Tagebuch [Test-Tagebuch] Phenom II X4 940 BE on Asus M3A78-T by xTc

Nabend,

wirklich interessante Tests hier *aboniert*:)

Aber 3,2GHZ ist wirklich nicht sooo viel :(
Meiner macht 3,5GHZ bei 1,37V (Gigabyte übervoltet etwas) stabil...

Darüber wirds aber brenzlich nur mit viel VCore und HT Takt, lohnt nicht wirklich find ich...

Aber bin gespannt wie es weiter geht, ich will mehr :daumen:
 
(Noch was für deine FAQ).
Mit was für einer Vcore meldet sich dein Prozzi denn beim System wenn du nichts umstellst?
Den 1,35 Volt?
Die AMD-Spezifikation spricht ja nur von "0.875-1.5V"
 
(Noch was für deine FAQ).
Mit was für einer Vcore meldet sich dein Prozzi denn beim System wenn du nichts umstellst?
Den 1,35 Volt?
Die AMD-Spezifikation spricht ja nur von "0.875-1.5V"

Wenn ich die normalen 3,0GHz (200*15,00x) fahre, dann zieht sich der Phenom auf "Auto" die 1,35V. Den Punkt "Undervolting" werde ich noch gesondert behandeln. ;)


Gruß
 
Nochmal ein hallöchen,

3,2GHz mit Standardspannung ist wirklich schon recht mau. Bezweifle, dass da mit mehr Spannung mehr kommen wird. Schade eigentlich. Tippe mal auf 3,6 - 3,7GHz bei 1.55V.

Noch ne Frage, warum testest du eigentlich die CPU mit Large? Ist für die CPU nicht Small zuständig und Large für das Board?! Das wäre zumindest beim Intel S775 der Fall. Würde eventuell erklären warum 16 x 201MHz nicht laufen, vielleicht ist dann da beim Mobo der Wurm drin.
 
So, es hat etwas gedauert aber nun sind die maximalen Taktraten für 1,35V, 1,45V und 1,55V online. Den Takt für 1,35V habe ich neu geprime'd.

Im Laufe des Nachmittages kommt dann noch der Punkt "Undervolting". ;)


Gruß
 
Ok danke dir, nehm auch sonst mal die Frage zurück, weil ich gerade beim 1.55V Screen gesehen habe, dass du Small getestet hast. Tut mir Leid.
 
Tag 7. – Undervolting

Anders als beim Overclocking geht es beim Undervolting nicht darum, einen möglichst hohen Takt zu erreichen, sondern den Standard-Takt mit möglichst wenig Spannung fahren zu können.

Die erreichten Overclocking-Ergebnisse machten mir beim Undervolting eigentlich wenig Hoffnungen, das ich die Spannung weit runter bekomme. Nach einigen Tests erreichte ich aber doch eine Spannung, die ich zufrieden stelle.

Als erstes wurde die Spannung von 1,35 (Standard-Spannung) auf 1,3V gesenkt. Nach einer guten halben Stunde lief das System noch ohne Probleme stabil und ich versuchte eine weitere Senkung der Spannung.

Neuer Versuch mit 1,25V. Zwar konnte ich das System booten, Prime95 lief allerdings nicht stabil. Da die Spannung zu gering war, erhöhte ich sie um 0,0125V auf 1,2625V. Diesen Vorgang musste ich wiederholen, bis ich bei 1,2875V angelangt war.

Die 3,0GHz liefen bei 1,2875V ohne Probleme:




 
Tag 7. – Overclocking: Maximaler HT-Link / NB Frequency

Nachdem ich schon den maximalen Referenz-Takt und den maximalen Gesamt-Takt ausgelotet habe, geht es nun mit dem HT-Link under Northbridge Frequency weiter.

Dabei konnte ich für beides einen maximalen Takt von 2.736,2MHz erreichen:



CPU-Z Vali: Phenom II X4 940 BE @ Rated FSB 2.734,9MHz

Von 1.800 auf satte 2.735MHz ließ sich die Northbridge Frequency übertakten. Gleiches gilt für den HT-Link, auch dieser lief mit 2.735MHz stabil.

Leider kann ich nicht testen, ob der HT-Link noch ein stück höher geht, da die Northbridge limitiert.
Zwar könnte ich ich den Northbridge-Teiler von 11x auf 10 senken, habe aber dann das Problem, das der HT-Link-Teiler auch auf 10 gesenkt wird.

Sprich ich kann den HT-Link-Teiler nur kleinergleich den NB-Teiler setzten. Leider nicht größer. Trotzdem, die 2,7GHz machen echt was her. Im letzten Schritt werde ich nun alle maximalen Taktraten in einen Topf werfen, um daraus ein Taktraten-Set für den Alltag zu entwickeln.

