[User Test] Edifier S730

totovo

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Gemeintschaftstest des S730 von
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A Passion For Sound.


Formatierung: Schrift Verdana, Text 2; überschriften 4 und Fett + Unterstrichen!













Inhalt dieses Tests:
  • Einleitung
  • Spezifikationen
  • Lieferumfang
  • Verarbeitungsqualität
  • Anschlüsse
  • Grundrauschen?
  • Klangeindrücke & Vergleiche
  • Ev. Vergleich zwischen Analog und Digital
  • Fazit
Einleitung


Edifier, der Soundspezialist aus Fernost, ist in Europa eher ein Newcomer.
In China dagegen ist Edifier schon seit längerem ganz oben mit dabei, zurecht wie wir finden, weshalb wir in diesem Test unsere Eindrücke zu Edifiers Topprodukt im bereich 2.1 Stereoanlagen für den PC vermitteln wollen!
Es werden drei, von einander "unabhängige" Personen, zur vollständigkeit dieses Testes beitragen:​


Spezifikationen


  • RMS Power: 2 x 75W(Sateliten) + 150W(Subwoofer) (THD=10%)
  • Signal to noise ratio (amplifier): >=85dBA
  • Eingangsempfindlichkeit: PC: L/R: 650mV +/- 50mV SW: 250mV +/- 50mV
  • Frequency response: L/R: 160Hz ~ 20kHz SW: 20Hz ~ 130Hz
Features


  • Heavy metal 2.1 speaker system with 10 inch subwoofer
  • Wooden MDF housing for all speakers
  • 2-way satellite in piano finished wooden housing
  • Passive radiator on both sides on the subwoofer to exaggerate bass performance
  • Magnetically shielded drivers for all speakers
  • Switchable analog/digital input ports for most kinds of audio source
  • Multifunctional wire controller with 2.5 inch LCD display (dimmer included)
  • Headphone output on wired remote controller
  • Master volume controls both speaker output and headphone output
  • Volume booster for extra power output
  • Separate bass and treble adjustments
  • Multifunctional wireless remote controller included
(kopiert von der edifier Hompage, copyright @ edifier.com)

Erste Impresionen:

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Kurz nach dem auspacken...

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Na wer ist der größere?


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Die Controlleinheit!

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Ein nackiger Satellit


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Die Fernbedienung​



Eine Vorschau auf die Einstellungsmöglichkeiten...​


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Klavirlackoptik...

Lieferumfang/Verpackung


siehe zenas...

mein Eindruck:
gute Verpackung, stabil und nicht zu platzverschwendend!​

Der lieferumfang ist, wie zenas geschrieben hat ebenfalls gut, allerdings hätte ich mir länger Kabel gewünscht und zusätzlich noch ein optisches Kabel!​


Verarbeitung:

siehe zenas...

Mein Eindruck:
Ich beurteile die Verarbeitung des Subwoofers als gut. Es gibt keine scharfen Kanten, der Kühlkörper auf der Rückseite besitz eine feine Riffelung und abgerundete Ecken, er liegt perfekt an der MDF-Verschalung an und ist sehr fein mit einer matt-schwarzen Lackschicht versehen.
Auch die Lackierung des restlichen Subwoofers ist sehr gut gelungen, es gibt keine "dicker" oder "dünner" lackierte stellen, das Mesh vor dem Aktivtreiber hat die selbe sehr gute Verarbeitungsqualität.
Die beiden Passivtreiber bestehen aus einer art Moosgummi und wirken recht stabil, ihre Verarbeitung ist ebenfalls als sehr gut ein zustufen.
Aber nun etwas was mich etwas entäuscht hat:
die unteren Kanten, also sozusagen die Ecken der Bodenplatte sind sehr stoßempfindlich und sie bekommen schon einkärbungen, nur wenn man den Subwoofer hier anfasst und aufstellen will!​

Die Verarbeitung der Satelliten ist noch einen Tick besser als die des Subwoofers.
Der Klavierlack ist in Perfektion aufgetragen und noch dazu relativ Kratz unempfindlich.
Die Halterungen für Schutz aus Stoff sind ziemlich robust.
Die Lautsprecher sind gut eingepast und weisen keinerlei mängel auf!
Eine Halterung um die Sateliten an die Wand zu montieren ist ebenso selbstverständlich wie vier kleine Gummifüße um die Satelliten auf dem Tisch zu platzieren.​

Also großes Lob an Edifier, die Verarbeitung ist sehr gut gelungen!​

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Hörtest/Musik

50 Cent - 'Ok You're Right'

Ich muss zu geben, dies ist nicht mein Lieblingslied von 50 cent. Ich habe es ausgewählt, da dieser Song einen wohl dosierten Bass brauch damit es nicht "zerschlagen" wird.
Wie sich bald herausstellt, schlägt sich das Edifier hier gut bis sehr gut, der Bass ist sehr gut dosiert und hat genau dne richtigen "Druck"
Aber auch die anderen Bestandteile des Songs kommen gut rüber, die Stimmen sind sehr klar konturiert und es werden Hintergrundelemente hörbar, die man vorher nicht einmal hätte erahnen können!

