[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ja, genau so sehe ich das, Threshold. Ich sehe keinen Grund, das nicht so zu machen. Im Gegenteil, es wäre nur fair.

Allerdings würde das auch bedeuten, dass die Rente der zu pflegenden Person mit in das zu versteuernde Gehalt mit eingerechnet werden müsste.

Das ist schwer zu sagen. Da kommt ja noch die Pflegeversicherung zu.
Mein Großvater und meine Großmutter wurden in ihren letzten Lebensjahren von meinen Eltern versorgt, da sie sich nicht mehr selbst versorgen konnten.
Mein Großvater litt an Alzheimer und wenn man sowas mal im realen Leben erlebt hat, kann man nachvollziehen, wie schwer und aufwändig die Pflege einer solchen Person ist.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Das ist schwer zu sagen. Da kommt ja noch die Pflegeversicherung zu.
Mein Großvater und meine Großmutter wurden in ihren letzten Lebensjahren von meinen Eltern versorgt, da sie sich nicht mehr selbst versorgen konnten.
Mein Großvater litt an Alzheimer und wenn man sowas mal im realen Leben erlebt hat, kann man nachvollziehen, wie schwer und aufwändig die Pflege einer solchen Person ist.

Ich habe selbst die Pflege meiner Oma väterlicher Seite mitgemacht, die ist mit 81 an Krebs erkrannt und war dann nach langem Klinikaufentalt die letzten ca. 7 Monate zuhause und bettlägrig, kann es daher gut nachvollziehen.
Ist schon ein hartes Brot jemanden so nahestehenden zu pflegen und dabei jeden Tag mit ansehen zu müssen wie er ein Stück weit mehr dahinsicht und sich nicht mehr in den rudimentärsten Dingen selbst versorgen kann...
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Du kannst das dann ausweiten.
Es gibt genug Menschen, die ihre Eltern bei sich aufnehmen, weil die alleine nicht mehr zurecht kommen.
Die könnte man dann genauso entlasten, denn Kinder, die ihre Eltern pflegen, sind meiner Meinung nach immer dem vorzuziehen, was ältere Menschen in Heimen erleben.
Die Pflege von Angehörigen kann bei der Steuererklärung berücksichtigt werden:
Pflege-Pauschbetrag entlastet Angehorige . VLH
Pflegekosten sind aussergewohnliche Belastungen | Steuern | Haufe
Pflege-Pauschbetrag – Wikipedia
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Wieso schreibt man eigentlich so einen Blödsinn?

Weil es einem Aufmerksamkeit bringt und einige Leute es köstlich amüsant finden, wenn ein Hingerotzter Einzeiler andere stundenlang beschäftigt.


Das ist die einzig sinnvolle Lösung und heute sogar beim Kommentator des ZDF angekommen.

Vielleicht werden wir das in der nächsten Legislaturperiode ja sogar sehen. Schließlich hat die CDU jetzt prima Sündenböcke warum Steuervorteile für alle Verheirateten nicht mehr zu halten seien. Und für mehr Geld war Schäuble eh schon immer zu haben.

Die CDU gesteht eher auch anderen etwas zu, als dass sie der eigenen Klientel etwas wegnimmt. Die würden sogar eher einen Muezzin akzeptieren, ehe sie Kirchengebimmel verbieten, wenn sich partout kein Weg mehr finden lassen sollte, nur eine Gruppe zu priveligieren. Davon abgesehen haben nicht einmal mehr die Grünen die Abschaffung dieses Steuerwahnsinns auf der Agenda, die SPD sowieso nicht und die FDP schweigt sich darüber afaik auch vornehm aus, weil das ganze der Wirtschaft nicht schadet, aber die gut verdiendende Klientel von diesem Anti-Liberalismus profitiert. Also selbst wenn ausgerechnet die CDU auf einmal moderne Ideen entwickeln sollte ( :lol: ), würde ihr ein passender Koalitionspartner fehlen.


Die steuerlichen Vorteile einer Ehe kommen daher, dass die Partner sich gegenseitig sozial absichern und damit den Staat entlasten.

