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Umwelt: Berg an Elektroschrott wächst unaufhaltsam

PCGH-Redaktion

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Umwelt: Berg an Elektroschrott wächst unaufhaltsam

Im Global Waste Monitor, an dem unter anderem die Vereinten Nationen mitgeschrieben haben, lässt sich ablesen, dass der Berg an Elektroschrott in den letzten fünf Jahren um 21 Prozent auf 53,6 Millionen Tonnen angewachsen ist.

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Kupferrrohr

Freizeitschrauber(in)
Wundert mich nicht, wenn ich beobachte, wie das Konsumverhalten und der aggressive Wettbewerb à la "höher schneller weiter" vorangetrieben wird. Die Leute flippen aus, wenn die neue Revision "ihres" Produktes, sei es ein neues IPhone, die neue RTX Karte etc, vorgestellt wird und fühlen sich schon dazu gezwungen, ihre "Alt"geräte, welche oftmals noch mehr als nur ihren Zweck erfüllen, durch Neuware auszutauschen. Wenn nicht, wird man ja auch ruckzuck abgehängt und kann nicht mehr mitreden.
Wenn man mal zu Xiaomi rüberlinst und sieht, wie viele Unternehmen unter denen laufen und in welcher Häufigkeit die Ihre Produktpalette erweitern und neue Versionen von Produkten in bestehende Serien integrieren, kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Sie sind damit bei weitem nicht allein und anscheinend wird diese Produktvielfalt und fast schon monatliche Updates dankend angenommen.
Es wird so weitergehen, bis es nicht mehr geht. Der Kunde will haben, der Kunde bekommt. Ein flächendeckendes Umdenken wird da nicht stattfinden.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Wundert mich nicht, wenn ich beobachte, wie das Konsumverhalten und der aggressive Wettbewerb à la "höher schneller weiter" vorangetrieben wird. Die Leute flippen aus, wenn die neue Revision "ihres" Produktes, sei es ein neues IPhone, die neue RTX Karte etc, vorgestellt wird und fühlen sich schon dazu gezwungen, ihre "Alt"geräte, welche oftmals noch mehr als nur ihren Zweck erfüllen, durch Neuware auszutauschen. Wenn nicht, wird man ja auch ruckzuck abgehängt und kann nicht mehr mitreden.
Wenn man mal zu Xiaomi rüberlinst und sieht, wie viele Unternehmen unter denen laufen und in welcher Häufigkeit die Ihre Produktpalette erweitern und neue Versionen von Produkten in bestehende Serien integrieren, kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Sie sind damit bei weitem nicht allein und anscheinend wird diese Produktvielfalt und fast schon monatliche Updates dankend angenommen.
Es wird so weitergehen, bis es nicht mehr geht. Der Kunde will haben, der Kunde bekommt. Ein flächendeckendes Umdenken wird da nicht stattfinden.
Das Problem ist, dass ältere Hardware heute nicht mehr die Leistung bringt, die die Leute haben wollen.
Wer 2012 eine Geforce 680 gekauft hat, um die neuesten Spiele drauf zu spielen, braucht heute eine neue Karte.

Zudem werden haufenweise Rechner zum Sperrmüll gestellt, weil das OS nicht mehr tut, zugemüllt ist oder nur der Kühler voll mit Dreck ist.
 

Kupferrrohr

Freizeitschrauber(in)
Das Problem ist, dass ältere Hardware heute nicht mehr die Leistung bringt, die die Leute haben wollen.
Wer 2012 eine Geforce 680 gekauft hat, um die neuesten Spiele drauf zu spielen, braucht heute eine neue Karte.

Zudem werden haufenweise Rechner zum Sperrmüll gestellt, weil das OS nicht mehr tut, zugemüllt ist oder nur der Kühler voll mit Dreck ist.

Das ist mir klar. Und du erkennst das Problem - Leistung, die die Leute haben wollen, nicht aber unbedingt brauchen.
Witzig, dass du gerade die 680 als Beispiel nimmst. Die Karte habe ich 2012 gekauft und die lief bis vor einem halben Jahr noch in meinem Rechner. Auch zum Spielen. Klar pfiff die langsam aus dem letzten Loch, aber sie hat mir 7 Jahre treue Dienste erwiesen und das macht sie schon zu einem Dinosaurier in einem Gamingrechner. Ich denke, dass die sehr viele Grafikkarten keine 3 Jahre in einem System bleiben. Naja, jetzt läuft ne gebrauchte 1070ti bei mir und ich hoffe, dass die es auch die nächsten Jahre mitmacht.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Das ist mir klar. Und du erkennst das Problem - Leistung, die die Leute haben wollen, nicht aber unbedingt brauchen.
Witzig, dass du gerade die 680 als Beispiel nimmst. Die Karte habe ich 2012 gekauft und die lief bis vor einem halben Jahr noch in meinem Rechner. Auch zum Spielen. Klar pfiff die langsam aus dem letzten Loch, aber sie hat mir 7 Jahre treue Dienste erwiesen und das macht sie schon zu einem Dinosaurier in einem Gamingrechner. Ich denke, dass die sehr viele Grafikkarten keine 3 Jahre in einem System bleiben. Naja, jetzt läuft ne gebrauchte 1070ti bei mir und ich hoffe, dass die es auch die nächsten Jahre mitmacht.

Je nach dem was man spielen will und in welcher Auflösung mit welchen Effekten wird eine neue Karte benötigt. Braucht man nicht unbedingt, aber viele wollen das.
Ich habe bis April 2019 nen Pentium D benutzt und aus Energiespargründen ne Ryzen gekauft,
Mittlerweile muss ich aber auch Applikationen nutzen, die auf dem Pentium D nicht zufriedenstellend laufen, z.B. die Fahrschulvideos lassen sich da einfach nicht flüssig abspielen. Durch solches Zeug werden die Leute regelrecht dazu gezwungen, neue Hardware zu kaufen.
Bei Smartphones ist es noch schlimmer, da gibt es fast keine Updates und irgendwann laufen die Apps nicht mehr auf dem alten Android. Oder einfach nicht mehr zufriedenstellen, weil es zu langsam dafür ist.
 