 
Tag 8. – Overclocking: Abschluss & Fazit

Nachdem ich den maximalen Taktraten für den Referenztakt, HT-Link und die Northbridge zusamme habe, geht es im letzten Schritt darum, aus allen Taktraten eine Konfiguration zu bilden.

Dabei war das Ziel, einen CPU-Takt von 3,6GHz zu erreichen und dabei die anderen Taktraten möglichst hoch zu setzten. Die 3,6GHz habe ich gewählt, da dies der maximal stabilste Takt bei 1,55V war. Mehr Spannung wollte ich der CPU nicht zumuten.

Da die höhe des HT-Link's und der NB-Frequency vom Busstakt abhängt, habe ich diesen auf 247MHz gesetzt. Der Teiler für din HT-Link's und die NB-Frequency steht dabei auf 11x.

Durch den Busstakt von 247MHz ergeben sich folgende Taktraten:

Gesamt-Takt: 3.592MHz
NB-Frequency: 2.725MHz
HT-Link: 2.725MHz
Ram: 495MHz

Die Werte wurden mit Prime95 auf Stabilität geprüft. Dabei durchlief das System 3 lange und drei kurze Run's:

4.000 iterations 1024K
800.000 iterations 8K
560.000 iterations 10K
4.500 iterations 896K
5.300 iterations 768K
460.000 iterations 12K



CPU-Z Vali: Phenom II X4 @3.592MHz


An sich lief der Phenom II recht gut. Der maximale Referenztakt von 278MHz kann sich sehen lassen und der maximale HT-Link- / NB Frequency-Takt von 2,735MHz sind richtig ordentlich für ein lufgekühltes System.

Leider bricht der Phenom II beim maximalen Gesamttakt etwas ein. Für 3,6GHz braucht das Exemplar eine Spannung von 1,55V. Sicherlich geht da noch einiges mehr an Takt, vorrausgesetzt die Spannung stimmt. Mehr als 1,55V möchte ich der CPU unter Luft nicht zumuten.

Andersrum hätte ich auch Glück haben können und hätte ein Exemplar erwischen, was besonders gut geht. ;)
 
Könntest du eventuell noch testen was der erhöhte NB Takt bringt und wieviel Asynchronität zwischen HT und NB Frequency ausmacht?
 
Tag 8. – Temperaturen

Die Temperaturen würden über einen Zeitraum von 30 Minuten ermittelt. Um das System auszulasten, wurde Prime95 genutzt. Dabei wurde jeweils die maximale Temperatur über den Zeitraum genommen. Die Temperaturen wurde mit AMD's Tool "Overdrive" ausgelesen. Die Werte stimmten aber mit CoreTemp überein.

Das System war bei den Temperaturtests in ein Lian Li PC7B verbaut, welches mit zwei Geäuselüftern ausgestattet war. Dabei handelte es sich um zwei Scythe S-Flex welche mit 1200rpm liefen. Ein Lüfter befand sich in der Front, der andere im Heck des Gehäuses.

Als CPU-Kühler kommt ein Thermalright Ultra 120 eXtreme mit einem Scythe S-Flex 1200rpm zum Einsatz. Auch der Lüfter des CPU-Kühlers lief mit 1200rpm. Bei der verwendeten Wärmeleitpaste handelte es sich um "Scythe Thermal Exlier".

attachment.php


Trotz einer TDP (Thermal Design Power) von 125W bleibt der Phenom II erstaunlich kühl. Bei 3,0GHz und der Standard-Spannung von 1,35V wird der Phenom II unter Last maximal 41,0° Grad war. Der undervolted'e Phenom kratzt so ebend an der 40,0° Grad Marke.

Die Idle-Temperaturen sind bei allen getesteten Spannungen nah beieinander. Erst beim Sprung von 1,45V auf 1,55V wird der Phenom II im Ruhezustand leicht wärmer.

Bei aktiviertem Cool'n'Quiet taktet ist die Temperatur bei allen Einstellungen gleich. Das liegt daran, das sich die CPU im Ruhezustand selbst herunter taktet. Durch C'n'Q wird der Phenom II gerade einmal 27,0° warm. Die niedrige Temperatur ist ganz einfach zu erklären. Hat der Phenom II nichts zu tun, senkt sich der Multiplikator auf 4,00x und die Spannung auf 1,0V. Die CPU läuft dann nur mit 800,00MHz und produziert kaum Abwärme. Liegt Arbeit an, taktet sich die CPU automatisch wieder hoch.

Selbst bei einer Spannung von 1,55V bleibt der Phenom II unter Last relativ kühl. Maximal 51,0° Grad. Im Ruhezustand sind es 35,5° Grad.​
 
Zuletzt bearbeitet:
Tag 8. – Leistungsaufnahme

Vorwort und Systeme:

Der nächste Punkt, in dem sich der Phenom beweisen muss, ist die Leistungsaufnahme. Diese wurde in drei unterschiedlichen Einstellungen gemacht:

Load: CPU + Grafikkarte belastet
Idle: CPU + Grafikarte unbelastet
Idle C’nQ / Speed Step: CPU + Grafikarte unbelastet, CPU-Stromspar-Techniken aktiviert


Um die maximalen Leistungsaufnahmen herauszufinden, wurde diese für jede Einstellung über einen Zeitraum von 30 Minuten aufgezeichnet. Nach den 30 Minuten, wurde der maximale Wert vom Messgerät abgezogen.

Folgende Konfigurationen wurden bei der Leistungsaufnahme getestet:

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C’nQ / Speed Step und die Leistungsaufnahme:

Unter Last sind die jeweiligen Systeme vollständig ausgelastet. Im Ruhezustand gibt es allerdings Unterschiede. Der Phenom taktet mit Cool’n’Quiet automatisch auf 800MHz runter. Dabei wird der Multiplikator auf 4x und die Spannung auf 1,0V.

Beim Core i7 taktet sich das System mit Speed Step auch automatisch runer. Dabei wird der Multiplikator auf 12 gesenkt und das System läuft nur noch mit (FSB x 12)MHz. Zusätzlich wird die Spannung noch auf 1,0V gesenkt.
Für den Core 2 Quad gilt nochmals etwas anders. Dieser senkt zwar den Multiplikator auf 6x und taktet somit nur noch (FSB x 6)MHz. Anders als bei i7 und mein Phenom II wird hier die Spannung nicht gesenkt.

Auch die HD4850 verfügt über einen Stromspar-Modus. So taktet sich die Karte von Gigabyte im Ruhezustand von (625MHz GPU / 993MHz vRam) auf 500MHz GPU und 750MHz vRam runter.


Übersicht der Leistungsaufnahme:

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Mit aktivierten Stromspar-Techniken liegen alle Systeme noch nah beieinander. Sie trennen maximal 14Watt. Der Phenom II X4 940 3,0GHz mit 1,2875V ist das sparsamste System und kann sich ein paar Watt von der gleichen Konfiguration mit 1,35V absetzen.

Der i7 System mit 3,4GHz zieht am meisten Strom. Überraschender weise steigt die Leistungsaufnahme der Phenom II mit 3,6GHz bei 1,55V sehr stark an. Das AMD-System liegt gerade einmal 1Watt hinter dem i7-System.
Weiterhin ist das Phenom II-System mit 3,6GHz bei 1,55V auch das System, was die höchste Leistungsaufnahme im Ruhezustand ohne Stromspar-Techniken hat.

Trotzdem schlägt sich der Phenom II, mit geringer Spannung hervorragend gegen den Core 2 Quad. Auch das Duell gegen den Core i7 gewinnt der Phenom II mit einem leichten Vorsprung.


 
Tag 9. – Benchmarks: Einleitung

Welche Systeme werden verglichen?


Zum vergrößern anklicken.


Wie wurde getestet?

Um die Werte für eine Einstellung zu ermitteln wurde der Benchmark mit den entsprechenden Einstellung dreimal ausgeführt. Um also einen Wert für z.B. den CPU-Score des 3DMark Vantage zu bekommen, musste der Benchmark drei Mal ausgeführt werden. Alle drei Ergebnisse wurden addiert und danach durch die Anzahl der Durchläufe, also drei geteilt. So ergab sich ein Durchschnitts-Wert der den Weg in die Ergebnisse gefunden hat.
Das gleiche gilt für die MIN. bzw. AVG. Bei Spielen.


Was wird getestet?

Als erstes folgen synthetische Benchmarks. Dazu gehört die 3DMark-Serie sowie einige andere Benchmarks. Weiterhin folgen einige Anwendungs-Benchmarks. Zum Schluss gibt es noch Spiele-Benchmarks.


Welches Betriebssystem kommt zum Einsatz?

Genutzt wird Windows XP und Vista 64bit SP1. Die Betriebssystem sind mit allen aktuellen Updates versehen. Grundsätzlich kommt Windows Vista zum Einsatz. Benchmarks mit Windows XP werden entsprechend gekennzeichnet.


Welche Treiber werden genutzt?

Bei den synthetischen Benchmarks kommt der Catalyst 8.12 zum Einsatz. Bei den Spielen setzte ich auf den neuen 9.2. Ich verwende unterschiedliche Treiber, da der 9.2er zum Zeitpunkt der synthetischen Benchmarks noch nicht zur Verfügung stand. Die Treiber für die Restlichen Komponenten befinden sich auch auf aktuellem Stand.


 
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