Ach ja? Wenn das der Grund wäre, dann müssten die Vorteile bei einer Scheidung aber bitte zurückgezahlt werden. Mittelerweile hält nur noch knapp über die Hälfte der Ehen dauerhaft. Und komischerweise wird am natürlichen Ende einer Ehe dann auch noch Witwenrente vom Staat gezahlt, als das genaue Gegenteil einer Entlastung.

Wenn man die steuerlichen Vorteile einer Ehe streicht, dann darf es auch nicht mehr verpflichtend sein, dass man für seinen Partner bezahlen muss im Fall des Falles. D.h. wenn einer kein Einkommen hat, müsste er dann auch Anspruch auf Hartz IV haben, egal wie viel der andere Partner verdient. Wollt ihr das wirklich?

? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die aktuellen Hartzregelungen für Verheiratete aussehen, aber sollte es einen derartigen Paragraphen geben, würde er null Unterschied machen. HartzIV wird immer für die Lebensgemeinschaft berechnet. Solange man also zusammenlebt zahlt der noch verdiendende Partner sowieso, egal ob verheiratet oder nicht.
Wäre ja noch schöner, wenn Ehe-Sonderregelungen etwas für nicht-besser-verdienende bringen würden...

Wenn ich mit einem Gehalt zwei Personen finanzieren soll (lassen wir mal Kinder außen vor, denn die werden anderweitig vom Staat finanziell gefördert), dann muss ich auch den Steuervorteil von zwei Personen haben.

Sagt der Staat, dass du das sollst? Nö.
Wenn das konsequent der Fall wäre, dann müsste dein Partner auch über eine Hälfte des Einkommens verfügen dürfen. Und die Hälfte deiner Rentenpunkte müsste ihm zugesprochen werden. Stattdessen während derzeit gerade große Pläne geschmiedet, wieviel der Staat gegen Altersarmut bei vielen Leuten zuschießen soll, die das arbeiten ihrem zwischenzeitlich verstorbenen Partner überlassen haben, ohne von dessen Einkommen vorzusorgen.

Wenn man überhaupt etwas ändern sollte, dann die Einschränkung auf die Ehe. D.h. in meinen Augen müsste sich jede Art von Gruppe zu einer Sozialgruppe zusammentun können, die finanziell und vertantwortungsgemäß füreinander einsteht und dafür im Gegenzug steuerlich gemeinschaftlich veranlagt wird (also die Einkommen so versteuert werden, als würde sich das Gesamteinkommen zu gleichen Teilen auf alle Teilnehmer verteilen).

Und so ein Zusammenschluss müsste DAUERHAFT sein und nicht nach Lust und Laune wieder geschieden werden können, so dass am Ende ein Partner dem Staat auf der Tasche sitzt. Ehrlich gesagt sehe ich dafür aber in der schnellebigen modernen Gesellschaft immer weniger Potential/Bedarf. Das wäre nur viel Bürokratie, an deren Ende zwei Leute traurig über ihre Entscheidungen sind. Dieses Konzept der selbst erklärten und dann praktizierten Unmündigkeit gehört einfach abgeschafft.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ach ja? Wenn das der Grund wäre, dann müssten die Vorteile bei einer Scheidung aber bitte zurückgezahlt werden. Mittelerweile hält nur noch knapp über die Hälfte der Ehen dauerhaft. Und komischerweise wird am natürlichen Ende einer Ehe dann auch noch Witwenrente vom Staat gezahlt, als das genaue Gegenteil einer Entlastung.

Es wäre nicht der Grund, es IST der Grund. Lies es nach.

Und der Steuervorteil fällt weg, sobald man sich scheiden lässt. Wieso sollte man den Vorteil bitte zurückzahlen? Man hat wärend der Ehe füreinander gesorgt und während dieser Zeit einen Steuervorteil genossen, indem man steuerlich gemeinsam veranlagt wird. Nicht mehr und nicht weniger.

? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die aktuellen Hartzregelungen für Verheiratete aussehen, aber sollte es einen derartigen Paragraphen geben, würde er null Unterschied machen. HartzIV wird immer für die Lebensgemeinschaft berechnet. Solange man also zusammenlebt zahlt der noch verdiendende Partner sowieso, egal ob verheiratet oder nicht.
Wäre ja noch schöner, wenn Ehe-Sonderregelungen etwas für nicht-besser-verdienende bringen würden...
Genau. Wenn einer von beiden verdient, bekommt der andere kein H-IV mehr. D.h. wenn das Ehegattensplitting wegfallen würde, dann bedeutet dass, das der eine verdienende Steuer bezahlt, als wäre er alleine, aber für zwei Personen voll aufkommen muss. Das ist nicht fair.

Sagt der Staat, dass du das sollst? Nö.
Wenn das konsequent der Fall wäre, dann müsste dein Partner auch über eine Hälfte des Einkommens verfügen dürfen. Und die Hälfte deiner Rentenpunkte müsste ihm zugesprochen werden. Stattdessen während derzeit gerade große Pläne geschmiedet, wieviel der Staat gegen Altersarmut bei vielen Leuten zuschießen soll, die das arbeiten ihrem zwischenzeitlich verstorbenen Partner überlassen haben, ohne von dessen Einkommen vorzusorgen.
Rentenpunkte WERDEN dem Partner zuerkannt (genauer: Bei einer Scheidung muss derjenige, der verdient hat, die Rentenanwartschaften an den anderen ausgleichen). Und in einer Partnerschaft sollte tatsächlich über das Einkommen gemeinschaftlich verfügt werden. Zumindest wenn man keine Gütertrennung hat, die führt aber m.W. auch zu einer Aufgabe des Ehegattensplittings.


Und so ein Zusammenschluss müsste DAUERHAFT sein und nicht nach Lust und Laune wieder geschieden werden können, so dass am Ende ein Partner dem Staat auf der Tasche sitzt.

Wieso? Diese Anforderung macht keinen Sinn und ist auch nicht realistisch.
 
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Ich bin geschockt, wie viele hier für die Home Ehe sind!

Der Westen überstreitet seinen Zenit und steht kurz vor dem Untergang, wie einst das Antike Griechenland oder das Römische Reich.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ernsthaft, Pascha? Oder Satire? Ich bin mir bei Deinem Posting nicht so ganz sicher.

Falls es ernst sein sollte: Erklär mir mal bitte, wie ein paar schwule Jungs und Mädels die Zivilisation zum Untergang bringen sollen?

Das schaffen andere viel besser. Trump, Erdogan, Assad, Orbán, Kim Jong-Un, Putin...
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Es ist durchaus legitim und rechtlich möglich, sogar einen Hund als Erben einzusetzen.
Warum soll dann ein Mann steuerliche und gesellschaftliche Nachteile haben, nur weil er mit einem anderen Mann zusammen ist?

Die Sexualität eines Menschen geht Außenstehende nichts an. Nur weil die Heirat von Homosexuellen nun offiziell der heterosexuellen Ehe gleichgestellt wird, werden deshalb auch nicht mehr Menschen schwul/lesbisch als vorher.
Es ist aber im 21. Jahrhundert nicht mehr angebracht, solche Leute deswegen zu benachteiligen, zumal man schwul ist und nicht schwul wird. Sexualität ist angeboren. Ich bin froh, dass unseren Politikern da endlich auch ein Licht aufgeht und bin deshalb auch dafür :daumen:

Übrigens lässt sich beim Statistischen Bundesamt nachlesen, dass in Deutschland jeder achte bis zehnte Mann und etwa jede zwölfte Frau Gefühle für das gleiche Geschlecht empfindet (wobei die auch bi sein können). Ihr habt also so gesehen im Vorlesungssaal einer großen Uni schon fast einen Omnibus voll Leute sitzen, die das betrifft. Denkt mal drüber nach.
 
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Kann ich bestätigen. Jeden Samstag ab 3uhr nachts erzählen meine Kollegen und ich uns wie sehr wir uns lieben ?
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ich bin da zwiegespalten. Von mir aus können Homosexuelle Paare ruhig steuerrechtlich, verwaltungsrechtlich und so weiter gleichgestellt werden. Nur bei der Adoption von Kindern hört bei mir der Spaß auf, da bin ich dann doch eher konservativ. Aber eigentlich erledigt sich diese Diskussion eh sobald das BVerfG diesen verfassungswidrigen Beschluss wieder kassiert hat, was auch passieren wird. Das Grundgesetz definiert genau was hier unter der Institution Ehe zu verstehen ist.

