Tintenstrahl oder Laserdruck?

ThoSta

PC-Selbstbauer(in)
Hallo Community,

da ich bald in meine erste Wohnung ziehe bin ich auf der Suche nach einem Drucker bzw. Multifunktionsgerät. Bin Student und schreibe auch auf einem Surface das meiste digital mit. Hin und wieder ist es dann aber doch praktischer diese Mitschriften und ein paar andere Sachen ausdrucken zu können.

Da es aber nicht allzu viel wird bin ich mir unsicher ob ein Tintenstrahl oder Farblaser die bessere Wahl wäre.

Laser ist natürlich teuer, habe aber gelesen dass Tintenpatronen gerne mal eintrocknen wenn man wenig druckt. Außerdem muss man die natürlich öfter wechseln.
Dadurch wären die Folgekosten vermutlich höher?

Scannen würde ich gerne auch können auch wenn ich das, seit den digitalen Mitschriften sehr selten verwende.

Würde mich über Tipps zu Geräten aus beiden Kategorien sehr freuen.

Grüße Thosta
 
Hab einen Color Laser und einen älteren Tintenstrahler.
Für 1-2 Seiten benutze ich den Tintenstrahler für alles andere den Color Laserdrucker.

Wenn du noch keinen Drucker hast würde ich einen Laser nehmen.

Schau am besten das du dann einen kaufst der die wireless Druck Funktionen hat
Wireless Direct Printing, Apple AirPrint, HP ePrint oder wie die sonst so heißen bei den Herstellern.

Das Druckbild finde ich ist einfach besser und der druckt viel schneller.

Das gedruckte verwischt nicht. Es kann nix eintrocknen, da im Toner ja nur Pulver ist.
Nachteil ist Anschaffungskosten und Toner wechsel sind Teuer.
Hier kann man aber auch zu rebuild Kartuschen verwenden.

Nen Scanner würde ich nicht mehr kaufen, mittlerweile kann man mit jedem guten Smartphone
bessere Bilder schiessen.

Selbst gute Dokumenten "Scanner" in den Bibliotheken benutzen keine normalen Scanner mehr sondern eine
Kamera. Wie z.B. hier . Die normalen Scanner wie man sie von damals kennt benutzt fast keiner mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt ja ziemlich eindeutig nach Laser. Habe auch eher dazu tendiert.
Nun die Frage welchen Farblaser der kein Vermögen kostet kann man empfehlen?

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Fraglich ist, ob sich ein Farblaser lohnt wenn man nur wenig druckt. Da könnte es preiswerter sein sich günstige (no-name) Patronen zu kaufen und auszutauschen, falls doch mal eine eingetrocknet sein sollte. Bei mir ist erst nach vielen Monaten, d.h. länger als ein Semester, mal eine Patrone eingetrocknet. In der Regel druckt man doch häufiger.

Bei einem Tintenstrahldrucker solltest du darauf achten, dass er für alles getrennte Patronen hat, d-h- schwarz, cyan, magenta und gelb (daraus werden dann alle beliebigen Farbtöne gemischt). Sollte dann mal cyan eingetrocknet sein tauscht du nur diese Farbe aus (und nicht wie bei HP gleich die ganze Farbpatrone für über 40€ obwohl die übrigen Farben noch "gefüllt" sind).

Das Problem bei Laserdruckern ist, dass die "Reichweite" anhand gedruckter Seiten berechnet wird. Wählst du ein sehr günstigen Farblaser aus und druckst nur eine schwarz-weiße Seite läuft das Blatt trotzdem auch an den Farbtonern vorbei und die zählen das dann jeweils als gedruckte Seite mit.
Bei teureren Modellen ist das nicht so, denn diese zählen "korrekt" wieviel farbige Elemente auf der jeweiligen Seite waren.
Solche Farblaser sind dann in Regionen oberhalb der 150-200 €.
In diesem Fall kann man günstiger in der Bibliothek drucken :-D

Ein Vorteil der Laserdrucker ist, dass du die gedruckten Grafiken und Texte sofort mit einem Textmarker markieren und so mit dem Dokument arbeiten kannst. Bei einem Tintenstrahldrucker müsstest du erst etwas warten bis die Farbe richtig trocken ist und dennoch wird es immer etwas verwischen (bei günstiger Tinte allerdings wesentlich mehr als bei Originaltinte).
 
Das mit nach Reichweiten gedrukten Seiten wußte ich nicht bei günstigen Farblasern.

Ich hatte mir damals einen fast neuen HP Color Laserjet CP2025dn gekauft für 200€
gekauft von einer Artz Praxis damals hatte er auch noch Neu fast 400€ gekostet.

