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Absolute Gleichheit von Löhnen und Gehältern sollte es auch nicht geben.
Manche Berufe benötigen eine längere Ausbildung und Studium.
Es wird in diesen Jobs häufig auch mehr Verantwortung übernommen usw.
Sonst gäbe es keinen Anreiz mehr das zu tun.
Aber nach unten hin sollte es ein Absicherung geben. Das nicht soviele Menschen in Armut leben müssen.
Deswegen muss der Mindestlohn weiter rauf.
Glaubst Du das selbst? Worauf stützt Du diese Aussage? Oder meinst Du das in der Rolle als Advocatus Diaboli? ...
Es geht nicht um Gleichheit als Selbstzweck sondern sondern um konkrete Verbesserungen von Lebensrealitäten d.h. höhere Löhne, mehr Netto vom Brutto, Anhebung der niedrigen Renten, Krankenversicherung auf breitere Schultern stellen, besseres Bildungssystem u.ä.. Wenn Du die betroffenen Leute danach fragst, werden Dir die Allermeisten diesen Verbesserungen zustimmen, davon gehe ich aus. Dazu lassen sich zum einen sicher Umfragen zu finden, denke ich. Zum anderen sind viele dieser Verbesserungen tatsächlich Teil einiger Wahlprogramme - und das nicht nur der Linken sondern auch die der SPD und Grüne). Nur werden diese nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Mensch denke an die ganzen Versprechungen für Bildungsinvestitionen, von denen nach den Wahlen kein:er der Regierenden mehr was wissen möchte oder an die lauen Maßnahmen gegen Altersarmut (gegen Kinderarmut wurde, glaube ich, letztendlich so gut wie gar nichts unternommen). Würden diese Verbesserungen umgesetzt werden, ergäbe dies eine größere Gleichheit. Und nein, diese Gleichheit wäre nicht leistungsfeindlich, wie Du zuvor in den Raum warfst. Denn die Leute arbeiten dafür bzw. haben dafür gearbeitet. Leistungsfeindlich ist die aktuelle Realität, durch Kapitalbesitz - also ohne eigene Leistung - das eigene Vermögen zu mehren bzw. Vermögen bspw. von Elternteilen zu erben. Diese Form von Vermögensmehrung ist leistungsfeindlich. Demnach ist bspw. die FDP kein Förderer von Leistung sondern im Gegenteil leistungsfeindlich.
Es gibt Abstiegsängste durch schlechte Konjunktur, teils schlechte Managemententscheidungen (in Autoindustrie) und eben auch bspw. durch die HartzIV-Gesetze: Die Angst ganz nach unten abzustürzen. Die Verbesserungen (und damit im Ergebnis mehr Gleichheit) würden auch von vielen dieser Menschen befürwortet, denke ich. Klar, gibt es auch einige die vom Kapitalismus Egoismus verinnerlicht haben. Das sind dann überzeugte Rechtslibertäre und FDP, AFD, CSU, CDU-Wähler:innen.
Insofern wird es schwierig mit Veränderungen. Wie ich schon schrieb, die bürgerlichen bis faschistischen Ideologien haben starke gesellschaftliche Akteur:innen (inkl. Medienrückhalt) und recht effektive Agitation (Anti-Haltung und Wut bedienen, die an aufgestellte Sündenböcke umleiten, sowie verinnerlichten Kapitalismus(-Ideologie) ansprechen) ...
Es wäre an den Parteien der sogenannten Mitte, diese Dimension wesentlich mehr zu berücksichtigen um so auch einen Teil des Brunnen, aus dem die Nazis schöpfen, trocken zu legen, denke ich. Erwartungen habe ich aber diesbezüglich kaum.
Ergänzung: ein Hinweis/Argument, dass der Wunsch nach mehr Gleichheit weit verbreitet ist, ist bspw. Klimaschutz. Zu einem Teil wird Klimaschutz ja individualisiert. Das (Gerechtigkeits)Gefühl ist da, dass aktuell die Reichen, Industrie ausgespart werden (sollen). Würden Belastungen/Maßnahmen für Alle gelten bzw. stärker von denen getragen, die sie auch leisten können bzw. einen größeren ökologischen Fußabdruck haben, dann gäbe es wohl auch mehr Zustimmung für Klimaschutz.
Was genau ist gerecht und wo beginnt die Ungerechtigkeit? Eins ist klar: Es gibt viele verschiedene Gerechtigkeiten - je nachdem in welcher Zeit und in welcher Kultur man lebt. Gerechtigkeit kann somit auch ein Motor für Konflikte und Kriege sein.
