[Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

SO ist es! Wie heir schon gepostet wurde, regierten die Provider innerhalb von 24 Stunden und entfernten 60% der angeprangerten Inhalte, auch die Provider im Ausland. Das ist nicht mal annähernd eine Erfolgsstatistik, mit der sich solch eine Zensurmaßnahme messen kann.

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Wobei man noch sagen muss, dass die angeprangerten Seiten nichtmal illegal waren, jedenfalls nicht der Großteil.
Ich versteh nur eins nicht: Warum wird sich aufs Internet konzentriert, wenn dort - da lügen die Politiker - weder ein Markt besteht, noch Geld damit verdient wird? Missbrauch findet im realen Leben statt, meist in Familien.

Von der Leyen hatte doch mal gefragt, warum Netz gegen Kinderpornographie "eingeschlafen" ist... Tja, weil Zufallsfunde nun doch nicht mehr als Lüge angesehen wurden und eine Vermittlung nicht nltig war. Wozu Sachverstand, wenns ohne viel besser geht?
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Genau so hab´ ich´s mir gedacht...
Und dann wundern wenn es Wähler gibt die Links oder Rechts wählen... (Diese Extremisten...)
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Und ich dachte immer solche Abstimmungen sind geheim??!!

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

War schön mit dir Freiheit. :(
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

1.) Bringt diese Maßnahme etwas/ bekämpft man damit wirklich die Kinderpornografie, indem man lediglich die Seiten nicht mehr zugängig macht?


Die frage mit nem nein zu beantworten ist quatsch!!

Es ist nämlich sehr wohl ein anfang!! du kann nicht davon ausgehn dass es übernacht durch so eine maßnahme keine kinderpornographie mehr im internet gibt.. aber es ist ein anfang!! irgendwo muss man mal einen anfang machen!! das ist ne riesen geschichte.. das geht nicht von heute auf morgen!! aber wenn man keinen anfang macht, wird nie was geschehen!!
 
AW: Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Die frage mit nem nein zu beantworten ist quatsch!!

Es ist nämlich sehr wohl ein anfang!! du kann nicht davon ausgehn dass es übernacht durch so eine maßnahme keine kinderpornographie mehr im internet gibt.. aber es ist ein anfang!! irgendwo muss man mal einen anfang machen!! das ist ne riesen geschichte.. das geht nicht von heute auf morgen!! aber wenn man keinen anfang macht, wird nie was geschehen!!
Aha und du hälst es also für den richtigen Anfang einfach ein Tuch vor dem Problem zu hängen, so das man es nicht mehr sehen kann aber es immer noch da ist? Mal davon abgesehen das man auf diese Seiten nachc wie vor zugreifen kann. Untersuchungen haben schon gezeitgt das es wesentlich effektiver ist die Inhalte durch kontaktieren der Provider innerhalb von 24 Stunden löschen zu lassen. Also, ich sehe da nun wirklich keinen Anfang sondern lediglich die Einführung einer neuen politischen Infrastruktur und reine Symbolpolitik in beginnender Wahlkampfzeit. Und das bestätigen sowohl die "Opferverbände" als auch zig Experten aus angesehenen Fachmagazinen. Oder beschreib mal genauer inwiefern das in Sachen KiPo hilfreich sein soll.

@Reigenspieler
Stimmt ja, ich hatte das mit dem Abstimmen für Ämter/Wahlen etc. verwechselt. ;)

MfG
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Das Gesetz iss sowas von nutzlos..Die Chip schrieb das die Hürde innerhalb von 30 Sekunden überwunden ist.

..und dann beschäftigen sich meistens auch noch Leute damit die sich überhaupt oder schlecht mit dem PC auskennen.

...und abschrecken wird es bestimmt auch nicht wirklich.
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

lol!! Gute Idee :)

Schöne Zusammenfassung der möglichen Hintergrundgeschichte, was gerade in der Politik passiert (man achte auf der Verfassungsdatum!!):

Mehr_Schlaege_fuer_Politiker schrieb:
7. Dezember 2006 20:51
Der Killer und der Fuß in der Tür

Kurzfassung:

Wer heute triumphierend ruft "das Verbot lässt sich eh nicht
durchsetzen, dazu müsste man ja das gesamte Internet überwachen!!"
und dann über die Dummheit der Politiker lacht, trifft genau ins
Schwarze.
Er zieht nur die falsche Schlussfolgerung.

