[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Mal eine generelle Frage an euch, vor allem an die die so sehr dafuer sind. Fiktives Szenario: ihr seid Eltern, in dem Fall vorzugsweise Heteroeltern, von Kindern, und diese outen sich im spaeten Teeniealter. Wie waere eure Reaktion? Nicht die Wunschreaktion wie sie sein sollte, seid mal ganz ehrlich, zu euch selbst.

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht! Ich kann mich auch in diese Situation schwer hinein versetzen. Liegt wohl aber auch daran, dass ich zu denjenigen gehöre, die keine Kinder haben wollen und auch der Ehe kann ich nichts abgewinnen. Meine Freundin weiß das und kommt damit klar.
 
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Bis auf das Adoptionsrecht bin ich für eine völlige Angleichung, sprich die Ehe auch für Homosexuelle öffnen und einfach nur das Adoptionsrecht bei Volladoptionen ändern. Jeder der auch nur halbwegs weiß was an Schulen und bei Jugendlichen generell abgeht versteht hoffentlich das man es den Kindern nicht zumuten kann zum Ziel des Spotts zu werden (ich erinnere mich an die heitere Begebenheit als jemand einem Mitschüler die "in welchem Ohr ist der Ring cool/schwul Regel" seitenverkehrt erklärt hat, was haben die Schulkamaraden auf dem Pausenhof gelacht (ich kannte die Regel nicht und habe es erst mitbekommen als sich eine riesige, hämisch lachende, Schülertraube um die arme Sau gebildet hatte). So einfach wie das Ohrloch zuwachsen lassen wird das allerdings im Fall einer Adoption nicht und das Kindeswohl geht vor.

Bei der Religion sieht die Sache anders aus, schließlich steht in der Bibel zwischen der Todesstrafe für Sex mit der Frau des eigenen Sohnes und der Todesstrafe auf einen Dreier mit einer Frau und ihrer Tochter (jeweils für alle beteiligten) geschrieben: "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben." und daran sollte man sich halten, so wie sich niemals die Haare zu schneiden oder alle zu töten die einem zu einer anderen Religion missionieren möchten. Was ich gererell nich nicht verstehe warum es diese religösen Leute mit einigen anderen heiteren Dingen nicht so genau nehmen: Polygamie, Völkermord (wobei von Mord keine Rede sein kann wenn es Gott befohlen hat), Sklaverei, Antijudaismus, Kriege usw., all das steht in der Bibel und wird auch eingefordert. Besonders die Apokalypse sollte man sich als Christ zu Herzen nehmen, schließlich müssen die ganze Ungläubigen zur Hölle geschickt werden, Gott nimmt einem da zwar 2/3 bzw. 55% (je nach Auslegung) ab, da bleiben aber noch immer ein paar Milliarden übrig die getötet werden müssen.

Bis dahin sollte man sich als Christ eines fragen: wo bleibt meine Sexsklavin ?!?
 
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Mal eine generelle Frage an euch, vor allem an die die so sehr dafuer sind. Fiktives Szenario: ihr seid Eltern, in dem Fall vorzugsweise Heteroeltern, von Kindern, und diese outen sich im spaeten Teeniealter. Wie waere eure Reaktion? Nicht die Wunschreaktion wie sie sein sollte, seid mal ganz ehrlich, zu euch selbst.
Für mich wäre das ein ähnlich großer Schock, wie wenn meine Freundin mir auf einmal mitteilte, dass sie lesbisch ist.
Aber auch da gilt: Es gibt schlimmere Dinge.

Ich verhalte mich Homos gegenüber relativ tolerant und würde sie niemals persönlich wegen ihrer Orientierung angreifen, aber rein aus der persönlichen Erfahrung heraus muss ich sagen, dass ich biser nicht eine Lesbe oder Schwulen traf mit denen ich mich langfristig verstehen könnte.
Ich hasse dieses zwanghaft jedem vor die Nase gehaltene homosexuelle Verhalten.
Ich gaffe auch nicht jedem Mädel hinterher und lasse durchgehend das Alphamännchen raus.


