Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Also mein zweites Hirn hat schon durchaus Rechenfehler gemacht, wenn es nicht genug fressen bekam :p
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Wenn man in der Mitte steht, entfernen sich ja beide mit c, also kann man selber nichts mit 2c fliegen "sehen", aber aus der "Sicht" von Photon A entfernt sich Photon B mit 2c.

Nö. Aus der Sicht von Objekt A steht Objekt B still. Denn das Bild, das Objekt A sieht, bewegt sich ja mit Lichtgeschwindigkeit - Objekt A sieht also immer das gleiche Bild: Objekt B am Startpunkt. Darum siehts so aus, als wäre Objekt B in einer Entfernung 300 Mm (und so, als wäre für Objekt B keine Zeit vergangen)

Wieviel Deutschlehrer ich damit wohl auf dem Gewissen habe "Objekt macht..." :ugly:

Wenn die zwei Photonen dann aber einfach stehen bleiben, wären sie nach zwei weiteren Sekunden aber 600000km voneinander entfernt, oder?

Nach zwei Sekunden (nach eigener Zeitrechnung), in denen 300 Mm zurückgelegt wurden, sieht Objekt A das Bild von Objekt B in 450Mm Entfernung. (nämlich ein Bild, das 0,5 Sekunden nach dem Start von Objekt B entstanden ist und das dann noch 1,5 Sekunden bis Objekt A brauchte)
Nach 3 Sekunden (ohne weitere Bewegung) sieht man Objekt B in 600 Mm Entfernung. (ob es da aus Sicht eines dritten Beobachters auch ist, ist eine andere Frage.)
 
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das is ja genau der punkt der mich daran wurmt. nur weil photon A photon B immernoch da rumstehen sieht weil das visuelle bld einfach nur ned aktuell is (bzw das photon wandert mit dem bild das es zum start von B hatte mit und wird nie was andres "sehen") heisst das doch noch lange nich, das das was ich sehe auch dem entspricht, was tatsächlich passiert.

ich will hier nich wissen, ob die photonen auf ne optische täuschung reinfallen oder sich die wissenschaft vllt von sonem kinderquatsch beeindrucken lässt >< aber es geht einfach nicht, das die photonen zur gleichen zeit (dieser schnipps den Q macht und das universum anhält) an unterschiedlichen orten sind. entweder sind sie nun beide 300km von mir weg und somit untereinander 600km (womit sie sich untereinander mit 2c bewegt haben MÜSSEN) oder sie sinds eben nicht. nur dann würde was an meiner formel zur entfernungsberechnung mittels zeit und geschwindigkeit nich stimmen was au ned sein kann.

also nur weil es für photon A so AUSSIEHT als ob es sich mit c von B entfernt, muss es doch nich so sein. meiner vorstellung nach kann es schlichtweg nicht sein :ugly:
 
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Du musst dich eben von deiner engstirnigen, dreidimensionalen Weltanschauung lösen und das ganze "mehrdimensional" betrachten. ;)
 
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das is ja genau der punkt der mich daran wurmt. nur weil photon A photon B immernoch da rumstehen sieht weil das visuelle bld einfach nur ned aktuell is (bzw das photon wandert mit dem bild das es zum start von B hatte mit und wird nie was andres "sehen") heisst das doch noch lange nich, das das was ich sehe auch dem entspricht, was tatsächlich passiert.

ich will hier nich wissen, ob die photonen auf ne optische täuschung reinfallen oder sich die wissenschaft vllt von sonem kinderquatsch beeindrucken lässt >< aber es geht einfach nicht, das die photonen zur gleichen zeit (dieser schnipps den Q macht und das universum anhält) an unterschiedlichen orten sind.


Wer entscheidet denn bitte was "tatsächlich" passiert und wann "jetzt" ist? Und wie macht er das?

Alles ist relativ. Es gibt eben keinen universell und überall gültigen Maßstab für "Zeit" und es gibt auch keinen Q, der von außen die "echte" Wahrheit sieht.
Es gibt nur das, was man sieht - und das unterliegt immer dem Einfluss der Lichtgeschwindigkeit. Wo z.B. ist deine Hand *jetzt*?
Du weißt es nicht. Du weißt nur, wo sie vor einer Milliardstel Sekunde war (und hoffentlich ist sie jetzt immer noch da).


an die Physiker hier: Oder doch nicht? Es passt irgendwie hervorragend als logisches Argument auf alles, was ich über Relativität weiß und erklärt die in der Realität gemachten Beobachtungen. Aber umgekehrt definiert es "Realität" als "Beobachtung", womit das ganze einen Zirkelsschluss darstellen würde. So ähnlich wie "man hat noch keine Überlichtgeschwindigkeit gesehen"
 
