Tesla: Weltweiter Serverausfall sorgt für verschlossene Autos

Wer daheim laden kann (nur für die Leute macht ein E-Auto nach meiner Meinung derzeit Sinn) hat faktisch überhaupt keine Reichweitensorgen! Extern nachladen muss ich nur wenn ich an einem Tag mehr als 450km weit fahre, das passiert bei den meisten Leuten vielleicht 2 Mal im Jahr...
Wer beruflich unterwegs ist, der kommt schnell mal auf solche Strecken und zurückfahren muss man oft auch noch. Da ist die Technik nach aktuellem Stand nicht optimal. In einer Großstadt mit ausreichender und einfach nutzbarer Ladeinfrastruktur sind die Reichweitenversprechen der Elektrohersteller natürlich leicht einzuhalten; ist wie bei einem Elektrorasenmäher, der in der Nähe einer Steckdose herumfährt.
 
um die 9 Liter Diesel und ich habe einen 75liter Tank...den der Diesel läuft bei 240 quasi im Standgas
326PS und 650NM machen den Rest (Vmax 278km/h)

Deine Aussage war, dass ein E-Auto keine 120 km bei einer Geschwindigkeit von 240 km/h schafft. Der habe ich widersprochen. Mehr nicht. Das du jetzt die Prämissen änderst ist verwirrend, aber okay von mir aus.

Was deinen angeblichen Verbrauch von 9 Liter Diesel pro 100 km bei 240 km/h angeht, glaube ich nicht, sorry. Keine Ahnung welches Auto du fährst, habe mal fix gegoogelt und einen Audi A6 gefunden mit gleicher PS-Zahl, Diesel, allerdings Vmax= 250 km/h, der braucht laut Test 12 Liter / 100 km. Da erscheinen mir die 9 Liter doch etwas unrealistisch. Mehr als 10, 11 Liter werden es wohl sein. Da du von Standgas redest, gehe ich davon aus, dass du den Verbrauch abliest, wenn du die Geschwindigkeit schon erreicht hast. Da entfällt also der Beschleunigungsvorgang, welcher am meisten Sprit verbraucht.
Was du übrigens außer Acht lässt. Bei solchen Geschwindigkeiten und einem Diesel-Motor fällt auch ne Menge Öl und AdBlue an. Macht den Kohl vielleicht nicht fett, sollte man aber der Fairness halber schon erwähnen. Gibt es beim E-Auto ja beides nicht.

Wenn ihr eurer EAuto an der Autobahn mit teuren Strom aufladen müsst teilweise mit Standgebühren und Monats Gundgebühren ist der Verbrauchvorteil dahin weil ich fahre einfach weiter schneller

Ionity-Schnellladesäule 73,11 Cent
Durchschnittlich Gleichstrom 46,79 Cent

Bei 60kW /100km - Muss ich jetzt nicht erklären oder.........

Ich habe kein E-Auto, aber da in meinem Beispiel ein Tesla verwendet wurde, würde ich den sicher nicht bei Ionity laden. Ladepreis: 40 Cent / kWh im Supercharger-Netzwerk. Sicher einer der besseren Gründe für einen Tesla.

Was den Rest angeht, vermischst du hier extrem viele Themen:
- Die 70 Cent Ionity kriegst du ohne Grundgebühr hin
- Eine Grundgebühr rechnet sich eben dann, wenn man viel Autobahn fährt und dementsprechend viel auf Schnelllader angewiesen ist. Dann liegt aber auch der Preis pro kWh deutlich niedriger.
- Eine Stand- oder Blockiergebühr fällt normalerweise nur bei einem längeren Stand am Schnelllader an. Das wird aber auf der Autobahn nicht der Fall sein, weil du sonst wohl kaum einen Schnelllader brauchst bei 4 Stunden Rast :schief:
- 60 kW / 100 km fallen bei konstanten 240 km /h an. Bei normaler Reisegeschwindigkeit (siehe unten) von z.B. 130 km/h brauchst du je nach Automodell zwischen 17 und 25 kWh. Manche Modelle sind sehr effizient, andere eher weniger. Wie bei Verbrennern halt auch.

Du rechnest wahrscheinlich auch mit normalen Tankstellenpreisen und nicht mit den Preisen von einer Autobahntankstelle. Da ist der Sprit ebenfalls deutlich teurer.