@Pu244

Komisch, bei deiner Aufzählung dessen, was angeblich fürs fundamentale Christentum steht, wird so etwas Essenzielles wie die Bergpredigt komplett außen vor gelassen.
Abgesehn davon stammt das meiste, was du erwähnst aus dem Tanach und ist in abgewandelter Weise ebenso im Koran zu finden!
Ich bitte dich, die Bibel im historischen Kontext zu lesen und nicht irgendwelche Schnipsel chronologisch inkorrekt aus dem Zusammenhang zu reißen.
Was bestimmte Regeln und Gesetze angeht, gibt es geschilderte Ereignisse, durch die manches "revidiert" wurde. Per PN auch gerne ausführlicher.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

@Pu244

Komisch, bei deiner Aufzählung dessen, was angeblich fürs fundamentale Christentum steht, wird so etwas Essenzielles wie die Bergpredigt komplett außen vor gelassen.
Abgesehn davon stammt das meiste, was du erwähnst aus dem Tanach und ist in abgewandelter Weise ebenso im Koran zu finden!
Ich bitte dich, die Bibel im historischen Kontext zu lesen und nicht irgendwelche Schnipsel chronologisch inkorrekt aus dem Zusammenhang zu reißen.
Was bestimmte Regeln und Gesetze angeht, gibt es geschilderte Ereignisse, durch die manches "revidiert" wurde. Per PN auch gerne ausführlicher.

Blöd nur das er in der Bergpredigt das genaue Gegenteil von dem gesagt hat was du behauptest: (Mt.5,17): "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen." und (Mt. 5,18): "Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.". Mit anderen Worten es ist nichts aufgehoben, alles gilt weiter und er hat übrigens auch noch vor Leuten wie dir und anderen Verdrehern der heiligen Schrift gewarnt: (Mt. 7,15) :"Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.". Von daher sollte man sich das ganze erst halbwegs durchlesen bevor man es zitiert.

Entweder das ganze ist von einem allmächtigen Gott in die Welt gesetzt worden und damit in allen Aspekten ernst zunehmen oder nicht mehr als eine einzige Verarschung, indem Fall hätte das ganze allerdings nichtsmehr zu sagen.

Am Ende kommen noch irgendwelche Nazis und schwafeln davon das alles im historischen Kontext gesehen werden muß oder nur metaphorisch gemeint war. Anfangen kann man ja indem man "Mein Kampf" in "Mein Kampf für Liebe" umbenennt um die eigentliche Absicht herauszustellen.
 
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Und wieder lässt du das Wichtigste komplett weg.
Sehr selektiv, wie du dir aus einzelnen in dein Konzept passenden Aussagen ein Konstrukt bastelst.
Du redest von komplett Lesen, zitierst dann aber nur den ersten Abschnitt. :D
 
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Mal eine generelle Frage an euch, vor allem an die die so sehr dafuer sind. Fiktives Szenario: ihr seid Eltern, in dem Fall vorzugsweise Heteroeltern, von Kindern, und diese outen sich im spaeten Teeniealter. Wie waere eure Reaktion? Nicht die Wunschreaktion wie sie sein sollte, seid mal ganz ehrlich, zu euch selbst.

hm, was meinst du denn, wie meine reaktion aussehen würde?
ich wäre vielleicht im ersten moment überrascht - möglich.

aber dann? was sollte das denn ändern?
ist mir doch völlig wurst, mit wem mein nachwuchs glücklich wird.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Und wieder lässt du das Wichtigste komplett weg.
Sehr selektiv, wie du dir aus einzelnen in dein Konzept passenden Aussagen ein Konstrukt bastelst.
Du redest von komplett Lesen, zitierst dann aber nur den ersten Abschnitt. :D

Du hast behauptet in der Bergpredigt wäre die alten Gesetze gewissermaßen aufgehoben worden, es steht allerdings das genaue Gegenteil drin.