Langfassung:

Die Politiker sind in diesem Punkt bei weitem nicht so dumm, wie sie
angesichts der mehr als peinlichen Argumentation scheinen. Es ist
m.E. schlicht irrelevant, mit welchen grenzwertigen Aussagen sie ein
Verbot von "Killerspielen" o.ä. durchsetzen wollen. Im Endeffekt ist
es sogar völlig egal, was überhaupt verboten werden soll.
Wichtig ist einzig, _dass_ etwas verboten wird, etwas, was in
gewissem Maße anrüchig ist (damit Kritik nur begrenzt aufkommt, und
beim Normalbürger eine gewisse Scheu entsteht, das Verfemte zu
verteidigen). Vorzugsweise emotional aufgeladen, da dann der Verstand
eine Auszeit erhält, und die Verlockung, sich als guter Mensch zu
präsentieren gerne über die Logik siegt.

Denn unsere "Vertreter" haben etwas ganz anderes verstanden, was in
der aktuellen Debatte gar nicht explizit erwähnt wird - aus gutem
Grund:

Schon jetzt läuft das Internet als Mittel zur Meinungsbildung
allmählich den traditionellen Medien den Rang ab. In ein paar Jahren
wird das noch stärker der Fall sein. Die Zeitungen bauen ihre
Internetpräsenzen massiv aus, und IPTV ist momentan zwar wenig mehr
als ein Stich- / Buzzword/t, aber dieser Zustand dürfte nicht von
Dauer sein. Die Vielfalt der Medien wird so langfristig in einen
einzigen Kanal gezwängt: das Internet.
Das ist einerseits gut - Information at your fingertips (without
using the tube or buying a magazine). Andererseits ist es sehr
schlecht - denn für die Herrschenden gilt dann bei entsprechenden
Vorkehrungen: Censorship at your fingertips.

Noch ist das Netz zu einem vergleichsweise großen Teil unzensiert.
Auch wenn mit der Knute des Marken-, Urheber- und
Persönlichkeitsrechts mittlerweile schon viel Unliebsames aus dem
Cyberspace geknüppelt werden konnte (man denke an Dinge wie die
geschützte lila Farbe der Telekom und dergleichen, oder Abmahnanwälte
an sich als gesellschaftlich völlig unnötiges Phänomen). Die Drohung
mit dem wirtschaftlichen Ruin ist gerade gegenüber Privatleuten sehr
effektiv.
Dennoch ist es nichts im Vergleich zu dem, was die Filterung in Kürze
bringen würde.

Wer dann das Netz kontrolliert, bestimmt über die Informationen für -
und über (VDS) - jeden einzelnen Bürger, der online aktiv ist. Und
zur Vorbereitung genau dessen dient m.E. die aktuelle Debatte.
Wenn wir "Killerspiele", "Terroranleitungen", Pamela-Anderson-Videos
oder sonstwas verbieten, und diese Verbote über das Netz umgangen
werden können...
- dann müssen wir zwei Sachen tun:

1.) das Herunterladen bzw. Vertreiben über das Netz unter Strafe
stellen
2.) die Durchsetzung dieses Verbots bewerkstelligen. Lies: Filter und
Überwachungsmechanismen installieren. -> Zensur, und zwar, dass es
kracht.

Leute, dagegen ist selbst die VDS ein Waisenkind...

Medienkontrolle bedeutet Besitz der Meinungs- und Deutungshoheit. Was
man jetzt bei den Printmedien und ihren Online-Ablegern beklagt -
z.B. SpOn - dass sie vom Sturmgeschütz der Demokratie zur
Propagandaschleuder der Mächtigen degeneriert sind, wird dann auch
umfassend im Internet möglich. Indymedia? Gefiltert (terroristische
Propaganda). Blogbar? Gefiltert (schädlich für den
Wirtschaftsstandort Deutschland). Nachdenkseiten? Weg damit
(linksradikal). Bildblog? Verschwunden (auf Initiative der
Merkelfreundinnen Liz Mohn und Friede Springer). Lobbycontrol? Nicht
erreichbar (Hasspredigen gegen Unternehmen). Etc.pp.,usw.usf.
(Nicht dass diese Seiten alle über jede Kritik erhaben wären, aber
sie, und zig andere, stellen eine mögliche Alternative zu den
Mainstreammedien dar).

