The Witcher: Romanautor Sapkowski bereut vorschnelle Lizenzvergabe

Der sollte einfach nen Bonus bekommen von CD Project Red... :ugly::)
Das Studio wird vergöttert und die Reihe als Kulturgut betitelt, da ist es nur fair den Schöpfer nicht zu vergessen... aber ja, eigentlich ist er selbst Schuld.
 
Nachsicht ist 20/20 :D
Er konnte den markt nicht einschätzen also hat er es gelassen absolut legitim, wenn er jetzt darüber heult "dumm" gewesen zu sein ist das einfach lächerlich.
Das ist als ob man im Lotto verliert und sich als Dumm bezeichnet weil man nicht doch die Gewinnzahlen getippt hat. Es gab kein Werk vor the Witcher an dem man das Studio hätte messen können. Selbst wenn man sich mit der Materie Computerspiel ausgekannt hätte.

Er hat damals offensichtlich weder seinem Werk noch dem Talent der Entwickler getraut... was genau ist jetzt sein Problem ?
Ein ganz besonders feiner Zug von CDPR währe jetzt vlt. eine nachträgliche Beteiligung von 0,5% oder so an The Witcher 3. Der Mann ist ja wirklich ein vollkommen verkannter Künstler (auch wenn er selbst dran schuld ist)
 
und sein Problem, nicht als Erfinder des Universums wahrgenommen zu werden könnte er auch ganz schnell Abhilfe schaffen indem er einfach mal ein bisschen mehr in der Öffentlichkeit auftritt. An Aufmerksamkeit der Marke scheitert es ja nicht. Er hat sich die letzten Jahre immer zurückgezogen und selbst als der finanzielle Erfolg nicht nur abzusehen sondern eben eingetroffen ist nicht weiter geäußert außer eben mit etwas "kritischen Tönen" in vereinzelten Interviews - aber eben nicht von sich aus.

Profitiert hat er, durch die gestiegenen Buchverkäufe und Verbreitung in anderen Ländern aber sicherlich, falls nicht dann sollte er mal seine Berater beim Verlag fragen, wo sie ihren Job gelernt haben. :devil:
 
und sein Problem, nicht als Erfinder des Universums wahrgenommen zu werden könnte er auch ganz schnell Abhilfe schaffen indem er einfach mal ein bisschen mehr in der Öffentlichkeit auftritt. An Aufmerksamkeit der Marke scheitert es ja nicht. Er hat sich die letzten Jahre immer zurückgezogen und selbst als der finanzielle Erfolg nicht nur abzusehen sondern eben eingetroffen ist nicht weiter geäußert außer eben mit etwas "kritischen Tönen" in vereinzelten Interviews - aber eben nicht von sich aus.

Profitiert hat er, durch die gestiegenen Buchverkäufe und Verbreitung in anderen Ländern aber sicherlich, falls nicht dann sollte er mal seine Berater beim Verlag fragen, wo sie ihren Job gelernt haben. :devil:

/sign

Ich gehöre jedenfalls zu jenen, die aufgrund des Spiels die komplette Buchreihe gekauft haben. Da sollten durchaus ein paar Euro für Herrn Sapkowski bei rumkommen...
 
Dummheit schützt vor Armut nicht .Cleveres Marketing nach dem Erfolg der Spiele hätte sicher einiges an Mehreinnahmen bei den Büchern bringen können .Nur wollen und tun muss man es statt rumheulen .
 
Ich glaube du lebst in einer anderen Welt. Die Lebenshaltungskosten steigen jährlich und die Abgaben an den Staat werden immer mehr. Konsumgüter sind günstig wie nie aber die kann ich nicht essen und zum heizen taugen sie auch nur bedingt. Pauschal behaupten das alles günstiger wird würde ich daher nicht ..
Der Durchschnittsmensch in einem 1st World Country hat immer mehr und mehr, sowie eine stets steigende Lebensqualität.

Vergleichs einfach mal mit den 70ern, wo man sich nichts leisten konnte, vielleicht gerade mal ein Telefonanschluss Standard war.
Und heute?
Durschnittliche Autos pro Haushalt
Wie lange hat man ein Smartphone (welches nicht selten 600€ kostet...)
usw usf.

Und ja, dann leb' ich halt in einer anderen Welt... anscheinend. Ich überlegs mir kurz: Vor 30 Jahren, also späte 80er, da konnten sich meine Eltern grad' mal ein Auto leisten, jetzt stehen deren 5 zu Hause. Verdient haben sie damals inflationsbereinigt dasselbe.
Das trifft auf viele zu, aber je mehr man hat, desto mehr fängt man an rumzujammern, was nicht alles teuer ist. Aber verzichten, auf manche Dinge, die man vor wenigen Jahren noch nichtmal kannte (Smartphones) will man natürlich nicht...

Auf der Bank kriegst du derzeit Kredite um 1%. Das ist weniger als die Inflation. Du zahlst also beim Kredit nicht drauf, du machst sogar Gewinn.
Meine Frau und ich haben uns diesen Umstand dieses Jahr zunutze gemacht und mehrere Wohnungen gekauft und sofort weitervermietet.
Diese Wohnungen sind in 15 Jahren abgezahlt (schneller sogar, wenn die Mietpreise nicht stabil bleiben sondern steigen (Inflation!) - was wahrscheinlich ist.
In 15 Jahren hab' ich dann die Optionen entweder die Mieteinnahmen zu nehmen, und nicht mehr arbeiten zu gehen, oder die Wohnungen zu verkaufen und mich am Geld zu erfreuen...

Auch wenn man Haus bauen möchte ist das natürlich ein riesen Vorteil. Meine Eltern haben für ihren Hauskredit noch fast 8% gezahlt. Manche deutlich drüber. Unglaublich.
 
Wo hat er denn CDP beschuldigt? Im ganzen Interview kein schlechtes Wort über die Entwickler.

In diesem Interview hat er nichts davon gesagt, nein.
Aber in diversen vorherigen Interviews wurde er ja nie müde zu betonen wie wenig er von den Spieleumsetzungen hält, dass er es bereut usw.
Pech gehabt würde ich sagen. Ausserdem sollte er m.M.n. besser dankbar für die Aufmerksamkeit sein die ihm dadurch zuteil wurde. Die meisten haben vorher noch nie etwas von ihm gehört, auch wenn einige das Gegenteil behaupten mögen.
 
Der Mann hat doch noch nie irgendwas positives über die Witcher Spiele gesagt.

Dabei ist fraglich wieviel er ohne CDPR mit seinen Romanen verdient hätte.
 
Wo hat er denn CDP beschuldigt? Im ganzen Interview kein schlechtes Wort über die Entwickler.

Derail doch bitte diese sachliche Diskussion über einen undankbaren Autor nicht mit Fakten und Argumenten, o.k. ?
PC Games Hardware tut hier nur einen Artikel als Clickbait recyclen der schon bei PC Games eine ähnlich Überschrift hatte.

Früher oder später gehen sie vermutlich ganz auf die Buzzfeed Schiene um die Wutbürger unter den Gamern auf die Seite zu locken:
"Das Witcher Computerspiel machte ihn berühmt, aber was er jetzt über die Entwickler sagt wird euch erstaunen !"

Und sich dann ein paar Tage später in einem Artikel darüber auslassen das die Fans viel zu extrem reagieren...
 
Und deswegen sollte man sich vor solchen Verträgen von einem Fachanwalt beraten lassen.
Man kann für Geistiges Eigentum nur schwer einen absoluten Wert festschreiben. Deshalb immer auch Gewinnbeteiligung.
 
Tja, da habe ich kein Mitleid. CD Project kann man jeden Falls keinen Vorwurf machen. Sie haben die Bücher mMn. exzellent umgesetzt, besonders mit dem dritten Teil der Reihe. Sie haben ihm eine Beteiligung am Umsatz angeboten. Wenn er das ablehnt, ist er eben selbst schuld. Wer weiß ob seine Bücher überhaupt einem größeren Publikum bekannt geworden wären, wenn es die Spiele nicht gäbe. Sicherlich tragen diese auch dazu bei, dass er mit den Büchern selbst einen ganz ordentlichen Umsatz macht.
 