Natürlich ist auch das Richtverbot enthalten: (Mt.7,1) "Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet!". Einer der komischten Stellen in der Bibel, soll man jetzt jeden Massenmörder einfach so davon kommen lassen? Natürlich werden ja alle sowieso bei Jüngsten Gericht gerichtet, von daher entweder etwas für die ganz Konsequenten bzw. quasi für alle hinfällig da jeder irgendwie über jemand anderen gerichtet hat und somit auch damit rechnen muß das selbiges mit ihm gemacht wird.

Im Prinzip besteht moderne Exegese aus Rosinenpickerei, man nimmt sich nur das raus was einem irgendwie in den Kram passt oder verdreht die Stellen bis sie ins Konzept passen, ernst nehmen kann man sowas eigentlich nicht.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ich habe die Bergpredigt nicht in Zusammenhang mit Revision gebracht. Schau dir meinen Beitrag einfach an.
Dass ich das behauptet habe, ist schlicht falsch!
Alles weitere gerne per Pn, da themenfremd.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Musste bei "demokratische" sehr lachen, danke dafuer :daumen:

Ich finds auch seltsam das hier die Ansicht herrscht, das Heteropaare anscheinend generell schlechter fuer Kindererziehung geeignet sind, als Homopaare. Es wird immer wieder der Alkohlismus, Gewalttaetigkeit, Unreife etc erwaehnt. Im Gegensatz dazu sind ja Homopaare die unbedingt Kinder wollen ja praedistiniert dafuer, welche zu haben, weil sie sich ja vorher Gedanken gemacht haben.
Als wuerden Eigenschaften, die man den Heteropaaren hier nachsagt nicht auch auf Homopaare zutreffen koennen.

Mal eine generelle Frage an euch, vor allem an die die so sehr dafuer sind. Fiktives Szenario: ihr seid Eltern, in dem Fall vorzugsweise Heteroeltern, von Kindern, und diese outen sich im spaeten Teeniealter. Wie waere eure Reaktion? Nicht die Wunschreaktion wie sie sein sollte, seid mal ganz ehrlich, zu euch selbst.

Es ist eine Sache fuer etwas zu sein, es ist was anderes wenn man persoenlich in etwas involviert wird.
Ja genau; "demokratisch" lächerlicher geht's kaum. Solang aber immer noch über 50% der Schafe die Finte fressen?!

Zu deinem Eindruck der Ansicht hier: Du hast garnicht so Unrecht. Der Eindruck könnte tatsächlich entstehen, obwohl es keiner beabsichtigt hat.
Da ist zum Einen, das "besser als".
Zum Anderen, das herraus suchen und zuschreiben, von Szenarien.
Nur weil man Hetero ist, ist man kein schlechter Mensch, nur weil man Homo ist, nicht gleich ein guter.
Umgedreht aber genau so! Aber genau das wird unterstellt!
Tatsächlich hat das auch niemand behauptet oder nur unterstellt. Aber der Eindruck könnte entstehen.

Zum fiktiven Szenario: Ohne Wunschreaktion reagieren, geht erst wenn man es erlebt.
Ich glaube aber, meine ersten Gedanken hätten genau mit der Grundlage dieses Themas zu tun, Diskriminierung! Ich hätte Angst, was mein Kind, allein durch Intolleranz anderer zu ertragen hätte.
Alles andere unterscheidet sich nicht so sehr vom Leben eines Hetero, glaub ich.