Damit einher geht dann außerdem die unsichtbare Aushebelung der
Demokratie:
Volksherrschaft ist sinnlos, wenn das Volk sich nur anhand
selektierter Informationen ein Bild von den aktuellen Zuständen und
Problemen machen kann. Wer sich keiner Alternativen bewusst ist, kann
auch keine wählen. Der Status Quo wird somit bis zur nächsten
Revolution, Weltkrieg, oder sonstigen völkerverbindenden Großereignis
zementiert.
Ein paar Abweichler wird es zwar immer geben, aber die werden gar
nicht mehr wahrgenommen.

Auch wirtschaftlich wird das Netz in einer Gesellschaft, die sich
immer mehr vom produzierenden auf das informationserzeugende und
-verarbeitende Gewerbe verlegt, zur Lebensader (Stichwort Bildung /
Information als Rohstoff des 21. Jhd.). Zugangsrestriktionen bedeuten
Macht über wirtschaftlichen und wissenschaftlichen (eine kleine
Aussicht darauf gibt subito-Debatte und ähnliche Diskussionen mit
wissenschaftlichen Verlagen) Erfolg.

- Und das wissen die [zensiert] da oben! Und deshalb bemühen sie
sich _jetzt_, wo sich noch nicht alle darüber im Klaren sind, welche
Bedeutung das Netz besitzt, und besitzen wird ("hajo, einkaufen und
E-Mails abrufen, chatten, und mal was nachgooglen..."), den Fuß in
die Tür zu bekommen. Damit es für Gegenwehr, wenn auch der Letzte
gemerkt hat, was da eigentlich mal verlorenging, zu spät ist.

Daher hat es m.E. auch vergleichsweise wenig Sinn, ausschließlich auf
die technischen Lücken in der Argumentation der jeweiligen
Mentalhinterbänkler hinzuweisen. Denn das kratzt Politiker und zum
überwiegendsten Teil nicht im Geringsten. Selbst die Effektivität von
Schutzmaßnahmen wird von ihnen ja nur da als Kriterium akzeptiert
oder gar aufgegriffen, wo sie zur Verschärfung dienen kann.
Es geht um Kontrolle. Nicht um Schutz.

Man denkt schnell, dass es sich bei den momentanen Debatten um
Nebenkriegsschauplätze handelt, aber das ist m.E. grundfalsch.
Es ist das Hauptgefecht, in viele kleine Stücke aufgeteilt: hier die
Killerspiele, dort das Markenrecht, Urheberrecht selbstredend,
woanders Bombenbauanleitungen, da drüben "terroristische Propaganda"
(und spätestens hier befindet man sich in einem Graubereich, wie bei
der "Antiterrordatei" und dem dort verwendeten Kriterium
"Hasspredigen"), und so weiter und so fort.
Man operiert dabei politikerseits auch gerne mit der Overkill-Taktik,
erst das Extremste zu fordern, und sich dann auf das zu einigen, was
auch ursprünglich das Ziel war. Nur hat bei einem solchen Ablauf der
Bürger den Eindruck, nochmal davongekommen zu sein, oder, noch
besser, dass die Gerechtigkeit/Vernunft/blabla gesiegt habe. (Eine
vertrauensbildende Maßnahme für die, die so gutgläubig, oder dumm,
sind, Menschen beim Wort zu nehmen, die sich u.a. beschweren, dass
mal schüchtern von Wählerseite das Einhalten ihrer Wahlversprechen
angemahnt wurde.)

Das Internet als Ideal, in seiner quasi basisdemokratischen Struktur
(jeder kann einstellen, jeder kann abrufen, mal von Netzknoten,
DNS-Servern etc. abgesehen) kann Machthabern nur suspekt sein. Der
mündige Bürger ist ein Buzzword, das ebenso wie "Freiheit" und
"Gerechtigkeit" einer massiven Neuinterpretation unterzogen wurde und
wird - unter anderem, weil dies mittels der gleichgeschalteten Medien
bereits möglich ist. Alle derartigen positiv besetzten Wörter werden
aktuell über wirtschaftliche Aspekte definiert, nicht über Ratio oder
gar Libertas im ursprünglichen Sinn (s. z.B. "neue soziale
Gerechtigkeit", "Reform", "Freiheit", "Eigenverantwortung"...).

