[User-Review] Steelseries Xai (inkl. Xai vs. Kone)

Das ist ein Problem vom Bios. Hab da bei Forumluxx was gelesen das man was im Bios umstellen muss. Dann sind die langen Ladezeiten auch weg. Vielleicht mal das neueste Bios draufpacken.
 
Was mich derzeit stark stört ist die enorme negative Beschleunigung, die auftritt, wenn man die Maus richtig schnell bewegt. Die enormen Beschleunigungswerte, die Steel angebt: Reines Marketing. ;) Nichtmal 20 cm in einer Sekunde sind möglich. Zum Glück mache ich selten solche schnellen Bewegungen.

Vielleicht ändert es sich mit der nächsten Firmware wieder. Zum Zurückgeben habe ich die Maus jetzt zu viel genutzt.

Fazit: Derzeit auch nicht vollends zufrieden. Das konnte meine MX518 teils besser.

Zum problem mit dem Booten: Versuch mal, deinen USB Port auf Legacy USB einzustellen. Bei mir ist dann das Booten genau so schnell wie sonst. Mit anderen Einstellungen kann ich teilweise nichtmal mit einem SD-Card Reader am USB Port booten, ohne dass es 10 Minuten dauert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich auch schon gemacht.
Alles auf Setup defaults und dann USB Legacy enabled. Ergebniss: Ebenso lange Wartezeiten wie vorher.

Warum kann ich aber die Maus nicht am Mainboard anschließen?? Sie läuft nur über die Tastatur.
Alles Käse
 
Habe ich auch schon gemacht.
Alles auf Setup defaults und dann USB Legacy enabled. Ergebniss: Ebenso lange Wartezeiten wie vorher.

Warum kann ich aber die Maus nicht am Mainboard anschließen?? Sie läuft nur über die Tastatur.
Alles Käse

Das versteh ich auch nicht,w arum hast sie net sofort eibgeschickt??
 
Steelseries geben ja an, dass es empfohlen ist die Windows-Sensitivität auf 6 von 11 sowie die Sensitivity ingame auf 1 zu stellen und dann die Geschwindigkeit über die CPI-Einstellung zu tätigen.
In CS 1.6 kann ich das zumindest knicken: Es führt zu einer _enormen_ negativen Beschleunigung.

...

Des Pudels Kern: Einmal die Maus resetet (load defaults, wenn ich nicht falsch liege), die Steel Software auf, 1800 cpi, Windows 4/11 und Sense Ingame wieder eingestellt und schon ist die negative Beschleunigung weg... Ich frage mich da sehr, ob es einen Sinn hat oder es einfach ein Bug in CS 1.6 ist.
Liegt an CS 1.6 bzw. an dem vom Game verwendeten "Mouse Input", hängt auch von der Bildschirmauflösung ab.
4/11 macht aber trotzdem nicht wirklich Sinn, da schraubt man lieber die CPI runter.


Was mich derzeit stark stört ist die enorme negative Beschleunigung, die auftritt, wenn man die Maus richtig schnell bewegt. Die enormen Beschleunigungswerte, die Steel angebt: Reines Marketing. ;) Nichtmal 20 cm in einer Sekunde sind möglich. Zum Glück mache ich selten solche schnellen Bewegungen.
Kann ich nicht ganz nachvollziehen, neg. Beschleunigung gibts bei meiner Xai nicht, selbst wenn ich sie mit mehr als 3m/s übers Pad schieße (nur die übliche leichte pos. Beschleunigung).
 
Negative Beschleunigung ist mir auch noch nie untergekommen. Vielleicht Staub im Sensor oder ein Fussel? Hatte das auch mal. Dachte auch erst das die Maus schuld dran wäre. Lag aber eher an einem Fussel von meiner Jacke der auf dem Pad lag.
 
Ich habe jetzt nochmal getestet. Win Sens 6/11 und 100 CPI. Und auf dem Pad dann "gib ihm".
Minimale beschleunigung tritt zwar etwas auf, aber so derartig minimal, dass man es kaum mitbekommt. Wenn ich die Maus links am Pad genau zur Kante positioniere und dann das Teil mit Affenzahn über die Matte jage, stoppe (bevor der Cursor am Bildschirmrand angekommen ist) und die Maus dann langsam zurückschiebe, bin ich etwa einen halben cm vom Padrand entfernt, wenn der Cursor links anschlägt.
Und das bei ca. 30 cm Strecke. So finde ich das gut. Resteinflüsse sind ja Softwareseitig oder minimal durch die Padstruktur eh da.