Zum persönlich betroffen sein: Natürlich! Was aber wieder durch die gemein vorherrschende Meinung des Umfeldes (Gesellschaft) bestimmt wird!
Wir sprechen hier von Werten die immer mehr verwahrlosen weil niemand mehr weiss wo sie eigentlich her kommen und was sie für uns bedeuten.
Deine sogenanten Werte sind und waren nach nie, etwas anderes als finstere Propaganda.
Deine Werte sind noch nie gesellschaftlich bedingt entstanden, sondern schon immer nur Vorschriften!
Aber sicher nicht in der freien Welt ansonsten wäre Merkel ein Erfüllungsgehilfe irgendeines Dompfaffs. Aber tiefschwarze Ecken haben wir auch hier noch zu bieten und Kreuzzüge hatten wir schon.
Frau Merkel hat ihren Amtseid auf eine Zeigefinger-Geschichtensammlung geleistet. Soviel auch zur Ernsthaftigkeit dieses Eides. Kein Wunder das sie es nicht für Nötig erachtet, ihn einzuhalten. Cleverer Schachzug!
Kreuzzüge haben wir immer noch, sie tragen Namen wie Vietnam, Indochina, Terrorbekämpfung uä.
Der Sinn und Zweck ist immer noch genau der Gleiche.
 
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Ja ich bin auch für die Homo Ehe. Ich finde da gibts auch nichts negatives beizufügen.
 
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Ich bezog mich nicht auf den Amtseid sondern wollte damit lediglich ausdrücken das in der hiesigen Regierung die Rechtsprechung nicht auf Götter und auf einer daraus resultierender Institution beruht. Auch wenn vereinzelte Gesetze noch aus dem Mittelalter zu stammen scheinen.
 
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dagegen das kinderlose Lebensgemeinschaften Steuervergünstigungen bekommen, egal ob 'klassisch' oder modern.
Steuervergünstigungen nur weil man sich an jemanden bindet gehören abgeschafft, Steuervergünstigungen zum erziehen und Unterhalt des Nachwuchses (egal ob biologisch oder adoptiert) sind das was die Gesellschaft braucht.

daher ist mir die 'Homo-Ehe' abgesehen vom steuerlichen bs völlig egal
 
Zuletzt bearbeitet:
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Werte und Tradition :D
Wo? Bei der Kirche?

Also Tradition kann man der nun wirklich nicht absprechen.


Die Frage ist nur wo da der Fortschritt und die Evolution ist? Steigern wir durch diese geschaffene Möglichkeit unsere niedrigen Geburtenraten, oder hat es in irgend einer anderen Weise einen zweckdienlichen Vorteil für die Gesellschaft als solches?

Etwas altes wird sukzessives von etwas neuem abgelöst, was sich im Schnitt erfolgreicher verbreitet
= Evolution.

Ob man das als Fortschritt empfindet, ist eine Frage der Perspektive. Als Anhänger der alten Konstrukte, die verlieren, vermutlich nicht.
(Ich dagegen z.B. würde in einem Land mit einer Bevölkerungsdichte >200 Ew/km² und einem Ressourcenverbrauch, der das 2,5-3 fache des eigenen Aufkommens entspricht, eine Anhebung der Geburtenrate als klar negativ bezeichnen und befürchte umgekehrt, dass eine Verbesserung der Adoptionsbedingungen für weitere Paare bei anhaltender Öffnung der Gesellschaft für künstliche Befruchtung bis hin zur Leihmutter sehr wohl einen minimalen Anstieg der Geburtenrate zur Folge haben könnte.)

Nein? Dann ist es keine Evolution, sondern eine Mutation, keine bösartige, aber auch keine die einen Vorteil / Fortschritt gegenüber dem Status Quo bringt und somit unter evolutionere Veränderung fallen würde.

Evolution ist kein Widerspruch zu Mutation, sondern das Ergebnis von Mutation, Reproduktion und Selektion...


Ich mache es kurz:
In allen 3 großen monotheistischen Religionen ist die Ehe nur für Männer mit Frauen und umgekehrt vorgesehen. Findet man an einer dieser gefallen, somit steht es außer Frage, weil es Gottes Gesetz ist. Ein fundamentaler, ewig gültiger Wert! (Ich möchte hier jetzt nicht auf den Käse eingehen, den machtpolitische Institutionen, wie es sie innerhalb dieser Religionen gibt, auf manipulative Weise fabrizieren, sondern es davon unabhängig betrachten)
Gehe ich nicht von der Existenz Gottes aus, gibt es keinen Grund daran festzuhalten.