Black Eyed Peas- Where Is The Love

In diesem Song verhält sich das Edifier ähnlich gut
Sehr gut dosierter Bass, äußert sich wie gehabt dadurch, dass man den Bass "nicht" heraushört, sondern das er einfach "da ist" und das Lied unter mauert.
Die Sänger sind klar und erfreulich deutlich wahrnehmbar- sehr gut
hier an dieser stelle sei noch einmal gesagt das, dass Beste Soundsystem welches wir besitzen in unserem Auto beheimatet ist. Eine Bose system mit 1500 Watt musikleistung und 16 LS.
Im vergleich zu diesem schlägt sich das edifier hier sehr gut!

Marquess El Tempramento


mal etwas Spanisches =)
Auch hier überzeugt der fein abgestimmte, kräftige Bass, sowie die gut aufgelösten höhen.
Einzig die Sängerstimme klingt im vergleich zum oben genannten Vergleichssystem etwas undeutlicher, -eben nicht ganz so Lebhaft.
Spanisches flair kommt trotzdem auf, da man immer denkt man geht direkt an einer Musikergruppe vorbei; Wunderbar!


Peter Fox - Haus am See

Hier zeigt sich einmal mehr der für ein PC-System sehr kultivierte Bass, wobei dann doch schon ziemlich der Boden wackelt, was aber nicht schlimm ist.
die Sängerin im Hintergrund wird sehr klar wiedergegeben, auch die Stimme von Peter Fox ist sehr deutlich und klar hörbar, etwas zu deutlich wie ich finde!
dennoch kein vergleich zu logitech oder creativ.

Peter Fox- Alles Neu

Bei diesem Song von Peter Fox kann sich der Subwoofer des Edifier mal (ein bischen) austoben.
bei Lautstärke 20 hat er mein Zimmer auch bald eingerissen.
Also bei diesem Song fällt der präzise, kraftvolle Bass angenehm ins gehör - auch in das der Nachbarn-.
Wie gehabt werden auch die Höhen und mitten gut bis sehr gut wiedergegeben, einzig die Stimme hätte etwas klarer ausfallen können.
Von mir gibt es für diesen Song ein Gut!

Red Hot Chili Peppers She's Only 18

!WoW!
Viel mehr ist hier nicht zu bemerken!
kein störend lauter Bass, super Mitten, super klare Stimmen und super Raumgefühl - man meint es stände für jedes Instrument ein eigener LS in einer anderen Ecke des Raumes!
also hier muss sich auch das Bosesystem geschlagen geben
Sehr gut!
 
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Games

Burnout Paradise


Crysis Wars


COD4


Anno1404


Race Driver Grid
 
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Einleitung, Spezifikationen und Features siehe totovo's Einstiegspost / Edifier Homepage

Alle Messwerte (Größe / Gewicht) sind gerundet und als ca. Angaben zu verstehen.



Testsystem:


Core i7-920
Gigabyte X58-UD4P
Gainward GTX260
6GB Corsair XMS3 DDR3-1600 CL7
Onboard Sound (Asus Xonar DX ist bestellt)

Anschluss:

3,5 mm Klinke auf Cinch
Coaxial
ODT-Tosslink

Ich habe nach kurzem nur noch auf Tosslink gesetzt. Der Unterschied zu Klinke auf Cinch ist gewaltig; die andere Anschlüsse können bei mir also ignoriert werden.




Lieferumfang



Der Karton ist groß - und schwer. Maße: ca. 78 x 51 x 48 (cm)
Also ran ans Auspacken. Der Subwoofer ist zwar groß, aber nachdem ich schon einiges über das Edifier S730 gelesen hatte, hatte ich ihn mir noch größer vorgestellt. Die Maße sind mit 35 x 40 x 50 (cm - samt Kühlkörper auf der Rückseite) noch gut im Rahmen. Wiegen konnte ich ihn leider nicht, da meine Personenwaage zur Zeit Batterienot hat (und eh nie benutzt wird).
Die Satelliten sind (für ein PC-Lautsprechersystem) schon groß, aber natürlich nicht vergleichbar mit den Boxen einer (größeren) Stereoanlage.
Die Maße: 12 x 20 x 16 (cm). Pro Stück bringen sie ein Gewicht von 2 kg auf die Waage. Platznot entstand bei mir weder auf dem Schreibtisch noch im Zimmer.
Ich bin mir allerdings immer noch nicht schlüssig, wo / wie ich die Boxen am besten plaziere - denn hier kommt es wirklich drauf an. Später dazu mehr bei den Höreindrücken.

Die Kabel-/Tischfernbedienung hat ein recht gutes Eigengewicht von 340 g inklusive Ständer bei einer Größe von 9 x 17 x 9 (cm).
Die Funkfernbedienung ist schlicht gehalten und mit 5 x 8 x 0.5 (cm) und 20 g im Vergleich zum Subwoofer eher klein ;)

Bilder:
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Neben Subwoofer, Satelliten und den beiden Fernbedienungen befinden sich noch zwei Kabel für die Satelliten (2.5 m Länge; Enden bereits abisoliert und übergelötet um ausfransen zu verhindern), ein 3.5 mm Klinke auf Cinch Kabel (1.5 m Länge), ein Koaxialkabel (1.5 m Länge) sowie ein Cinch auf Cinch Kabel (1.5 m Länge) im Lieferumfang.
Das Stromkabel und auch das Kabel der Kabel-/Tischfernbedienung haben jeweils eine Länge von 1.5 m.