Wird also wohl an 1.6 liegen. Aber da reiße ich zum aimen eh nicht sondern nur fürs Movement.

Die Maus scheint also doch recht genau zu sein. :)

Ein Test kommt übrigens immer noch, komme derzeit leider nicht dazu.
 
Hat wer von euch eigentlich schon die Gelegenheit gehabt, eine Logitech G500 und eine Roccat Kova zu testen?
 
Die Kova hatte ich schon einmal in der Hand. Aber da das eh subjektiv ist, bringt da eine Einschätzung imho nichts. Für mich geht sie, ist aber nicht so angenehm wie eine MX518, Xai oder gar Samlosa.

Allgemein bin ich jedoch kein großer Fan von Roccat. Dennoch mag die Maus durchaus Qualitäten haben. Ich habe nur letztens auf einem CS Server jemanden gesehen, der sie benutzte und sich über das ungewohnte Gefühl geärgert hat, weil er nichts mehr traf. Komischerweise ist es bei mir mit der Xai genau anders herum gewesen: Die ersten Stunden habe ich gedrückt wie nie zuvor. Mittlerweile bin ich nur etwas besser als mit der MX518. Aber meine Sensitivität habe ich auch noch nicht 100%ig wieder, da ich mit jeder Maus eine andere bevorzuge. Sensititity 1,8 mit einer Razer Salmosa gehen auch nicht. Da müssen es eher 1.5 sein. Mit einer MX518 jedoch 2.1 (CS 1.6 bei 1800 cpi, MX518 noch mit 1600.).
 
Hatte bisher keine Kova in der Hand (G500 interessiert mich sowieso nicht die Bohne). Ich finde das grundsätzliche Konzept nicht schlecht hat aber imho eindeutig ein paar design flaws.
Sie ist auf jeden Fall sehr leicht (90g), Tracking soll sehr gut, hat aber eine viel zu hohe LOD, teilweise über 1 cm. Das ist eben der Trade-Off bei dem Sensor.
 
Problem bei der Kova ist aber wohl, dass es keinerlei Software gibt, ergo kann man nicht einmal die Tasten nach eigenen Wünschen belegen. Schade, ich fand die ganz interessant.
 
Tut mir leid, das nichts vorran geht, aber zur Zeit viel Stress, keine Zeit.

Tut mir wirklich leid, ich werd mal am WE schauen, denn nächste Woche bin ich eh net da.

Sorry
 
Das Problem bei der Kova ist nicht der fehlende Treiber. Eher der mieserable Sensor macht das Konzept der Maus kaputt. Die LoD ist einfach zu hoch. Je nach Pad von 6 mm bis zu 1 cm.
 
So: Hier ist der Test in der Ur-Version. :) Vielleicht feile ich den Post noch weiter aus, jedoch kann ich ihn erst einmal so stehen lassen.

Die Infos über Steelseries, die Xai, ihre Funktionen etc. könnt ihr wunderbar im Starpost nachlesen. Darum konzentriere ich mich auf die Maus selber.

Einleitung

Steel verspricht ja quasi, dass die Xai das Gaming revolutionieren wird. In wirklichkeit ist es einerseits eine Technikbombe und andererseits gleichzeitig pures Retro. Wenn man die hochwertige, aber nicht übertriebene Verpackung geöffnet hat lächelt den Käufer ein wertiges Eingabegerät an, das jedoch nichts mit Designobjekten á la Roccat oder Razer zu tun hat. Viel mehr erinnert die Xai an Zeiten, in denen Mäuse noch weiß-grau waren. Um genau zu sagen ist das Äußere eine Intellimouse 2.1 in einem sehr wertigen Gewand.