Juristisch gesehen gibt es vom Grundgesetz her schon Gleichheit für alle.
Also gleiche Rechte! Und das ist auch gut so.
Andere Dinge wie gleicher Verdienst sind nicht so gut.
Warum hatte ich ja oben geschrieben.
Nein, laut Wahlergebnissen ist die AFD eine Arbeiterpartei, die viel mehr Arbeiter erreicht als SPD oder Grüne. Die AFD erreicht auch mehr Arbeiter als die Linkspartei.
Hat deswegen die AFD laut eigenem Wahlprogramm wirklich Arbeiter im Fokus?
Nein, dass hat die AFD leider nicht.....
Und deswegen, durch praktische Beispiele, kann man von Wahlen leider nicht ableiten, was die Wähler wirklich wollen.
Anderes Bsp., der Brexit, heute wäre ein Brexit gar nicht mehr möglich, da eine große Mehrheit der Briten für die EU ist.
Wir Menschen sind keine logischen Lebewesen, sondern hauptsächlich emotionale Lebewesen.
Wenn die CDU, FDP, oder AFD ihre Wahlprogramme umsetzten würden, würde man dass Existenzminimum weiter absenken, noch mehr Tafeln, Suppenküchen, Kleiderkammern, und Archen würden überrannt werden, noch mehr Menschen würden Pfandflaschen suchen müssen, und die Zahl der jährlichen Räumungen der BRD würde von über 60 000 pro Jahr weiter ansteigen.
Und genau diese Zustände wären ein Superdünger für die AFD.....
Absolute Gleichheit von Löhnen und Gehältern sollte es auch nicht geben.
Manche Berufe benötigen eine längere Ausbildung und Studium.
Es wird in diesen Jobs häufig auch mehr Verantwortung übernommen usw.
Sonst gäbe es keinen Anreiz mehr das zu tun.
Aber nach unten hin sollte es ein Absicherung geben. Das nicht soviele Menschen in Armut leben müssen.
Deswegen muss der Mindestlohn weiter rauf.
Also diskussionswürdig finde ich das schon. Das erweitert aber wohl die Diskussion bzw. müsste ich da wohl weiter ausholen ... habe da aber eigentlich nur begrenzt Zeit für. Soviel will ich aber gerade dazu schreiben:
Mensch kann die Entlohnungshöhe auch von den Bedürfnissen und Notwendigkeiten her denken. Es müssen bspw. Alle wohnen, Nahrungsmittel kaufen, wollen an Kultur teilhaben usw.. Es gibt auch positive Effekte, die mit (mehr) Gleichheit einhergehen, bspw. dass bei den Arbeitenden gleicher Profit und Besitz auch Identifikation und Solidarität erhöht (siehe bspw. Kollektivbetriebe, kleine Genossenschaften). Dafür gibt es auch Beispiele im Kapitalismus, wenn auch wenige.
In der Theorie ja. In der Praxis nein. Siehe auch anhand Fakten belegter Klassenjustiz in Deutschland (die Menschen mit viel Bildung und viel Geld kennen gewisse Gesetze und können klagen, Eloquenz/sprachliche Herkunft/Ausdrucksvermögen spielt auch eine Rolle usw.. Arme sind massiv benachteiligt. Folgt mensch zu den Wurzeln der Ursachen landet mensch bei den Besitzverhältnissen. Das Recht schützt quasi Ungleichheit). Hier ein Interview mit einem Juristen, der über deutsche Rechtspraxis ein Buch schrieb:
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Ich finde es schwierig, so einen Begriff hier einzuwerfen. Was ist damit gemeint? Wofür steht er? In was für Abgrenzung verhält er sich wohin? Womöglichl landet mensch schnell bei der sogenannten Hufeisentheorie, relativiert/verharmlost die Rechte und verdeckt auch die Extreme der Mitte. ...
So einfach lässt sich das eben nicht sagen. @Rumpelkammer 's Ausführungen würde ich zustimmen. Außerdem legte ich das doch in meinem vorigen Kommentar dar. Lies Dir den noch mal durch.
Was genau ist gerecht und wo beginnt die Ungerechtigkeit? Eins ist klar: Es gibt viele verschiedene Gerechtigkeiten - je nachdem in welcher Zeit und in welcher Kultur man lebt. Gerechtigkeit kann somit auch ein Motor für Konflikte und Kriege sein.
Ich habe hier zwar schon viel geschrieben , wollte aber auf Dich/Deine Punkte noch mal eingehen, da ich mir unsicher bin, was wie gemeint ist, wie ankommt.
Ich schrieb ja bereits, dass ich die Frage nach dem, was die Menschen wollen recht komplex und schwer zu greifen finde. Wie erlangen Menschen bspw. eine Haltung? Gibt es dafür Einflussfaktoren? Welche? Ich will definitiv nicht sagen, dass Alle manipuliert wären oder ein falsches Bewusstsein hätten, dass es DIE Wahrheit gäbe. Andererseits sind eben auch Medien- und Machtdiskurse, Erfahrungen usw. und bspw. folgende Zitataussage nicht zu verachten: "Das Sein bestimmt das Bewusstsein." Also die Verhältnisse prägen die Menschen. Wer bspw. wie im Kapitalismus Ellbogenmentalität erlernt, bei dem:der gibt es eine gewisse Chance, dass sie:er die Mentalität übernimmt und selbstausübt oder von Anderen (pessimistisch) denkt, dass diese (eben)so handeln würden. Auch beeinflusst die Existenz von Systemen und Alternativen die Haltungen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat auch die Position verstärkt (bzw. den prokapitalistische Aktuer:innen Auftrieb gegeben), dass der (privatdominierte) Kapitalismus alternativlos oder besser sei. Desweiteren wägen Menschen unterschiedlich ab, in jüngeren Jahren oftmals anders als in älteren. Mensch hält etwas für realistischer und manches für utopisch und das auch aufgrund unterschiedlicher Lebensperspektiven.
Dann noch zum Thema - hier geht es ja um Ungleichheit. Im Umkehrschluss muss es aber nicht unbedingt um Gleichheit gehen. Auch ich habe hier von mehr Gleichheit geschrieben - das kann wohl falsch/irreführend rüberkommen - angeglichenere Verhältnisse o.ä. müsste es wohl heißen. Entweder etwas ist gleich oder ungleich.
Und ich habe bezüglich der Politik der Partei die Linke von Sozialdemokratie geschrieben. In dem (realpolitischen) Sinne stimme ich da mit Dir da, schätze ich zu einem Teil, überein. Da hier also kein:e etwas Pro-Gleichheit geschrieben hat, wenn ich mich nicht irre, fand ich es etwas irritierend, dass aber sogleich gegen Gleichheit angeschrieben wurde und dass Leistungsfeindlichkeit angeführt wurde. Aber ja, vielleicht lag es auch an meiner Formulierung "mehr Gleichheit". Andererseits finde ich es durchaus spannend, radikalere Ansätze - Gleichheit - zu diskutieren. Kann mensch ja hier machen ...
Nein, laut Wahlergebnissen ist die AFD eine Arbeiterpartei, die viel mehr Arbeiter erreicht als SPD oder Grüne. Die AFD erreicht auch mehr Arbeiter als die Linkspartei.
Hat deswegen die AFD laut eigenem Wahlprogramm wirklich Arbeiter im Fokus?
Nein, dass hat die AFD leider nicht.....
Und deswegen, durch praktische Beispiele, kann man von Wahlen leider nicht ableiten, was die Wähler wirklich wollen.
Anderes Bsp., der Brexit, heute wäre ein Brexit gar nicht mehr möglich, da eine große Mehrheit der Briten für die EU ist.
Wir Menschen sind keine logischen Lebewesen, sondern hauptsächlich emotionale Lebewesen.
Wenn die CDU, FDP, oder AFD ihre Wahlprogramme umsetzten würden, würde man dass Existenzminimum weiter absenken, noch mehr Tafeln, Suppenküchen, Kleiderkammern, und Archen würden überrannt werden, noch mehr Menschen würden Pfandflaschen suchen müssen, und die Zahl der jährlichen Räumungen der BRD würde von über 60 000 pro Jahr weiter ansteigen.
Und genau diese Zustände wären ein Superdünger für die AFD.....
Disclaimer, was hier folgt ist meine Analyse, nicht meine eigene Überzeugung zu den Themen.
Nach vielen Gesprächen würde ich behaupten, dass AfD Wähler nicht durch eigene wirtschaftliche und soziale Probleme motiviert werden, sondern primär durch eine gefühlte Ungerechtigkeit, dass Migrant*innen die gleichen Leistungen bekommen wie sie, ohne dass diese vorher etwas zur hiesigen Gesellschaft beigetragen haben.
Im Endeffekt genau die gleiche Logik, die beim Brexit die einfachen Menschen motivierte: Es kommen Fremde hierher, die uns etwas wegnehmen.
Dazu kommen dann Gefühle der Angst und der fehlenden Wertschätzung.
Diese Menschen sind primär in ihrer Geisteshaltung unsolidarisch und an dieser Haltung würde auch mehr Geld für diese Menschen nichts ändern.
Diese Haltung finde ich wirklich schwierig. Besser zu wissen, was eine Gesellschaft will, als was sie durch Wahlen zeigt/legitimiert.
Mir gefallen die Wahlergebnisse, vor allem an beiden Extremen, auch nicht. Trotzdem ist es das, was zu dem Wahltag die Gesellschaft will, ob nun aus Protest, Unzufriedenheit oder innerer Überzeugung.
Sich hinzustellen und zu sagen, die Zuwächse für die Linkspartei sind Ausdruck nach dem Wunsch für mehr Gleichheit und Besteuerung von Reichtum usw., aber das was andere gewählt haben, ist nicht das was sie wirklich wollen, halte ich für sehr undemokratisch. Eventuell verstehe ich dich/euch auch falsch.
Zum Thema Gleichheit. Chancengleichheit darf es sehr gerne sein, Gleichheit im Allgemeinen führt zu - jedes historische Beispiel des Kommunismus zeigt es - Leistungsfeindlichkeit und gleiche Armut für alle (außer bei den kommunistischen Parteieliten - ganz gleich muss es dann wohl doch nie sein) bis hin zum Staatsbankrott. Ich wäre dagegen, das nochmal zu probieren, es hat bisher nie geklappt (auch in der DDR nicht, also unserer eigenen Geschichte). Und auch sonst ist Kommunismus für mich mit allem was an dieser Ideologie dran hängt, extrem menschenfeindlich und extrem freiheitsfeindlich. Nicht zu vergessen, undemokratisch. Es gibt kein historisches Beispiel eines demokratischen und freiheitlichen Kommunismus. Nur solche mit Diktatur, politischen Gefangenen, Überwachungsstaat, Innovationsfeindlichkeit, Staatshörigkeit, Planwirtschaft, Finanzmisere,...
Diktatur würde ich nicht sagen. Ich würde es Führung durch geistig und moralisch weiter entwickelte Menschen nennen. Mit der richtigen Kontrolle der Erziehung und der Medien erreicht man eine bessere Bildung und Schulung der Menschen und sie werden das gerechte System mit der Zeit von alleine als überlegen erkennen.
Nach vielen Gesprächen würde ich behaupten, dass AfD Wähler nicht durch eigene wirtschaftliche und soziale Probleme motiviert werden, sondern primär durch eine gefühlte Ungerechtigkeit, dass Migrant*innen die gleichen Leistungen bekommen wie sie, ohne dass diese vorher etwas zur hiesigen Gesellschaft beigetragen haben.
Im Endeffekt genau die gleiche Logik, die beim Brexit die einfachen Menschen motivierte: Es kommen Fremde hierher, die uns etwas wegnehmen.
Dazu kommen dann Gefühle der Angst und der fehlenden Wertschätzung.
Diese Menschen sind primär in ihrer Geisteshaltung unsolidarisch und an dieser Haltung würde auch mehr Geld für diese Menschen nichts ändern.
Streng genommen haben die doch nur das Leistungs- und Schmarotzerbild der Springerpresse übernommen.
Welches jahrelang mühsam aufgebaut und gepflegt wurde, um eine Solidarisierung zwischen Sozialhilfeempfängern/H4 Empfängern und dem "fleißigen" Arbeiter zu verhindern.
Man hat die Linken damit kleingehalten!
Divide et impera war lange Jahre die oberste Direktive als es galt im System der zunehmenden sozialen Kälte ein Erstarken der Linken zu verhindern.
Nicht wenige Vorurteile - besonders die für den "fleißig Arbeitenden" schädlichen, stammen eins zu eins aus Headlines der Bildzeitung der frühen 90er und 2000er. Nur war da der Feind noch der faule Harzer. Also ich
Nur ging mit Erscheinen der AFD die Hetzerei gegen die sozial schwachen gewaltig nach hinten los. Denn auf einmal hatten selbst die Harzis ein Feindbild, das sie besser da stehen ließ.
Das Mindset der "armen" abgehängten AFD-Wählerschaft - stammt ausnahmslos von Springer.
Und während einige sich, als Schwarzarbeit sich wegen der billigen Leihsklaven nicht mehr wirklich lohnte, richtige Jobs suchten. Also ich - fingen andere an nach all der Bild-ung, schlechte Wahlentscheidungen zu treffen.