Der Artz hatte den gekauft ein paar Seiten gedruckt und dann festgestellt, dass der Drucker mit seinen
üblichen Programmen nicht kompatibel ist;)

Bei meinem Drucker werden korrekt die Seiten gezählt. Er hat allerdings keine Wireless Funktionen.
Heutzutage würde ich bei einem neuen Drucker schauen das diese dabei sind.
Direkt vom Smartphone oder Tablet zu drücken wäre manchmal komfortabler als den PC anzuschmeißen.

Den Drucker gibt es mittlerweile natürlich weit unter 200€ gebraucht, aktuell gibt es welche für 129€ bei ebay
allerdings mit minimum ~25k gedruckten Seiten.

Meine derzeite Druckstatistik (zu erwähnen wäre das ich fast immer mehrere Seiten auf ein Blatt drucke... meist 4 auf eine Seite)

https://abload.de/img/unbenanntp8qv8.jpg


 
Habe mich mal ein wenig umgeschaut und bei Ricoh gibt es im Moment eine Cashback Aktion. Habe da 2 Modelle gefunden die noch in meinen Preisrahmen (200€ +- ein bisschen) passen würden.

1. Ricoh SP C250SF Preisvergleich | Geizhals Österreich mit 70€ Cashback dann effektiv ~ 150€ mit Versand.
2. Ricoh SP C252SF (Farblaserdrucker, Scanner, Kopierer, Fax) mit WLAN (Multifunktionsdrucker) gunstig kaufen mit 100€ Cashback dann ~240€ mit Versand

Bei den Tintenstrahldruckern hat HP eine Cashback Aktion.

Der HP OfficeJet Pro 8715 All-in-One Preisvergleich | Geizhals Österreich würde mit 40€ Cashback 160€ kosten.
 
Wenn ich das richtige sehe hat der teurere Ricoh nur ein höheres Druckvolumen pro Monat.
Ich glaube darauf kann man verzichten wenn er die gleichen Funktionen hat wie der billigere.

Der Unterschied ist hier nur die eingesetzten Kartuschen unten mal bei Verbrauchsmaterial
schauen. Links der billigere Ricoh, rechts der teuerere. Da würde ich mal die Kosten der Toner vergleichen.

https://abload.de/img/unbenannt7osfg.jpg

Die Ricoh Drucker waren früher von der Menüführung und der Installation nicht so gut.
Bei den neuen Modellen kann ich nichts darüber sagen.
Ich hatte die Drucker in der Firma gehabt, angeschafft wurden die nur wegen den niedrigen Druckkosten.
Wenn die einmal richtig eingestellt waren laufen die prima , ansonsten war das immer so ein Krampf mit der Einrichtung.

HP Modelle waren da schon einfacher einzurichten und hatten eine bessere Menüführung.
Sind von den Druckkosten aber etwas höher als andere Modelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit nach Reichweiten gedrukten Seiten wußte ich nicht bei günstigen Farblasern.

Ich hatte mir damals einen fast neuen HP Color Laserjet CP2025dn gekauft für 200€
gekauft von einer Artz Praxis damals hatte er auch noch Neu fast 400€ gekostet.
...
Bei meinem Drucker werden korrekt die Seiten gezählt.
...
Den Drucker gibt es mittlerweile natürlich weit unter 200€ gebraucht, aktuell gibt es welche für 129€ bei ebay
allerdings mit minimum ~25k gedruckten Seiten.

Wenn ich einen Preisbereich oberhalb von 150-200 € angegeben habe meine ich damit natürlich den Neupreis. Dein Drucker gehört mit 400€ schon zu den Oberklassegeräten für Heimanwender bzw. kleinere Arztpraxen, Kanzleien usw. :nicken: :ugly:

Mit "sehr günstigen" Farblaser ziele ich auf einen Neupreis von unter 100€ ab. Bei diesen ist es dann wahrscheinlich, dass sie an dem "Problem" mit den falsch gezählten Seiten leiden.
 
Wenn ich das richtige sehe hat der teurere Ricoh nur ein höheres Druckvolumen pro Monat.
Ich glaube darauf kann man verzichten wenn er die gleichen Funktionen hat wie der billigere.

Der Unterschied ist hier nur die eingesetzten Kartuschen unten mal bei Verbrauchsmaterial
schauen. Links der billigere Ricoh, rechts der teuerere. Da würde ich mal die Kosten der Toner vergleichen.

https://abload.de/img/unbenannt7osfg.jpg

Die Ricoh Drucker waren früher von der Menüführung und der Installation nicht so gut....
Die kleinen Toner sind natürlich aufs Blatt gerechnet teuer. Laut diversen Tests passen aber auch die großen in den günstigeren Drucker womit sie im Endeffekt gleich teuer im Betrieb sind.