Shinchyko

Freizeitschrauber(in)
Wird sich in den nächsten 20 Jahren auch nicht ändern, Recht auf Reparatur gibt es nicht, die Granatiezeit ist zu gering, die Herstellung der meisten Artikel ist so billig wie nur möglich, ergo geht ständig was kaputt. Der Umgang mit den Geräten ist oft miserabel usw. Bestes Beispiel ist das Smartphone was nach 2 Jahren als rückständig gilt und auch keine Softwareupdates und Verbesserungen bekommt. Und die Ressourcen sind schlicht immer noch viel zu billig. Aber wenn das alles besser laufen würde, hätten über 50% der Weltbevölkerung keine Arbeit, was ja nicht schlecht wäre und man andere Systeme einbauen könnte, aber dann haben die großen ja Angst genau so zu sein wie die kleinen. Wir können froh sein, wenn wir nicht so betroffen sein werden wenn wir alt werden:D

Aber da man ja selbst immer dazu beiträgt:
Mein:
GalaxyS5 ist inzwischen 6 Jahre alt? Kenne mich da nicht aus.
Monitor ist jetzt 6 Jahre und 1 Monat alt
Netzteil ist 7 Jahre alt (Das Enermax das ich bei PCGH gewonnen habe;))
Audio Technica ATH-M50 Kopfhörer 8 Jahre alt und läuft wie am ersten Tag
Laptop hat inzwischen glaube auch 6 Jahre auf dem Buckel
Habe seid einem 3/4 Jahr einen neuen 75"TV, der alte 55" ist 4 Jahre und bei meinem besten Freund am laufen, und der ganz kleine 32" ist 7 Jahre alt und ist nun bei einem Arbeitskollegen im Kinderzimmer.
Habe noch eine Snes, Wii, GBA (Funktioniert alles noch)
Kühlschrank, Ofen, Ceranfeld sind 8 Jahre alt
Waschmaschine ist nach 7 Jahren unreparabel kaputt gegangen, habe jetzt eine 15 Jahre alte Miele am laufen. Funktioniert:daumen:

Alte PC Teile werden meistens von Freunden und Familie übernommen. Halte den Rechner von meinem besten Freund seid 10 Jahren am leben (AM3, 1090T, R9290(meine alte),16GB Ram)
 
Zuletzt bearbeitet:

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Ich verwende auch noch Uraltkram, Tastatur und Maus sind so von 2000, der Monitor von 2002, die Soundkarte von 1999 (nur noch Linux-Treiber), die HDD von 2004, die GraKa ne Radeon HD 3540. CPU und MoBo habe ich dann 2019 erneuert, da der Pentium D zu viel Strom gefressen hat.
Der Pentium 4 670 ist noch immer im Einsatz als Büro-PC. Das ganze Zeug wäre aber bei den meisten Leuten schon auf dem Müll gelandet.
 

Jahtari

Software-Overclocker(in)

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Ich sehe das ein wenig anders: Der Kunde soll haben wollen, der Kunde meint er wolle.


Jep, leider. Zumindest nicht großflächig und nicht mit der gebotenen Eile. Schon übel wenn man meint, materieller Besitz wäre das "einzig" relevante. ^^
Was soll denn sonst relevant sein?

Irgendwelcher Sozialkrempel hat noch irgendwo gezählt, wenn irgendwas gemessen wurde.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Zudem werden haufenweise Rechner zum Sperrmüll gestellt, weil das OS nicht mehr tut, zugemüllt ist oder nur der Kühler voll mit Dreck ist.
Ein Auto muß alle zwei Jahre zum TÜV - ein PC nicht.
Es wird es Wartung beim PC gemacht, wenn der Kühler so verdreckt ist, daß die Mühle nicht mehr läuft.

Man sollte da etwas mehr Augenmerk auf die bessere und öftere Durchsicht legen, als ständig neue Grafikkarten einzubauen.

Aber das werden wir nicht erleben.
Sogar in den Großmärkten wird der Service auf ein Minimum zurückgefahren.

Wir waren früher vier Leute in der Serviceabteilung.
Heute ist da noch ein Mitarbeiter und repariert wird selber auch nichts mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Robbers

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich habe ein Huawei Mediapad M5 Pro, gerade mal 2 Jahre alt, und seit knapp 8 Monate gibt es, ausser die Google Sicherheits Updates, kein Update mehr. Die Hersteller sollten gezwungen werden ein längere Lebenszyklus für ihre Geräte anzubieten. Aber auch beim Fernseher etc, hast du damals ein Fernseher gekauft, hat das ewig gehalten, wir hatten ein von Panasonic das über 20 Jahre gehalten hat, nin bist du glücklich wenn es 5 Jahre hält, auch beim smart TV ist es ähnlich, nach 2 Jahre kein/kaum Support. Oftmals liegt es nicht an der Verbraucher das er sein Produkt erneuert, sondern an der Hersteller.
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
Das Problem ist auch aus "Umweltschutz" blabla zum Teil selbst gemacht.
Wie oft hört man das XY, was man vor ein paar Jahren gekauft hat, nicht mehr Effizienzgenug ist und man das Gerät/Hardware austauschen soll, obwohl es noch einwandfrei funktioniert.
Klar, dass dann sogar noch, eigentlich, Top Produkte auf den Müll landen. Was die "Kauf neu, mehr Effizienz" Fanatiker immer gekonnt ausblenden ist, dass die Produktion der Geräte/Hardware alles andere als Umweltschonend ist und in deren "Effizienzrechnung" gar nicht berücksichtigt wird, genauso die Entsorgung des Altgeräts. Am Ende schaden diese mehr, als das sie nützen.

Zwitens, und das betrifft Deutschlands Recycling, heißt es, dass Gesetzlich mindestens 50% recycelt werden soll. Diesen Wert schafft aber Deutschland nicht. Zudem fällt der Verkauf von Hardware an andere Länder auch unter Recycling... Am Ende landet es irgendwie auf einer Müllkippe in Afrika, wo dann Kabel und Geräte, ohne Umweltschutz, verbrannt werden und deren ganze Umgebung verseuchen.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Das Problem ist auch aus "Umweltschutz" blabla zum Teil selbst gemacht.
Wie oft hört man das XY, was man vor ein paar Jahren gekauft hat, nicht mehr Effizienzgenug ist und man das Gerät/Hardware austauschen soll, obwohl es noch einwandfrei funktioniert.
Klar, dass dann sogar noch, eigentlich, Top Produkte auf den Müll landen. Was die "Kauf neu, mehr Effizienz" Fanatiker immer gekonnt ausblenden ist, dass die Produktion der Geräte/Hardware alles andere als Umweltschonend ist und in deren "Effizienzrechnung" gar nicht berücksichtigt wird. Am Ende schaden diese mehr, als das sie nützen.

Zwitens, und das betrifft Deutschlands Recycling, heißt es, dass Gesetzlich mindestens 50% recycelt werden soll. Diesen Wert schafft aber Deutschland nicht. Zudem fällt der Verkauf von Hardware an andere Länder auch unter Recycling... Am Ende landet es irgendwie auf einer Müllkippe in Afrika, wo dann Kabel und Geräte, ohne Umweltschutz, verbrannt werden und deren ganze Umgebung verseuchen.