Ungeachtet der Tatsache, dass ich den Versuch einer rationalen Diskussion auch für vergeblich halte, wenn bereits von "Werten" als Selbstzweck die Rede war:
Was bitte schön hat die Erkenntnis, dass alle abrahamitischen Religionen Gemeinsamkeiten aufweisen, für eine Bedeutung für dieses Thema :huh:

Die Demokratie stößt bereits vielerorts an ihre Grenzen und ist weit nicht so wettbewerbsfähig wie manch andere Herrschaftsform.

Sie ist eine der/die jüngste Herrschaftsform überhaupt und zugleich die formell am weitesten verbreitesteste. Das klingt jetzt nicht so nach erfolgreicheren Mitbewerbern...


Globale Geburtenzahlen interessieren aber bei einer lokalen Betrachtung nicht und ändern nichts an der Kernaussage des Statements das es für die Gesellschaft keinen Nutzen hat das homosexuelle Paare heiraten können. Diese ziehen daraus maximal einen persöhnlichen Nutzen, aber keinen der für die Gesellschaft zweckdienlich wäre.

Stimmt. Aber was für einen gesellschaftlichen Nutzen hat die Trauung denn bitte schön bei heterosexuellen Paaren? Weniger Steuereinnahmen, komplexere Steuerprüfungen, zusätzlicher bürokratischer Aufwand und in zu vielen Fällen Gerichtsverfahren ein paar Jahre später sind wohl kaum von Nutzen für den Rest der Bevölkerung. Und die paar Arbeitsplätze in den rein Hochzeits-/Scheidungs-bezogenen Berufen würde ich auch nicht gerade als produktiv und Werte-schaffend bezeichnen.

Fazit: Etwas gesellschaftlich nutzloses wird kein Bisschen nützlicher, nur weil man es Homosexuelle machen lässt.


Fortschritt ist NICHT den Bund der Ehe durch irgendwelche verquere "jeder macht halt was er will" Vorstellungen zu verramschen. Wo wir wieder beim Thema "Hip" wären.

Fortschritt ist NICHT möglich, wenn man sich in starren Konzepten einsperren lässt. Z.B. wenn man nur nach kirchlichen Vorgaben denkt. Und das betrifft auch gesellschaftlichen Fortschritt, nicht nur technischen - der der einzige zu sein scheint, den du kennst, wenn man nach deinen Beispielen urteilt.

Wem Traditionen zum Selbstzweck suspekt sind (gerade auch den erwähnten Atheisten, zu denen ich im Grunde auch zähle), rate ich das nächste Weihnachten mal zur Abwechslung arbeiten zu gehen und zwar auch am 25. und 26. Na, immer noch "dumm"?

Ich gehe gerne am 25. und 26.12. arbeiten, wenn ich dafür am 25. und 26.6. die Sonne genießen kann...
Aber dummerweise habe ich diese Wahl gar nicht erst, weil Traditionalisten mir in Deutschland vorschreiben, wie ich meine Lebenszeit einteile.


Nein ich sage nicht das 77% der Menschen per se Idioten sind, sondern das 77% der Menschen 23% der Menschheit kognitiv hinterher hinken und die Menschheit deshalb hinter ihren Möglichkeiten und weit zurück bleibt.

Protipp: Innerhalb einer Definition hinken 99,999% der Menschen kognitiv hinter 0,001% der Menschen hinterher. Aber das sagt rein gar nichts über Fortschritte aus.


Geht aber dennoch in die gleiche Richtung: Wir sprechen hier von Werten die immer mehr verwahrlosen weil niemand mehr weiss wo sie eigentlich her kommen und was sie für uns bedeuten.

Wenn man nicht einmal mehr weiß, die niemand kennt, dann weiß man wohl sehr was sie einem bedeuten:
Rein gar nichts.
Und das offensichtlich ohne Nach- bzw. sogar mit klaren Vorteilen.

