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[User-Review] Filtervergleich

Hexcode

Schraubenverwechsler(in)
Inhaltsverzeichnis

  1. Warum das Ganze?
  2. Warum einen Filter?
  3. Der Testaufbau
  4. Das Testverfahren
  5. Vorstellung der Filter
  6. Die Testergebnisse

Warum das Ganze?
Eine kleine Einleitung zum Thema
Nach einer misslungen Färbung des Wassers in meinem Kühlkreislauf, flockte die Farbe die ich benutzt hatte aus.
Dies führte dazu, das der Filter der im System vor dem CPU-Kühler verbaut war, schnell verstopfte (komische grün/blaue Partikel).
Die Verstopfung des Filters wiederrum führte dazu, dass die Durchflussgeschwindigkeit teils zu über 50% abnahm und somit das Wasser keine ausreichende Geschwindigkeit mehr hatte um alle Kühler effektiv zu durchfließen.
Als ich dann auf der Suche nach einem vielleicht besseren Filter war ist mir aufgefallen, dass es aktuell noch keinen Vergleich, der verschiedenen Filter, die im Wasserkühlungsbereich eingesetzt werden, gibt, so kam es dann dazu, dass ich dieses Userreview über die diversen Filter schreiben werde. Ein großer Dank geht dabei an Aquatuning.de, die mir die verschiedenen Filtermodelle aus ihrem Sortiment zur Verfügung gestellt haben.

Warum ein Filter?
Grundsätzlich sollte in einer Wasserkühlung sauberes und partikelfreies Wasser fließen, doch sollte es zu Korrosion und anderen unerwünschten Nebenwirkungen einer Wasserkühlung kommen, kann es passieren das Schwebeteilchen und kleinste Partikel im Wasser angereichert werden. In den Anfängen der Wasserkühlung war dies eher ein geringeres Problem, da die Teilchen und Partikel einfach durch die Bauteile durchgespült wurden ohne das sie sich ablagern konnten. Doch durch die Entwicklung von immer besseren bzw. teilweise auch kleineren Kühlern kam es dazu, das in manchen Kühlern extra Verwirbelungen etc. erzeugt werden um eine größtmögliche Wärmeübertragung auf das Wasser zu erreichen. Die Kühler die nicht auf einen simplen Durchlaufskanal basieren sondern auf sogenannten Düsen nennt man Düsenkühler, in ihnen wird das Wasser durch Engstellen gepresst, in diesen Engstellen können sich diese Partikel und Schwebeteilchen absetzen und somit einen Durchfluss von Wasser verhindern bzw. umleiten -> Der Durchfluss und die Kühlleistung der Wasserkühlung sinkt. Durch Filter im Kühlkreislauf soll verhindert werden, das diese Düsebkühler mit Partikeln zugesetzt werden, da diese Kühler teilweise recht schwer zu reinigen sind. Ein Filter kann an einer gut erreichbaren Stelle im System verbaut werden, es muss nur ein Sieb aus Edelstahl bzw. teils auch aus Plastik gereinigt werden, dies ist somit schneller als wenn man einen Kühler reinigen müsste.


Der Testaufbau
In Ermangelung eines 2ten Kühlkreislaufs und von teuren Messgeräten, habe ich mich dazu entschlossen, den Test mit meiner normalen Wasserkühlung durchzuführen.
Das heißt die Durchflusswerte werden mit einem handelsüblichen Durchflusssensor mit 3mm Düse ermittelt und per Aquaero ausgelesen. Der Kreislauf wird von einer Laing DDC-1 T in Bewegung gesetzt und ist wie folgt aufgebaut:
1. AGB -> Laing -> Mips Southbridge Kühler -> Grafikkarten Kühler -> 2.AGB -> 120er Radiator -> Mips Spannungswandler Kühler -> Phobya CPU Kühler (AM2) -> Mips Northbridge Kühler -> 360er Radiator -> 1.AGB
Wie einigen bestimmt auffällt sind im Kreislauf 2 Ausgleichsbehälter eingebaut, wobei der untere nur aus optischen Gründen eingebaut und ist komplett gefüllt, damit keine Luft nach der Pumpe komprimiert werden kann und somit der Durchfluss im System sinken könnte.
Als Schlauch wird ein Schlauch mit 13mm Außendurchmesser und 10mm Innendurchmesser eingesetzt, dieser sollte den Durchfluss grundsätzlich nicht behindern.
Zum Testen der verschiedenen Filter werden ca. 2m Schlauch zwischen 120er Radiator und Spannungswandlerkühlern in das System eingezogen, in dem Schlauchstück werden dann die Filter eingebunden, zur leichteren Arbeit jeweils von einem Kugelhahn rechts und links umgeben.
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-81304259596004691714.jpg


Das Testverfahren
Im ersten Durchflauf werden die einzelnen Filter jeweils ins System eingebaut und anschließend der Durchfluss gemessen. Sobald alle Werte mit freien Filtern ermittelt wurden, wird versucht die Fläche des Filters auf 50% der Gesamtfläche des jeweiligen Filters abzukleben und somit eine 50% Verstopfung des Filters zu simulieren, sobald die Filter verstopft sind werden sie wieder eingebaut und es werden erneut die Durchflusswerte ermittelt.
In der späteren Bewertung bzw. Gegenüberstellung der Filter werden auch Punkte wie Handhabung (Reinigung, Montage, etc.) einfließen.

Vorstellung der Filter
Im folgenden Review werden Filter verschiedener Hersteller (z.B. Mips, AquaComputer und weitere Hersteller) und verschiedener Bauweisen getestet.
Nun folgt eine kurze Vorstellung der Filter, mit Bildern von Verpackung etc. Sortiert ist das ganze nach den Preisen aus dem Aquatuning Shop.

Große Bilder gibt es jeweils beim Klick auf das jeweilige Bild

Magicool WaKü-Filter - black nickel (auch in normalen silber erhältlich)
Produktbilder: http://www.hosting.script-base.eu/zeige-57723136832127833317.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-08984398590977525405.jpg
Verpackt kommt der Filter in einer simplen Plastik-Tüte, diese ist oben mit dem relativ nützlichen wiederverschließbaren Verschlusslaschen versehen, so könnte man die Tüte auch zur Aufbewarung von z.b. Schrauben nutzen wenn der Filter verbaut ist ;)


Technische Daten: (laut Hersteller)
Abmessungen: 20 x 25mm (l x d)
Material: Messing black nickel
Filter: Microfilter aus Edelstahl-Fasern
Durchflussminderung erst ab sehr starker Verschmutzung (30% bzw. 50%)
Anschlussgewinde: G1/4 Zoll
Die Abmessungen stimmen nach Überprüfung mit dem Lineal zu 100%. Die Filterstruktur ist so wie bei den meisten hier vorgestellten Filtern sehr fein, dies kann man auf den Bildern von der Wartung (folgen gleich) auch relativ gut sehen.

Wartung / Reinigung: Die Wartung bzw. Reinigung ist bei diesem Filter relativ leicht erledigt, er besteht aus 2 Teilen und zwischen diesen 2 Teilen ist das Filtersieb eingeklemmt im ungeöffneten Zustand, so dass das Wasser durch diesen durch strömt und das Filtersieb dabei fest bleibt. Zum reinigen dreht man einfach die beiden Teile der Hülle gegeneinander. Beim den ersten paar Malen geht dies noch relativ schwerfällig, aber nach ein paar mal reinigen lässt sich das ganze relativ leicht aufdrehen. Sollten sich die 2 Hälften nicht gegeneinander drehen lassen kann man notfalls mit 2 Zangen helfen, die eine hält eine Hälfte fest und mit der anderen dreht man die andere. Sobald beide Hälften geöffnet sind, sieht man das Filtersieb sehr gut, sollte dieses sich nicht rausnehmen lassen muss man durch den unteren Anschluss (der unter dem Filtersieb) einfach einem Gegenstand z.b. einen Kugelschreiber durchstecken, das Filtersieb wird sich dann lösen.
Das Filtersieb kann man unter fließenden Wasser einfach abspülen, sollte dennoch Dreck im Sieb zurück bleiben kann kann notfalls noch mit z.b. einer alten Zahnbürste etc. nachhelfen.
Ein Problem bei der Reinigung ist allerdings, das man entweder auf beiden Seiten des Filters Kugelhähne oder deratiges benötigt, um diese zu schließen und dann den Filter zu reinigen oder mann muss vorher das Wasser aus dem System ablassen.
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-72568598557133643380.jpg
Argumente Pro/Kontra

Kontra
- Wasserkreislauf muss, ohne Kugelhähne vor und hinter dem Filter, geleert werden
- um an das Filtersieb zu kommen muss man den Filter komplett aus dem System nehmen, da man sonst die beiden Hälften nicht gedreht bekommt ohne das sich Schläuche etc. verdrehen
- "black nickel" bei Einsatz von Zangen zum Öffnen löst sich die Farbe teilweise & der Filter zerkratzt
- keine Anleitung wie der der Filter eingebaut werden soll
- keine Anzeige / Anleitung wie der Filter in die Flussrichtung eingebaut werden soll

Pro
- leicht einzubauen, einfach 2 G1/4 Anschlüsse an beiden Seiten angeschraubt und im System einbinden
- das Filtersieb ist fein genug um selbst kleinste Partikel aus dem Wasser zu filtern
- relativ günstig (Preis: 7,49€)
Koolance Inline Filter G1/4
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-14886609286860672111.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-94503423663559970753.jpg
Eingepackt wurde der Filter in einer eingeschweißten Folie, auf der die wichtigsten Produktinformationen stehen z.b. die Anschlussgrößen und wo der Filter produziert wurde. Der Filter lässt sich leicht entnehmen, da in der Folie schon eine eingeschnittene Stelle ist, an der man diese aufreißen kann.

Technische Details:
Material: Acryl, Messing-Vernickelt
Abmessungen (B x H): 25mm x 20mm
Gewinde: 1/4 Zoll Innen- & Außengewinde
Gewindelänge (außen): 4mm
Gewindelänge (innen): 8mm

Optisch macht der Filter einen sehr guten Eindruck, was allerdings negativ auffällt ist, dass das Filtersieb sehr grobmaschig ist (ca. 1mm große Öffnungen) und somit relativ große Partikel im System verbleiben.

Der Einbau gestaltet sich relativ einfach, da der Filter nur einen Anschluss in G1/4 benötigt, der andere ist schon intregiert, so kann man den Filter direkt auf einen Kühler oder einen AGB mit G1/4-Gewinde aufschrauben.
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-52786705615374926719.jpg

Reinigung
Die Reinigung gestaltet sich ziemlich exakt so wie beim Magicool-Filter (siehe oben).
Das Problem beim Koolance-Filter ist allerdings, das der Filter sich nur sehr schwerfällig öffnen lässt und man mit einen Zange teils keinen richtigen Greifpunkt findet.
Die Problematik mit dem Wasser aus dem System lassen oder eben Kugelhähne benutzen, tritt auch bei diesem Filter auf.

Argumente Pro/Kontra

Kontra
- Wasserkreislauf muss, ohne Kugelhähne vor und hinter dem Filter, geleert werden
- Filter ist sehr grobmaschig, selbst große Partikel werden teilweise nicht gefiltert, wenn man Partikel im System hat die die Größe erreichen die vom Filter abgefangen werden, sollte man schon über einen Wasser wechsel nachdenken...
- um an das Filtersieb zu kommen muss man den Filter komplett aus dem System nehmen, da man sonst die beiden Hälften nicht gedreht bekommt ohne das sich Schläuche etc. verdrehen
- keine Anleitung wie der der Filter eingebaut werden soll
- keine Anzeige / Anleitung wie der Filter in die Flussrichtung eingebaut werden soll

Pro
- leicht einzubauen, einfach 1 G1/4 Anschlüsse am Innengewinde des Filters anschrauben und den Filter selbst z.b. an einen AGB oder Kühler anschrauben
- relativ günstig (Preis: 8,99€)
Alphacool Wasser-Filter Plexi
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-57802697002932005257.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-77901685181239246996.jpg
Der Filter wird in einer wiederverschließbaren Tüte verpackt, auf der Tüte ist ein aufkleber angebracht, der über die genauen teschnichen Daten, wie z.b. die Abmessungen und das Material informiert.

Technische Daten:
Abmessungen: 24 x 29mm (l x d)
Material: Plexiglas
Filter: Microfilter aus Edelstahl-Fasern
Durchflussminderung erst ab sehr starker Verschmutzung (30% bzw. 50%)
Anschlussgewinde: G1/4 Zoll
Sichtfenster innen und außen poliert

Grundsätzlich macht das Plexi einen Qualitativ sehr hochwertigen Eindruck, also es fühlt sich nicht so an als ob die Gewinde wie bei anderen Kühlelementen aus Plexiglas schnell reißen würden

Zitat aus der Artikelbeschreibung von Aquatuning:
Dieser Effekt wird insbesondere dadurch deutlich, dass man im Einlass (die Seite mit der Schräge) den Wasserstrahl auf den Filter auftreffen sehen kann, und die "Verbreiterung" des Wasserstrahls durch eine eventuelle Durchflussminderung mit dem bloßen Auge sehen kann. Der Einlass ist zudem so konstruiert, dass die Luft dort nicht durch das Wasser rausgedrückt wird. Erst wenn eine Durchflussminderung erfolgt, wird auch die Luft raus gedrückt, was dann ein deutliches Zeichen zum Reinigen ist.
Das kann ich so nicht bestätigen, da der Filter an der Einlassseite zwar dafür konstruiert sein mag, aber man dennoch nicht sonderlich gut erkennen kann ob im Filter noch Luft ist oder nicht, dies sieht man erst bei gefärbten Wasser, desweiteren trat die "Verbreiterung" des Wasserstrahls bei mir schon bei frisch gesäuberten Filtersieb auf.

Reinigung
Das Öffnen des Filter läuft so wie bei allen Filtern dieser Bauweise ab, 2 Hälften die gegeneinander gedreht werden müssen um an das Filtersieb zu gelangen. Der große Vorteil am Plexiglas besteht in diesem Fall das man selbst ohne Zange, also nur mit den Fingern schon genug "Grip" hat um den Filter so aufzudrehen, dies funktioniert sogar schon beim ersten mal sehr einfach.
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-28150229285173409118.jpg

Argumente Pro/Kontra

Kontra
- Wasserkreislauf muss, ohne Kugelhähne vor und hinter dem Filter, geleert werden
- um an das Filtersieb zu kommen muss man den Filter komplett aus dem System nehmen, da man sonst die beiden Hälften nicht gedreht bekommt ohne das sich Schläuche etc. verdrehen
- keine Anleitung wie der der Filter eingebaut werden soll
- keine Anzeige / Anleitung wie der Filter in die Flussrichtung eingebaut werden soll
- für einen Filter dieser bauweise relativ hoher Preis (Preis: 13,49€)

Pro
- leicht einzubauen, einfach 2 G1/4 Anschlüsse eingeschraubt und ins System verbaut
- sehr feinmaschiges Filtersieb, selbst kleine Partikel werden abgefangen

Fließanzeiger mit Filter G1/4"
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-68630395428673904095.jpg
Eingepackt war der Filter in einem luftgepolsterten Umschlag, ich denke diese Verpackung stammt aber nur aus der Lagerhaltung von Aquatuning.

Technische Daten:
Für Anschlüssen mit G1/4"
Länge: 57 mm
Durchmesser : 24 mm
Flügelradfarbe: rot

Grundsätzlich macht der Filter einen sehr guten Eindruck, allerdings ist das Filtersieb ein Schaumstoffsieb und was schon direkt nach dem ersten Umdrehen des Filters auffällt, das Rad des Durchflussanzeigers klackert. Dieses Klackern wird im laufenden Betrieb auch hörbar und das nicht gerade leise, das klackern verschwindet in meinem Fall erst bei einem Durchfluss von ungefähr 55 Litern pro Stunde.

Reinigung:
Wie man den Filter reinigen soll ergibt sich mir nicht so ganz, da man an das Filtersieb bzw. das Filterschaumstoff-Stück nicht dran kommt und man nur mit laufenden Wasser durch den Filter, das Sieb nicht richtig sauberbekommt.

Leider konnter dieser Filter aus diesem Grund auch nicht am 50% Verstopfungstest teilnehmen.

Argumente Pro/Kontra

Kontra
- Wasserkreislauf muss, ohne Kugelhähne vor und hinter dem Filter, geleert werden
- keine richtige Reinigung des Siebs möglich
- Fließanzeiger Rad klackert massiv
- zu hoher Preis für einen "Einweg"-Filter (13,99€)

Pro
- leicht einzubauen, einfach 2 G1/4 Anschlüsse eingeschraubt und ins System verbaut
- Schaumstoff-"sieb" filtert selbst kleine Teile, bremst aber den Durchfluss merklich
- Intressante Idee Filter und Fließanzeiger in einem Bauteil zu vereinen
- genau angezeichnet wierum der Filter verbaut werden muss
MIPS WaKü-Filter Sixdesign
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-36260366553210976305.jpg
In gepolsterten Umschlag und in wiederverschließbarer Tüte verpackt, der Tüte liegt an ein Ersatzsieb bei, übrigens ist Mips somit der einzige Hersteller der dieses Sieb zu seinem Filter zusätzlich zum verbauten Sieb dabei gelegt hat.
Gewohnte Mips Qualität, massives Material, das merkt man auch am Gewicht des Filters.
Den Filter gibt es in normaler Version, POM Version und in vernickelter Version, für meinen Test stand mir die vernickelte Version zur Verfügung.

Technische Daten:
Grösse gesamt: 38 x 27 x 23 mm (L x B x H ohne Anschlüsse)
Gewicht: ~92g
Vorder- bzw. Rückplatte: Messing vernickelt 2 x 10mm
Sieb: Edelstahl (2 Stück im Lieferumfang)
Anschlussgewinde: G1/4

Reinigung
Die Reinigung gestaltet sich diesmal etwas anders, zum öffnen muss man 2 Imbus-Schrauben lösen, ich hatte Glück das ich diese Größe als Schlüssel in der Schublade hatte (z.b. setzt EK-WB bei seinen SpinBay Reservoirs auch auf diese Größe).
Nach dem Lösen der Schrauben fiehl der Filter im Prinzip schon auseinander, das Sieb kann man reinigen wie bei jedem anderen Filter auch (fließendes Wasser & Zahnbürste)
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-75514261294324602950.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-72973214052975834262.jpg

Eingebaut sieht der Filter auch sehr edel aus:
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Argumente Pro/Kontra

Kontra
- Wasserkreislauf muss, ohne Kugelhähne vor und hinter dem Filter, geleert werden
- keine Anleitung wie der der Filter eingebaut werden soll

Pro
- leicht einzubauen, einfach 2 G1/4 Anschlüsse eingeschraubt und ins System verbaut
- sehr feines Sieb
- Ersatzsieb / Austauschsieb im Lieferumfang
- Leichte Reinigung
- Sicher vor Öffnen bei z.b. drehen an einem Schlauch geschützt
- Preis von 14,89€ durch hohe Qualität gerechtfertig
- egal wie man den Filter in die Flussrichtung montiert, da keine Vorkammer vorhanden

Aquacomputer Filter mit Edelstahlgewebe, Absperrhähnen und Einbaublende G1/4 (Achtung: Viele Bilder! )
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-73300243904859464408.jpg
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http://www.hosting.script-base.eu/zeige-86222262644217149239.jpg
Der Filter von Aquacomputer ist der einzige der mit einem bedruckten karton daher kommt. Ich gehe aber davon aus, das in selber Verpackung auch andere Produkte von Aquacomputer ausgeliefert werden, da beim Öffnen des Kartons groß und breit steht das man die Anleitung lesen soll, aber keinerlei Anleitung vorhanden ist. Dies ist aber auch gar nicht nötig, da eig. alles auf der Rückseite des Filters steht. Zum Lieferumfang gehören passende Schrauben um den Filter in einem Ausschnitt im Gehäuse montieren zu können.
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-35566376127764706125.jpg
Wie bereits gesagt ist auf der Rückseite des Filters alles genau beschrieben, wie und wo welcher Anschluss angeschlossen gehört.
Als kleines Extra ist auf der Unterseite ein G1/8 Anschluss um dort ein Beleuchtungsmodul einschrauben zu können und somit den Filter von unten zu beleuchten, ist nur fraglich ob man den Dreck im Wasser unbedingt beleuchten muss?

Technische Daten:
Material Filterkörper: Delrin schwarz
Material Filtergewebe, Deckel, Einbaublende: Edelstahl
Material Sichtfenster: Plexiglas
Anschlussgewinde: G1/4

Die Montage gestaltet sich relativ einfach, so wie bei jedem anderen Filter auch, 2 G1/4 Anschlüsse eingeschraubt und fertig. Möchte man den Filter allerdings im Gehäuse an einem Ausschnitt für diesen unterbringen wird das ganze schon schwerer.
Was mir negativ auffällt ist das beide G1/4 Gewinde auf einer Seite sind, so brauch man im großteil der Verschlauchungen wohl mindestens einen Winkel oder einen passend gekochten Schlauch, um den Filter sinnvoll unterbringen zu können

Reinigung
Die Reinigung gestaltet sich relativ einfach und fast trocken, aber auch nur fast ;)
Zuerst dreht man die 2 kleinen Absperrhähne ab, somit kann kein Wasser mehr aus dem System zurück in den Filter laufen, allerdings bleibt das Wasser was im Filter ist im Filter drinnen. Sollte man den Filter waagerecht mit dem Glas nach oben verbaut haben ist das natürlich kein Problem, aber wenn man in senkrecht verbaut hat kann das Wasser aus dem Filter laufen, also alles mit Klopapier oder anderen Tüchern auslegen.
Dann fängt man an mit einem Imbus schlüssel die 4 innersten Schrauben des Filters zu öffnen.
Das Plexiglas sollte sich lösen. Anschließend muss man noch die 2 Schrauben lösen die das Filtersieb halten und dann das ganze aus dem Filter holen.
So sieht der Filter dann leer aus -> http://www.hosting.script-base.eu/zeige-29462777605613472616.jpg
Dann das Sieb reinigen und alles wieder einlegen und festschrauben, die beiden Absperrhähne auf und fertig.

Kontra
- hoher Preis (Preis: 29,89€)
- teils Verarbeitungsfehler (Kratzer im Plexi-Deckel)
- evtl. sollte man eine Schablone beilegen um den Ausschnitt im Gehäuse richtig zu machen

Pro
- leicht einzubauen, einfach 2 G1/4 Anschlüsse eingeschraubt und ins System verbaut, wenn benötigt noch Loch ins Gehäuse sägen und richtig befestigen
- sehr feinmaschiges Filtersieb, selbst kleine Partikel werden abgefangen
- 2 Absperrhähne vorhanden, somit muss man nicht noch extra welche einbauen und der Kreislauf muss nicht geleert werden
- leichte Reinigung
- zum befestigen des Filters in einem 80, 92 oder 120mm Lüfterausschnitt kann man bei Aquacomputer separat passende Einbaublenden (aktueller Preis 7,90€ Stand 31.08.10) erwerben.

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Innovatek Partikelfilter (ohne Kartusche)
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-32163856756017693594.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-41735582267287200329.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-58100178325180397041.jpg
Der Innovatek-Filter kommt in einem nichts sagenden braunen Karton, nur der Aufkleber gibt auskunft was in diesem denn drin steckt.
Beim Öffnen des Kartons fällt auf das alles sehr spartanisch gehalten ist, nur der Filter ohne Kartuschen mehr nicht.
Vom Aussehen wirkt der Filter eher wie ein Filter der normalerweise in der Industrie eingesetzt wird.
Auf dem Filter oben ist angezeichnet wie die Flussrichtung im Kreislauf fließen soll und in der Mitte oben kann man den Filter theoretisch mit einer Schraube befestigen.
Da es wenig Sinn macht ohne Kartuschen zu testen haben mir die Leute von Aquatuning direkt alle für den Filter erhältlichen Kartuschen mitgegeben.
Also: Innovatek Filterkartusche Typ: 150 (braun), Typ: 220 (grün) und Typ: 350 (grau)
Wobei die 350er vom optischen her die gröbste ist und die 150er die feinste, wobei selbst die 350er noch feiner ist als die meisten Edelstahlsiebe der anderen Filter.
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-01906516418959499142.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-80121560875457008098.jpg

In den Filter eingesetzt sieht das ganze dann so aus http://www.hosting.script-base.eu/zeige-31338318281689849980.jpg
http://www.hosting.script-base.eu/zeige-01891211064216535132.jpg

Technische Daten:
Maße über alles 56mm 72,5mm 50mm
Anschlussgewinde G1/4" DIN ISO 228-1
Füllvolumen ca. 0,1 l
Material PP / Trogamid
Farbe blau / Transparent
Dichtung Perbunan
Betriebsdruck 4 bar max
Temperaturbereich max 60°C
Montagegewinde 1 x M6 max 5 tief (Buchse)

Die Angaben von Aquatuning stimmen nicht so ganz da der Aufkleber sgat max. 50°C.

Reinigung
Wiedereinmal müssten wir das Wasser ablassen oder mit 2 Kugelhähnen arbeiten damit es keine Sauerei gibt.
Zum Öffnen des Filters muss man einfach den unteren Plexi-Teil abdrehen, das geht sehr gut mit der Hand, dann kann man die Kartusche rausnhemen und die wie üblich reinigen. Problem bei der Sache ist, selbst mit Absperrhähnen bleibt Wasser im Filter, und das ist nicht grade wenig, selbst wenn man es schafft den Plexi-Teil grade nach unten abzunehmen und somit das Wasser in diesem zu belassen, läuft Wasser aus dem restlichen Filter zurück und tropft somit unkontroliert im Gehäuse rum, bei der Wassermenge die in den Filter passt ist das nicht wenig.

Kontra
- hoher Preis (Preis: 33,90€ (Filter) + 6,90€ (Kartusche))
- sieht eher aus wie aus Industriebedarf
- Sauerei beim Öffnen vorporgrammiert

Pro
- leicht einzubauen, einfach 2 G1/4 Anschlüsse eingeschraubt und ins System verbaut, notfalls noch mit Schraube festziehen
- verschiedene Filtersiebe mit verschiedenen "körnungen"
- leichte Reinigung, zumindestens was das Öffnen betrifft
- Verabreitungsqualität sehr hoch

Die Testergebnisse
Im ersten Testlauf wurden alle Filter bei 100% freien Filterfläche getestet, also komplett saubere Filtersiebe wurden verwendet um die Werte zu ermitteln.
Nach jeweils 5 Minuten Durchfluss-Messung mit den Filtern ergaben sich dann folgende Werte:
http://www.hosting.script-base.eu/images/85841474463914820673.jpg
Wie man sehr gut sehen kann, ist der Fließanzeiger mit 95,8 Litern Durchfluss pro Stunde die größe Bresme im Bereich der Durchflussmessung.
Etwas abgeschlagen liegt der Filter von Aquacomputer mit 103,5 Litern Durchfluss pro Stunde, dennoch bremst der Filter den Durchfluss nur um 5 Liter und somit ist noch keinerlei Gefährdung zu sehen was den Durchfluss betrifft. Alle anderen Filter schaffen durch ähnliche Bauweise etc. alle einen ähnlichen Durchfluss, Schwankungen sind schon fast auf Messungenauigkeiten des Aquaeros zurückzuführen.

Im 2ten Durchgang wurden dann bei allen Filtern die Siebfläche auf ca. 50% mit Isolierband abgeklebt und dannach wurden wieder alle Filter für 5 Minuten im System verbaut und die folgenden Messergebnisse wurden ermittelt:
http://www.hosting.script-base.eu/images/68114864384047844895.jpg
Der Fließanzeiger konnte an diesem Test, auf Grund dessen, dass man ihn nicht öffnen konnte um die Filterfläche abzukleben, leider nicht teilnehmen.
Auffällig in diesem Test ist der Koolance Inline Filter, der trotz sehr großen Filtermaschen anscheinend bei 50% weniger Filterfläche den Durchfluss schon enorm bremst.
Die anderen Filter der gleichen Bauweise zeigen wieder einmal das nur minimale Unterschiede zwischen ihnen bestehen, z.b. teilweise feinere Filtersiebe etc.
Hervorzuheben ist auch in diesem Test wieder der Filter von Innovatek der mit beiden der getesten Kartuschen durchweg gute Ergebnisse liefert.

Wenn man die jeweiligen Ergebnisse der einzelnden Filter miteinander vergleicht ensteht dieses Bild:
http://www.hosting.script-base.eu/images/01067059167143764862.png
Bei diesem Vergleich sehen die Filter von Koolance und Magicool relativ "alt" aus, da beide jeweils massiv im Durchfluss einbrechen.
Positiv ist zu sehen, das alle Filter selbst bei 50% Verstopfung den Durchfluss, zumindestens im Bereich von 100-120Litern pro Stunde, nur marginal beeinflussen und das alle Filter, abgesehen vom Fließanzeiger, durchweg gute Ergebnisse liefern.

Bemerkenswert ist das alle Filter anscheinend erst einen massiven Durchflusseinbruch bei weit über 50% Verstopfung erzeugen, dies war anscheinend bei mir mit meinem alten Filter der Fall, im Nachhinein betrachtet war das Sieb bei diesem relativ stark verschmutzt als ich mit diesem eine Durchflussminderung von weit über 50% hatte.

Wenn man das ganze rein objektiv und ohne Geldsorgen betrachtet, ist der Innovatek-Filter ganz klar Testsieger, ich denke das würde sich bei richtigen High-Flow-Systemen erst deutlich zeigen ob er wirklich besser ist als andere. Betrachtet man allerdings den finanziellen Aspekt sollte man eher zu einem der "normalen" Filter greifen z.b. dem von Koolance oder dem von Alphacool, denn es muss ja nicht unbedingt nur wegen hoher Qualität gleich ein Mips sein.
Enttäuschend war in meinen Augen der Filter von Aquacomputer, da dieser einen recht hohen Preis hat aber nicht mehr Durchfluss bringt als ein ganz normaler Filter auch. Und dabei bringt dieser noch teils Verarbeitungsfehler im Delrin und Kratzer im Plexiglas mit sich, und das bei einem NEUEN Filter.

Ich hoffe ich konnte einigen mit meinem Ausführungen helfen.


Danksagungen
Ein großer Dank geht an Aquatuning für die Bereitstellung der Test-Samples.
Desweiteren geht ein großer dank an das Xpert-OC-Team, für die gute Zusammenarbeit im Rahmen dieses Reviews und die Bereitstellung eines extra Bereiches in dem ich das Review mit BB-Codes etc. schreiben konnte und somit schon das endgültige Bild des Reviews testen konnte.
Desweiteren haben mir die User dort geholfen, in dem sie den Test gelesen haben und mich auf Rechtschreib- und inhaltliche Fehler aufmerksam gemacht haben. (Gunhead, YellowCaps, OCPerformance und RoccoESA sind damit gemeint ;) )
 
Zuletzt bearbeitet:

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Freizeitschrauber(in)
Also als erstes: http://extreme.pcgameshardware.de/a...rtikel/20287-howto-bilderupload-im-forum.html

Und als zweites, finde ich es schade das mein Hinweis an dich im Luxx-Forum überhaupt nicht bei dir einfliesst! Scha.de

Ich zitiere mich dafür gleich selbst:
Der Test ist gut und intressant zu lesen, aber da fehlt doch einiges. Der Durchfluss sagt nichts über die Qualität des Filters aus lediglich sagt es aus wie gross sein spezifischer Wiederstand ist. Nun je höher der ist desto engmaschiger müsste der Filter sein und desto mehr müsste er an Schwebeteilen ausfiltern. Jetzt stellt sich die Frage wie Eng ist gerade richtig wo ist das richtige Verhältnis, darüber sagt der Test nichts.
 

Carmir

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Das Testverfahren
Im ersten Durchflauf werden die einzelnen Filter jeweils ins System eingebaut und anschließend der Durchfluss gemessen. Sobald alle Werte mit freien Filtern ermittelt wurden, wird versucht die Fläche des Filters auf 50% der Gesamtfläche des jeweiligen Filters abzukleben und somit eine 50% Verstopfung des Filters zu simulieren, sobald die Filter verstopft sind werden sie wieder eingebaut und es werden erneut die Durchflusswerte ermittelt.

Mit der Methode wäre ein Filter mit riesigen Waben, also einer der tatsächlich gar nicht filtert, automatisch Testsieger. Ob und wie große Partikel ein Filter filtert und welche Menge er vor Verstopfung aufnehmen kann bleibt dabei doch unberücksichtigt, oder seh ich das falsch? :ugly:



€dith meint, dass empty wohl das gleiche aussagen wollte.
 

Acid

PCGH-Community-Veteran(in)
Erstmal große Lob für die mühe... doch wenn du die bilder nicht im forum uploadest macht es keinen spaß den test zu lesen...

zum 2 wie schließe ich mich meinen vorrednern an!
 

empty

Freizeitschrauber(in)
Ich bezweifle das der Herr überhaupt hier antwortet. Hat ja schon im Luxx-Forum keine Kritik am Test ertragen können und auch nicht aufgenommen. Schade!
 
TE
H

Hexcode

Schraubenverwechsler(in)
Ich meld mich sehr wohl zurück ;)
@empty ich weiß nur einfach nicht wie ich bitte testen soll das das mit dem zum einsatz kommenden Netz getestet wird.
 

empty

Freizeitschrauber(in)
jop mit standardisierten Partikelgrössen. Nach und nach, wobei sich auch die Frage stellen dürfte was ist die "normale" Partikelgrössen einer Wasserkühlung.
 

Spiff

PC-Selbstbauer(in)
Ich selbst besitze das Teil von Mips.
Hab mal eine Radi ohne zu reinigen in das System eingebunde, da blieb schon ne Menge Dreck hängen ( war eine Art Schmierfilm auf dem Edelstahlgewebe).

Anhand der Rückstände auf dem Gewebe würde ich sagen das es auch extrem kleine Partikel herausfilter.
 

Schienenbruch

BIOS-Overclocker(in)
Den Schmierfilm kenne ich - siehe mein TB.
Oder hier:
http://extreme.pcgameshardware.de/m...rechner-2478-picture53264-filtergewebe-zu.jpg
schienenbruch-albums-bastel-test-wakue-rechner-2478-picture53264-filtergewebe-zu.jpg


Grüße

Jochen
 
Zuletzt bearbeitet:
N

Nobody 2.0

Guest
Das sieht mir eher so aus als hätte sich die Farbe des Wassers niedergeschlagen. Ich denke aber wen man die Komponenten vor allen den Radi gut spüllt sollte es nicht solche Absetzungen geben.

Zum Test. Die Idee ist super. Die durchführung verbesserungswürdig. Der Artikel hier stark verbesserungswürdig wiso wurde ja schon hier geschrieben.
 
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