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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Genau das tut das Grundgesetz eben nicht. Lies nochmal nach.

Art 6 GG - Einzelnorm

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
 
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Was meinst du haben sich die "Väter des Grundgesetzes" wohl unter dem Begriff Familie vorgestellt als sie es geschrieben haben? Ohne Änderung des GG kann und wird dieses Gesetz nicht inkraft treten. Wie gesagt bin ich nicht gegen die Homo Ehe aber es sollte Einschränkungen geben.

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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

vor nicht allzu langer Zeit musste eine Ehefrau ihren Mann um Erlaubnis fragen, wenn sie arbeiten wollte oder gar ein eigenes Konto eröffnen wollte.
Die Gesellschaft entwickelt sich weiter.
Was früher strafbar war, dann eher geleugnet wurde, ist heute normal.
Und mir sind Menschen wichtig, die sich um die Kinder kümmern und sie erziehen als solche, die das Kindergeld versaufen oder es am Spielautomaten versenken.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Was meinst du haben sich die "Väter des Grundgesetzes" wohl unter dem Begriff Familie vorgestellt als sie es geschrieben haben?
O-Ton Bundesverfassungsgericht:
„Das Grundgesetz selbst enthält keine Definition der Ehe, sondern setzt sie als besondere Form menschlichen Zusammenlebens voraus. Die Verwirklichung des verfassungsrechtlichen Schutzes bedarf insoweit einer rechtlichen Regelung, die ausgestaltet und abgrenzt, welche Lebensgemeinschaft als Ehe den Schutz der Verfassung genießt. Der Gesetzgeber hat dabei einen erheblichen Gestaltungsspielraum, Form und Inhalt der Ehe zu bestimmen.“
Homosexuelle: Ist die Ehe fur alle mit dem Grundgesetz vereinbar? - WELT
 
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Es wäre nicht der Grund, es IST der Grund. Lies es nach.

Und der Steuervorteil fällt weg, sobald man sich scheiden lässt. Wieso sollte man den Vorteil bitte zurückzahlen?

Damit die von dir proklamierte "soziale Absicherung" tatsächlich gegeben ist? "In guten wie in schlechten Zeiten" mag den Staat im Zweifelsfall entlasten, ja. Aber das heute praktizierte "wie ich grad bock hab" garantiert nicht.

Genau. Wenn einer von beiden verdient, bekommt der andere kein H-IV mehr. D.h. wenn das Ehegattensplitting wegfallen würde, dann bedeutet dass, das der eine verdienende Steuer bezahlt, als wäre er alleine, aber für zwei Personen voll aufkommen muss. Das ist nicht fair.

Aber umgekehrt unverheiratete staatlich zu benachteiligen, dass ist deiner Meinung nach "fair", ja?

Rentenpunkte WERDEN dem Partner zuerkannt (genauer: Bei einer Scheidung muss derjenige, der verdient hat, die Rentenanwartschaften an den anderen ausgleichen). Und in einer Partnerschaft sollte tatsächlich über das Einkommen gemeinschaftlich verfügt werden. Zumindest wenn man keine Gütertrennung hat, die führt aber m.W. auch zu einer Aufgabe des Ehegattensplittings.

Ersteres wusste ich in der Tat nicht. Positive Überraschung in Bezug auf den Gesetzgeber, erlebt man selten - passt aber irgendwie nicht zu den zahlreichen Berichten von Altersarmut bei nicht arbeitenden Ex-Ehefrauen :confused:
Dafür, dass es gesetzliche Regelungen zum Zugriff auf das (nicht-)eigene Einkommen gibt, konnte ich aber nirgendwo Hinweise finden. Wüsste auch nicht wie man so etwas ohne massiven Eingriff in die Eigentumsselbstbestimmung überhaupt überprüfen kann. Es ist Eheleuten jedenfalls nicht verboten, getrennte Konten zu haben.

Wieso? Diese Anforderung macht keinen Sinn und ist auch nicht realistisch.