Der Lieferumfang ist schon recht umfangreich, allerdings hätte ich mir gerade in Hinsicht auf die optimale Aufstellung im Raum etwas längere Kabel (zwischen Subwoofer und PC) gewünscht. Nachkaufen ist auf Grund der vielen Anschlussmöglichkeiten am Subwoofer aber kein Problem.




Verarbeitung:



Subwoofer:

Ein massives Stück MDF-Platten. Das war mein erster Gedanke. Der Subwoofer bringt ein stattliches Gewicht auf die Waage: geschätzt dürften das schon >25 kg sein. Aber nicht nur das Gewicht, sondern auch das gesamte Erscheinungsbild lassen ihn wertig erscheinen. Die Kanten des Gehäuses sehen sauber aus, das Gitter vor dem Haupttreiber ist sauber verarbeitet und eingepasst, die Schriftzüge sind sauber angebracht, die passiven Treiber sind mit 8 Innensechskantschrauben im Gehäuse verschraubt - der massive Kühlkörper auf der Rückseite tut sein übriges. Trotz allem ist die Verarbeitung nicht perfekt: Ich konnte am Gehäuse meines Subwoofers 2 kleine Klebereste ausmachen (vermutlich vom Verkleben der MDF-Platten), der sich allerdings mit der Hand entfernen lies. Desweiteren könnte die Verarbeitung / Passgenauigkeit beim Übergang Gehäuse zu "Haltering" für das Gitter des vorderen Treibers besser sein. Hier ist eine kleine Kante fühlbar, die optisch allerdings nicht sichtbar ist.
Die Rückseite macht einen aufgeräumten Eindruck und ist mit 20 Schrauben befestigt. Hier muss man also keine Angst haben, dass ein zu hoher Basspegel einem die Rückwand raushaut ;-)
Die Anschlüsse an der Rückwand machen alle einen guten Eindruck, hier wackelt oder klappert nichts; auch die Klappanschlüsse für die Boxenkabel sind in Ordnung. Drehverschlüsse wären wertiger gewesen, aber wir sind hier ja nicht im High-End Segment.

zusätzliche Bilder:

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Satelliten:

Hier ist die Verarbeitung wirklich komplett ohne Makel. Wertigkeit durch relativ hohes Gewicht (2 kg) für Satelliten, Anmut durch tiefschwarzen Klavierlack der perfekt gleichmäßig aufgetragen ist, sauber gerundete Kanten, stabile Frontabdeckung - hier hat Edifier einen tollen Job abgeliefert. Die Kabelklemmen könnten etwas größer sein, erfüllen aber (zumindest für die mitgelieferten Kabel) völlig ihren Zweck. Die Schraubenaufhängung zum Befestigen an der Wand macht einen stabilen Eindruck; da ich diese aber nicht verwende finden sich vielleicht bei totovo oder KILLTHIS genauere Beschreibungen.

Kabel-/Tischfernbedienung:

Obwohl sie nur aus Kunststoff besteht und aus Aluminium sicher noch schöner wäre, ist sie so schon ein wahres Prachtstück. Nicht nur schön anzusehen, sondern auch gut anzufassen und standsicher obendrein. Die Verarbeitung ist hier auch richtig gut: Saubere Kanten, keine wackeligen Drehknöpfer oder Schalter - alles kann haptisch überzeugen.

Funkfernbedienung:

Ja, wer kennt sie nicht... Die billigen, hauchdünnen Plastefernbedienungen, die sonst billigen Camcordern beiliegen oder ähnlichem Gerät. Nicht herausragend, nicht schön, aber funktionell und praktisch. Alle wichtigen Funktionen wie: Mute, Power, Bass, Treble, Balance, Lautstärke, Subwoofer und Inputquelle sind direkt anwählbar. Dieses kleine Teil überzeugt durch Funktion - nicht durch Aussehen. Aber dafür hat man ja die Kabelfernbedienung, gell? ;-)




Features / Einstellmöglichkeiten:



Die Kabelfernbedienung ermöglicht einiges an Einstellungsmöglichkeiten:

Lautstärke: 0 bis 50 in 1er Schritten
Subwoofer: von -10 bis + 10 in 1er Schritten; bestimmt wie stark der Subwoofer angesteuert wird, ohne den Bass der Satelliten zu beeinträchtigen
Bass: von -6 bis +6 in 2er Schritten; beeinflusst auch die Satelliten
Treble: von -6 bis +6 in 2er Schritten
Balance: von -9 bis +9 in 1er Schritten
Licht: von 1 bis 7 in 1er Schritten

Zusätzlich bietet die Kalbelfernbedienung einen 3.5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer.

Schickt man das Edifier S730 über die Fernbedienung(en) in den Standby und schaltet es danach wieder an, geht es automatisch auf die zuletzt eingestellte Lautstärke zurück. Betätigt man allerdings den Hauptschalter, wird beim Einschalten die Lautstärke automatisch auf "20" gesetzt. Das ist nicht extrem laut (um Zimmerlautstärke rum), aber auch nicht leise.
Die "Mute" Funktion schaltet die Boxen nicht komplett aus. Im Grundrauschen ist dann noch leicht die Musik zu hören.




