar 2 X370) eingebaut und Asus zumindest bei der Crosshair Serie.

Ein Fallback wie du es dir vorstellst ist deutlich aufwendiger (wenn nicht sogar unmöglich, da bin ich dann zu wenig in der Materie).

Und selbst für die Leute, die ein anderes Board gekauft haben bietet AMD eine Lösung:
https://www.amd.com/en/support/kb/faq/pa-100#faq-Short-Term-Processor-Loan-Boot-Kit

Auch die meisten Boardhersteller liefern dir ein upgedatetes Board mittels RMA.


Klar ist die Geschichte etwas umständlich. Aber das ist Rückwärtskompatibilität immer. Unterm Strich aber deutlich besser als Intel wo du so oder so ein neues Board brauchst.

Der Hintergrund dürfte der sein: Anwendungen profitieren nur in gerem Maße von mehr Kernen als 4.
Singlethreadleistung ist bei ausreichend vielen Kernen immer King, deswegen finde ich das schon richtig so.

Cinebench ist ja auch so ein Test. Der einfach immer weiter skaliert, bringen tut es für den Homeuser aber wenig.
Häh? Also sämtliche Anwendungen die ich kenne, die halbwegs auf Multicore ausgelegt sind (Videobearbeitung, Zip-Programme, Compiler) profitieren in der Regel auch von mehr als 4 Kernen (bzw. 8 Threads). Dafür 2% Veranschlagen ist, nett ausgedrückt, mutig.
Der einzige nennenswerte Anwendungsbereich wo alles ab 4-Kernern kaum etwas bringt sind Spiele. Und auch das stimmt immer weniger.
 
Der einzige nennenswerte Anwendungsbereich wo alles ab 4-Kernern kaum etwas bringt sind Spiele. Und auch das stimmt immer weniger.

Wenn ich in Microsoft Visual Studio kompiliere, dann helfen mir bei etwas größeren Projekten durchaus auch teilweise mal bis 8 Threads, aber mehr als 4 Threads bringen mir selten was.
Virtuelle Maschinen/Gameserver sind natürlich wieder was ganz anderes, dafür habe ich meinen Threadripper seit fast 2 Jahren. Auf meinem Arbeitsnotebook reiche mir 2c4t nach wie vor aus, auch für Videobearbeitung in kleinem Stil.
Sobald etwas aufwändigeres gerendet werden soll (Schneiden, rendern, hochladen :D) braucht es mehr Dampf unter dem Kessel. Ich würde mir aktuell für den Desktop einen 3900x anschaffen, auch für Spiele. Gemischt dann.

Wobei eventuell wird es doch der 16 Kerner im Herbst. Wenn der in Spielen noch 5 bis 10 % drauflegt mit SMT Off, dann vielleicht auch generell als Haupt-Gaming-Sys.
 
Wenn ich in Microsoft Visual Studio kompiliere, dann helfen mir bei etwas größeren Projekten durchaus auch teilweise mal bis 8 Threads, aber mehr als 4 Threads bringen mir selten was.
Dann ist der Microsoft Compiler aber stark limitiert. Persönlich setz ich ja nur gcc und clang ein.
Stark versimpelt ausgedrückt kann man ja bereits ab 8 Source Files mit mehr Prozessoren kompilieren und hat einen Performancevorteil.

Phoronix hat einen Bench wo man die Skalierung von Compilern gut erkennen kann:
AMD Ryzen 7 3700X + Ryzen 9 3900X Offer Incredible Linux Performance But With A Big Caveat Review - Phoronix
Linux Kernel Kompilation bei 3700X und 9900K ziemlich gleichauf (71,4 respektive 75 Sekunden), während der 3900X nochmal eine gute Schippe drauflegt (51,1) und der 2990 als Sieger hervorgeht mit 42,3 Sekunden.
 
So ein dämliches Wertungssystem. Gerade heutzutage werden mehr Kerne wichtiger. Wie kann man das denn nun umgekehrt darstellen :schief:
Die haben sich bestimmt gedacht "Hey die neuen Ryzen haben bis zu 16 Kernen. Dann müssen wir die abwerten weil es soviele sind" :ugly:
 
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