Man kann gar nicht mehr "wehret den Anfängen" sagen, denn die Anfänge
sind schon lange vorbei. Und es geht auch überhaupt nicht drum, ob
ein Leben mit oder ohne "Killerspiele" noch lebenswert sei. Es geht,
überspitzt (aber leider nicht mehr zu überspitzt) gesagt, darum,
wieviel Kontrolle über den Wissenserwerb, die -verbreitung und die
Meinungsfreiheit jedes Einzelnen man Staat und Wirtschaft (die die
Filterprogramme ja offenbar nur zu gerne liefert) zubilligen sollte.
Oder vielmehr, zubilligen darf.

Und das sollte man, m.M.n., beim aktuellen Protest "pro
Killerspiele", bedenken.

P.S. Sollte es, trotz eines Verbotes, nicht zur Filterung kommen,
lasse ich mich mit Freuden als paranoider Verschwörungstheoretiker
bezeichnen. Das ist mir die Sache mehr als wert..
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Ach ja, was ich noch zum Herrn Tauss und seinem Wechsel zur Piratenpartei sagen wollte :

Tauss hatte als Abgeordneter tatsächlich mit KiPo zu tun und musste die Arbeit niederlegen weil er "auf eigene Faust" ermittelt hat. Seine Demontage scheint mir jetzt im Nachhinein aber ziemlich gut getimed zu sein, da es kurz vor der Bekanntgabe der Zensurpläne passiert ist und Tauss bereits in der Vergangenheit immer wieder versucht hat, solche Gesetze zu verhindern oder wenigstens zu entschärfen. Vielleicht ist das schon ein Vorgeschmack wie Kritiker in Zukunft mundtot gemacht werden.

Armes Deutschland

Und es wäre nicht das erste Mal, dass Leute so Mundtot gemacht worden wären. So ähnlich wurde auch mit SPD-Abgeordneten verfahren, die damals öffentlich bekannt gaben, gegen den "großen Lauschangriff" stimmen zu wollen.. "Zufällig" wurden in deren Anwaltskanzleien / Büros dann plötzlich belastende Papiere gefunden...

Ich kann natürlich nicht beweisen, dass es wirklich so abgelaufen ist aber der Bagage traue ich (fast) alles zu!! Wahrscheinlich wird immer, bevor jemand auf einen wichtigen Posten gesetzt wird, der Herr/die Dame komplett durchleuchtet und nur wenn etwas gefunden wurde, mit dem man die Person zwingen kann "auf Kurs zu bleiben", können sie den Posten auch haben. Wenn die dann doch mal aufmucken kann man sie so einfach entsorgen ;)
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Ach ja, was ich noch zum Herrn Tauss und seinem Wechsel zur Piratenpartei sagen wollte :

Tauss hatte als Abgeordneter tatsächlich mit KiPo zu tun und musste die Arbeit niederlegen weil er "auf eigene Faust" ermittelt hat. Seine Demontage scheint mir jetzt im Nachhinein aber ziemlich gut getimed zu sein, da es kurz vor der Bekanntgabe der Zensurpläne passiert ist und Tauss bereits in der Vergangenheit immer wieder versucht hat, solche Gesetze zu verhindern oder wenigstens zu entschärfen. Vielleicht ist das schon ein Vorgeschmack wie Kritiker in Zukunft mundtot gemacht werden.

Armes Deutschland

Und es wäre nicht das erste Mal, dass Leute so Mundtot gemacht worden wären. So ähnlich wurde auch mit SPD-Abgeordneten verfahren, die damals öffentlich bekannt gaben, gegen den "großen Lauschangriff" stimmen zu wollen.. "Zufällig" wurden in deren Anwaltskanzleien / Büros dann plötzlich belastende Papiere gefunden...

Ich kann natürlich nicht beweisen, dass es wirklich so abgelaufen ist aber der Bagage traue ich (fast) alles zu!! Wahrscheinlich wird immer, bevor jemand auf einen wichtigen Posten gesetzt wird, der Herr/die Dame komplett durchleuchtet und nur wenn etwas gefunden wurde, mit dem man die Person zwingen kann "auf Kurs zu bleiben", können sie den Posten auch haben. Wenn die dann doch mal aufmucken kann man sie so einfach entsorgen ;)

Ich finde das sowieso armselig, solch ein Argument anzuführen um ihn damit quasi seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit zu nehmen, da bis jetzt schliesslich nur ermittelt wird und ich immer noch davon ausgehen das man erstmal von dem Grundsatz ausgeht, das einem die Schuld ersteinmal bewiesen werden muss. Mal davon abgesehen unterstütze ich deine These, wie man politische Kollegen auf Spur halten kann. Ich halte das keineswegs für abwegig. Man sieht ja auch ganz gut wie mit Kritikern umgegangen wird, siehe KiPo-Kritiker. Das sind ja alles eh nur Verschwörungstheoretiker und welche die KiPo beführworten und nicht dagegen sind. ;)

@Bucklew
Ja, dass ist schon ein Ding mit den Sperrlisten. Die 60% der Seiten die auf europäischen Servern und in den USA zu finden sind, könnte man problemlos löschen lassen, innerhalb kürzester Zeit, wie bei der Aktion löschen statt sperren aufgezeigt wurde. Es ist wirklich eine farse, für wie dumm die Öffentlichkeit verkauft wird. Das schlimme ist, diejenigen die sich thematisch dmait nicht so gut auskennen, fressen den Politikern aus der Hand und glauben denen die Ammenmärchen die sie verbreiten.

p.s.:
Interessante Rechercheergebnisse, bezüglich des Falles "Jörg Tauss" der ja die SPD verlassen hat und der Piratenpartei beigetreten ist.
Thx@Doghma für den Link.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Ich kann hier nur auf mein UserPic verweisen. Ich habe mir sehr viele Berichte angelesen.
Vielleicht guckt der ein oder andere mal das Video das unter dem Link in meiner Signatur zu finden ist.
Ich find dieses ganze Thema recht schwer, wie soll mann bitte gegen Internet Zenzur argumentieren, wenn alles unter dem Thema Kiderpornografi läuft?
Interessant fand ich es auch wie Frau von der Leyen in jedem Interview die Fragen mit Schuldgefühl auslösenden Schilderungen beantwortet.

Schön war ja auch das Internetuser die ihren DNS Server ändern können, laut ihr 20%, alle stark Pädokriminell sind.
Ich gehöre ja wohl dann auch zu den 20% Usern die sich in "solch hoch kriminellen Kreisen von erfahrenen Usern bewegt"
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Man, die geben aber echt Gas!! heise online - 23.06.09 - CDU/CSU-Wahlprogramm: Internetsperren nach Urheberrechtsverstößen
Mal sehen, wie viele SPDler da wieder Bauchschmerzen bekommen ;) Ach ne, brauchen die ja dann gar nicht. In der Oposition sitzend können die dann ja um so lauter wettern, dass das gegen das Grundgesetz verstößt und das ein freies Internet ein besonders wichtiges Gut unserer Gesellschaft und der Demokratie ist...
 
AW: [Update] Internetzensur per Hintertürchen. BKA-Vertrag bestätigt Vermutungen!

Herr Tauss bestreitet selbst nicht, sich kinderpornographisches Material aktiv verschafft zu haben - was nach 184b StGB strafbar ist. Sein Amt wird von Ziffer 5 meiner Ansicht nach nicht abgedeckt; ich finde es ausserdem bemerkenswert, dass augenscheinlich niemand aus seinem politischen Umfeld etwas hierueber wusste. Selbst wenn seine Behauptung, dies rein der Informationsgewinnung wegen getan zu haben, stimmen sollte (was schwer zu beweisen sein duerfte), hat er sich, seinem Anliegen und der Partei der er angehoert damit einen denkbar schlechten Dienst erwiesen.

(...)da bis jetzt schliesslich nur ermittelt wird und ich immer noch davon ausgehen das man erstmal von dem Grundsatz ausgeht, das einem die Schuld ersteinmal bewiesen werden muss.

Interessant. Wenn bei einem Mitglied der SPD und jetzt Piratenpartei kinderpornographisches Material gefunden wird und dieses Mitglied nicht bestreitet, sich dieses wissentlich verschafft zu haben, wird auf die Unschuldsvermutung gepocht (obwohl derjenige faktisch ja gestaendig ist). Wenn eine Bundesministerin ein Gesetz auf den Weg bringt, wird ihr Gott weiss was unterstellt und die Demontage der Demokratie angedichtet - nur weil man mit dem geschaffenen "Instrumentarium" ja (unstrittig) Schindluder treiben koennte. Gilt die Unschuldsvermutung etwa nur fuer die, deren Positionen man teilt?

Doppelmoral detected.

EDIT: Mist, ich wollte hier doch nichts mehr schreiben ...
 
Zurück