Anschlüsse:



Digitale Eingänge: 1x Koaxial; 1x optisch Tosslink
Weitere Eingänge:
2x Cinch
Anschlüsse für Satelliten am Subwoofer: Kippklemmen für die Kabel; gute Ausführung (ähnlich wie bei meinem Technics SC-CA1060). Auf Grund der Bauart aber nicht für allzu dicke Kabel zugänglich. Drehanschlüsse wären besser gewesen.
Anschlüsse an den Satelliten: Simple klemmen, die die maximal Kabeldicke sehr einschränken. Für die mitgelieferten Kabel reicht es allemal aus. Aber auch hier wäre andere Anschlüsse schöner gewesen.
Anschlüsse an der Kabelfernbedienung: Neben dem eigentlichen Kabel für die Fernbedienung selbst (welches auf Seiten der Fernbedienung allerdings fest mit dieser Verbunden ist) findet man an der Kabelfernbedienung noch einen 3.5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer. Zur Audioausgabe an diesem Anschluss weiter unten mehr.

Bilder:

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Da nun das Äußere sowie die technischen Details ausführlich genug beschrieben sind (sollten noch weitere Fragen auftauchen können wir bestimmt weiterhelfen; oder das Review auf CB), geht es jetzt langsam in die vollen. Klangeindruck, Rauschen, etc. wollen bewertet werden. Ich versuche mein Bestes zu geben!

Vorweg gibt es folgendes zu beachten: Gönnt man sich das Edifier S730 sollte man tunlichst darauf achten, die Satelliten in einer für die eigene Sitzposition vernünftigen Höhe zu plazieren. Stehen die Satelliten zu niedrig, geht viel im Bereich der Mitten verloren, die Höhen dominieren stark und gehen ganz schön auf die Ohren. Stehen die Satelliten zu niedrig, tritt der umgekehrte Fall ein: Höhen gehen verloren.
Hier geht es teilweise um Höhen von nur 10 cm. Also Achtung!
Ich musste mir (um die richtie Höhe zu erreichen) zunächst mit leeren CD-Hüllen behelfen, da ich die Satelliten nicht an die Wand bohren werde. Das ist allerdings nur eine Notlösung.
Auch die Position des Subwoofers sollte man nicht vernachlässigen. Zeit nehmen um eine vernünftige Position für ihn zu finden gehört dazu.




Grundrauschen




Um es kurz zu machen: Ja, es gibt Grundrauschen.
Wie definiert sich das? Man hört ein permanentes, recht leises Rauschen. Dieses Rauschen ist sowohl bei Lautstärke "0" als auch bei "50" wahrnehmbar - jedoch wird es mit steigender (eingestellter) Lautstärke auch lauter.
Auffällig ist, dass bei Verbindung über 3.5 mm Klinke / Cinch das Rauschen stärker vertreten ist als bei Koaxial oder Tosslink.
Ich empfinde das Grundrauschen nicht als störend, erfreut bin ich darüber allerdings auch nicht. Ich hoffe, dass die kommende Asus Xonar DX bei mir in der Hinsicht einiges an Verbesserung bringen wird. Ist das Problem aber Subwoofer / Satellitenintern, kann ich natürlich keine Verbesserung erwarten.
Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Ich höre das Grundrauschen vermutlich mehr als andere, weil mein PC-System auf Silent getrimmt ist. Nicht extrem, aber bei mir sind Noiseblocker Multiframe verbaut, alles läuft auf 5V, die Lüfter der Grafikkarte mit 20%, etc. Die Hardcore-Übertakter wird es kaum berühren.



Klangeindrücke und Vergleiche



Der Vergleich Analog (Klinke auf Cinch) gegen Digital (bei mir Tosslink) hat hier nur folgende Worte verdient: Wer sich ein solches System gönnt, sollte auf Digital setzen. Akustisch ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht - selbst an meiner Onboard-Soundkarte. Ich hätte das so nicht erwartet, aber es fehlen viele Details in den Liedern: Mitten, Höhen, alles wirkt "dumpfer" - kleine Details verschwinden und Hintergrundinstrumente verschwinden zum Teil völlig. Die Lautstärke, die am Edifier S730 ankommt liegt ebenfalls deutlich niedriger.
Tosslinkkabel sind nicht günstig, aber bei dem Systempreis sollte man sie sich gönnen.


Der Kopfhöreranschluss: (an der Kabelfernbedienung)

Hat hier eigentlich auch kaum eine Erwähnung verdient. Das augegebene Audiosignal ist flach, es fehlt an allem (wobei ich mich gerade frage, wie das überhaupt möglich ist...). Man kann mit Hilfe des Bass und Treble-Reglers geringfügig nachregeln; allerdings liefert ein Direktanschluss an die Soundkarte viel bessere Ergebnisse. Soviel also dazu.