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Äußeres, Ergonomie und ein Vergleich zur 1.1

Beim 1. Griff und Vergleich mit dem betagten, aber dennoch von Pro-Gamern geliebten Intellimouse 1.1, lässt fällt diese Maus sehr wertig aus. Sie ist etwas schlanker als der Microsoft Nager und besitzt 3 Tasten mehr: Links und rechts eine 2. Daumentaste sowie der DPI-Switch.
Insgesamt wirkt die Intellimouse 1.1 von der Verarbeitung regelrecht minderwertig. Die Oberfläche der Xai ist zudem sehr angenehm gummiert und bietet so optimalen Komfort. Das Mausrad ist zudem super gerastert und genau. Jedoch lässt es sich bei meiner Maus mit der rechten Hand einfacher betätigen als mit der linken. Das kann jedoch auch Gewohnheit sein.

Hier ein Bild, das einen groben Vergleich der 1.1 zur Xai bietet:

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Hier täuscht jedoch, dass die Xai etwas größer wirkt. Laut meiner Hand müsste es anders herum sein.

Angenehm fallen zudem Details wie das Ummantelte Kabel sowie das optisch dezent herausstechende Mausrad auf.

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Insgesamt kann man sagen, dass das Feeling der Maus sehr intuitiv ist und dann sehr bequem daher kommt. Ein Verkrampfen der Hand kenne ich an der Maus nicht.
Auch die Gleitfüße sind optimal: Sie sind zwar lange nicht so schnell wie die kleinen Teflonfüße einer Razer Salmosa, jedoch bieten sie in jeder Lage gleichmäßige Gleiteigenschaften, was die Konstanz steigert.


Die Funktion

Jetzt wisst ihr, aus was für einem "Holz" die Maus geschnitzt ist. Doch wie funktioniert sie?
Ich muss direkt sagen: Sie funktioniert reibungslos, stellt meine alte MX518 weit in den Schatten und hat bis auf kleine Schwächen einfach die Nase vorn.
Die Maus kann auch mit einer enormen Beschleunigung leben: Eine anfänglich festgestellte negative Beschleunigung ist nur in einem Spiel aufgetreten. In Windows entspricht die negative Bescheunigung vielleicht 2 - 3 % der Strecke, wenn sie überhaupt auftritt.
Das merkt man idr. nicht.

Die Maus lässt sich von 100 - 5001 cpi (ähnlich DPI) stufenlos (!) einstellen. Dadurch lässt sich die Sensitivität auch mit einer In-Game Sensitivity von 1 und der Windows-Einstellung 6/11 sehr genau einstellen. Laut Steel profitiert die Genauigkeit enorm. Zudem kann die Maus mit 125 bis 1000 Hz abtasten. Diese Einstellung schluckt mein Windows 7 ohne jegliche Treiber problemlos.

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Wenn einem diese Maus gut liegt, ist sie ein wirkliches Werkzeug, das den Gegnern in den richtigen Händen unheil bringt. Ich habe direkt meine Form mit der MX518 wieder gefunden und mittlerweile überschritten. Jedoch macht einen eine neue Maus nicht gleich zum Profi. ;) Ich weiss nur jetzt, dass die MX518 nicht meine Maus war.


Die Software / Einstellung


Vorweg: Steel bietet für die Xai keine Treiber an. Die Maus selber fungiert als Treiber und hat alle Einstellungen jederzeit an Bord. Man kann die Maus an jeden PC anschließen, die Windows Sensitivität einstellen und den Rest durch die Xai erledigen lassen.
Und ist keine Software installiert, kann man die Einstellungen jederzeit, auch in-game am Display auf der Unterseite einstellen:

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Die Maus hat insgesamt 5 Profie, die jeweils eigene Einstellungen für alle Lebenslagen sowie jeweils 2 cpi-Einstellungen bieten, die man über den cpi-Umschalter hinter dem Mausrad switchen kann.
Alle Features, von Polling-Rate, über cpi-Einstellungen, ExactAim, FreeMove bis ExactAcceleration lassen sich so einstellen. Jederzeit.
ExactAim ist dafür da, den Spieler bei seinen Bewegungen zu unterstützen, falls er auf einem nicht-highend Mauspad spielen sollte.
FreeMove bietet eine Pfadkorrektur an.
Somit kann man entscheiden, ob die Maus "mithelfen" soll, Bewegungen stetig auszuführen.