Es ist auch völliger Quatsch funktionierende Geräte zu recyceln, wenn diese noch sinnvoll genutzt werden könnten.
Und der Umstand, dass es verboten ist, Geräte von der Müllhalde mitzunehmen, zeigt doch, dass gar kein Wille besteht, dass diese nochmal genutzt werden bzw. als Ersatzteilelager dienen.
Gleiches Beispiel mit der Abwrackprämie.
Ist einfach nur die Leute verarscht im Namen des Umweltschutzes.
 

Septimus

PC-Selbstbauer(in)
Zwitens, und das betrifft Deutschlands Recycling, heißt es, dass Gesetzlich mindestens 50% recycelt werden soll. Diesen Wert schafft aber Deutschland nicht. Zudem fällt der Verkauf von Hardware an andere Länder auch unter Recycling... Am Ende landet es irgendwie auf einer Müllkippe in Afrika, wo dann Kabel und Geräte, ohne Umweltschutz, verbrannt werden und deren ganze Umgebung verseuchen.

Das gehört in meinen Augen schon lange bestraft das Unternehmen die gerade hier in Deutschland horrende Summen für angebliches Recyclen aufrufen, ihren Dreck in Container verfrachten und nach Asien oder Afrika zum billigen entsorgen verschiffen. Nur die Politik spielt nicht mit da es genug Politiker gibt wo eine Hand die andere wäscht und fällt mal einer auf wird ein nachrangiger Beschäftigter mit güldenem Handschlag aus dem Amt entfernt und das Spielchen wird weiter betrieben.
Anhand dessen was Frau vdL abgezogen hat sieht man doch das seitens der Politik und der Justiz absolut kein Drang nach Aufklärung und Abstellung dieser Zustände besteht, im Gegenteil, diese Frau ist nach Brüssel weg gelobt worden bevor sich die Schlinge für sie zuziehen konnte und macht dort in größerem Maßstab weiter. Und dann wundern sich Politiker das niemand mehr Vertrauen in die Politik hat.
 

James-Francis

PC-Selbstbauer(in)
Wenn ich jetzt noch wüsste wo dieser Berg an Elektroschrott wächst, dann würde ich sofort meine Luis Trenker Mütze aufsetzen und mit einem Fernglas bewaffnet versuchen die Beste Rute dort hinauf zu finden :D
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Es sind aber auch die Hersteller schuld, warum wird bei manchen Herstellern Jährlich ein neues Modell auf den Markt geworfen? Das alte Smartphone landet in der Schublade anstatt es einfach weiter zu nutzen und das Obwohl es noch Wunderbar funktioniert.
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
Es sind aber auch die Hersteller schuld, warum wird bei manchen Herstellern Jährlich ein neues Modell auf den Markt geworfen? Das alte Smartphone landet in der Schublade anstatt es einfach weiter zu nutzen und das Obwohl es noch Wunderbar funktioniert.
Die Hersteller zwingen dich also jährich neue Geräte zu kaufen? Finde da deine Begründung lächerlich.
Zudem erhalten Apple Smartphones meist 5 Jahre Updates, Android Geräte etwas weniger (dann gibt es noch die Möglichkeit mit Custom ROMs), aber selbst nach dem Supportzeitraum werden die Geräte nicht unbenutzbar. Also warum nicht weiter verwenden?
Es ist nicht die Schuld der Hersteller, wenn sich die Consum-Junkies alle ein bis zwei Jahre neue Geräte kaufen, sondern eher die Schuld der Consum-Junkies, die nur ihre eigene Schuld nicht wahrhaben möchten, weil es so viel einfacher ist die eigene Schuld bei anderen zu suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Die Hersteller zwingen dich also jährich neue Geräte zu kaufen? Finde da deine Begründung lächerlich.
Und selbst wenn diese keine Updates mehr erhalten sollten (Apple meist nach 5 Jahren, Android früher, aber man kann z.B. Lineage versuchen...) werden diese nach dem Supportende nicht gleich unbrauchbar.
Sie zwingen dazu indirekt, da es eben das Problem gibt, dass einerseits Sicherheitslücken vorhanden sind und andere Software nicht mehr unterstützt wird.
Die Corona-App braucht z.B. Android 6, hat man noch 5, braucht man zur Nutzung ein anderes Handy.
Die wenigsten Leute können da ein anderes OS aufspielen.
Zudem sind nach ein paar Jahren Nutzung die Akkus defekt, ein Austausch kostet Geld, das ist den Leuten aber zu viel, da es bereits für 30-40€ China-Billighandys gibt.

Die meisten Leute werden auch einen 10 Jahre alten PC wegwerfen, wenn sie es nicht schaffen, da ein Linux zu installieren, weil es z.B. für Windows 10 keine Treiber gibt (für vielen Radeon-GraKas z.B.)
 

latiose88

Freizeitschrauber(in)
Ja wenn es in der Schublade ist, dann geht mit der Zeit der Akku kaputt und schwups ist es irgendwann wirklich elektroschrott weil es ja dann nicht mehr der Akku austauschbar ist.

Das haben die Hardware hersteller echt gut hingekriegt. Auch das man dann z. B wenn der Akku beim rasierapparat defekt ist, der hesteller nicht repariert. Dann ist auch Garantie die man noch gehabt hatte verflogen. Oder das Ersatz klingen für den rasierapparat so teuer sind, daß man sich gleich nen neues kaufen will, weil das ja genauso viel kostet. Das ist von den hersteller so gewollt. Damit heizt man den elektroschrott Anstieg noch weiter an. Das muss echt nicht sein. Bei sowas hätte man es eigentlich vermeiden können.

Ich selbst habe mal bei einem Recycling Firma gearbeitet gehabt wo eigentlich sozial stark und so sein sollte. So wie es da angegangen war, war es eben nicht sozial stark. Sobald man gefragt hatte ob man das haben kann, hieß es nur nein. Es hat mir mein Herz geblutet als ich da funktionierende Hardware gesehen hatte, die man eigentlich hätte noch verwenden können.

Dann auf das drauf pfeifen bei der Umwelt. Wenn dann auf dem Boden Blei lag, wurden einem gesagt das sei nicht giftig. In der nachschulung wurde einem allerdings gesagt das sei giftig. Dann fehlende belüftung am Arbeitsplatz. Man wurde zum Masken tragen gezwungen.
Bei den Kabeln musste nur der Stecker abgezwickt werden nicht jedoch der Rest des Kabels. Was hält ebenso keinen Sinn ergibt.