Musik:

Ich habe mir einige Titel rausgesucht, die ich u.A. schon auf einer deutlich hochwertigeren Anlage (NAD-Verstärker; Boxen in einer Preisklasse, die das Edifier um das 5-fache Übersteigen; allerdings "nur" ein 2.0 System) gehört habe und solche, die ich "kenne" und auch mit meiner Technics CA1060 gut beurteilen kann. Alle Lieder wurden entweder als 320kbps MP3s (konstante Bitrate) oder direkt von CD wiedergegeben. Ich bin kein Musikprofi und der Eindruck ist sehr subjektiv - das sollte sich jeder bewusst machen.
Mein Edifier läuft momentan mit den Einstellungen: Subwoofer +5; Bass +2; Treble +2. Ich wollte hiermit erstmal eine Testrunde machen und sehen, ob ich es später noch ändern möchte.

1.) Santa Esmeralda - Don't let me be misunderstood (Kill Bill Soundtrack)

Ist für mich in gewisser Weise der "Maßstab". Der Bass sollte wohl definiert sein, Mitten und Höhen spielen eine Rolle bei den zahlreichen Hintergrunddetails: Klatschen, die Gitarren, die Streicher und Bläser. Ich finde hier schlägt sich das Edifier S730 "gut". Ich muss das allerdings relativieren, weil mir noch der Klang des oben genannten NAD-Systems in den Ohren hängt. Im Vergleich zu diesem System (das preislich natürlich ganz woanders spielt) hat das Edifier klar das Nachsehen. Es ist einfach eine andere Liga. Die feinen Details kommen beim Edifier lange nicht so gut raus - es fehlt an Klarheit, alles wirkt ein wenig verschwommen. Der Bass kann jedoch ohne Probleme mithalten und kommt sehr gut definiert rüber. Hier kann man auch noch nachhelfen und den Subwoofer noch weiter aufreißen - ich hab es aber ganz gerne, wenn es nicht so aufdringlich ist.

2.) Tomoyasu Hotei - Battle without honor or humanity (Kill Bill Soundtrack)

Finde ich ebenfalls interessant. Ein überrissener oder überdominanter Bass zerstört das Lied und lässt alles zu einem dumpfen Einheitsbrei verkommen. Das Edifier hält sich hier allerdings zurück. Nicht zu kräftig und eigentlich auch nicht zu schwach. Allerdings fehlt mir etwas "Tiefe" aus den Satelliten. Hier sind sie einfach zu klein und verlieren etwas Kraft in den Mitten im Vergleich z.B. zu meiner Technics Anlage. Vielleicht hätten die mittleren Treiber noch etwas größer sein dürfen (oder das Boxenvolumen).

3.) David Garret - Ain't no sunshine

Vielleicht kennt es der ein oder andere: Violine und im Hintergrund ein (wenn denn gut von der Anlage gespielt) satter Bass. Das Edifier macht sich gut! Besonders mal wieder im Bassbereich. Satte Untermalung, aber doch Detailgetreu, kein Wummern sondern definiert und nicht überanstrengt. Die Satelliten machen sich toll mit der Violine und den Bläsern. Kein neues Hörerlebnis, aber meine Technics wird hier in den Schatten gestellt.

4.) Das Bo - Türlich, Türlich

Bass, Bass, wir brauchen Bass! - und was für einen... Das Edifier bringt die Wände zum Wackeln... Und wenn man den Subwoofer voll aufreißt, dazu noch den Bass hochdreht... Das geht ganz schön auf die Ohren kann ich euch sagen! Ich wollte mit diesem Lied einfach mal sehen, was im Edifier drinsteckt - eine Menge. Nur ein Wort: BÖSE!

5.) Looptroop - Don't hate the player

Ich war erfreut einen sehr präzisen Bass vom Edifier zu hören: Trocken, präzie, punktgenau. Die Stimme hört sich ebenfalls sehr gut an. Vermisst habe ich hier rein gar nichts. Das Klangbild ist komplett. Die Höhen im Hintergrund kommen trotz des relativ basslastigen Liedes gut raus.

6.) Peter Fox - Alles neu / Schüttel deinen Speck

Der Bass ist erneut da, wo er hingehört. Leider geht bei beiden Liedern die Stimme im Vergleich zu den Instrumenten im Hintergrund deutlich verloren (im Vergleich zu meiner Technics Anlage). Für ein PC-System macht sich das Edifier mit Sicherheit nicht schlecht. In Sachen Ausgewogenheit hat hier meine Anlage auf Grund der besseren Boxen deutliche Vorteile. Woher dieses mangelnde Auflösungsvermögen kommt, wird sich noch zeigen...



Nun eher die gitarrenlastigen Lieder:



7.) Incubus - Look alive

Hier war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Während der Bass mal wieder gut durchkommt (wie immer bisher eigentlich), die Stimmt glasklar rüberkommt und die Höhen ebenso gut sind, enttäuscht das Edifier bei den Mitten. Mir fehlt es an klaren Tönen, gerade die Gitarre wirkt ein wenig "matschig" - meine Technics Anlage liefert hier deutlich Besseres ab. Eventuell sind die Satelliten für einen satten Sound einfach zu klein?

