Tiger Lake: Intel präsentiert CPU-Die und die Neuerungen

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Tiger Lake: Intel präsentiert CPU-Die und die Neuerungen

Im Rahmen der HotChips 2020 Konferenz hat Intel erstmals konkretere Informationen zu Tiger Lake veröffentlicht. Im Fokus standen in erster Linie der CPU-Die sowie die Neuerungen im Vergleich zu den Vorgänger-Architekturen. Tiger Lake basiert auf der 10nm++ Fertigung und soll gestaffelt in den kommenden Monaten erscheinen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Tiger Lake: Intel präsentiert CPU-Die und die Neuerungen
 
In anderthalb Jahren bräuchten sie den nicht mehr, da dann schon Alder Lake in 10nm+++ (bzw. jetzt Enhanced SuperFin ;-)) erscheinen soll. Das 1HJ21 ist für H daher anzunehmen, gar eher früher als später, um noch etwas zeitlichen Abstand zu Cezanne zu wahren.

Denkbar wäre in dem Fall bspw. dass Intel mit derartigen (bis zu) 65 W-Modellen auch den OEM-Desktop/Office-Markt abgrasen und Comet Lake ersetzen könnte, während man Rocket Lake dann eher dem Performance-Segment vorbehält und hier mit einem kleineren Portfolio aufwarten wird (i. V. z. Comet Lake, der wenn ich mich recht erinnere, aus gut einem Dutzend unterschiedlicher Modelle besteht).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man verlötete -H in irgendwelchen Mikro-PCs nicht als "Desktop" zählt (wie Intel das macht), dann dürfte das wohl noch mindestens ein Jahr dauern, möglicherweise anderthalb.

Wobei auch die Octacores mit TigerLake-H für mobile noch etwas brauchen.

Quadcores sind heute doch langweilig. ;)
Wobei auch AMD nicht damit gerecht hatte, das es Renoir mal mit 8 Kernen gibt. Aber dann lief die Fertigung so gut, dass man noch zwei Kerne dazupacken konnte.
AMD: Renoir war urspruenglich nur mit bis zu 6 Kernen geplant - ComputerBase
 
Wobei auch die Octacores mit TigerLake-H für mobile noch etwas brauchen.

Quadcores sind heute doch langweilig. ;)
Wobei auch AMD nicht damit gerecht hatte, das es Renoir mal mit 8 Kernen gibt. Aber dann lief die Fertigung so gut, dass man noch zwei Kerne dazupacken konnte.
AMD: Renoir war urspruenglich nur mit bis zu 6 Kernen geplant - ComputerBase

Das passt irgendwie nicht. Kann mir kaum vorstellen, dass AMD Renoir auf Zen2 basierend mit einem 6er oder 2x3er CCX baut während ja bei Zen, Zen+ und Zen2 das physisch vorhandene 4er CCX inhärenter Bestandteil der Architektur ist. Und entsprechend ist Renoir auch von Anfang an ziemlich sicher mit 2x4er CCX und acht Vega CUs geplant gewesen. So was baut man nicht mal eben um wenn man nei den ersten ES merkt "hoppla, Fertigung und Architektur ist so gut da können wir ja einfach noch zwei Kerne mehr und dafür 3 CUs weniger verbauen". Wenn das dirket von AMD so kam und nicht irgendwie mehrfach falsch wiedergekäut wurde dann halte ich das für Marketing BS.

Könnte z.B. sein dass geplant war, Renoir für die sparsamen mobilen Varianten nur mit maximal sechs aktivierten Kernen zu bringen, bei physisch vorhandenen acht Kernen. Aber man baut doch nicht extra für Renoir die komplette Zen Architektur auf 6 Kerne um nur um dann nach ein paar Tests festzustellen dass eh auch 2x4 erne problemlos gehen :ugly:
 
AMD hat auch native 2-Kern-Implementierungen von Zen1 und Zen2.
4 + 2 wäre möglich gewesen, aber ich denke auch eher das von Anfang an mit 4 + 4 designed wurde und für mobile nur 3+3 aktiv gewesen wären und für eine höhere Wattklasse 4+4.
Am Ende hat es selbst für 15W-Geräte geklappt.
 
AMD hat auch native 2-Kern-Implementierungen von Zen1 und Zen2.
4 + 2 wäre möglich gewesen, aber ich denke auch eher das von Anfang an mit 4 + 4 designed wurde und für mobile nur 3+3 aktiv gewesen wären und für eine höhere Wattklasse 4+4.
Am Ende hat es selbst für 15W-Geräte geklappt.

4+2 hat AMD aber bisher noch nie gebracht obwohl es zahlreiche Zen Sechskerner gibt. Es gibt offenbar gute Gründe dafür dass in allen CCX immer die selbe Anzahl an Kernen aktiviert ist. Mir fällt jetzt kein Zen ein wo es unterschieldiche Kernanzahlen in den CCX gibt, nicht mal irgendwelche exotischen Epycs.

Sorry das wird OT :ugly:
 
4+2 hat AMD aber bisher noch nie gebracht obwohl es zahlreiche Zen Sechskerner gibt. Es gibt offenbar gute Gründe dafür dass in allen CCX immer die selbe Anzahl an Kernen aktiviert ist. Mir fällt jetzt kein Zen ein wo es unterschieldiche Kernanzahlen in den CCX gibt, nicht mal irgendwelche exotischen Epycs.

Sorry das wird OT :ugly:
Scheduling ist schöner mit 3+3, aber AMD verwendet schon asymmetrische Konfigurationen im Server-Bereich:
AMD-EPYC-Rome-CCD-L3-Schematic_6421361AAAEF4E9EA6A56161832C8CC7.jpg

48-Kerne werden z.B. beim 7642 über 8 CPU Chips realisiert, wo 6 Chips jeweils 3+3 verwenden und zwei Chips 4 + 3.
Und es ist ja eigentlich völlig On-Topic, schließlich bezieht es sich darauf, wie man AMDs Aussage mit 6-Kernen bei der ursprünglichen Planung deuten soll.

Edit: Ich hätte es besser wissen sollen.
Vertraue niemals AMDs Marketingslides, Hirn aus und Folien konsumieren geht einfach nicht.
Es wären beim 7642 laut der Folie 50 Kerne gewesen, es sollten überall 3+3 sein.
Danke für die Korrektur DKK007.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Grafik ist fehlerhaft beim 48-Kerner und sieht zudem manuell erstellt aus bzgl. der "Kern-Punkte". Eine asymetrische Bestückung macht keinen Sinn, da diese Kerne gesondert behandelt werden müssten und diese CCX'e zudem ein abweichendes Cache-Verhältnis aufweisen würden. Das ist ein Fehler im Diagramm.

@Locuza: Habe erst nachträglich gesehen, dass du es schon korrigiert hattest mithilfe von DKK007. ;-)
 
Wie gut, dass eigentlich keiner so genau definieren kann, was monolithisch bzw. chiplet etc. wirklich bedeutet :P

Jedenfalls unterscheiden sich die Renoir chips schon deutlich von den sonstigen Zen2 Ryzen CPUs.
 
In anderthalb Jahren bräuchten sie den nicht mehr, da dann schon Alder Lake in 10nm+++ (bzw. jetzt Enhanced SuperFin ;-)) erscheinen soll. Das 1HJ21 ist für H daher anzunehmen, gar eher früher als später, um noch etwas zeitlichen Abstand zu Cezanne zu wahren.

"Wenn man verlötete -H in irgendwelchen Mikro-PCs nicht als "Desktop" zählt (wie Intel das macht), dann ..." ... muss man auch warten, bis Alder Lake erscheint. ;-)
 
Ähm... @Renoir: Da gibt es doch gar keine CCDs und CCX', das ist doch ein monolithischer Chip :huh:
Natürlich gibt es das dort auch.

Renoir beinhaltet 2 CCX mit jeweils 4 Kernen.

wie gut, dass eigentlich keiner so genau definieren kann, was monolithisch bzw. chiplet etc. wirklich bedeutet :P
Also diese Definition ist doch sehr eindeutig.

Was genau soll man da nicht definieren können?
 
Zurück