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Um mal deinen letzten (recht kleinen :ugly:) Satz aufzugreifen.
Wir haben unsere Erkenntnisse und Beweise für die Existenz des Universums und unserem eigenen Wesen durch Beobachtung erlangt. Seit der Quantenpyhsik wissen wir, dass die Beobachtung eines Vorgangs ihn auch beeinflusst. Bei der Relativitätstheorie wiederum dreht sich alles um die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, sie ist das einzige, das wir kennen, das sich nicht relativ zu etwas anderem verändert.
Unsere "Beobachtungen" haben das bisher so zeigt, dass die Relativität, so wie wir sie vermuten (und wissenschaftlich ja entwickelt) haben, richtig ist.
Können wir uns nun sicher sein, dass es "da draußen" nichts mehr gibt?
Ich denke nicht, denn erst unsere "erweiterte Sichtweise" der Beobachtung und auch die Entwicklung des Verständnisses von Vorgängen im Uniserum haben aufgezeigt, dass wir mit immer neuen Entwicklungen rechnen müssen.
Vielleicht haben wir unsere Entwicklung noch nicht erreicht, die es ermöglicht, das Geschehen des Universums als Ganzes zu verstehen und zu erklären.
Dazu wird es weitere Beobachtungen geben, auch solche, die in die falsche Richtung führen, aber vielleicht kristallisiert sich irgendwann auch ein Verständnis für den gesamten Ablauf heraus (Verheinheitlichungstheorie der vier Grundkräfte des Universums als Beispiel).
 
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ich will ja nich engstirnig wirken, aber wenn mir das keiner erklären kann, wieso soll ichs dann glauben ^^ gut, die mehreren dimensionen wären ein anfang. aber wenn für jedes photon untereinander eine oder mehrere dimensionen sonstwie verkrümmt werde - will garnich wissen wie man sich dieses furchtbare durcheinander vorstellen müsste ^^ aber dennoch müsste es selbst dann eine runtergebrochene "wahrheit" geben die für uns eben lautet "hey, schau an, die sin doch tatsächlich mit 2c geflogen - so wies aussieht" ^^

und die aussage "alles ist relativ" wird eben zugern als totschlagargument benutzt. dann erklärt doch die relationen ^^ aber ein objekt kann zu einem zeitpunkt meinem wissen nach nunmal nicht an 2 orten sein (die 4 dimensionen). aber genau das müsste passieren, damit das besagte experiment hinhauen würde.

klar, wenn man 3d denkt dann können 2 objekte nicht zusammen am selben ort existieren. demnach wäre aber eine strassenkreuzung ein einziger riesiger massencrash ^^ nimmt man die 4. dimension dazu und sagt das sie nicht zur selben zeit am selben ort sein können, dann haut das wieder hin. wenn man das jetzt um eine 5. relationen-dimension erweitert klar. dann können die auch zu selben zeiten an selben orten sein - wenn halt nur die relation eine andere ist. oder eben zur selben zeit an verschiedenen orten - je nach relation eben.

aber wie lässt sich das begreifbar erklären? diese herleitung einer 5. dimension durch mich grade ist sicher schön und gut, aber sicher nicht bewiesen.
 
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Wie meinst du mit was erklären?
Derartige Dinge kann man nicht erklären. Niemand kann sagen, warum sich das Photon wie eine Welle verhält, wenn man Welleneigenschaften nachweisen will und wieso es sich als Teilchen verhält, wenn man die Teilcheneigenschaft nachweisen will.
Deshalb auch der Gag mit dem Dedektor.
Wir stellen einen Detektor auf und senden ein Photon aus.
Es ist nur eins und muss auch eins bleiben, weil wir ja nur einen Detektor haben.
Während das eine Photon also unterwegs zum Detektor ist, stellen wir schnell noch einen zweiten auf (:D:D). Was macht das Photon nun?
Es ist ja immer noch eins und muss also entweder im ersten oder im zweiten Detektor registriert werden.
Aber beide registrieren es (verdammt :ugly:). Also hat sich die Teilcheneigenschaft zur Welleneigenschaft verändert, weil wir den Teilchennachweis zum Wellennachweis umgebaut haben.

Und frag jetzt nicht, woher das Photon weiß, dass wir noch schnell den zweiten Detektor hingestellt haben. :schief:
Es kann es nicht wissen, denn Informationen werden ja mit Lichgeschwindigkeit übertragen, als weiß das Photon erst dann, dass es zwei sind, wenn es sie erreicht hat.
Trotzdem hat es während des Fluges seine Teilcheneigentschaft in eine Welleneigenschaft umgewandelt.

Im Klartext, der Beobachter entscheidet, wie die Dinge verlaufen, nicht das, was wir beobachten.
 
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Ich glaub ich lad ma meinen physiklehrer in dieses forum ein, vllt kann der was klarstellen^^
 
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die wissen meist nur das, was sie im unterricht auch vermitteln. ich lad mal lieber einen asgard ein, der sollte wirklich mehr wissen.
^^oder ich sollte mal aufhören in einem paralleluniversum zu leben.
 
