AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?
Hmmm - die Formel argumentiert aber wieder mit der Zeitveränderung. D.h. für den Lichtschnellen Beobachter vergeht keine Zeit und die Frequenz steigert sich demnach ins unendliche.
Das kann aber schlecht als Grund für
"Die Zeit bleibt für dich nicht wirklich stehen, nur bekommst du keine Informationen mehr von aussen,"
genommen werden.
Wenn wir die Relativitätstheorie nämlich mal kurz ignorieren und die Zeit konstant seien lassen, dann würden der Lichtschnelle Beobachter ein Annäherungsgeschwindigkeit zum Signal von 2c haben. D.h. die Wellenlänge würde sich halbieren.
Erst die Veränderung der Zeit sorgt dafür, dass die Strecke dieser Wellenlängen in einer -für den sich bewegenden Beobachter- unendlich kurzen Zeit zurückgelegt wird, so dass aus dem wellenförmigen Signal für ein einzelner Puls wird. (also das gleiche, dass ein ruhender Beobachter von einer lichtschnellen Quelle erwarten würde, die die Wellen zwar aus ihrer Position heraus in einem gewissen zeitlichen und damit räumlichen Abstand aussendet, aus Sicht des Beobachters aber in der Zeit zwischen Wellen eine komplette Wellenlänge zurücklegt und dadurch alle Wellen des Signals auf die gleiche Raum/Zeit-Korrdinate packt)
So versteh ichs jedenfalls.
Was ich mir gerade nicht vorstellen kann:
Wenn ein Signal von einer ruhenden Quelle ausgeht, auf ein c-schnelles Objekt trifft und von diesem im 90°-Winkel reflektiert wird, was misst dann ein ruhender Beobachter für ein Signal in der Reflektion?
- das ursprüngliche Signal?
- einen einzelnen Puls?
- die ursprüngliche Struktur, aber jetzt nicht räumlich hintereinander und damit zeitlich nacheinander beim ihn eintreffent, sondern räumlich nebeneinander und zeitgleich?
- einen Puls, der entsprechend in die Breite gezogen ist?
Anm.: für die Messung räumliche Struktur brauchen wir natürlich eine Batterie von Beobachtern nebeneinander, aber die können sich absprechen

und allgemein muss natürlich der Abstand ders Beobachters von der Reflektion so groß sein, dass die wärend des Reflektionszeitraumes (?) zurückgelegte Strecke dagegen klein ist, so dass das Signal immer aus der gleichen Richtung auf den Beobachter trifft. (Wem letzteres zu sehr aproximierend ist, der Stelle sich den reflektierenden Körper bitte auf einer Umlaufbahn um eine Masse vor, die der Bahn entspricht, die das Licht von der Quelle um die Masse nimmt. Der Beobachter befindet sich an der gleichen Stelle, wie die Masse)
P.S.:
Da fällt mir eine weitere Merkwürdigkeit auf. Es heißt immer, Licht würde nicht von einem schwarzen Loch entkommen können, weil dessen Masse zu groß ist. Aber würde dass nicht implizieren, dass Licht sich von großen Massen langsamer entfernt? D.h. wenn dem möchte-gern-Schwarz Loch noch genau 1g fehlt, um Licht endgültig einzufangen - mit welcher Geschwindigkeit entfernt sich dann das Licht, dass entkommt? (Falls mit c: Wie kann eine kontinuirliche Massenzunahme einen derartigen Ja/Nein Sprung auslösen? Was passiert mit einem Photon, dass bereits unterwegs ist, wenn in dem Moment das letzte Stück Materie von der anderen Seite "ins "Loch"" fällt?)
edit:
Noch ne Frage bezüglich der Navigation. Ich spreche oben von einem Puls, auf den das Signal bei Lichtgeschwindigkeit gestaucht wird. Aber selbst den könnte ich ja wahrnehmen, ich hätte die Information "aus der Richtung kommt Licht". Erst wenn ich die Länge des Pulses auf exakt -statt "fast"- 0 reduziere, krieg ich gar nichts mehr mit.
Aber wo bleibt die Energie der Photonen, die definitiv absorbiert wurden, von denen ich aber nichts mitbekommen soll?
(und damit gute Nacht

)