Das ist übrigens auch einer der Gründe warum der Islam z.B. immer mehr an Einfluss gewinnt, weil er eben NICHT vollkommen von liberalem Gewäsch verwässert ist (nicht das ich mit dieser Religion sympathisieren würde).

""DER"" Islam ist genauso in verwässerter Form zu haben. Gehe in eine x-beliebige Disco, suche nach den Klischee-Merkmalen potentielle Muslime heraus und frage a) was sie da trinken, b) was ihre Religion ist. Du wirst jede Menge finden, die gerade ein religiöses Alkoholverbot brechen...
Was auf dem Vormarsch ist (bzw. was sich zu einem Sammelbecken der restlichen Gläubigen entwickelt), ist religiöser Extremismus. Und dabei ist die Grundlage vollkommen egal, im Vergleich zu den Islamisten sind die Evangelikalen in den USA sogar erfolgreicher, von den strenggläubigen Orthodoxen in Israel ganz zu schweigen und selbst in Russland tritt die Ostkirche immer stärker auf. (Asien kann ich nicht beurteilen - habe aber den Eindruck, dass sich die Meldungen über radikalere buddhistische und hinduistische Gruppierungen auch häufen.)

Wenn man sich Gesamtstatistiken anguckt, steht diesem Trend aber ein noch viel stärkerer zum (quasi-)Atheismus gegenüber. Religiöser Liberalismus ist eindeutig auf dem Vormarsch, auch wenn die verbleibenden, weniger werdenden Gläubigen immer radikaler werden. (Oder zu werden scheinen - möglicherweise ein Artefakt, wenn nur noch Fundamentalisten übrig bleiben, die auf einmal alleine stehend viel stärker auffallen, als in einer großen, gemäßigten Glaubensgemeinschaft.)
 
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Im Prinzip ist es mir egal. Jeder Mensch soll tun und lassen was er möchte.

Vorteil würde ich speziell darin sehen, dass Homo-Eltern keine Kinder bekommen können, dadurch müssen sie sich intensiver mit Adoption beschäftigten. Das wiederum bedeutet dass mehr Kinder ein Zuhause bekommen können, und sowas kann nur positiv sein :daumen:
 
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Grundrechte Artikel 2 Absatz 1: Persönliche Freiheitsrechte
"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."

Damit sollte es geklärt sein.. Ja!
 
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Da hätten wir es wieder.
Wischiwaschi Gesetztgebung damit sich der gesetzgebende Molloch aus allem rausreden kann.
Erklär einfach Homosexualität ist wider der "Sittengesetzgebung" und zack, alles obsolet; vorsichtig ausgedrückt.
Hat halt jeder seine eigenen Sittengesetze, solang nicht definiert.
Problem dabei, das muß der Molloch nicht mal selbst machen, einfach in den gesellschaftliche Informationsbrei injektieren und der marschierende Trottel ist geformt.
 
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Im Prinzip ist es mir egal. Jeder Mensch soll tun und lassen was er möchte.

Vorteil würde ich speziell darin sehen, dass Homo-Eltern keine Kinder bekommen können, dadurch müssen sie sich intensiver mit Adoption beschäftigten. Das wiederum bedeutet dass mehr Kinder ein Zuhause bekommen können, und sowas kann nur positiv sein :daumen:

Das wäre auch für mich der ausschlaggebendste Grund!
 
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Da hätten wir es wieder.
Wischiwaschi Gesetztgebung damit sich der gesetzgebende Molloch aus allem rausreden kann.
Erklär einfach Homosexualität ist wider der "Sittengesetzgebung" und zack, alles obsolet; vorsichtig ausgedrückt.
Hat halt jeder seine eigenen Sittengesetze, solang nicht definiert.
Problem dabei, das muß der Molloch nicht mal selbst machen, einfach in den gesellschaftliche Informationsbrei injektieren und der marschierende Trottel ist geformt.

Es ist auch unmöglich dies zu definieren.
 
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