Ein EAuto macht auf Deutschen Autobahnen keinen Sinn wenn man weit und schnell fahren möchte und schnell ist nicht 160 oder 180 km/h

Klaro, es ist absolut normal, dass man mit mehr als 160 oder 180 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit unterwegs ist... nicht:

Nur jede:r dritte Verkehrsteilnehmer:in fährt auf Autobahnabschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen schneller als 130 km/h. Schneller als 150 km/h ist wiederum nur jeder Zehnte unterwegs.

Bei erlaubten 80 km/h betrug die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit 87,4 km/h. Bei Tempo 100 waren es 103,3 km/h im Durchschnitt. Auf Autobahnabschnitten mit erlaubten 120 km/h wurden durchschnittlich lediglich 115,6 km/h gemessen. Bei erlaubten 130 km/h wurden im Durchschnitt sogar nur 118,3 km/h gefahren. Auf Strecken ohne Tempolimit betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 124,7 km/h.

Quelle

Das du dir hier ein Extrembeispiel raussuchst ist klar, oder? 240 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, d.h. ohne Baustellen, ohne langsamen Linksfahrer, ohne Konzentrationsverlust und das für mehr als eine Stunde Fahrt. Wo soll das sein? Auf einer Ostdeutschen Autobahn an Heiligabend?
Nur 10 % aller Fahrer fahren auf einer unbegrenzten Autobahn mehr als 150 km/h. Wie viele denkst du fahren dauerhaft 240 km/h? Vielleicht 1%? Eher 0,1%? Oder sogar noch weniger?

Für Kurzstrecken - einwandfrei aber eben auch nur dafür

Wenn das deine Meinung ist.
Ist halt die Frage was man als Kurzstrecken ansieht. Ich käme mit Autos wie z.B. dem Model 3, dem Model Y, dem Hyundai Ioniq 5 oder dem Kia EV 6 mit einem Ladestopp oder im schlimmsten Fall zwei Ladestopps bequem meine 600 km zu meinem Urlaubsziel. Die beiden letztgenannten laden in 18 min 80% der Reichweite nach. Spätestens nach 2-3h brauch ich eine Pause von sicher 10-20 Minuten. Selbst, wenn ich nach 2-3h Fahrt mit meiner Frau den Fahrersitz tausche, müsste einer von uns garantiert auf Toilette und vielleicht will auch jemand etwas essen oder sich die Beine vertreten. Et voila, mehr als 18 Minuten Rast. Von daher sind Mittelstrecke und Langstrecke unproblematisch.
Das einzige Hindernis für solche Autos ist m.E. derzeit noch der Preis. Das akzeptiere ich.

Wenn wir jetzt noch mit Wohnwagen oder Pferdeanhänger anfangen ist es einfach Quasch EIN EAuto zu kaufen.
Ein E-Auto kann bei mir höchsten ein Zweitwagen sein , was ich aber nicht brauche weil der Diesel alles kann.

Na endlich mal ein sachlicher Punkt. Ja, die Anhängelast ist tatsächlich ein Problem. Wenn du einen Wohnwagen oder Pferdeanhänger hast, wirst du ein anderes Zugfahrzeug brauchen. Zumal E-Autos durch den Akku relativ schwer sind.
Zwingt dich aber auch niemand jetzt ein zusätzliches E-Auto zu kaufen. Oder wurde das am selben Tag, wie die Impfpflicht verabschiedet (wobei die evtl. noch kommen wird) ;)

Wenn Elektroautos nicht zu deinem Fahrprofil passen (viele, lange Fahrten bei hoher Geschwindigkeit), dir das Laden zu lange dauert im Vergleich zum Tanken (18 min im Vergleich zu vielleicht 3-5 min), die Anhängelast fehlt, dir kein E-Auto optisch zusagt, dir die Ladeinfrastruktur zu schlecht ist, du keine Lademöglichkeit zu Hause hast oder du einen anderen sachlichen Grund hast, den ich hier vergessen habe, dann ist es doch absolut kein Problem zu sagen, ich fahre weiter Diesel, Benziner, Bahn oder Fahrrad (oder was auch sonst) :daumen:

Nur diese absoluten Extremfälle, die in der Realität quasi nie geschehen, aber seltsamerweise bei jedem der Fall sind, der solche Diskussionen führt oder von E-Autos nichts hält. Die nerven halt echt extrem. Und zwar auch mich, als derzeit noch Verbrenner Fahrer.
Vor allem, wenn anhand dieser Extrembeispiele dann eine ganze Technologie schlecht geredet wird.