Ich finde eher das Mindset eigenartig - wer nicht links ist, ist durch Medien fehlgeleitet... Das Problem ist aber, dass es rechtes und unsoziales Verhalten lange vor den Massenmedien gab. fast die ganze Menschheitsgeschichte besteht aus unsozialem Verhalten.
Das wird niemals geschehen, da die reichen Menschen seit Jahrhunderten genau wissen, wie sie die armen Menschen klein halten und manipulieren können......
Aktuell hat das aber so extreme Dimensionen angenommen, dass die Herrschaft der Reichen gefährdet ist, auch in Deutschland, weil Fachkräfte in den Unternehmen der Reichen fehlen, die Infrastruktur verfällt, und damit die Oberschicht nicht mehr so viel Gewinn machen kann.
Tja, wenn ihr meint, Endzeitstimmung wäre angebracht oder der Aufstand des Proletariats steht kurz bevor, dann warte ich mal ab, was so in 6 oder 12 Monaten passiert.
Ich habe da ne andere Einschätzung, aber kann da falsch liegen.
Wir werden sehen, was so passiert.
Deutschlandweit müssen Brücken gesperrt werden, oder stürzen ein, Straßen haben riesige Schlaglöcher, den Kindern fällt in den Schulen der Putz auf den Kopf, über 2 Millionen Menschen gehen in Deutschland zur Tafel, obwohl 40% der Tafeln einen Aufnahmestopp hat, viele Bürger müssen Pfandflaschen sammeln, und noch mehr Bürger sind auf Suppenküchen, Kleiderkammern, und Archen angewiesen, über 60 000 Wohnungsräumungen in Deutschland pro Jahr, Tendenz stark steigend, selbst der Europarat mahnt Deutschland offiziell an, wegen immer stärker werdenden sozialen Verwerfungen.
Was muss geschehen, damit sie das als gefährlich einstufen?
Atombomben, Unruhen, noch größerer Zerfall?
Die Situation in Osteuropa wird momentan als gefährlich eingestuft. Diese Ansicht teile ich. Daher wurde (bisher unzureichend) mehr in Rüstung und Verteidigungsfähigkeit investiert und zukünftig noch mehr.
Die Situation bei der Infrastruktur ist unbefriedigend und kann mitunter zu einem wirtschaftlichen Hemmschuh werden. Insofern finde ich auch da höhere Investitionen sehr sinnvoll (und längst überfällig).
Das war es dann auch, was an großen finanziellen Aktivitäten auf dem Programm der wahrscheinlich bald Regierungsverantwortung tragenden Parteien steht (dazu kommt wahrscheinlich etwas innere Sicherheit und Migrationsbla).
Zu nix davon sehe ich Massendemos oder heraufziehende Unruhen. Und erst recht nirgendwo entsprechende Massendemos oder Unruhen aufgrund anderer (z.B. wegen sozialer) Themen.
Daher halte ich die Prognose, wir sind kurz vorm Kippen des inneren Friedens, für gewagt. Aber ich kann mich ja irren, wir werden sehen ob "Gefahr" aufgrund der Sozialsysteme herrscht. Wenn es so kritisch ist, sollten sich da ja bald (z.B innerhalb von 6 Monaten) was dazu zeigen.
Edit: Gibt es auf der Welt eigentlich irgendwo ein Sozialsystem, dass besser ist, als unseres?
Das deutsche Sozialsystem schneidet im EU-Vergleich eher schlecht ab - trotz relativ hoher Ausgaben. Die sozial erfolgreichen europäischen Länder geben ähnlich viel Geld aus. Sie tun es aber offenbar effizienter.
www.boeckler.de
Da steht was, dass wir die Mittel effektiver einsetzen könnten.
Ich kann daher weiterhin kein Potential für Unruhen erkennen...
Verbesserungen im bestehenden System kann man ja gerne umsetzen. Ob dafür wirklich mehr Geld notwendig ist, oder nicht eher eine Effizienzsteigerung der eingesetzten Mittel angestrebt werden sollte, bei der größten Position des Staatshaushalts, dazu darf sich jeder selbst seine Meinung bilden. Entschieden wird dies von der neuen Regierung.
Trotzdem scheint mehr Geld nicht automatisch zu besseren Resultaten oder zu höherer sozialer Zufriedenheit zu führen. Daher ist der Ruf nach noch mehr Geld für die Sozialsysteme vielleicht nicht die richtige Maßnahme.