Ein Zertifikat hat dieser Laden nie besessen. Bis zu dem Tag als sie mich raus geworfen hatten. Sie haben die Menschen nur ausgebeutet,wie Sklaven. 1 € jobler, Harz 4 aufstocker oder welche die nur 400 € dort verdienen. Meist werden diese Menschen vom Arbeitsamt dort hin gesendet, nur 5 % der Belegschaft war wirklich angestellt gewesen. Nun sind es wohl noch schlechtere Bedingung. Denn kurz nach dem ich dort nicht mehr gewesen war, zogen diese um. Werden nun Akkord Arbeiten machen. Also noch schlechtere Bedingungen.

Und nun muss man sich vorstellen das es gewiss noch viel mehr solcher skrupellosen Firmen gibt. Solche Firmen machen die Umwelt kaputt. Denen das Handwerk zu legen ist schon fast unmöglich. Da wundert mich somit nicht das die Menschen immer kranker, die Umwelt immer kaputter, das Ozonloch immer größer und der Klimawandel immer schlechter werden.
Es kann ja nicht mehr besser werden. Am Ende habe ich als gelernter recyclingmonteur in z. B ganz Bayern kein Erfolg gehabt. Das Land ist groß, brachte mir allerdings nix. War 5 Jahre lang arbeitssuchend gewesen. Am Ende arbeite ich als was anderes als ich eigentlich gelernt hatte. Inzwischen dürfe sich die Lage noch verschlechtert haben. Warum na weil es den meisten Firmen ja nicht wirklich interessiert.
irgendwann wenn es mal zu spät ist, wird uns wohl Gold, kupfer und andere resourcen ausgehen. Dann wird es zu spät sein und das Gejammer wird groß. Dann sage ich zu den Firmen ihr seid selbst schuld und seid selbst in diese missliche Lage gekommen.
 

SnugglezNRW

Software-Overclocker(in)
Ich würde auch jedenfalls viel weniger Technik kaufen, wenn ich sie auch zukunftssicher weiter benutzen könnte.
Die Industrie zwingt mich förmlich ja dazu stetig neuen Mist zu kaufen. als Beispiel nehme ich einfach mal die Küchenmaschine meiner Oma. die ist mittlerweile locker 25 Jahre alt und ist bei meiner Mutter immer noch weiter in Verwendung. wenn ich mir heute einen Mixer kaufe weis ich, das das teil in ein paar Jahren seinen geist auf geben wird. Technik wird mit Absicht so produziert das sie sich nach der Garantiezeit nahezu selbst zerstört.

Es ist meiner Meinung nach daher oft zu einfach gedacht wenn man an das Konsumverhalten der Bevölkerung appelliert.

Grundsätzlich kaufe ich aber auch nur wirklich das, was ich auch wirklich brauche. Ich kaufe auch nicht jährlich ein neues Handy oder eine neue Grafikkarte. In vielerlei Hinsicht kommt man aber aufgrund von technologischen Weiterentwicklungen nicht an ein Upgrade vorbei.

Die Endstufe "Holodeck" ist leider noch nicht erreicht. Bis dahin wird sich nichts großes ändern!
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Ja wenn es in der Schublade ist, dann geht mit der Zeit der Akku kaputt und schwups ist es irgendwann wirklich elektroschrott weil es ja dann nicht mehr der Akku austauschbar ist.

Das hängt damit zusammen, dass die nie völlig leer sein sollten, das passiert aber zwangsläufig nach langer Nichtbenutzung.
Die Akkus sind auf 1-2 Jahre Nutzungsdauer ausgelegt und auch als Verbrauchsmaterial deklariert.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Diese ganze Umwelt Heuchelei geht mir sowas von auf den Sack. Die weltweite Wirtschaft ist auf Konsum inkl. geplanter Obsoleszenz aufgebaut und das wird leider niemand ändern.

Wenn man wirklich Müll und Ressourcen schonen wollte, müsste der Strom und fossile Brennstoffe für private Verbraucher steuerfrei sein. Gleichzeitig müssten verbindliche Kriterien für neue Produkte bzgl. Energieeffizienz erlassen werden. Mindest Garantie der Produkte mind. 10 Jahre. Das ganze würde neuere Geräte erstmal preislich verteuern, aber nicht lange und der Betrieb von älteren Geräten wäre attraktiver.

Als folge dazu, würden gebrauchte/alte Geräte länger genutzt, der Wiederverkaufswert steigt.

z.B. Autos. Es wird ja gerne behauptet der Verbrenner sei total "schlecht". Das neue Fahrzeuge auch erst produziert werden müssen und der strom nicht aus der Dose kommt interessiert da nicht.... Auch wird gerne behauptet, die Akkus seien ja zu 100% recycelbar, was auch so nicht stimmt. Abgesehen davon das weltweit die Ressourcen gar nicht ausreichen würden um alle Verbrenner durch stromer zu ersetzen. Aber was würde passieren? Neue Fahrzeuge müssten verbindliche Effizienzen einhalten, ob durch strom oder Verbrennung MUSS egal sein. Alte Fahrzeuge würden auch nicht ewig fahren, da die Physik mit rost, verschleiß usw. die alten Fahrzeuge aus dem Verkehr zieht....aber eben dann wenn Sie kaputt sind und somit effizient genutzt wurden. Und bis dahin hat man Zeit, wirkliche Alternativen für fossile Brennstoffe zu finden (Wasserstoff, SyntDiesel perfektionierung).

Das selbe Prinzip würde bei Elektrogeräten (Kühlschrank, Herd, Waschmaschine usw.) greifen.

Der Markt würde dann auch selbstständig die Preise von neu und gebraucht einpendeln. Aber das wird nicht passieren. Der Staat verdient sich ja am Konsum auch eine goldene Nase (UsSt/MwSt.). Also passiert nix, ausgenommen neue CO2 steuern und sonstigen Blödsinn.

Und das ganze funktioniert auch nur global. Selbst wenn Deutschland von heute auf morgen komplett CO2 neutral wäre, würde das dass klima zu 0% beeinflussen. Ich meine mal gelesenen zu haben, das wir am Weltklima zu irgendwas von 0,02% beteiligt sind (bin dahingehend nicht sicher).


ps Zum Thema SyntDiesel sei mal gesagt, er hat in anderen EU Staaten die Zulassung und hat 60% weniger Schadstoffausstoß. Er wird aber in Deutschland nicht zugelassen, aus rein Ideologischen gründen. Das Umweltbundesamt sagt einfach: "Wir wollen das nicht, wir wollen nur elektro." Solange uns solche Ideologisch verblendeten Idioten regieren wird es eh nix mit dem Klima und Umweltschutz.
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
Die Corona-App braucht z.B. Android 6, hat man noch 5, braucht man zur Nutzung ein anderes Handy.
In dem Fall eben am falschen Ende gespart. Android 6 ist bereits seit 5 Jahren auf dem Markt. Aber auch hier hätte sich der/die Käufer/in dann vorher informieren sollen, falls das Gerät wirklich erst vor zwei/drei Jahren gekauft wurde. Da wollte man dann wohl kein Geld ausgeben und hat sich eben ramschware gekauft oder irgendwelchen Importmüll.
Dies wäre aber auch eher das Problem des eigenen Kaufverhaltens und nicht das, der Hersteller.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Alte Fahrzeuge würden auch nicht ewig fahren, da die Physik mit rost, verschleiß usw. die alten Fahrzeuge aus dem Verkehr zieht....aber eben dann wenn Sie kaputt sind und somit effizient genutzt wurden.