Abgesehen davon, selbst wenn in Deutschland Verbrenner ab 2030 / 2035 noch zur Neuzulassung erlaubt bleiben, kann ich dir garantieren, dass wohl kaum noch welche hergestellt werden. Das E-Auto wird der neue Standard im Ausland. Die deutsche Autoindustrie ist Exportgetrieben. Also werden sie umsteigen müssen. Man kann sich damit abfinden und den besten Zeitpunkt finden umzusteigen (nämlich, wenn sie alle / die meisten Anforderungen von dir erfüllen) oder man lässt es halt. Wird dann nur irgendwann schwer ein Auto zu kriegen, je nachdem wie alt man ist.

PS: Sorry für die Wall of Text :ugly:
 
Jede zweite Woche Langstrecke zur Verwandtschaft, aber mehr als 450km weit passiert den meisten Leute vielleicht zwei Mal im Jahr.

Wer anderen Stammtisch vorwirft, der sollte zumindest nicht sogar noch unter diesem Niveau diskutieren. :rollen:


Abgesehen von dem Hammer ist dein Beitrag im Sonstigen auch nicht besser und würde perfekt zum Stammtisch der E-Autofreunde Butzenhausen passen.
mein Beitrag bezog sich auf den Post von Plusminus
 
um die 9 Liter Diesel und ich habe einen 75liter Tank...den der Diesel läuft bei 240 quasi im Standgas
326PS und 650NM machen den Rest (Vmax 278km/h)


Wenn ihr eurer EAuto an der Autobahn mit teuren Strom aufladen müsst teilweise mit Standgebühren und Monats Gundgebühren ist der Verbrauchvorteil dahin weil ich fahre einfach weiter schneller

Ionity-Schnellladesäule 73,11 Cent
Durchschnittlich Gleichstrom 46,79 Cent

Bei 60kW /100km - Muss ich jetzt nicht erklären oder.........

Ein EAuto macht auf Deutschen Autobahnen keinen Sinn wenn man weit und schnell fahren möchte und schnell ist nicht 160 oder 180 km/h

Für Kurzstrecken - einwandfrei aber eben auch nur dafür

Wenn wir jetzt noch mit Wohnwagen oder Pferdeanhänger anfangen ist es einfach Quasch EIN EAuto zu kaufen.
Ein E-Auto kann bei mir höchsten ein Zweitwagen sein , was ich aber nicht brauche weil der Diesel alles kann.
Oh shit.
Hätte deinen Beitrag lesen sollen, bevor ich dieses Jahr mit dem E-Auto in Norwegen war.

Ich hätte so viel lernen können. :stupid:
 
Nur diese absoluten Extremfälle, die in der Realität quasi nie geschehen, aber seltsamerweise bei jedem der Fall sind, der solche Diskussionen führt oder von E-Autos nichts hält. Die nerven halt echt extrem. Und zwar auch mich, als derzeit noch Verbrenner Fahrer.
Vor allem, wenn anhand dieser Extrembeispiele dann eine ganze Technologie schlecht geredet wird.
Das ist die ziemlich perfekte Zusammenfassung des Themas, der durchschnittliche Autofahrer fährt im Jahr ca. 12.000km, aber egal mit wem du sprichst, ständig sind Autobahnorgien dabei um die altertümliche Technik besser dastehen zu lassen. Das Ganze ist in DE doch nur eine extrem nervige "Ichhabdenlängsten" Debatte, erst war es die kurze Reichweite und die langen Ladezeiten, diese Probleme wurden recht schnell und zügig gelöst, neu ist dann eben das angebliche Problem bei Tempi über 200km/h, wobei gerade in DE die letzte Bastion wankt (in meinen Augen, als nicht Generation Zler, als nicht Grüner, völlig zurecht und zeitgemäß). Dazu kommt, dass gerade einmal 1,4% der deutschen Straßen kein Tempolimit besitzen, wobei der Anteil auf Autobahnen natürlich deutlich höher liegt. Was aber interessant ist, nahezu niemand sagt, wieviele Baustellen so im Lande liegen, hier in NRW würde ich schätzen, dass weit mehr als 90% der Autobahnkilometer faktisch begrenzt sind.

Die E-Autos und das Tempolimit sind die nahe Zukunft, ob Hinz und Kunz das will, wird allen reichlich egal sein, es ist per Gesetz schon Fakt. Der Diesel ist in meinen Augen aktuell noch eine echte Alternative, gerade im Lastkraftbereich, der Benziner ist meines Erachtens nach schon deutlich überm Verfallsdatum und es gibt in meinen Augen wenig Sinn diese Technik künstlich am Leben zu halten. Benziner fahren in der Regel nur deutlich weniger Kilometer, dazu dann doch eben meist Stadtverkehr. Für mich wäre (wenn wir nicht im Autoland wären) ein sofortiges Verbot von Benzinern quasi nicht zu merken (außer die Auswahl an Autos), einen wirklichen Vorteil bieten diese nicht mehr und preislich sind (gerade mit Förderung) auch keine riesigen Unterschiede vorhanden, gerade auf eine Laufzeit gerechnet.
 