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Die Software an sich ist sehr einfach konfigurierbar und intuitiv. Das Einstellen geht hier viel einfacher, schneller und benutzerfreundlicher von Statten als die Einstellung an der Maus selber.

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Man kann direkt sein Profil wählen, das man bearbeiten möchte. Im 1. Menü kann man die Tastenbelegungen der Maus komplett unfunktionieren und an seine Bedürfnisse anpassen. Sauber gelöst.

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Alle diese Einstellungen lassen sich fest auf der Maus speichern. Hier sieht man außerdem, welchen Effekt die Einstellung hat. Hier sieht man meine aktuellen Einstellungen, mit denen ich enorm gut fahre.
Der Rest dürfte selbererklärend sein. :)

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Ferner kann man alle relevanten Windows-Settings ändern. Das führt dazu, alles unter einer Oberfläche zu haben.

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Dieses Bild zeigt eine große Neuerung, zumindest für mich, denn die Xai ist in der Lage, die Firmware zu updaten. Sollten also Bugs auftreten, kann Steelseries hier direkt einen Fix nachreichen. Leider muss man sich die neue Version komplett herunterladen. Ein Update gibt es scheinbar nicht.


Größenvergleich

Bilder sagen mehr als Worte, darum zeige ich euch hiermit einen Vergleich der Xai zur MX518 von Logitech, einer Intelli 1.1 von MS sowie einer Samlosa von Razer. Obwohl es anders wirkt: Die Salmosa ist sehr viel kleiner als die Xai.

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Passt mir diese Maus?

Das musst du leider selbst in Erfahrung bringen und die Maus testen. Denn eine Maus steht und fällt mit dem Griffgefühl, das man an ihr hat. Mit einer Maus, die nicht dem Spieler nicht liegt, sind niemals gute Ergebnisse zu realisieren.


Vielen Dank fürs Lesen. Fragen und Anregungen könnt ihr gerne per PN schicken. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch ein Pic-Post, da sich jetzt alle Bilder aus dem eigentl. Review verabschiedet haben... Technik die begeistert. :)

@HZA: Nimm einfach die Maus, dir dir das beste Griffgefühl liefert. Wie ich schon im Review und 20x sonst geschrieben habe: Was nützt dir eine Maus, die deiner Hand nicht passt? Garnix, da man sich nicht wohl fühlt.

Die Xai ist eher von der Form her eine Standardmaus, während die anderen Mäuse ergonomische Formen haben. Technisch dürften alle etwas reißen, wobei ich bei QPAD Mäusen keine Erfahrungen bzw. nie einen Test gelesen habe.
 
@netheral: Ist mir schon klar. Ich hab Mäuse (fast) immer nach dem Kriterium gekauft. Über die Jahre merkt man schon, dass die Ergonomie am wichtigsten ist. Hab 2001 mit ner IMO 1.1 "angefangen". Von der Leistung her sollten alle bis auf die Kone sehr ähnlich, wenn nicht gleich sein, da sie wohl vom gleichen Sensor betrieben werden. G500 düfte ergonomich der MX518 sehr ähnlich sein. Kone hab ich letztens probiert. Und die Xai ähnlich der IMO 1.1. Dann bleibt nur noch die 5K, die kann man wohl nicht im MM oder sonst nem Geschäft testen. Ergonomisch könnte sie vielleicht sogar die anderen 3 toppen. Es ist also mehr eine Desginfrage. Ich nehm mal nicht an, dass der Kone-Sensor bei 800 dpi streiken wird, denn mehr dpi werd ich sehr unwahrscheinlich brauchen. Mausemfpindlichkeit würde entsprechen: IMO 1.1 400 dpi, 6/11, 3.5 In-Game CS 1.6. Also eher Med-Sens, oder? Der Sensor muss nicht für Low-Sens konzipiert sein. Vor ein paar Jahren hab ich auf ner IMO 1.1 mit den gleichen Einstellungen, aber 1.2 in CS 1.5/1.6 gespielt. Also hat sich der Wert fast verdreifacht. Somit wird wohl doch das Design entscheiden.
 
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