Sowas will man aber auf Seite der Politik nicht, es ist ja bei den Abwrackprämien nicht mehr erlaubt, die Dinger noch ins Ausland zu verkaufen und weiterzubenutzen, es wird ein großer Berg Müll produziert und hinterher darüber rumgeheult.
Denn das ganze Zeug muss ja recycelt werden usw. was massiv Energie kostet (Stahlwerk, Transport usw.).
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
An und fürsich ist es kein Problem, sich jedes Jahr neue Elektrogeräte zu kaufen, solange man die alten verkauft, damit sie weitergenutzt werden.

Das die Menge des Elektroschrotts wächst ist nicht verwunderlich und liegt am steigendem Wohlstand. Das wird auch noch eine ganze Zeit lang so bleiben, bis die prognostizierten 10 Mrd Menschen im Wohlstand leben.

Es sind aber auch die Hersteller schuld, warum wird bei manchen Herstellern Jährlich ein neues Modell auf den Markt geworfen?

Weil sich immer Menschen ein neues Phone kaufen werden. Spoiler: du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt ;) Von daher ist es durchaus sinnvoll diesen die neueste Technik anzubieten. Ansonsten ist es natürlich der Markt, der die Hersteller dazu bringt. Ein Hersteller, der nur alle zwei Jahre ein neues Phone rausbringt, kann einpacken, da sein Phone nach einem Jahr nurnoch Mittlklasse ist.

Zudem werden haufenweise Rechner zum Sperrmüll gestellt, weil das OS nicht mehr tut, zugemüllt ist oder nur der Kühler voll mit Dreck ist.

Ich kenne keinen einzigen, der zu faul war seinen Rechner auszupusten. Mangelndes Wissen, den Rechner ordentlich, mit RAM und vorallem einer SSD aufzurüsten, spielen da eher eine Rolle. Wenn die Leute sagen "mein Rechner ist zu langsam" meinen sie in der Regel "mein Rechner hat zu wenig RAM".

Wie oft hört man das XY, was man vor ein paar Jahren gekauft hat, nicht mehr Effizienzgenug ist und man das Gerät/Hardware austauschen soll, obwohl es noch einwandfrei funktioniert.
Klar, dass dann sogar noch, eigentlich, Top Produkte auf den Müll landen. Was die "Kauf neu, mehr Effizienz" Fanatiker immer gekonnt ausblenden ist, dass die Produktion der Geräte/Hardware alles andere als Umweltschonend ist und in deren "Effizienzrechnung" gar nicht berücksichtigt wird, genauso die Entsorgung des Altgeräts. Am Ende schaden diese mehr, als das sie nützen.

Nein, das blenden die "Effizienzfanatiker" von Greenpeace definitiv nicht aus. Der Punkt ist, dass alte Haushaltsgeräte irre viel Energie benötigen. Ein Uraltkühlschank, aus den frühen 90ern benötig z.B. 1200 kWh pro Jahr, ein neues A+++ Model dagegen eine gute Megawattstunde weniger. Sogar bei recht neuen Geräten ist das der Fall. eine 200L A+ Gefriertruhe benötigt 270kWh/a, ein A+++ Modell z.B. nur 110 kWh/a. Da hat man den Kaufpreis, der wesentlich besseren Luxusgefriertruhe, nach 12,5 Jahren drin, wenn man sie hingegen auch voller Stärke laufen läßt (sind bei mir -27°C), dann geht das sogar noch schneller. Es gibt eben einige Dinge, bei denen es sich aus ökologischer Sicht lohnt, sie auszutauschen, beim PC sind das z.B. Grakas, wenn man häufiger spielt.

Es ist auch völliger Quatsch funktionierende Geräte zu recyceln, wenn diese noch sinnvoll genutzt werden könnten.

Da muß man eben mit spitzem Bleistift nachrechnen, es gibt einige Geräte, bei denen sich das lohnt, selbst mann man sie mit billiger Kernkraft betreiben würde.

Und der Umstand, dass es verboten ist, Geräte von der Müllhalde mitzunehmen, zeigt doch, dass gar kein Wille besteht, dass diese nochmal genutzt werden bzw. als Ersatzteilelager dienen.

Das ist ein Problem mit dem Eigentum und mit Müllhalde meinst du vermutlich den Wertstoffhof. Sowie man sein Gerümpel am Wertstoffhof abgegeben hat, gehört es denen und sie verdienen damit Geld, das ist ihr Rohstoff. Früher konnte man noch nett fragen, aber teilweise gibt es Anordnungen "von oben", wer mag es schon, wenn sich jemand an seinem Rohstoff bedient?. Zumindest bei den Wertstoffhöfen in München wird das Zeug noch auf Funktion kontrolliert und in Speziellen Kaufhäusern verkauft.
 

Medcha

Software-Overclocker(in)
Mir war schon klar, dass die meisten Menschen die Verantwortung von sich weisen. "Die Industrie ist schuld." Nein, wir alle sind schuld. Die Komlexität unserer Wirtschaft, der Psychologie unserer Lebenseinstellung und der Gier nach Anerkennung in der Gesellschaft führen dazu. Nur ist das für die meisten Menschen nicht möglich, das zu reflektieren. Wirkliche Verantwortung ist eine mentale Überforderung für viele und somit werden automatisierte Schutzmechanismen aktiviert.

Wir konsumieren uns zu Tode und kaum einer bemerkt es. Die Folgen: Natur wird nachhaltig zerstört und die Menschen in diesen Gesellschaften sind unglücklicher als je zuvor. Von Kriegen in anderen Ländern gar nicht zu sprechen.

Ich bin auch ein aktiver Teil dieser Katastrophe, das ist mir sehr bewusst. Und sicherlich wurden und werden wir dazu erzogen durch Medien, die Regierungen, die diesen neoliberalen Weg zulassen und zugelassen haben und natürlich auch die verschiedenen Industrien. Als Rechtfertigung reicht das aber nicht. Am Ende stehen wir ganz alleine vor unserer Moral. Ich weiß, das hört sich alles sehr hochtragend an, aber es ist die Realität.

