AW: Ubisoft über Assassin's Creed Unity & Co.: 30 Fps als neuer Standard
What the...?
Achja... da fangen manche Regisseure an auf höhere Bildraten zurückzugreifen aber man bleibt bei Spielen bei 30FPS damit es sich cineasitischer anfühlt?
Nur nochmal zum Verständnis: es handelt sich um ein VIDEOSPIEL, nicht um einen Film. Wenn also das Gameplay so beliebig und einfach wird, als würde man einen hübschen Film konsumieren, gut, dann verkauft es aber bitte auch als interaktives cineastisches Erlebnis (bisschen wie Ryse). Da will ich dann aber auch keine 30 GB auf der Platte haben.
Oh? Und was machen wir mit den ganzen 3D-Monitoren, 120Hz Displays oder mit diesen ganzen VR-Brillen die es in den nächsten Jahren Zuhauf geben wird? Egal, unseren Kunden servieren wir bereits seid 2007...
Da hoffe ich doch nur, dass der Entwickler nicht für das Studio oder den Publisher spricht, ansonsten hat der "Back to Steinzeit-Award" der Multimedia-Branche einen Besitzer gefunden.
Der Shit-Storm ist eh schon da...
Aber jetzt mal ernsthaft - wer jetzt noch behauptet, dass die technische Leistungsfähigkeit der Konsolen die Entwicklung von Grafik-Engines und dem Spielerlebnis von Videospielen allgemein nicht beeinflussen lügt. Seien wir ehrlich. Allen Spielern wäre geholfen wenn die nächste Next Next Gen-Konsole noch in diesem Jahrzehnt erscheint.
Würde man das einführen bräuchten PC Spieler mit einer R9 290/GTX 780 und höher wohl die nächsten 4 Jahre oder gar mehr nicht mehr aufrüsten.
Ja, zumindest nicht wenn man auf 4k etc. verzichtet.
@PC-Spieler: Naja, eigentlich können wir ja beruhigt sein, es gibt noch einige Entwickler, welche sich nicht von derartigen Dingen bremsen lassen sondern lieber mit Hardware von Morgen oder Übermorgen kalkulieren. (Und da sind nicht nur Kickstarter-Games dabei.

)
Edit: Ich muss mich nochmal mit den Zitaten beschäftigen.
Demnach glaube man, dass die Industrie, sprich die Spielentwickler, den 60-Fps-Standard fallen lassen werde. Man habe lange Zeit versucht, eine solche Bildwiederholrate zu fördern, sehe es im Nachhinein aber als Fehler an. Man erhalte durch 60 Fps "nicht so viel" und es sehe "nicht echt" aus. Später wird ausgeführt, dass sich 30 Fps "cineastischer anfühlen" würden. Zudem leide unter 60 Fps die "Rendering-Qualität". 60 Fps seien letztendlich "hart zu erreichen, doppelt so schwer wie 30 Fps"
Was ist in einem Videospiel welches von der Grafikkarte gerendert wird "Rendering-Qualität"?
Klar sind 60 FPS harter zu erreichen als 30 FPS, fragt einfach mal meine gute alte GTX 570. Aber doppelt so schwer wie 30 FPS? Diese Aussagen stimmen hinten und vorne nicht. Jeder Mensch der sich mal ein bisschen mit Einstellungen und Benchmarks auseinandergesetzt hat weiß, dass der Anstieg der FPS nicht linear verlauft nur weil man bestimmte Dinge verringert etc. Kommt ja auch sehr auf die Hardwarearchitektur, die Treiber usw. an. (TES: Skyrim 2011 & NVidia-Treiber ist ein gutes Beispiel.)
Fazit: Ich bleibe dabei, wenn sich ein Spiel cineastisch anfühlen muss, also wie in Kinofilm, dann läuft irgendetwas an. Ein Spiel darf sich von mir aus ruhig episch anfühlen - DAS liegt dann aber am Inhalt, der Inszenierung und am Gameplay, nicht an der Art und Weise wie es wiedergegeben wird.
Edit²: Bin mal gespannt welcher große Publisher offen zugibt, dass die Produkte von Microsoft und Sony für ihr Spiel im gewünschten Endzustand zu langsam sind.