Wie schnell darfste in Norwegen fahren ...

Merkste selber oder...
Ich muss erstmal 1.000km fahren um nach Norwegen zu kommen. Aber für die Strecke brauchst du ja nur 4 Stunden ohne tanken... :lol::lol::lol:

Aber solange man 240km/h im Standgas fährt bzw. von Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit nichts versteht, brauchen wir hier eh nicht weiter reden.

Viel Spaß in deinem Verbrenner. Ich fahre die 100km für 4,60 € (und Autobahn Langstrecke für 6,00 €/100km) und freue mich dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die E-Autos und das Tempolimit sind die nahe Zukunft, ob Hinz und Kunz das will, wird allen reichlich egal sein, es ist per Gesetz schon Fakt. Der Diesel ist in meinen Augen aktuell noch eine echte Alternative, gerade im Lastkraftbereich, der Benziner ist meines Erachtens nach schon deutlich überm Verfallsdatum und es gibt in meinen Augen wenig Sinn diese Technik künstlich am Leben zu halten. Benziner fahren in der Regel nur deutlich weniger Kilometer, dazu dann doch eben meist Stadtverkehr. Für mich wäre (wenn wir nicht im Autoland wären) ein sofortiges Verbot von Benzinern quasi nicht zu merken (außer die Auswahl an Autos), einen wirklichen Vorteil bieten diese nicht mehr und preislich sind (gerade mit Förderung) auch keine riesigen Unterschiede vorhanden, gerade auf eine Laufzeit gerechnet.

Und da liesst man wieder die Engstirnigkeit eines E-Auto Fahrers heraus. Ich hab einen Benziner und ich fahre tatsächlich relativ kurze Strecken (2x die Woche bis zum Bahnhof ca 12km hin und zurück, mal zum Einkaufen und Freunde besuchen). Warum ist jetzt ein E-Auto nichts für mich? Keine Ladeinfrastruktur vor Ort. PUNKT. Ich find das toll, wer sowas hat sei es ihm gegönnt. Aber ich werd nicht 30 Minuten an der Tanke rumgammeln und warten bis mein Auto aufgeladen ist. Und wenn sich die Anzahl der E-Autos signifikat erhöht, dann werde ich nicht nur 30 Minuten an der Tanke warten sondern 60, 90 oder 120 - kommt drauf an wieviele andere ohne praktikable Lademöglichkeit vor mir an der Tanke stehen.
 
Und da liesst man wieder die Engstirnigkeit eines E-Auto Fahrers heraus. Ich hab einen Benziner und ich fahre tatsächlich relativ kurze Strecken (2x die Woche bis zum Bahnhof ca 12km hin und zurück, mal zum Einkaufen und Freunde besuchen). Warum ist jetzt ein E-Auto nichts für mich? Keine Ladeinfrastruktur vor Ort. PUNKT. Ich find das toll, wer sowas hat sei es ihm gegönnt. Aber ich werd nicht 30 Minuten an der Tanke rumgammeln und warten bis mein Auto aufgeladen ist. Und wenn sich die Anzahl der E-Autos signifikat erhöht, dann werde ich nicht nur 30 Minuten an der Tanke warten sondern 60, 90 oder 120 - kommt drauf an wieviele andere ohne praktikable Lademöglichkeit vor mir an der Tanke stehen.
Warte doch einfach ab!
Ich kann die Städter da schon verstehen. Aktuell ist es etwas schwieriger, obwohl es geht.
Ich habe die letzten Jahre in Norwegen beobachtet, wie so etwas gehen kann und man sieht, dass da Deutschland mittlerweile in Schwung kommt.

Man sagt nicht umsonst: Wenn er steht, dann lädt er. Sprich: Gehst du einkaufen, dann steckst du ihn an und kommst zu einem geladenen Auto zurück.