Was ich nicht ganz verstehe. Wieso sind die Ricoh im Vergleich zu zb Samsung in dem Preisbereich so verdammt schwer. Der Drucker wiegt fast 30kg [emoji15]

EDIT: Die Menüführung dürfte immernoch etwas undurchsichtig sein aber damit würde ich schon irgendwie klarkommen.

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Bei den Tonern musst du echt mal schauen ob die größeren auch in den günstigen reinpassen, meist ist auf den Tonern so ein Chip drauf, der verhindert das du größere Toner in den billigeren Geräten betreiben kannst.
Sonst kann ich mir nicht die ca ~90€ Differenz erklären von den Funktionen sehen die haargenau gleich aus.

Aber ansonsten für 150€ scheint das ein super Gerät zu sein von den Spezifikationen her.
 
In den Tests steht es zumindest so drinnen. Ich würde die größeren aber sowieso nicht kaufen. Die reichen dann für 4000 Seiten. Bis ich 4000 Seiten gedruckt habe dürften Jahre vergehen xD.

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Ich habe erst anfang letztes Jahr den Starterkit SW Toner von meinem Drucker ausgetauscht. Die Farbtoner kommen als nächstes dran und den Drucker habe ich auch schon etwas länger 3-5 Jahre glaube ich.

Die Toner sind bei richtiger Nutzung schon ergiebig.
 
Habe noch eine alternative gefunden für den es auch Nachbautoner gibt. Da kostet ein kompletter Satz dann 60€ :D.

Dell E525w Preisvergleich | Geizhals Österreich

Das Problem an den Ricoh's sind die Abmessungen. Der Drucker soll auf ein Regal mit 40cm Tiefe passen. Darauf habe ich anfangs gar nicht geachtet.
Laut Tests ein sehr solides Modell und wird morgen in den Blitzangeboten bei Amazon sein.
 
Wenn du in 30 Jahren Krebs haben willst, nimmst du einen Laser Drucker.
Wenn du länger leben willst, nimmst du einen Tintendrucker.
 
Wenn ich vor sowas angst hätte, müsste ich auch Smartphones, Fleisch, die Sonne,... meiden.
Was steht denn heute nicht im Verdacht Krebs verursachen zu können.
Bei meinem Druckvolumen mach ich mir da wirklich keine sorgen zumal das Büro auch eine Wohnraumbelüftung hat.

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Wenn auch ein mono-Laser reicht, kann ich den Brother DCP-L2500D empfehlen. Drucken, kopieren, scannen. Toner ist auch nicht soo teuer. Mit Alternativ-Tonern wird's sowieso um einiges günstiger.
Hab ich mir vor ca. 1 Monat gekauft und bisher nicht bereut.

Einzig unter Android (Samsung Galaxy Tab S) hab ich ihn (noch) nicht zur Mitarbeit überreden können. Für die gängigen Drucker-Apps gibt's keinen Treiber für dieses Modell und die Brother-App will den Drucker (hängt per USB an einer FritzBox 7490) nicht finden.
Aber mit dem Tablet drucke ich sowieso praktisch nie.

Evtl. wäre das Modell mit WLAN für diesen Einsatzzweck (von Mobil-Geräten) besser. :hmm:
 
Wenn ich vor sowas angst hätte, müsste ich auch Smartphones, Fleisch, die Sonne,... meiden.
Was steht denn heute nicht im Verdacht Krebs verursachen zu können.
Bei meinem Druckvolumen mach ich mir da wirklich keine sorgen zumal das Büro auch eine Wohnraumbelüftung hat.

Alternativ kannst du auch einen solchen Klebefilter verwenden, falls dich die potentielle Gefahr der lungengängigen Kleinstpartikel beunruhigt.
tesa Clean Air - Feinstaubfilter fur Laserdrucker
 
Farbe sollte er schon können da ich fürs Studium (technisch) oft Diagramme drucke die ohne Farbe sehr schwer zu entziffern wären.
Filter ist keine schlechte Idee. Bin zwar grundsätzlich nicht paranoid aber schaden wird sowas auch nicht :).

Durch die tiefe von maximal 40cm bin ich bei den Farblasern nun sowieso sehr eingeschränkt. Für meine Anforderungen die quasi nur Textdruck mit ein paar Bildern ist wird der oben verlinkte Dell bestimmt ausreichen.
 
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