Trotzdem, schönes Wochenende!
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Das ist ein Problem mit dem Eigentum und mit Müllhalde meinst du vermutlich den Wertstoffhof. Sowie man sein Gerümpel am Wertstoffhof abgegeben hat, gehört es denen und sie verdienen damit Geld, das ist ihr Rohstoff. Früher konnte man noch nett fragen, aber teilweise gibt es Anordnungen "von oben", wer mag es schon, wenn sich jemand an seinem Rohstoff bedient?. Zumindest bei den Wertstoffhöfen in München wird das Zeug noch auf Funktion kontrolliert und in Speziellen Kaufhäusern verkauft.
Hier bei uns wäre das die AVR, die vom Staat betrieben wird. Und es ist so gewollt, dass das nicht mehr weiterbenutzt wird, auch von der Politik.
 

simosh

Freizeitschrauber(in)
Wenn jemand morgen ein Handy rausbringen würde, das 10 Jahre hält, ich würde es kaufen. Auch wenn es nicht stylish wäre und die geilste 1000 Mega Kamera hätte. 2000€ wären auch total angebracht dafür.

So funktioniert nur dieses immer höher weiter schneller besser geiler billiger lasst uns uns verheizen System nur nicht. Es wird sich auch nichts ändern, ich bewundere Menschen die sich engagieren und ich will auch nicht zusätzlich zu diesem System beitragen (denke gerade wie hier in so nem Technik Hobby sind viele Menschen die sehr gerne eher reparieren und bewahren, wie immer gleich wegwerfen oder neu kaufen).
Aber insgesamt ist die Menschheit im Arsch und es ändert sich erst beim nächsten Über Super GAU, Weltkrieg Nr. 7 oder wenn Mond runter stürzt etwas.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Die weltweite Wirtschaft ist auf Konsum inkl. geplanter Obsoleszenz aufgebaut und das wird leider niemand ändern.

Die geplante Obsoleszenz ist in großen Teilen ein Mythos. Es gibt nur sehr wenige Bereiche, in denen sich das lohnt. Zum einen muß man eine Punktlandung hinlegen, wehe das ganze geht in der Garantiezeit schief, dann zahlt man selbst drauf und wenn es zu lange dauert, dann sind die Geräte schon auf dem Müll gelandet. Dann muß der Käufer sich das Neugerät auch noch von der selben Firma zulegen, sonst bringt das nichts. In einigen, wenigen Fällen, kam es zu geplanter Obsoleszenz, z.B. bei Diesel Einspritzpumpen, dafür hat Bosch auch einiges auf den Deckel bekommen.

ps Zum Thema SyntDiesel sei mal gesagt, er hat in anderen EU Staaten die Zulassung und hat 60% weniger Schadstoffausstoß. Er wird aber in Deutschland nicht zugelassen, aus rein Ideologischen gründen. Das Umweltbundesamt sagt einfach: "Wir wollen das nicht, wir wollen nur elektro." Solange uns solche Ideologisch verblendeten Idioten regieren wird es eh nix mit dem Klima und Umweltschutz.

Synthetischer Kraftstoff hat eine so unglaublich miese Energiebilanz, noch wesentlich mieser als Wasserstoff. Er wird wohl nie eine akzeptable alternative sein. Allerdings ist es ein gutes Argument, ersteinmal nichts zu machen, man kann ja in Zukunft irgendwann angeblich auf die Synthetischen Kraftstoffe umsteigen.

Sie zwingen dazu indirekt, da es eben das Problem gibt, dass einerseits Sicherheitslücken vorhanden sind und andere Software nicht mehr unterstützt wird.
Die Corona-App braucht z.B. Android 6, hat man noch 5, braucht man zur Nutzung ein anderes Handy.

Android 6 ist jetzt (wie schon gesagt wurde), da die meisten Phones noch ein Update erhielten dürften die Phones, die zu alt sind, eher 7 Jahre alt sein. Irgendwann kann man es auch mal gut sein lassen, zumal die Phones, nach europäischem Schnitt, schon über 4 mal ausgetauscht wurden.

Die meisten Leute werden auch einen 10 Jahre alten PC wegwerfen, wenn sie es nicht schaffen, da ein Linux zu installieren, weil es z.B. für Windows 10 keine Treiber gibt (für vielen Radeon-GraKas z.B.)

Wir reden hier von einem 10 Jahre alten PC, 10 Jahre!!!

Man kann die Karte natürlich auch austauschen. Dass AMD bei den Treibern eine recht kurze Mindestunterstützung gewährt (4 Jahre), sage ich schon seit langem, das muß man eben beim Kauf einpreisen. Wer da auf Nummer sicher gehen will, der kauft eine GeForce.

Die Akkus sind auf 1-2 Jahre Nutzungsdauer ausgelegt und auch als Verbrauchsmaterial deklariert.

Eigentlich geht man davon aus, dass Smartphones mindestens 3 Jahre benutzt werden, ich habe in letzter Zeit keinen Akku mehr gesehen, der nach weniger als 4 Jahren platt war.

Mindest Garantie der Produkte mind. 10 Jahre. Das ganze würde neuere Geräte erstmal preislich verteuern, aber nicht lange und der Betrieb von älteren Geräten wäre attraktiver.

Die allermeisten Geräte, über 90%, werden funktionsfähig weggeschmissen. In über 90% der Fälle würde man also draufzahlen. Es gibt wenig, wo das angemessen wäre, bei LED Beleuchtung z.B..
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Ich kenne keinen einzigen, der zu faul war seinen Rechner auszupusten.
Ich kenne mehrere Dutzend.
Einen davon hatte ich vorgestern auf der Werkbank.
Der Staub war so dick im Kühler, daß sich der Lüfter nicht mehr drehen konnte.

Von versifften Zustand durch den Teer mal ganz abgesehen.

Manche Menschen sind faul.
Die kümmern sich einen Dreck um ihre Technik, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Industrie hat es doch erst angeleiert mit kostenfreiem Handy alle zwei Jahre plus 1.000.- EUR-Vertrag.

Wir reden hier von einem 10 Jahre alten PC, 10 Jahre!!!
Ja und?
Meine 18 und 12 Jahre alten PCs laufen immer noch.
 