Lidl, Aldi, Rewe usw. bauen gerade massiv aus. Auf den Parkplätzen müssen die Schnellladestationen mit ca. 300kW stehen. Für diejenigen, die etwas länger einkaufen gehen, reichen auch 30-50 kW.
Habe heute erst wieder von 36 auf 85% an einem 50kW Lader geladen. War in der Zeit einkaufen. 200km Reichweite für lau.
Noch ist das kostenfrei, aber für die Zukunft ist es wichtig, dass diese Ladestationen Geld kosten und für die Städter zur Verfügung stehen und nicht z.B. für mich, der auch problemlos zu Hause laden könnte.

Des Weiteren kommen jetzt auch einphasige Laternenlader in der Masse. Dort kann einphasig bis 3,7kW geladen werden. Über Nacht (bei mir von 19 Uhr bis 8 Uhr früh) wären das knapp 50kW. Das reicht für 250km.
Wenn du am Tag mehr fährst stehen an den Autobahnen die Schnellladestationen.

Ja, man braucht mit dem E-Auto für einen Strecke länger.

Ich fahre aus dem Rhein-Main-Gebiet bis ins nördlichste Dänemark ca. 10 Stunden (Stau, pinkeln und Essenpausen einkalkuliert - ist ein Mittelwert). Mit dem E-Auto brauch ich 2 Stunden länger. Das sind aber auch 1000km.
 
Und da liesst man wieder die Engstirnigkeit eines E-Auto Fahrers heraus. Ich hab einen Benziner und ich fahre tatsächlich relativ kurze Strecken (2x die Woche bis zum Bahnhof ca 12km hin und zurück, mal zum Einkaufen und Freunde besuchen). Warum ist jetzt ein E-Auto nichts für mich? Keine Ladeinfrastruktur vor Ort. PUNKT. Ich find das toll, wer sowas hat sei es ihm gegönnt. Aber ich werd nicht 30 Minuten an der Tanke rumgammeln und warten bis mein Auto aufgeladen ist. Und wenn sich die Anzahl der E-Autos signifikat erhöht, dann werde ich nicht nur 30 Minuten an der Tanke warten sondern 60, 90 oder 120 - kommt drauf an wieviele andere ohne praktikable Lademöglichkeit vor mir an der Tanke stehen.
Hat nichts mit "Engstirnigkeit" zu tun, du wirst es mir glauben müssen, aber mangels Alternativen habe ich erst vor wenigen Wochen noch einen neuen Benziner für meine Holde abgeholt.

Hat aber nichts mit meiner Aussage zu tun, denn die war tatsächlich nicht auf den Nutzer bezogen, wir (du, alle) können uns ja nur den Gegebenheiten anpassen, keine Ladestation = kein Elektroauto, da gebe ich dir völlig Recht. Bei mir war es das gleiche, zwecks Nachwuchs sollte es ein Hochdachkombi werden, aber schon ganz gerne im Familienstil und nicht im Bauarbeiterstil, Auswahl in Elektrisch? Nicht vorhanden, daher Benzin. Nur auch hier ärgere ich mich zu Tode.

Was ich sagen will, evtl. kam dies falsch rüber, für jeden einzelnen kann aktuell noch ein Benziner die richtige Wahl sein, aber nur weil sowohl Politik, als auch Wirtschaft (gerade in DE) vollständig versagt haben. Technisch betrachtet, muss der Benziner eigentlich schon begraben werden, er ist hoffnungslos veraltet. Beim Diesel sehe ich das noch ein ganz klein bischen anders, hier gibt es eben die Ausnahmen (PKW Bereich), die wirklich jeden Tag an die 1000km Autobahn donnern müssen und nicht die Wahl haben. Da werden wir warten müssen, bis die E-Autos so weit sind und mehr Reichweite als Diesel bekommen (was ja mit Feststoff wahrscheinlich nicht mehr lange dauert). Dennoch wird es die absolute Minderheit sein, wo ein Elektroauto, bei entsprechender Auswahl an Fahrzeugen und Ladepunkten nicht die technisch klügere Wahl wäre.

Daher sorry, falls du dich angegriffen gefühlt hast, so war es nicht gedacht.