8.) Lostprophets - Everyday combat

Insgesamt wirkt das Lied auf dem Edifier sehr unausgeglichen: Extrem höhenlastig, was sich auf mit den verschiedenen Einstellungen an der Kabelfernbedienung nicht beheben lies. Schon bei Zimmerlautstärke (15 von 50) unangenehm für die Ohren. Bei höherer Lautstärke geht das Richtung unerträglich. Ich denke nicht, dass das ein Problem der CD ist, sondern wiederherum ein Problem der (im Vergleich) zu Stereoboxen doch geringen Größe. Es fehlt an Gehäusevolumen und vernünftiger Größe für den mittleren Treiber um die Gitarre nicht zu einem Geschrammel verkommen zu lassen. Keine gute Vorstellung des Edifiers bei diesem Lied - vielleicht bringt die Asus Xonar DX nochmal eine Besserung - hoffentlich!

9.) Rage Against The Machine - Guerilla Radio

Eigentlich ein ähnliches Bild wie bei den Lostprophets auch: Die Gitarre kommt einfach kratzig, zu spitz und unausgeglichen rüber. Der Bass ist wie immer gut, die Höhen an sich auch - aber irgendwie befinden sich die Mitten eher auf Lage der Höhen - und das hört sich nicht gut an! Mit steigender Lautstärke wird das Problem noch größer und es macht keinen Spaß das Edifier bis an die Grenzen zu treiben (wobei 35 als Lautstärke noch lange nicht das Maximum des Edifier ist). Ich habe deutlich früher aufgehört, weil es sich nicht gut anhört.

10.) Seven Wiser - Life

Irgendwie scheint Rock / gitarrenlastige Musik nicht die Disziplin des Edifier zu sein. Der Bass ist erneut sauber und eindrucksvoll (man könnte auch sagen ausdrucksvoll ;-) ), mit klaren, sauberen Höhen und Mitten wirken die Satelliten aber erneut ein wenig überfordert. Insgesamt wirken die Höhen deutlich zu spitz. Spielt man mit dem Treble Wert rum erreicht man höchstens eine Verschlechterung: Entweder kommt diese Eigenart des Edifier noch stärker zum Vorschein (+4 / +6 Treble) oder man verpasst dem Klangerlebnis einen gehörigen Dämpfer und es hört sich nach dumpfem Brei an, der deutlich an Details vermissen lässt. Etwas erstaunlich finde ich, dass das Lied an sich in die verschiedenen Elemente recht klar aufgelöst ist, jedoch die Darstellung und Wiedergabe eben gerade im Bereich der Mitten nicht überzeugen kann. Insgesamt wieder alles zu sehr Richtung Höhen verschoben. Ich kann es nicht besser beschreiben als: Mir fehlt der Druck im Bereich der Mitten, mir fehlen die richtigen Mitten und eine klare (E)-Gitarre, die nicht kratzig rüberkommt. An anderen Boxen (nicht PC-Bereich) habe ich hier schon deutlich Besseres gehört.

11.) Shinedown - Left Out

Ganz ähnlich zu Seven Wiser. Höhenshift der Mitten.

12.) Drowning Pool - Step Up / Killin' Me

Hört sich bis zu einer gewissen Lautstärke sehr ausgeglichen an: Der Bass stimmt und kommt satt daher, kraftvoll, aber drängt sich nicht nach vorne. Die Mitten und Höhen scheinen zu stimmen; bis man die Lautstärke anhebt. Bereits ab >20 wird es unangenehm. Was nicht an der Lautstärke, aber an den überforderten Satelliten liegt. Erneut eine Art Höhenshift. Ich hoffe sehr, dass das kein Problem meines Gehörs ist oder Einbildung...

13.) Soil - Pride / Redefine / Suffering / Deny Me / Halo

Der Bass kommt gerade bei "Pride" im Form der Base des Schlagzeugs sehr sauber und kraftvoll. Die Mitten und Höhen stimmen bei den Liedern, bei denen die Gitarre nicht in die höheren Frequenzbereiche vordringt. Soll heißen: Bei "Pride" ist sie gerade am Anfang relativ gesehen zu sehr Richtung Höhen verschoben, was sich im Verlauf des Liedes bei anderen Passagen (in denen die Gitarre eher niederfrequent ist) bessert.
Die Stimme und das Schlagzeug allgemein sowie die feinen Details der einzelnen Lieder sind sehr gut aufgelöst und können überzeugen - klingen insgesamt sehr sauber. Jedoch fordert die Gitarre erneut bei höheren Lautstärken ihren Tribut - leider!

14.) Hans Zimmer - Barra Barra


Zum Schluss noch etwas aus dem Bereich Filmmusik. Kurzum: Sauber! Hier stimmt alles. Erstaunlicherweise auch Mitten und Höhen bei höheren Lautstärken, erneut sauberer Bass der genau das Grollen rüberbringt, das einem einen Schauer über den Rücken jagt. Das Komplettpaket klingt eindrucksvoll und detailreich. So hätte ich mir das Edifier auch im Bereich Rock gewünscht!