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Prozessorarchitektur

Lötkolbengott/-göttin
Geplante Obsolescence ist wirklich ein ding
Warum müssen Küchengeräte nach etwa 2 Jahren defekt werden oder warum gibt es keine standard bei Staubsauger beutel.
Warum gibt es keinen Zwang zu Reparaturfähigkeit.
Warum sind Akkus seit paar Jahren nicht wechselbar

das alles gehört zu geplante Obsolescence

Das könnte man viel besser von eu ebene aus regeln
Einfach eine verordnung durchdrücken die besagt das kein produkt verkauft werden darf das nicht die fähigkeit hat repariert werden zu können , leicht wiederverwertbar(recycle)
Die rohstoffe trennbar sein müssen
Und nur noch angemeldet und keine alternative für Mischwerkstoffen. verwendet werden darf.
In Verpackungen würde ich anfangen nur noch Papier und holz für Schwertransporte
dafür Konsumenten Produkte keine Kunststoff mischwerkstoffe (tetra packs)
Alles glas oder reine pe Kunststoffe
Wie bei den Einwegpfandflaschen
Sämtliche Kunststoff Verpackungen müssen PE sein.

für Elektronik gilt Sondermüll bzw es ist ein Pfand im preis
von Küchengerät bis PC teile
Abgabe in Läden oder an Anlaufstellen.
Dieser ganze Verschwendung von Ressourcen wird uns später kräftig auf die Füße fallen.
Am Bau muss endlich weg von PU Stoffen hin zu PE
Bauschutt muss geschmolzen werden (Brennofen und daraus kommendes Kunstoffen/gas und flüssig ablaufen sowie metalle).
Alles ist in irgendeiner Form wiederverwertbar.
Das gas dann einzeln filtern und Destilieren und als mischstoff gießen.
Warum das bisher keiner macht liegt simple daran das kein bedarf da ist.
Dann lieber in die Umwelt verteilen (meist Meer) und nicht darüber nachdenken.
Uns wird so schnell das Öl nicht ausgehen weil es vermutlich organischer Ursprung ist aber nicht fossil.
Dennoch schaden wir unsere Umwelt damit. Und das muss nicht sein.
Es gibt so viele alternativen nur sieht die Wirtschaft darin kein nutzen. Man könnte so vieles ändern. Wenn man nur wollte.

Achja geld ist nix wert nur der zwang dazu lässt uns glauben es hätte einen wert.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Die EU?
Die ist doch zu blöd, die zwei Jahre Garantie in der EU durchzusetzen.

Apple, HP, Sony und viele andere denken sich: Pfeif drauf!
Die haben immer noch sehr viele Geräte mit 1-Jahresgarantie.
Du musst zwischen Garantie und Gewährleistung unterscheiden.
Garantie ist zumindest in Deutschland freiwillig und wird durch den Hersteller gewährt.
Für die Gewährleistung ist der Händler zuständig und die ist auf 2 Jahre festgelegt.

Beispiel:
Beim Verkauf von Boxed-CPUs gibt es neben der Gewährleistung vom Händler noch eine Herstellergarantie von Intel bzw. AMD.
Diese ist aber an Bedingungen geknüpft, so erlischt sie z.B. beim Verkauf von Try-CPUs.
 

waynetrain

Komplett-PC-Käufer(in)
ich habe in letzter Zeit keinen Akku mehr gesehen, der nach weniger als 4 Jahren platt war.

Mein letzter Smartphone-akku hielt knapp 2 Jahre und 3 Monate. Dafür läuft mein Samsung-TV seit 9 Jahren. Und bei einer durchschnittlichen Nutzung von 3,5 Stunden pro Tag in Deutschland ist der quasi 30 Jahre alt(diente lange Zeit als Monitor). :)
Meine 20€ Zahnbürste rotiert auch schon seit über 8 Jahren.
 

Smeagle81

Komplett-PC-Käufer(in)
Wenn nix mehr kaputt geht, dann gibt es keinen wirtschaftlichen Wachstum mehr für die Unternehmen. Die wollen ja immer mehr und mehr und mehr......... Früher ging das doch auch. Ich habe noch eine Constructa Toploader Waschmaschine die habe ich geschenkt bekommen und für 60€ reparieren lassen. Nun kann sie noch mal 20 Jahre laufen. Jeder kann etwas tun in dem man nicht immer alles neu haben muss. Bei Hardware genau das selbe Spiel.
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Umwelt: Berg an Elektroschrott wächst unaufhaltsam
Das Ganze wächst uns über den Kopf. Der stetig wachsende Konsum aller Menschen erzeugt so viele Abfallprobleme, dass die Erde sie nicht mehr ohne massive Veränderungen von Fauna und Flora ertragen kann. Der Mensch zerstört, seit er das Feuer hat, also seit gut einer Millionen Jahre. Das Ganze ist ein exponentiueller Effekt.

Anfangs waren es ein paar Büsche und Bäume, dann folgten sämtliche Großtiere auf allen Kontinenten der Erde, bis auf Afrika, seit der Metallverhüttung kommen massiver Raubbau und der Aussstoß von giftigen Dämpfen aus z.B. Kupfer, Blei und Zink dazu. Noch heute kann man die Kupferverhüttung der Römer im arktischen Eis merklich messen. Mit Radiaktivität und Kunststoffen versetzen wir der Biosphäre vermutlich gerade unseren langsamen Gnadenstoß, das Artensterben ist so schnell, wie vermutlich noch nie in der Weltgeschichte.

Heute sind wir flächendeckend dabei, mit Kunststoffen die Welt zu verseuchen. Selbst in der Tiefsee schlummern Plastikbeutel in riesiger Anzahl und werden überall in die Nahrungskette eingebaut. Jeder, ausnahmslos jeder Wal hat z.B. viele Kilogramm sichtbare und große Partikel im Magen und Gedärm. Wenn man sich die Strände in der weiten Welt anschaut, kann man weinen. Und was machen wir? Wir sammeln gelbe Säcke und exportieren sie dahin, wo sie einfach ins Meer geschmissen werden.

Eines meiner Nachhilfekinder hat gerade als Uniprojekt in Verfahrenstechnik die Aufgabe, Abwasser auf Mikrokunststoffe hin zu untersuchen. Alleine, was unsichtbar für uns an Fasern in der Waschmaschine aus Kleidung ausgewaschen wird, ist untragbar viel. Das geht über das Abwasser diekt in die Nahrungskette im Meer. Der Elektroschrott ist nur das I-Tüpfelchen, da geht es vor allem um seltene Elemente, die wir verschwenden und nicht rezykeln. Der Mensch wird bald beginnen, Rohstoffe aus Meerwasser zu gewinnen und damit dem Wasser lebensnotwendige Minerale entziehen.

Lösungen für das Problem habe ich keine, die weltweit umsetzbar sind. Wir sehen als Beispiel das Thema FCKW, welches als gelöst angesehen wurde. Und was passiert zwanzig Jahre später? Besonders "schlaue" Menschen in China produzieren wieder. Viele schimpfen einfach auf die "Überbevölkerung" vergessen dabei aber, dass ein Europäer, Nordamerikaner oder Russe mehr Schadstoffe freisetzt und Energie verbraucht als zwanzig Zentralinder auf dem Lande oder der typische Zentralafrikaner.