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hmm hmm. und wenn es immer eine welle ist (größerer "adressraum" - größere menge der möglichen positionen) und eben nur in experimenten, die keinen rückschluss auf welle ODER teilchen liefern können, wird es als teilchen dargestellt. etwas kann ja durchaus als weniger interpretiert werden als es ist, andersrum wirds aber schwer (nich möglich?).

oder mal simpel gesagt: ein detektor -> kann auch nur ein photon auffangen. bzw kann man aufgrund der existenz des messergebnisses an dem einen detektor schlecht sagen, ob es noch andere geben würde. die welle fällt eben nur an diesem einen punkt auf - auch wenn es dann vllt wie ein teilchen aussieht, wäre es ne welle. stellt man nun mindestens 2 auf, dann trifft die welle auch auf 2 punkte an denen sie sich bemerkbar macht - schwupp schon sind "scheinbar" 2 teilchen entstanden oder es is eben besagte welle.

die gedanken die punkt 1 hierbei ausschließen kennen wir ja ^^ also für mich ist gerade weniger der punkt, ob das mit mehreren detektoren nun "plötzlich" ne welle is, oder ob man fälschlicherweise bei einem detektor ein teilchen annimmt, obwohl es auch hier ne welle is.

mit wellen wäre mein bsp mit nach links un rechts wegfliegen natürlich auch gut erklärbar. die welle breitet sich ja gleichmäßig aus und je nach dem von welchem punkt der welle (kugel würd ich mir da mal vorstellen) aus man schaut hat man eben ne andere geschwindigkeit zurück gelegt. dabei sollte es wunderbar variieren von 0-2c was im statistischen mittel unsere konstanten 1c wieder hervorbringt.

wenn man von dieser kugelform ausgeht die sich gleichmäßig verbreitet und die geschwindigkeit von der mitte zum rand 1c ist, dann müsste also die geschwindigkeit von rand zu rand im extrema 2c sein.

un nu hoffe ich, dass das jemand verstanden hat ><
 
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Gut, angenommen, es ist immer eine Welle und wir denken nur, dass es ein Teilchen ist, weil wir eben nur einen Detektor aufgestellt haben. :D
Wie erklärst du dir dann den fotoelektrichen Effekt? :ugly:;)
Den kann man sehr plausibel erklären, wenn man annimmt, dass das Licht aus kleinen Teilchen besteht. Eine Welle kann das nicht.
 
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die wissen meist nur das, was sie im unterricht auch vermitteln. ich lad mal lieber einen asgard ein, der sollte wirklich mehr wissen.
^^oder ich sollte mal aufhören in einem paralleluniversum zu leben.

der doziert zZt glaub ich in bonn astrophysik, glaub der weiß mehr als er uns beibringt (Oberstufe nech? xD)
 
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ich will ja nich engstirnig wirken, aber wenn mir das keiner erklären kann, wieso soll ichs dann glauben ^^

Glaubst du, dass dein Computer funktioniert?
Hat dir jemand erklärt, wie er das macht? (auf Teilchenebene)
;)

und die aussage "alles ist relativ" wird eben zugern als totschlagargument benutzt. dann erklärt doch die relationen ^^ aber ein objekt kann zu einem zeitpunkt meinem wissen nach nunmal nicht an 2 orten sein (die 4 dimensionen). aber genau das müsste passieren, damit das besagte experiment hinhauen würde.

Nö. Vielleicht "Jein":
"Alles ist relativ" bezieht sich eben darauf, dass es "zu einem Zeitpunkt" gar nicht gibt, denn wo in der Zeit sich der Beobachter befindet/sieht und in welche Zeit er das beobachte einordnet, das ist von verschiedenen Bedingungen abhängig und es lässt sich beides nur relativ zueinander angeben - ist damit aber nicht auf Beobachter zu übertragen, für die andere Rahmenbedingungen gelten.

aber wie lässt sich das begreifbar erklären?

Gar nicht. Die meisten Menschen sind doch schon mit 3 Dimensionen überfordert und unfähig, in der vierten auch nur den eigenen Einflussbereich zu überblicken. Da ist man mit dem Versuch, 1-2-3-viele weitere Dimensionen zu "veranschaulichen" zum Scheitern verurteilt.
Aber afaik ist das für die bisherigen Beispiele auch gar nicht nötig. Für die Bewegung von Objekten sollten die ersten 4 Dimensionen ausreichen, die anderen kommen erst ins Spiel, wenn man die Kräfte erklären will, die sie bewegen und vor allem die Energien, die dabei verschoben werden.


die wissen meist nur das, was sie im unterricht auch vermitteln. ich lad mal lieber einen asgard ein, der sollte wirklich mehr wissen.
^^oder ich sollte mal aufhören in einem paralleluniversum zu leben.

Die Gefahr, dass das nächste weniger verständlich ist, ist groß :ugly:
 
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der doziert zZt glaub ich in bonn astrophysik, glaub der weiß mehr als er uns beibringt (Oberstufe nech? xD)

Wenn du Fragen hast, die üben den schulischen Stoff hinaus gehen, dann frage ihn halt danach.

Ich hatte an meiner Schule auch schnell gemerkt, dass das Wissen eines Lehrers doch sehr begrenzt ist, wenn es um die wirklich entscheidenen Details im Bereich der Mehrdimensionalität geht. ;)
 
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