Vorzeitiges Fazit (da Onboardsound)

Nun ja, das fällt mir nicht ganz leicht... Meine Erwartungen waren von Anfang an hoch. Im Grunde war mir klar, dass ich mit diesem System keinen Ersatz für ein wirklich vernünftiges (und evtl. 3-4 mal so teures / eher mehr) Stereosystem kaufe - und es handelt sich hierbei um PC-Lautsprecher. Allerdings kann das Edifier gute Stereoboxen eben NICHT ersetzen. Klar, der Subwoofer haut einem den Bass um die Ohren, dass es eine Freude ist. Er ist dabei weder unpräzise noch zu aufdringlich (ist auch alles Einstellungssache) - allerdings trifft das nicht auf Mitten und Höhen zu. Hier hatte ich mehr erwartet und bin Besseres von einer guten Stereoanlage gewöhnt. Die Satelliten sind für hohe Pegel einfach zu klein, steigen schon bei ca. der Hälfte der Lautstärke aus und bringen nicht das, was ich erwartet hätte (naja, für den Preis ist es wohl schon sehr gut :D). So wie das System im Moment bei mir steht ist es als PC-Lautsprechersystem schon gut (man merke sich: Es ist KEINE Stereoanlage - und auch kein Ersatz dafür). Allerdings habe ich zwischendurch mal die Boxen meiner Technics statt der Satelliten angeklemmt. Der Subwoofer des Edifier ist locker in der Lage diese zu befeuern. Und was ich dann raushöre gefällt mir sehr - wenn es auch zunächst etwas basslastig ist (was sich mit Sicherheit regeln lässt). Vielleicht schaffe ich es platztechnisch die deutlich größeren Technics Boxen auf meinen Schreibtisch zu bannen. Dann hätte ich für mich wahrlich etwas erreicht.

Um es noch einmal kurz zu sagen: Als PC-Lautsprechersystem mit Sicherheit eindrucksvoll und für seinen Preis eine feine Sache! Um in den vollen Musikgenuss zu kommen leider nicht das Wahre (wobei es in der Preisklasse für komplette Anlagen wohl nichts Besseres geben wird).

EDIT:

Ich habe noch einmal Fotos angehängt um die Größenverhältnisse zwischen Edifier Satelliten und meinen Technics Boxen zu zeigen. Der Tieftöner bei den Technics hat "nur" 5 Zoll. Aber alleine schon das Volumen der Boxen ist - nun ja - signifikant unterschiedlich.

Ein paar weitere Worte: Stehen die Technics bei mir auf dem Schreibtisch, klingt alles satter und ausgewogener - ohne überspitzte Höhen. Ich denke das liegt zum Teil auch daran, dass dann alle Frequenzen aus einer Richtung kommen. Tief, Mittel und Hoch (zusätzlich dann noch der Sub aus dem Zimmer). Sind die unterschiedlichen Frequenzbereiche getrennt (wie es eben beim Edifier ist; Sub und Satelliten) ensteht bei mir schnell der Eindruck, dass gewisse Bereiche fehle / zu dominant wirken. Das Problem für mich scheint also nicht das Edifier an sich, sondern die 2.1 Konfiguration (und das eben in Kombination mit relativ kleinen Satelliten) zu sein.

Bilder für den Größenvergleich:

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Testsystem:
AMD Athlon 64 X2 6400+
Gigabyte GA-MA770-UD3
ATI Radeon HD 4770
4096 MB Kingston HyperX KHX6400D2LLK DDR2-800 CL5
Creative Labs X-Fi Xtreme Gamer

Anschluss:
ODT-Tosslink, Flexijack-Aufsatz
3,5mm Klinke auf Cinch

Ersteindruck:
Super. Einfach gigantisch das Paket, ich dachte, mich trifft der Schlag, ich hätte dem Teil gewiss nicht SOLCHE Ausmaße angedacht, aber gut, damit muss ich jetzt gegenwärtig zurecht kommen, bis mein Micro-ATX-Rechner fertig ist. *G*
Die Anfassqualität ist sehr hoch, da kann ich mich meinen Vorrednern anschließen und mache es entsprechend kurz.

Die Ausstattung ist vollkommen in Ordnung, ich selbst habe zwar ein Tosslink-Kabel vermisst, aber gut, man kann auch nicht alles haben.

Bedienung:
Die Bedienung ist einfach und Intuitiv, daher kein Manko. Etwas verwirrend sind die Lautstärketasten, die gleich im Doppelpack vorhanden sind, aber daran störe ich mich nicht weiter, die Funktion ist für mich klar.
Das Einzigste, was es zu bemängeln gäbe, wäre die Mute-Funktion - dabei stellt sich die Anlage Lautstärke auf "0", ist aber dennoch noch deutlich hörbar. Das schöne wiederrum ist, dass es die zuletzt gewählte Lautstärkestufe anzeigt und man somit nicht vom Schlag getroffen wird, sollte man nach einer längeren Mute-Session wieder anmachen.
Ebenso hat man die Input-Wahl frei zur Verfügung, etwas, was ich sonst von PC-Anlagen nicht kenne. Ob ich jetzt zwischen PC, CD-Spieler (So vorgegeben, natürlich frei wählbar) oder Digital-Eingang wählen möchte; Alles ist per Fernbedienung problemlos möglich.
Was mich stört; Die Batterie lässt sich schwer aus der Fernbedienung rausfriemeln.
Versorgt wird die vergleichsweise zierliche Konstruktion von einer Knopfbatterie, Typ CR2025.
Die Kabelfernbedienung ist angenehm hell, lässt sich alternativ auch Dämmen und wird per Drehrad, welches sich drücken lässt, bedient. Also auch ohne die Fernbedienung immer noch problemlos bedienbar.
 