Für viele Meinungen hier schon mal eines vorweg: Sapkowski zählt in seiner Heimat Polen zu den bekannteren Autoren und ist nicht nur auf Grund der Witcher Saga vielen ein Begriff. Seine Aussagen zu der Lizenzvergabe sollen in erster Linie auch nicht CD Projekt in ein schlechtes Licht rücken, wie Einige hier wohl vermuten, sondern sind vielmehr schlichtweg seine Ansichten im Rückblick.

Und was war denn damals: Ein kleines polnisches Spieleunternehmen möchte ein Rollenspiel auf Basis seiner Romane und Kurzgeschichten entwickeln. Zu einer Zeit in der alle noch über das Ende der Gothic Reihe verzweifelten, deren Entwickler am Rande des Ruins standen...Rollenspiele im Fantasy-Setting mit Rittern und Drachen ??? ...CD Projekt wurde belächelt und eigentlich nicht einmal wirklich ernst genommen...was dann geschah war selbst für den Entwickler eine große Überraschung, das aus The Witcher eine so starke Marke wurde. Und Sapkowski traute Ihnen am Anfang auch nicht all zu viel zu und zog die schnelle "Einmal-Zahlung" vor. Das er nach dem Erfolg der Spiele weitaus mehr Bücher verkaufen würde ist in dem "vermuteten" Umfang einiger Fans leider auch ein Trugschluß...
 

Absolut richtig und mal ehrlich, als CDPR bei ihm wegen der Lizenz angefragt hat kannte außerhalb von Polen auch kein Mensch die Witcher-Bücher. Er war mit den Büchern zwar inerhalb von Polen zimlich erfolgreich, aber international absolut unbekannt.
Dann noch der Umstand das die Anfrage zu einer Zeit kam als RPGs eine Tief-Phase hatten und mit CDPR ein kleines Studio das auch keine internationalen Blockbuster vorweisen konnte, also auch so unbekannt war wie Sapkowski.
Das der Mann da nicht besonders überzeugt von war das ein Spiel zu seinen Büchern wie eine Bombe einschlagen würde, wer will ihm das verübeln?
 
ja, in polen war er bekannt. aber er hat eben das problem das alle autoren haben die nicht nativ auf englisch schreiben, ein begrenztes publikum. das rowling potter zum goldesel machen konnte lag auch hauptsächlich daran das es im englischsprachigen raum gut ankam. wer in einer anderen sprache veröffentlicht hat eigentlich so gut wie keine chance, erstens weil es ewig dauert bis man übersetzen lässt (und wenn da nicht ausnahme sprachtalente am werk sind geht viel vom flair, humor und vom stil verloren), zweitens weil internationale produzenten kein "nischenprodukte" wollen und drittens weil es außerhalb des englischsprachigen raums so gut wie kein scouting gibt.

das er einen lizenzdeal bekam ist doch gut für ihn, schlimm wäre es nur wenn er kein so qualitativ (nicht erfolgreich) gutes universum mehr schaffen könnte, das wäre echt schade, wie bei paolini mit eragon. ansonsten sollte er seine feder spitzen, für kreativ genug halte ich ihn jedenfalls.
 
Tja, da habe ich kein Mitleid. CD Project kann man jeden Falls keinen Vorwurf machen. Sie haben die Bücher mMn. exzellent umgesetzt, besonders mit dem dritten Teil der Reihe. Sie haben ihm eine Beteiligung am Umsatz angeboten. Wenn er das ablehnt, ist er eben selbst schuld. Wer weiß ob seine Bücher überhaupt einem größeren Publikum bekannt geworden wären, wenn es die Spiele nicht gäbe. Sicherlich tragen diese auch dazu bei, dass er mit den Büchern selbst einen ganz ordentlichen Umsatz macht.

Sie haben ihm eine Beteiligung vom GEWINN, nicht vom Umsatz angeboten. Dies ist bei Kunst für Massen ein riesiger Unterschied, weil viele Spiele oder Filme trotz hoher Umsätze defizitär bleiben. Somit war es ein ziemliches Glücksspiel. Und wer die Misanthropen aus Polen kennt: ganz neutrale Aussagen, er kritisiert CDP überhaupt nicht...
 
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