Wir verschmutzen seit der industriellen Revolution in extremem Ausmaß, andere Länder fangen gerade erst an. Wir müssen darum vorleben und Wege aufzeigen, billig werden sie nicht und Komforteinbußen wird es auch geben. Der Begriff "Nachhaltigkeit" ist so einfach ausgesprochen, die Konsequenzen dahinter sind den meisten nicht klar. Und die sind umfassend.

Schon bei uns gibt es keine Chance, etwas umzusetzen. Das gute EEG der Grünen wird von den schwarzen Strolchen ins Perverse geführt, Ansätze wie reduzierter Fleischkonsum führen zu Volksaufständen und wenn wir billige chemische Fasern aus Kleidung entfernen und gegen Hanf, Wolle und Baumwolle ersetzen würden, bräche vermutlich eine Revolution der Konsumgeilen aus. Und wenn wir dann Elektronik nachhaltig einsetzen würden, brechen ganze Industriezweige zusammen.

Und dann liebe Mitforisten, versucht Völkern auf der Erde, die am Existenzminimum krepseln, zu erklären, dass sie ihren Elektroschrott rezykeln sollen. Viel Spaß dabei und bereitet Euch auf lachtes Gelächter vor.

Ich habe ein Huawei Mediapad M5 Pro, gerade mal 2 Jahre alt, und seit knapp 8 Monate gibt es, ausser die Google Sicherheits Updates, kein Update mehr. .
Gerade Elektronik kann man sehr gut "Downzykeln". Der alte Spielerechner wird zum Officerechner und zum Datengrab ohne Netzkontakt, also sicher. Meine GTX 980TI hat jetzt fünf Jahre auf dem Buckel und wird noch zwei Jahre überleben. Dann wird der Rechner komplett neu und alles geht eine Ebene runter. Ein neuer Spielrechner, ein neuer Offivcerechner für mich und mein alter geht an meinen Vater für Minimalaufgaben.

Ähnlich Smartphones. Man kann sie durchaus einige Jahre nutzen und dann für andere Dinge verwenden.Mein S4 z.B. ist mit Prepaidkart nur am Fahrrad als Navigationsgerät. Was interessiert mich da die Datensicherheit.
 
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Blade007

Kabelverknoter(in)
Diese ganze Umwelt Heuchelei geht mir sowas von auf den Sack. Die weltweite Wirtschaft ist auf Konsum inkl. geplanter Obsoleszenz aufgebaut und das wird leider niemand ändern.

Wenn man wirklich Müll und Ressourcen schonen wollte, müsste der Strom und fossile Brennstoffe für private Verbraucher steuerfrei sein. Gleichzeitig müssten verbindliche Kriterien für neue Produkte bzgl. Energieeffizienz erlassen werden. Mindest Garantie der Produkte mind. 10 Jahre. Das ganze würde neuere Geräte erstmal preislich verteuern, aber nicht lange und der Betrieb von älteren Geräten wäre attraktiver.

Als folge dazu, würden gebrauchte/alte Geräte länger genutzt, der Wiederverkaufswert steigt.

z.B. Autos. Es wird ja gerne behauptet der Verbrenner sei total "schlecht". Das neue Fahrzeuge auch erst produziert werden müssen und der strom nicht aus der Dose kommt interessiert da nicht.... Auch wird gerne behauptet, die Akkus seien ja zu 100% recycelbar, was auch so nicht stimmt. Abgesehen davon das weltweit die Ressourcen gar nicht ausreichen würden um alle Verbrenner durch stromer zu ersetzen. Aber was würde passieren? Neue Fahrzeuge müssten verbindliche Effizienzen einhalten, ob durch strom oder Verbrennung MUSS egal sein. Alte Fahrzeuge würden auch nicht ewig fahren, da die Physik mit rost, verschleiß usw. die alten Fahrzeuge aus dem Verkehr zieht....aber eben dann wenn Sie kaputt sind und somit effizient genutzt wurden. Und bis dahin hat man Zeit, wirkliche Alternativen für fossile Brennstoffe zu finden (Wasserstoff, SyntDiesel perfektionierung).

Das selbe Prinzip würde bei Elektrogeräten (Kühlschrank, Herd, Waschmaschine usw.) greifen.

Der Markt würde dann auch selbstständig die Preise von neu und gebraucht einpendeln. Aber das wird nicht passieren. Der Staat verdient sich ja am Konsum auch eine goldene Nase (UsSt/MwSt.). Also passiert nix, ausgenommen neue CO2 steuern und sonstigen Blödsinn.

Und das ganze funktioniert auch nur global. Selbst wenn Deutschland von heute auf morgen komplett CO2 neutral wäre, würde das dass klima zu 0% beeinflussen. Ich meine mal gelesenen zu haben, das wir am Weltklima zu irgendwas von 0,02% beteiligt sind (bin dahingehend nicht sicher).


ps Zum Thema SyntDiesel sei mal gesagt, er hat in anderen EU Staaten die Zulassung und hat 60% weniger Schadstoffausstoß. Er wird aber in Deutschland nicht zugelassen, aus rein Ideologischen gründen. Das Umweltbundesamt sagt einfach: "Wir wollen das nicht, wir wollen nur elektro." Solange uns solche Ideologisch verblendeten Idioten regieren wird es eh nix mit dem Klima und Umweltschutz.


Geplante Obsoleszenz gibt es meines Erachtens nach kaum, aber es wird billigend in Kauf genommen, dass Produkte weniger lang halten, um in der Produktion so viel wie möglich einzusparen, das kann ich bestätigen.

Was deine anderen Aussagen betrifft, kann ich nur zustimmen, es macht ja auch überhaupt keinen Sinn, sich bspw. beim Automobil auf lediglich eine Alternative zu fokussieren (akkubetriebene E-Antriebe), welche bisweilen einfach nicht das Potenzial hat, unsere bisherigen Antriebskonzepte zu ersetzen. Aber das will die Politik momentan leider nicht hören. Da können wohl nur wir alle gemeinsam etwas daran ändern, allem voran mit gesundem Menschenverstand.
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Geplante Obsoleszenz gibt es meines Erachtens nach kaum.
Man kann das nicht planen. Das verstehen die Menschen aber nicht, weil sie es glauben wollen. Einzig bei Software geht das, die Abzählt oder ein Verfallsdatum bekommt und oder keine Sicherheitsupdatzes mehr. Bei mechanischen System klappt das nicht, da liegen immer Zehnerpotenzen in der Haltbarkeit je nach persönlicher Nutzung. Wie Du schon sagst, es gibt besser getestete Systeme und schlechter getestete. Testen ist teuer, das spart man sich lieber.
 
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