Siehe oben: Wenn die Ehe die Versorgungssicherheit an Stelle des Staates garantieren soll, um letzteren zu entlasten, dann muss dies auch dauerhaft garantiert sein. Das ist nun einmal der Grundgedanke einer Sicherheit - dass sie nicht plötzlich weg ist.
 
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Damit die von dir proklamierte "soziale Absicherung" tatsächlich gegeben ist? "In guten wie in schlechten Zeiten" mag den Staat im Zweifelsfall entlasten, ja. Aber das heute praktizierte "wie ich grad bock hab" garantiert nicht.
Was hat die Absicherung nach der Scheidung bitte damit zu tun, was vor der Scheidung war? Deine Logik geht mir nicht ein.

Aber umgekehrt unverheiratete staatlich zu benachteiligen, dass ist deiner Meinung nach "fair", ja?
Nein, ist es nicht, weswegen ich das "Ehegattensplitting" ja ausweiten würde auf jede Art des sozialen Zusammenlebens. Genau das war ja der Inhalt meines Beitrags. Du hast den schon gelesen, oder?

Dafür, dass es gesetzliche Regelungen zum Zugriff auf das (nicht-)eigene Einkommen gibt, konnte ich aber nirgendwo Hinweise finden. Wüsste auch nicht wie man so etwas ohne massiven Eingriff in die Eigentumsselbstbestimmung überhaupt überprüfen kann. Es ist Eheleuten jedenfalls nicht verboten, getrennte Konten zu haben.
Ich sagte "sollte", wie Du korrekt sagst, ist das nicht gesetzlich geregelt. Hat hier aber auch keinen Belang. Wenn nur einer verdient, muss er den anderen mitfinanzieren. Ob er das fair macht oder nicht, ist nicht Aufgabe des Staates. Wem nicht gefällt, wie er behandelt wird, kann die Sozialgemeinschaft ja jederzeit aufkündigen (jetzt mal alle Probleme von Hörigkeit usw. außer Acht gelassen).

Siehe oben: Wenn die Ehe die Versorgungssicherheit an Stelle des Staates garantieren soll, um letzteren zu entlasten, dann muss dies auch dauerhaft garantiert sein. Das ist nun einmal der Grundgedanke einer Sicherheit - dass sie nicht plötzlich weg ist.
Es ist eine Versorgungssicherheit auf Zeit. Mehr war es bei der herkömmlichen Ehe ja auch nicht. Den Anspruch auf Ewigkeit zu stellen, macht doch eh keinen Sinn, nichts ist auf ewig. Ich verstehe gar nicht, wie Du darauf kommst. Das ist jedenfalls total an dem vorbei, worum es mir geht... nämlich das Trennen des "Ehegattensplittings" von der herkömmlichen Ehe.

Ich finde das Konzept der Sozialen Absicherung in einer Gruppe, die sich (auf Zeit!) zusammenschließt, für sehr sinnvoll. Der Gesetzgeber hat das für die Ehe definiert, aber sonst ausgeschlossen. Ich halte das Konzept für gut, die Einschränkung auf eine Ehe aber für zu kurz gedacht und unbegründet.
 
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Das Ehegattensplitting sollte man abschaffen. Das wäre gerechter für alle.

Ganz und gar nicht, Begründung habe ich oben geschrieben.

Erst mal wäre das eine teilweise recht heftige Steuererhöhung für fast alle verheirateten Paare. Willst Du das wirklich?
 
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Warum nicht. Ich muss als kinderloser Alleinstehender ja auch indirekt das nachfinanzieren was verheiratete nicht tun.

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Da hat die russische Propaganda ja super arbeit gemacht.

Leider bist Du a) völlig fehlinformiert und b) hast keine Ahnung von den Tatsachen.

Wie so viele siehst Du Videos, die genau mit einer bestimmten Intention aufgenommen wurden, und glaubst alles, was Du siehst, völlig unbenommen.

Ich finde es absolut erschreckend, wie leichtgläubig und einfach zu manipulieren die Menschen doch sind...

PS: Die Zahl der Hetero Männer, die gerne in den Arsch vögeln, übersteigt die der schwulen Männer, die das gerne machen, bei Weitem. Nur mal als Denkanstoß, weil Dich das ja soooo sehr abstößt... ;)
 
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