Viel Spaß in deinem Verbrenner. Ich fahre die 100km für 4,60 € (und Autobahn Langstrecke für 6,00 €/100km) und freue mich dabei.
Damit bist du ja dann schon verdammt teuer unterwegs, ich hab einen Durchschnittsverbrauch von um 14 kwh/ 100km, ergibt dann schon 3,76 EUR je 100km. Davon ab, dass der gute Herr im besten Fall knapp 20 Liter auf 100km bei über 200 km/h brauchen wird (hab gerade nur einen längeren Beitrag gelesen, wo bereits bei 200kmh die 17-20l für einen 2,5er TDI genannt werden), braucht der ja dann noch alle vier Wochen einen Ölwechsel (30tkm) für 500 EUR, dazu die ganzen Ketten, Spanner usw. die alle 90tkm gewechselt werden müssen. Denke bei bei solchen Vollgasfahrten reden wir hier ganz schnell von 30 EUR je 100km, während unsereins sich gemütlich bei ALDI/Kaufland und Co. einen kleinen Einkauf gönnt und den Preis fürs Laden auf 0 reduziert :-P
 
Damit bist du ja dann schon verdammt teuer unterwegs, ich hab einen Durchschnittsverbrauch von um 14 kwh/ 100km, ergibt dann schon 3,76 EUR je 100km. Davon ab, dass der gute Herr im besten Fall knapp 20 Liter auf 100km bei über 200 km/h brauchen wird (hab gerade nur einen längeren Beitrag gelesen, wo bereits bei 200kmh die 17-20l für einen 2,5er TDI genannt werden), braucht der ja dann noch alle vier Wochen einen Ölwechsel (30tkm) für 500 EUR, dazu die ganzen Ketten, Spanner usw. die alle 90tkm gewechselt werden müssen. Denke bei bei solchen Vollgasfahrten reden wir hier ganz schnell von 30 EUR je 100km, während unsereins sich gemütlich bei ALDI/Kaufland und Co. einen kleinen Einkauf gönnt und den Preis fürs Laden auf 0 reduziert :-P
Ja, ich fahre etwas sportlicher und einen SUV (ID.4). Landstraßen und Stadtverbrauch aufgrund meines Höhenprofils liegt bei 16-18 kWh.
Auf der Autobahn komme ich bei 130 km/h, wobei ich auch mal schneller fahre, auf 20kWh. Der Schnitt liegt dennoch nur bei 110 km/h. Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzung und staubedingt.
 
Deine Aussage war, dass ein E-Auto keine 120 km bei einer Geschwindigkeit von 240 km/h schafft. Der habe ich widersprochen. Mehr nicht. Das du jetzt die Prämissen änderst ist verwirrend, aber okay von mir aus.

Was deinen angeblichen Verbrauch von 9 Liter Diesel pro 100 km bei 240 km/h angeht, glaube ich nicht, sorry. Keine Ahnung welches Auto du fährst, habe mal fix gegoogelt und einen Audi A6 gefunden mit gleicher PS-Zahl, Diesel, allerdings Vmax= 250 km/h, der braucht laut Test 12 Liter / 100 km. Da erscheinen mir die 9 Liter doch etwas unrealistisch. Mehr als 10, 11 Liter werden es wohl sein. Da du von Standgas redest, gehe ich davon aus, dass du den Verbrauch abliest, wenn du die Geschwindigkeit schon erreicht hast. Da entfällt also der Beschleunigungsvorgang, welcher am meisten Sprit verbraucht.
Was du übrigens außer Acht lässt. Bei solchen Geschwindigkeiten und einem Diesel-Motor fällt auch ne Menge Öl und AdBlue an. Macht den Kohl vielleicht nicht fett, sollte man aber der Fairness halber schon erwähnen. Gibt es beim E-Auto ja beides nicht.
Audi A6 Avant TDI Preformance mit Optimierung der MotoSoftware und der Automatiksoftware

um die 380PS und 800nm

Vmax 278Km/h
Ich muss erstmal 1.000km fahren um nach Norwegen zu kommen. Aber für die Strecke brauchst du ja nur 4 Stunden ohne tanken... :lol::lol::lol:

Aber solange man 240km/h im Standgas fährt bzw. von Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit nichts versteht, brauchen wir hier eh nicht weiter reden.

Viel Spaß in deinem Verbrenner. Ich fahre die 100km für 4,60 € (und Autobahn Langstrecke für 6,00 €/100km) und freue mich dabei.
Wenn ich so langsam fahre brauche ich auch keine 9 Liter....
Mein Leben ist zu kurz um mit 110 über die Autobahn zu schleichen
und ich ziehe hier und mal einen Pferde Anhänger .

Habe mal eine Model X getestet aber das war wieder das Reichweitenproblem ...grade im Anhänger Betrieb.
 