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Klaneindrücke:

The Gregorian - Masters of Chant
Grandios. Bisher musste ich den Bass hier immer seperat auf eine Stufe stellen, damit er nicht zu unterschwellig oder gar zu übermütig hervortritt. Doch hier stimmt das Paket meines Empfindes nach einfach - es harmoniert, gewisse Stellen werden fast erschreckend präzise wiedergegeben, Lebhaft, während die Sänger mir mehr zu harmonisieren zu scheinen als vorher. Auch die Höhen sind fantastisch aufgelöst. Ich habe provisorisch den Crystalizer meiner X-Fi ein wenig runtergedreht, um einige Höhen nicht klirren zu lassen - bei ca. 85% wirkt es doch ein wenig satter.
Insbesondere der Song "Nothing Else Matters" war für mich hier eine absolute Neuerfahrung.

Killswitch Engage - As Daylight Dies
Die Stimme erscheint mir nun kräftiger, die Gitarren gehen hingegen etwas unter - vielleicht eine Fehleinstellung, hier hätte ich mir sie etwas präsenter gewünscht, aber lediglich eine Nuance, denn sonst harmonieren sie sehr mit dem Gesang.

Höhentest - Schandmaul - Dudelzack
Dies war mehr mal ein Exempel um die Höhen zu testen - interessanterweise erschien mir der Klang meiner Z-4 bisher immer sehr quietschig bei diesem Song - doch hier war keine Spur davon, es war sehr gut abgetrennt und auch der Bass war weniger präsent, sondern mehr im Hintergrund - wo er auch hingehörte und so die Harmonie deutlich förderte. Ebenso die Gitarre, während die Geige meiner Ansicht nach ein wenig unterzugehen drohte.

Ein Basstest
Okay, ich muss zugeben, das war mehr für das eigene Vergnügen. DJ Angerfist mit der Maximalen Bassstufe (+6) und Lautstärke 20 von 50 - einige Sekunden länger und entweder wäre mein Tisch auseinandergefallen oder meine Nachbarn hätten mir die Bude eingerannt. Der Subwoofer ist ein Monster. Betreibe ihn jetzt provisorisch auf der Stufe -4 oder -6, da er sonst doch deutlich durch seine Lautstärke auf sich Aufmerksam macht - nicht aber durch einen schlecht gefächertes Klangspektrum.
Im Vergleich dazu ging meiner alten Logitech Z-4 schnell die Puste aus, worüber dieses Monstrum nur müde lachen würde.

MP3's - Oder: Meine Güte, ich muss wieder überspielen
Eins sei gesagt -der Ottonormalverbraucher mit "solala"-MP3's wird hier keine Freude haben, die Edifier zeigt jeden Fehler gnadenlos auf.

Nachtrag - Tosslink
So, auch wenn es mitlerweile etwas hin ist, hier der Nachtrag.
Mit einem Tosslink konnte das Grundrauschen deutlich reduziert werden. Meine Empfehlung für alle, die mit dem System liebäugeln - sorgt für das Tosslink, ihr werdet es nicht bereuen.
 
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Achsoo, auch nicht schlecht. Klasse Idee! :daumen:

Ich wisst: immer schön auf das Gesamte Klangspektrum, besonders auf die kritischen Mitten, achten - nicht nur auf den Bass... (Hommage an User X :D)
 
Ich füge jetzt langsam die ersten Bilder ein und schreibe noch ein paar Worte allgemeine Worte zur Verarbeitung, Lieferumfang, etc. bevor ich mich auf die Klangeigenschaften, etc. stürze. Kann aber alles ein wenig dauern!
 
Ich muss noch warten, bis meine kommt... dann werd' ich aber auch was schreiben können. Drückt mir die Daumen, vielleicht ist sie ja schon morgen da. Alternativ montag, so schätze ich.
 
@all: Genialer Einfall, Super!! :daumen:

@totovo: Etwas ,,neutraler" hätt Ichs gerne, Ich weiß das ist schwer, bei meinen Klipsch war ich ja auch voll euphorisch ;)

@zenas: bis jetzt: herausragend!

@KILLTHIS: Nur Geduld ;)

@all2: Jeder sollte die gleiche Schriftart und Größe nehmen, ist dann viel übersichtlicher. Um euch etwas beizustehen könnt ihr euch an CB orientieren ;) (Für z.B. technische Date etc.) Link
 
@all: Genialer Einfall, Super!! :daumen:

@totovo: Etwas ,,neutraler" hätt Ichs gerne, Ich weiß das ist schwer, bei meinen Klipsch war ich ja auch voll euphorisch ;)

@zenas: bis jetzt: herausragend!

@KILLTHIS: Nur Geduld ;)

@all2: Jeder sollte die gleiche Schriftart und Größe nehmen, ist dann viel übersichtlicher. Um euch etwas beizustehen könnt ihr euch an CB orientieren ;) (Für z.B. technische Date etc.) Link

wie neutraler?
ich hab doch noch gar nicht so viel geschrieben, und doch so viel Falsch gemacht?:huh::heul:

aber ich hab noch was in reserve :)

So leute ich hab mal unter die erste Überschrift meine Formatierung geschrieben... es wäre gut wenn wir das so machen könnten!
 
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