Upgrade von Logitech zu Teufel möglich? - Xonar DX

Chamy

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Upgrade von Logitech zu Teufel möglich? - Xonar DX

Hallo liebe PCGH Community,

Ich bin in Sache HiFi nicht bestens informiert deshalb stelle ich mal eine simple Frage und hoffe ich werde nicht direkt ausgelacht.
Da ich bereits ein Heimkino von Samsung besitze weiß ich das es zu jedem Heimkino Lautsprecher-Set immer Audiokabel gibt, welche am jeweiligen Lautsprecher eingeklemmt werden (weiß und rot) und am Receiver finden sich dann die entsprechenden Gegenstellen an denen ich die Audiokabel anstecken kann (Klemme wie an den Lautsprechern).

Nun würde ich gerne da ich eine Asus Xonar DX Soundkarte gekauft habe meine Logitech (Z506) durch etwas besseres ersetzen.
Wenn ich mich bei Amazon.de umschaue sind ja reine Lautsprecher wie beispielsweise diese hier:

Teufel Consono 25 Mk3 "5.1-Set" Schwarz - Besonders: Amazon.de: Elektronik

genau so aufgebaut wie mein Heimkino. Nun stellt sich die Frage wie schließe ich solche Lautsprecher an meine Soundkarte an. Ist das überhaupt möglich?
Falls ja was wäre denn eine relativ gute aber nicht zu teure Möglichkeit meine Logitech Lautsprecher von ihren Diensten abzulösen.
Welche Lautsprecher (Marke) es sind ist mir relativ egal sollten auf jeden Fall besser sein als die, die ich zurzeit benutze.

Vielen Dank.
 
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Wenn ich das richtig verstanden habe, wie du es möchtest, geht es wohl nicht.

Du kannst nicht einfach Lautsprecher an die Soundkarte anschließen.
Der Ton muss verstärkt werden, die Amps dafür sitzen normalerweise bei solchen Systemen im Subwoofer.
Wenn du also so ein 5.1 System hast und auch eine Soundkarte mit entsprechenden Ausgängen, gehen ALLE Kabel von der Soundkarte zum Sub. Da werden die Signale verstärkt und verteilen sich auf die Boxen.
Bei dem Teufel hast du keinen eigenen Verstärker. Da musst du einen AV Reciever haben, der das übernimmt.
Die kannst du auch vom Computer ansteuern, mit HDMI, s/pdif TOSlink oder analog über 3 Klinke/Cinchstecker.
Die Kabel zum in-die-Boxen-klemmen sind meist dicker, weil da da das (wie sagt man eigentlich? Hochwattig? :-D ) Signal für die Lautsprecher läuft. Da ist wenig Isolierung und viel Kupfer drin.
Die Klinke, bzw. Cinchkabel haben eher mehr Isolierung und weniger Kupfer, da das Signal recht schwach und störanfällig ist.

Deswegen reden hier alle von Aktivboxen und Nahfeldmonitoren. Die kannst du direkt an die SoKa anschließen, da sie ihren eigenen Verstärker im Gehäuse mitbringen. Der Nachteil besteht darin, das - mit ein paar Ausnahmen - jede Box ihren eigenen Strom braucht.

Um deine Überschrift zu beantworten: Upgrade ist möglich, allerdings bei dem System nicht ohne extra Reciever.
Vielleicht schaut hier noch jemand vorbei, der sich mit solchen Systemen auskennt und dir eine Kaufalternative oder einen günstigen Reciever ans Herz legen kann.
 
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Ja, du musst ein "aktives" Boxenset mit 3 Steckern als Verbindung zur Karte nehmen - da bietet Teufel ja ebenfalls welche, allerdings inzwischen wohl nur noch für deutlich mehr Geld... wenn es 5.1 sein MUSS und du 200€ hast, kommt derzeit an sich nur das hier in Frage: Edifier C6XD, 5.1 System (SPK-EF-C6XD) Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder das Logitech Z906, das man manchmal für um die 200€ als Angebot findet - derzeit kostet es aber 260€.

Du solltest aber auch mal überlegen, ob du wirklich unbedingt rel. günstiges 5.1 haben "musst" oder nicht lieber Stereo, dafür aber vom Klang her deutlich besser bei dem Budget. Der Sound selbst von einem 100€-Stereoset würde dich schon umhauen im Vergleich zum Z506, wo jede Box ja grad mal lächerliche 10€ des Preises ausmacht. Und zB bei Filmen ist es zwar "nett", wenn von überall Sound kommt, aber sicher >70% des Sounds kommt eher nur von vorne.


@Healrox: im Bereich der aktiven PC-Boxensets braucht an sich NIE jede Box ne eigene Steckdose, sondern nur eine (bei 2.0) oder der Sub (bei 2.1 und 5.1) - erst bei den aktiven "Nahfeldmonitoren" so ab 80-100€ Stückpreis ist das mit "pro Box eine Steckdose" so ;) und bis ca 200€/Paar gibt es auch Nahfeldmonitore, die als Paar verkauft werden und wo eine der Boxen die Stromversorgung stellt.
 
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Vielen Dank für eure Antworten. Wenn es so einen großen Unterschied macht dann wäre ich natürlich bereit auf ein 2.1 Set umzusteigen das 5.1 ist mir nicht so wichtig. Wenn ich Geld sparen kann und qualitativ etwas Besseres erhalte ist es ja ratsam. Hättest du den verschiedene Empfehlungen in verschiedenen Preisklassen für mich?

Gruß

Edit: Filme und Serien gucke ich sowieso nur am TV über das Heimkino. PC ist nur für Musik und zum zocken gedacht.
 
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Du kannst für 200€ dann entweder solche hier nehmen Presonus Eris 4.5 das ist dann 2.0, aber trotzdem mit sattem Sound. Es gibt viele Leute, die zuerst 2.1 hatten und dann gemerkt haben, dass gutes 2.0 viel besser klingt als UNBEDINGT nen Subwoofer, aber dazu dann kleine, eher schwache Boxen als Satelliten zu nehmen, was ja bei 2.1 typisch ist.

Da musst DU halt wissen: ist dir ein tiefer, "grummelnder" Bass sehr wichtig, oder lieber ein klarer und satter Sound, auch wenn es "untenrum" ein wenig fehlt? Diese 2.0er sind halt relativ groß, daher haben die natürlich durchaus Bass, aber nicht so dominant und tief wie mit Subwoofer. Bei 2.1 wiederum gibt es wenig Auswahl über 100€, aber unter 200€... das hier ist an sich das einzige Edifier C3, 2.1 System (SPK-EF-C3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder so eines Magnat Multimedia 2100 Digital - Vollaktives 2.1 Heimkino- und Multimedia System: Amazon.de: Audio & HiFi da brauchst du vlt noch ein Kabel 3,5mm-Stereostecker auf 2x Cinch-Stecker, falls da keiner dabei ist. Oder direkt das Set hier, kostet dann 220€ Corsair Gaming Audio Series SP2500, 2.1 System (CA-SP211EU) Preisvergleich | Geizhals Deutschland


Also. klarer, gut differenzierter Sound, "reinhauender" Bass nicht so wichtig => 2.0. Wenn du aber nen dominanten und "krassen" Bass willst und Du dafür dann Mängel bei der Soundklartheit und Darstellung von Details in Kauf nimmst => 2.1


Ich selber bevorzuge da 2.0, denn grad bei Musik sind die Details bei Melodie und Stimme usw. viel wichtiger als dass der Bass bis in den Magen geht, und bei Games: die Explosionen usw. hauen trotzdem gut rein, und zwar auch schon deswegen, weil die Effekt-Sounds natürlich eh "übertrieben" abgemischt sind, so dass es auch auf Bassschwachen Systemen "reinhaut" - meine 2.0er sind 4 Zoll groß, die og. Presonus 4,5, also tendenziell hätten die etwas mehr Bassvolumen in der Theorie.
 
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@Healrox: im Bereich der aktiven PC-Boxensets braucht an sich NIE jede Box ne eigene Steckdose, sondern nur eine (bei 2.0) oder der Sub (bei 2.1 und 5.1) - erst bei den aktiven "Nahfeldmonitoren" so ab 80-100€ Stückpreis ist das mit "pro Box eine Steckdose" so ;) und bis ca 200€/Paar gibt es auch Nahfeldmonitore, die als Paar verkauft werden und wo eine der Boxen die Stromversorgung stellt.
Ja klar. "Tischtröten" zählen für mich nicht, obwohl ich ja ehrlicherweise selber welche habe ;)
Aber - wie du sagst - auch um die 100€ sind die Pärchen oft echte Paare und nicht 2 Einzelboxen. Was etwas verwirrend ist, da sie das ja im klassischen Sinne zu Passivboxen macht. :what:

Wenn es so einen großen Unterschied macht dann wäre ich natürlich bereit auf ein 2.1 Set umzusteigen das 5.1 ist mir nicht so wichtig. Wenn ich Geld sparen kann und qualitativ etwas Besseres erhalte ist es ja ratsam. Hättest du den verschiedene Empfehlungen in verschiedenen Preisklassen für mich?

Dann mach es doch gleich GANZ richtig und nimm ein vernünftiges 2.0 System. Ein 2.1er bekommst du auf dem Schreibtisch nie so ganz optimal gestellt - der Sub auf dem Tisch nimmt ewig Platz weg und ggf vibriert alles, oder er steht unterm Tisch, wo du ihn eh kaum hörst.
Wenn ich die 200€ vom Teufel als Budget nehme, bist du schon weit im brauchbaren Bereich, was Nahfeldmonitore angeht, da gibt es z.B die M-Audio BX5 D2. Mein Favorit wären die Presonus Eris 5, aber ich habe andere Vorlieben.
Allerdings kannst du für deine Anforderungen sicherlich in dem Bereich auch 50€ weniger ausgeben. Für die Mackie CR4 oder so.
 
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Bei den BX5 D2 oder Eris 5 hat man als "Normaluser" allerdings ein kleines Problem: die haben keinen gemeinsamen Volumeregler, und zwar genau WEIL sie an sich Einzelboxen sind mit jeweils eigener Stromversorgung. Da käme also noch ein Drehpoti-Regler dazu für ca 25-30€. Daher hatte ich "nur" die Presonus Eris 4.5 gepostet, weil das die teuersten und mutmaßlich besten Nahfeldmonitore mit EINEM einzigen gemeinsamen Regler sind.


Die Boxensets, wo nur eine Box Strom braucht: in der Box ist halt der Verstärker drin, der den Strom auch für die zweite Box liefern. An sich sind halt ALLE "aktiven" Boxen dann quasi doch "passiv", aber der Verstärker, den man bei passiven Boxen normalerweise separat kauft und hinstellt, ist bei aktiven halt schon eingebaut, und dann hat halt je nach Boxenmodell jede Box einen eigenen kleinen Verstärker (dann halt auch je ein Stromkabel pro Box) oder eine Box stellt den Verstärker für beide Boxen - diese Box ist dann übrigens deswegen auch schwerer als die andere ;)
 
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Eigentlich hängt sich "aktiv" und "passiv" ja an der Frequenzweiche auf. Ist aber im Laufe der Zeit irgendwie unter gegangen.
Bei aktiven Weichen ist es halt leichter das Signal zu modellieren.
Die ganzen Sets mit einem Volumenpoti sind halt alle passiv, da es keinen Sinn macht in der Box mit Strom eine aktive Weiche einzubauen, wenn man in der anderen eh nur passive Bandpassfilter nutzen kann.

Ist aber egal, wenn die Eris 4.5 zusagen, dann ist doch alles bene!
Sind die echt so gut?

Edit: Puh, 70hz aufwärts. Da blutet mein Bassistenherz.
 
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Naja, diese Angaben sind immer so ne Sache... manche übertreiben es mit den Werten, da steht dann 40Hz, obwohl die nur 60 wirklich schaffen. Ich denke nicht, dass die Eris 4.5 total wenig Bass haben. Meine Samson 4a bringen auch denn Bass schon sehr gut rüber, aber halt vor allem die "höheren" Basston-Anteile und nicht den Magengrummelbereich, und angegeben werden mit 54Hz. Aber es ist ja nicht so, als würde zB ne Bassline bei 40Hz enden oder so ;) ich nehm als gutes Beispiel gerne die Placebo-Version von Running up that Hill, da wabert ein Bass im Background, den hört man sehr gut und durchaus fast spürbar, aber insgesamt schön dezent, platziert sich wunderbar in den Rest ein und "grummelt" nicht. https://www.youtube.com/watch?v=XTvgj2LWjMk Mit meiner Surroundanlage, wo ein Sub dabei ist, wird das untenrum dann "ergänzt", aber es kommt an sich nicht wirklich was dazu, was man mit den 2.0-Boxen GAR nicht hört.
 
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Ja klar, das ist Haarspalterei.
Aber wie willst du denn vernünftig Musik hören, wenn die Box es gar nicht schafft, das untere Drittel der Grundtöne vom E Bass darzustellen?
Das D liegt auf 73hz.
Also hörst du von allem was der Bassist macht, unterhalb des 5. Bundes der A Saite und unterhalb des 10. Bundes der E Saite den Grundton gar nicht, sondern nur die harmonischen Obertöne.
Würde ich doof finden.
Da bleibt vom Schlagzeug von dem eigentlichen Ton der Felle auch nix mehr übrig.
 
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Ja klar, das ist Haarspalterei.
Aber wie willst du denn vernünftig Musik hören, wenn die Box es gar nicht schafft, das untere Drittel der Grundtöne vom E Bass darzustellen?
Das D liegt auf 73hz.
Also hörst du von allem was der Bassist macht, unterhalb des 5. Bundes der A Saite und unterhalb des 10. Bundes der E Saite den Grundton gar nicht, sondern nur die harmonischen Obertöne.
Würde ich doof finden.
Da bleibt vom Schlagzeug von dem eigentlichen Ton der Felle auch nix mehr übrig.
Also, wie gesagt: ich weiß nicht, ob die Angaben wirklich stimmen. Vlt sind die nur "ehrlich" und meinen, dass es ab X Hertz zu 100% "volle Pulle" geht. Es ist aber ja nicht so, dass es dann auch bei X Hertz endet und dann kommt da GAR nix mehr unterhalb ;) Sondern je tiefer die Frequenz, desto mehr fällt die dann im Vergleich zum Rest ab.

Uund zum E-Bass: der Hauptbestandteil mag vlt bei zB nem tiefen D bei 73Hz liegen, aber wenn du mal ne Frequenzkurve anschaust siehst du, dass vieles auch Drumherum und auch viel weiter oben noch mit dabei ist, was den Sound des Tons mit ausmacht. Ich bin sicher, dass du einen Ton, der theoretisch von seiner "definierten" Frequenz unterhalb des Frequenzbereiches liegt, den der Hersteller der Boxen angibt, trotzdem klar hörst, nur nicht so "fett" wie mit Sub. Ich mein: die Musik wird ja auch nicht für "Hifi-Freaks" mit super Boxen und fettem Sub gemacht (bis zur Einführung der DVD, also laaaange nachdem EBass&co schon längst etabliert war, und durch die DVD auch digitalem 5.1-Sound hatte so gut wie niemand nen Sub zu Hause, selbst wenn er eine recht teure Hifi-Anlage hatte), sondern selbst aus nem billigen Autoradio mit 30€-Boxen kannst du trotzdem die Bassmelodie erkennen, weil auch die Instrumente absichtlich so gebaut sind, dass sie ein größeres Spektrum abdecken.

Du wirst mit ja sicher zustimmen, dass der E-Bass sich sch&/!"%& und dumpf anhört, wenn du ihm die Frequenzen über ab sagen wie mal 80Hz einfach abschneidest, weil der eben auch weiter oben wichtige Charakteristika hat.


Was mit solchen Boxen vlt. dann wirklich keinen Spaß macht wäre so was wie Dubstep, wo vlt. die HAUPTmelodie sich bei 40Hz oder so abspielt - da würde man dann vlt. nur nen Einheitsbrei wahrnehmen.
 
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Also, wie gesagt: ich weiß nicht, ob die Angaben wirklich stimmen. Vlt sind die nur "ehrlich" und meinen, dass es ab X Hertz zu 100% "volle Pulle" geht. Es ist aber ja nicht so, dass es dann auch bei X Hertz endet und dann kommt da GAR nix mehr unterhalb ;) Sondern je tiefer die Frequenz, desto mehr fällt die dann im Vergleich zum Rest ab.

Tja, weiß auch nich. Ich glaub, da gibt es irgendwann physikalische Grenzen, mit welcher Membranoberfläche, welchem Hub und welchem Resonanzkörper man noch solche Frequenzen hörbar machen kann.
Muss man mal Zappaesk oder Soth fragen, die kennen sich da gut aus.

Uund zum E-Bass: der Hauptbestandteil mag vlt bei zB nem tiefen D bei 73Hz liegen, aber wenn du mal ne Frequenzkurve anschaust siehst du, dass vieles auch Drumherum und auch viel weiter oben noch mit dabei ist, was den Sound des Tons mit ausmacht. Ich bin sicher, dass du einen Ton, der theoretisch von seiner "definierten" Frequenz unterhalb des Frequenzbereiches liegt, den der Hersteller der Boxen angibt, trotzdem klar hörst, nur nicht so "fett" wie mit Sub. Ich mein: die Musik wird ja auch nicht für "Hifi-Freaks" mit super Boxen und fettem Sub gemacht (bis zur Einführung der DVD, also laaaange nachdem EBass&co schon längst etabliert war, und durch die DVD auch digitalem 5.1-Sound hatte so gut wie niemand nen Sub zu Hause, selbst wenn er eine recht teure Hifi-Anlage hatte), sondern selbst aus nem billigen Autoradio mit 30€-Boxen kannst du trotzdem die Bassmelodie erkennen, weil auch die Instrumente absichtlich so gebaut sind, dass sie ein größeres Spektrum abdecken.

Na klar, das sind eben die Obertöne, die den Klang ausmachen. Keine Frage.
Du brauchst aber kein HiFi Freak sein. Klick dich bei Amazon mal durch die Standlautsprecher duch. Die fangen alle bei 20 oder 30hz an. Ganz ohne Sub. Auch die billigen (100 Euro).
Die scheinen wirklich dafür gemacht zu sein, das man alles hören kann.
Da klingt die Beschreibung "Studioboxen" oder "Nahfeldmonitore" doch wie Hohn, wenn sie nicht mal in der Lage sind einen Bass in Standardstimmung (E, A, D, G = 41hz, 55hz, 73hz, 98hz) originalgetreu wiederzugeben. Mit A und vor allem E sind wir dann schon recht weit unter der Spezifikation.

Du wirst mit ja sicher zustimmen, dass der E-Bass sich sch&/!"%& und dumpf anhört, wenn du ihm die Frequenzen über ab sagen wie mal 80Hz einfach abschneidest, weil der eben auch weiter oben wichtige Charakteristika hat.

Das werde ich echt demnächst mal ausprobieren. Ich würde schätzen das da so eine Art Synthesizer Sound rauskommt, wenn du wirklich alles knapp über der Grundfrequenz kappst.
Wie schon geschrieben: Natürlich machen auch die Obertöne den Klang - aber sind desswegen die "Untertöne" vernachlassigbar? ;)

Was mit solchen Boxen vlt. dann wirklich keinen Spaß macht wäre so was wie Dubstep, wo vlt. die HAUPTmelodie sich bei 40Hz oder so abspielt - da würde man dann vlt. nur nen Einheitsbrei wahrnehmen.

Och, das ist nicht immer nur Dubstep. Schau dir die NuMetaler an, die ihre 5Saiten einen halben - oder wie Fieldy von Korn einen ganzen Schritt runterstimmen.
Der fängt dann echt mit nem A auf 22,5hz an, gefolgt von D auf 36,7hz usw.
Wobei ich mal behaupten würde, das da nicht nur die Anlage, sondern auch das Gehör gescheit sein muss.
Und wie hörbar das im Zusammenspiel mit der Doppelfußmaschine vom Schlagzeuger, den Gitarren, ggf nem Synthie/Keyboard, sowie dem Gesang ist, steht auf einem ganz anderen Blatt :)

Ah! Sorry Chamy, wir haben uns wieder an nem Detail festgebissen. Nimm die Aeris 4.5. Sind laut vielen Tests ordentliche Boxen.
 
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Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mir mal alles durchgelesen. Ihr scheint euch sehr gut auszukennen. Es ist sehr merkwürdig sich ein Soundsystem ohne Subwoofer vorzustellen. Jedoch scheint das besser zu sein sich zuerst ein 2.0 System zu kaufen und vielleicht zusätzlich einen Subwoofer? Gibt es vielleicht eine günstige Alternative für einen Subwoofer den ich direkt dazukaufen könnte?

Für 500-700 Euro finde ich ja nur auf den von euch vorgeschlagenen Seiten was...

Zusätzlich noch eine Frage: Ich sehe sehr oft in Studios oder auf Youtube diese Gelb-Schwarzen Lautsprecher. Scheinen wohl sehr beliebt zu sein. Kennt ihr euch damit aus? Sind die gut? Könnt ihr mir mal einen Link schicken?

Vielen Dank
 
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Nur noch ein letztes Wort: die günstigen Boxen, bei denen was von angeblichen 20Hz steht, schaffen das eben dann aber nie im Leben, jedenfalls nicht merkbar. Wenn man die mit einer klaren abgegrenzten 20Hz-Frequenz bespielt, dann "ist da was", aber das ist so schwach, dass es - wenn der Ton nur einer von vielen bei Musik wäre - NICHT mehr wahrnehmbar wäre, außer man dreht so laut auf, dass wiederum der Rest der Musik dir das Trommelfell platzen lässt ;) Aber es lässt damit halt gut werben. Und manche Hersteller geben da einfach "ehrlichere" Werte an, das was man halt wirklich definitiv noch gut hören kann. Ähnlich wie bei Netzteilen, wo gute Hersteller 450W Nennleistung angeben, obwohl es auch bis zu 520W packen würde, und schlechtere Hersteller geben 600W an, weil es das THEORETISCH für 10ms schafft, bevor es abraucht, aber in Wahrheit bringt es nur 400W stabil auf Dauer ;)
 
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Zusätzlich noch eine Frage: Ich sehe sehr oft in Studios oder auf Youtube diese Gelb-Schwarzen Lautsprecher. Scheinen wohl sehr beliebt zu sein. Kennt ihr euch damit aus? Sind die gut? Könnt ihr mir mal einen Link schicken?

Ich vermute mal, dass du Lautsprecher von KRK meinst. Ist in jedem Fall eine anständige Marke und je nach Anwendungsgebiet durchaus zu empfehlen. Wirklich professionelle Studios greifen wohl eher zu Genelec und Konsorten.

Hier findest du eine Auswahl an Nahfeldmonitoren von KRK:
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Ich wollte mir selber mal die KRK Rokit 5 Zoll holen, da ich auch Musik mache, aber als Hobbymusiker keine 1000€-Teile leisten will UND auch rel wenig Platz hab ;)

Diese Boxen von KRK sind gut für ihren Preis, aber da musst du "aufpassen", denn das sind jeweils einzelne Boxen, für die man dann einen separaten Regler braucht - außer du willst jedes Mal, wenn du die Lautstärke zusätzlich zu den Windows-Einstellungen anpassen willst, aufstehen und beide Boxen jeweils einzeln am hinteren Lautstärke-Grundregler einstellen. Das hatte ich vorher ja auch schon beschrieben - die Presonus Eris 4.5 wären wohl die derzeit "teuersten" derartigen Boxen, die noch einen gemeinsamen Volumeregler haben, so dass du bequem an EINER der Boxen beide regeln kannst.

Also: schlimm ist das nicht, aber da musst du halt mit weiteren Kosten von 25-50€ rechnen, UND auch aufpassen beim Preis der Boxen, da die auch stückweise verkauft werden.

ODER wenn du doch mehr ausgeben wolltest: es gibt auch aktive 2.0/2.1-Systeme von ganz anderen Firmen, u.a. halt das Corsair 2,1-Set für 230€, oder auch was von Firmen wie Nubert (dann aber deutlich teurer) oder Teufel zB Motiv B online kaufen | Teufel
 
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Ja die teureren Nahfeldmonitore sind halt dafür gemacht, das sie an nem Mischpult hängen. Die stellst du einmal ein und den Rest machst du über nen Poti oder Fader am Mischer.
Zu viel Geld solltest du für sowas auch nicht investieren - ab 250 bis 300 Euro Stückpreis, werden sie Linear (dafür sind sie ja gemacht). Das will man aber nicht, wenn man Musik hört oder Filme schaut.
Dann so wie es Herbboy vorgeschlagen hat bei den höherpreisigen Einsteigermodellen der HiFi Szene nachschauen.
 
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Tja, weiß auch nich. Ich glaub, da gibt es irgendwann physikalische Grenzen, mit welcher Membranoberfläche, welchem Hub und welchem Resonanzkörper man noch solche Frequenzen hörbar machen kann.
Verschiebevolumen ist alles, wobei große Membranen für (Tief)Bassanwendungen durchaus einige Vorteile bieten.

Da klingt die Beschreibung "Studioboxen" oder "Nahfeldmonitore" doch wie Hohn, wenn sie nicht mal in der Lage sind einen Bass in Standardstimmung (E, A, D, G = 41hz, 55hz, 73hz, 98hz) originalgetreu wiederzugeben. Mit A und vor allem E sind wir dann schon recht weit unter der Spezifikation.
Studioboxen und Nahfeldmonitore sind eher als Modewörter anzusehen. Für richtiges Abhören würde ich mir z.B. KH 120 D, KH 310 A oder z.B. die 8260 APM anschauen.
Bei allen Varianten gilt: Subwooferunterstützung ist möglich und gerne gesehen.

Och, das ist nicht immer nur Dubstep. Schau dir die NuMetaler an, die ihre 5Saiten einen halben - oder wie Fieldy von Korn einen ganzen Schritt runterstimmen.
Der fängt dann echt mit nem A auf 22,5hz an, gefolgt von D auf 36,7hz usw.
Wobei ich mal behaupten würde, das da nicht nur die Anlage, sondern auch das Gehör gescheit sein muss.
Beim Groß der Musik ist wesentlich früher Schluss, unter 30 Hz geht es ziemlich selten.
Das Gehör ist in dieser Konstellation übrigens nicht das Problem. Vielmehr muss die Anlage diese Frequenzen erst einmal mit nennenswertem Pegel wiedergeben können, damit diese Freuquenzen hörbar werden. Soll das ohne große Verzerrungen geschehhen landet man ganz schnell bei viel Membranfläche und damit meine ich keinen Standlautsprecher.
 
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