Ja, ich fahre etwas sportlicher und einen SUV (ID.4). Landstraßen und Stadtverbrauch aufgrund meines Höhenprofils liegt bei 16-18 kWh.
Auf der Autobahn komme ich bei 130 km/h, wobei ich auch mal schneller fahre, auf 20kWh. Der Schnitt liegt dennoch nur bei 110 km/h. Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzung und staubedingt.
Ich fahre 99% Stadtverkehr und kann trotz sportlicher Fahrweise nur sagen, dass ich glaube den Sweetspot der heutigen Elektroautos gefunden zu haben. Im Sommer mit ECO hab ich ihn auch schon auf unter 10kwh bekommen, der Winter treibt den Verbrauch allerdings immer deutlich nach oben, daher meine ich meinen aktuell auf 14kwh Schnitt stehen zu haben, über nun 15tkm, über den Winter wird es jetzt vermutlich wieder etwas ansteigen, da ich aber Ende August 2020 beliefert wurde, ist glaube ich ein gar nicht so schlechter Zeitpunkt für einen Jahresvergleich.
Audi A6 Avant TDI Preformance mit Optimierung der MotoSoftware und der Automatiksoftware

um die 380PS und 800nm

Vmax 278Km/h
Bei 240km/h verbrauchst du nie und nimmer nur 9 Liter, nie und nimmer.


Nur mal lesen und verstehen, da fahren Leute mit 80km/h Durchschnitt schon bei deutlich über 8l! Da kannst du an der Motorsoftware verändern was du willst, 9l bei 240km/h, NIEMALS! Aus meiner Dieselzeit kann ich sagen, dass bei 250km/h konstant 30l dort standen, aber auch nur weil die Anzeige nicht weiter ging (30,1l zeigte er nicht an, auch nicht bei Vollgas und anfahren), war aber kein Audi, daher nehme ich das nichtmal zum Vergleich. Ein Diesel kann unfassbar effizient fahren, der 120PS Bluetec irgendwas von Mercedes (C Klasse) kann auf deutschen BAB durchaus in den Bereich unter 4l fallen, aber das ganze dann eben bei Tempo 100!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein 3 Liter TDI der bei 240km/h nur 9 Liter verbraucht.
Nettes Wunschdenken, funktioniert nur nicht.

doch...geht sehr wohl ohne 265 Reifen und mit Optimierung
Ich fahre viel und schnell und der Verbrauch in im Schnitt echt OK.

Vorteil des Eautos..keine zu schwachen Steuerketten aber das Problem ist eher beim Benziner und Start Stop gebraucht präsent.

Der Audi geht ende des Jahres vom Hof

X5 M50D folgt - Bin gespannt
 
Klar, du hast im Schnitt schon 7,5 Liter aber bei 240km/h nur 9 Liter.
Ich kann meinen Benziner auch mit 7 Liter im Schnitt fahren, es sind aber eher 9-10 Liter.
Aber bei 240km/h ist es dann deutlich mehr, eher so 15-20 Liter.
Immer diese Wunderautos.
 
Das ist die ziemlich perfekte Zusammenfassung des Themas, der durchschnittliche Autofahrer fährt im Jahr ca. 12.000km, aber egal mit wem du sprichst, ständig sind Autobahnorgien dabei um die altertümliche Technik besser dastehen zu lassen.

Vielleicht solltest du deinen Horizont mal über "Standpunkt" erweitern. Nur weil du scheinbar Handweker/Paketzusteller/Hebamme/Pfleger/Hundefänger oder irgendwer anders aus der sehr beschränkten Gruppe von Berufen bist, die 99% der Zeit einen guten Grund haben, in der Stadt mit dem PKW rumzukurven, statt Fahrrad, Fuß oder ÖPNV zu nutzen, heißt das nicht, dass das jeder so macht.

Im Gegenteil. Die Hälfte der deutschen hat einen Arbeitsweg von unter 10 km und baucht ein Kurzstreckenauto nur einmal die Woche zum Einkaufen. Wie kommen die Mehrheit der Deutschen also auch nur in die Nähe der 13000 km durchschnittliche Jahresfahrleistung? Mit langen Urlaubs- oder zumindest Ausflugsfahrten. Und ein weiteres Viertel muss 10-25 km am Tag zurücklegen, was erneut sehr gut mit Bahn und in vielen Fällen auch noch mit dem Fahrrad geht, aber selbst bei Nutzung des Autos im Mittel nur 8000 km im Jahr ergibt. Der Rest? Erneut längere Touren.

Rund 2/3 der Deutschen haben also schon rein entfernungsmäßig einen Grund zu motzen und einige der Landbewohner, für die ein 50-100-km-Aktionsradius-Fahrzeug genau passen würde, meckern zusätzlich noch wegen Pferdeanhänger, etc.. Die Minderheit dagegen, für die "Batterieautofahren" die perfekte Mobilität darstellt, ist in Forendiskussionen natürlich schon allein deswegen unterrepräsentiert, weil sie halt keinen Gesprächsbedarf hat.

Das Ganze ist in DE doch nur eine extrem nervige "Ichhabdenlängsten" Debatte, erst war es die kurze Reichweite und die langen Ladezeiten, diese Probleme wurden recht schnell und zügig gelöst,

Gelöst? Mein Reichweiten- und Ladeziel lautet "1200 km in 12 Stunden". Undzwar in der Praxis, mit immer wenigstens 50-100 km Restservere für unvorhergesehenes und den Folgetag und in beliebige Mittelmeerländer, nicht im theoretischen Ideal entlang gut ausgebauter Strecken mit Fahren bis auf Batterie = leer.

Da hat sich seit dem S100 nicht mehr wirklich was als Annäherung getan und der schafft das nicht. Vielleicht ist der EQS noch einen Tick näher dran, aber nur wenn der 150+-kW-Ausbau weiter voranschreitet. Beides sind jetzt aber nicht unbedingt der angemessene Ersatz für einen Kompaktwagen. Weniger als 4,5 m dürften es dann doch bitte sein, sonst muss ich zumindest heimwärts noch eine halbe Stunde für Parkplatzsuche rausfahren.

Dazu kommt, dass gerade einmal 1,4% der deutschen Straßen kein Tempolimit besitzen, wobei der Anteil auf Autobahnen natürlich deutlich höher liegt.

Und jetzt rate mal, wo mehr km zusammengefahren werden: In Tempo-30-Zonen oder auf Autobahnen? :wall:


Was aber interessant ist, nahezu niemand sagt, wieviele Baustellen so im Lande liegen, hier in NRW würde ich schätzen, dass weit mehr als 90% der Autobahnkilometer faktisch begrenzt sind.

NRW ist schon von der Siedlungsdichte garantiert nicht das beste Beispiel. Am ehesten kenne ich unbeschränkte Autobahnen aus Bayern und den Neubaustrecken in den nicht-mehr-ganz-so-neuen-Ländern. Aber selbst wenn man da mal langkommt, macht der Fokus auf >>200 km/h bei einem Auto praktisch keinen Sinn, jedenfalls solange man verantwortungsvoll fährt.

Die E-Autos und das Tempolimit sind die nahe Zukunft, ob Hinz und Kunz das will, wird allen reichlich egal sein, es ist per Gesetz schon Fakt. Der Diesel ist in meinen Augen aktuell noch eine echte Alternative, gerade im Lastkraftbereich, der Benziner ist meines Erachtens nach schon deutlich überm Verfallsdatum und es gibt in meinen Augen wenig Sinn diese Technik künstlich am Leben zu halten.

Moderne Benziner haben in der Praxis und bei ähnlicher Auslegung kaum einen höheren CO2-Ausstoß als Diesel, die neuesten Selbstzünder sind endgültig gleich auf. Wieso sollte man die "künstlich" am Leben erhalten, wenn sie die klimatisch gleich mittelprächtige, gesundheitlich wegen der saubereren Abgase aber weitaus bessere Alternative zum Diesel sind? Das einzige Argument letztere überhaupt noch zuzulassen ist die alte Geschichte von der Rohölzusammensetzung.

Benziner fahren in der Regel nur deutlich weniger Kilometer, dazu dann doch eben meist Stadtverkehr.

Also mein Benziner dürfte auf <10%, vermutlich sogar <5% Stadtverkehr kommen und mir wäre keine Statistik bekannt, die deine Behauptung von >50% belegen würde.
Aber Quellen sind immer gern gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Audi A6 Avant TDI Preformance mit Optimierung der MotoSoftware und der Automatiksoftware

um die 380PS und 800nm

Vmax 278Km/h

Wenn ich so langsam fahre brauche ich auch keine 9 Liter....
Mein Leben ist zu kurz um mit 110 über die Autobahn zu schleichen
und ich ziehe hier und mal einen Pferde Anhänger .

Habe mal eine Model X getestet aber das war wieder das Reichweitenproblem ...grade im Anhänger Betrieb.
Du kapierst echt nicht den Unterschied zwischen Durchschnitt und Höchstgeschwindigkeit.

---
Ansonsten lasst ihn doch labern... Standgas bei 240... usw. Er labert wirklich nur Grütze.
Auf deutschen Autobahnen fährt man auch keinen 240er Schnitt. Niemals.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück