Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

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Tesla hat sich einen Audi-Manager für die Produktion seiner Autos geholt. Er soll die Fertigung des Model 3 auf den Weg bringen und überwachen und dürfte auch einen kritischen Blick auf die Fertigung des Model X werfen, das zuletzt mit Problemen auf sich aufmerksam machte.

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AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Ohne seine Mannschaft reißt ein Manager gar nichts. Das Fertigungsknow how liegt
nicht bei einer Person. Sieht mehr wie eine Vergoldung des Lebensabends aus. :D

Hat er keine Sperrklausel in seinem Vertrag? Verwunderlich
 
AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Ohne seine Mannschaft reißt ein Manager gar nichts. Das Fertigungsknow how liegt
nicht bei einer Person. Sieht mehr wie eine Vergoldung des Lebensabends aus. :D

Hat er keine Sperrklausel in seinem Vertrag? Verwunderlich

Und eine Mannschaft ist nur so gut, wie der Manager sie zusammengestellt und geführt hat ;)

Klar, es lässt sich streiten ob seine arbeit die Millionen wert ist die er wohl bekommt, aber offensichtlich ist sie tesla das wert. Warum also nicht?

Angebot und nachfrage regeln sich.....

Soll ja auch Leute geben denen eine Titan x 1000€ wert ist.... dann darf tesla sich auch nein edelmanager gönnen :coolface:
 
AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Und eine Mannschaft ist nur so gut, wie der Manager sie zusammengestellt und geführt hat ;)
Nur ist es nicht trivial, die Mannschaft in den USA zusammenzustellen und ebenso ist die Zulieferer-Qualität in den USA eine andere als in Europa. Er wird das schon reißen und er wird Tesla wichtiges Know How geben.
 
AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

...Sieht mehr wie eine Vergoldung des Lebensabends aus. :D

Nicht ernst gemeint, oder?! Wofür sollte diese Gratifikation denn sein - und dann auch noch in einer Sparte die gepusht wird.

Vergoldung des Lebensabends wäre für mich 3. Stellvertredender Aufsichtsratsvoristz bei der Deutschen Bank.

Natürlich ist es klar, dass ohne ein gutes Team nichts geht, aber wenn die Produktionskette nicht optimiert ist, eben auch nicht.

Und dafür scheint der Mann eingestellt worden zu sein.

Grüße

phial
 
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Es ist jünger als ich dachte, ich habe ihn nur ein paar mal erlebt:
http://forum-produktion.automotiveit.eu/wp-content/uploads/2014/12/Audi_Hochholdinger_Vita.pdf

Trotzdem wird es der letzte Job sein und ein ziemlicher finanzieller Aufstieg. Außerdem sollte man das sinkende Schiff VW verlassen. Die Abgaskriese zieht langsam Kreise, es gibt für viele Modelle keine sinnvolle Lösung und Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen werden weltweit ab jetzt sehr schwierig werden. Damit bricht eine ganz wichtiger Bereich weg.
 
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Das "sinkende Schiff VW"? Wenn ich in 1-2 Jahren dran denke, und niemand mehr von der "Abgasekriese" [sic!] redet, dann werde ich Dich dran erinnern. :ugly:
 
AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Es ist jünger als ich dachte, ich habe ihn nur ein paar mal erlebt:
http://forum-produktion.automotiveit.eu/wp-content/uploads/2014/12/Audi_Hochholdinger_Vita.pdf

Trotzdem wird es der letzte Job sein und ein ziemlicher finanzieller Aufstieg. Außerdem sollte man das sinkende Schiff VW verlassen. Die Abgaskriese zieht langsam Kreise, es gibt für viele Modelle keine sinnvolle Lösung und Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen werden weltweit ab jetzt sehr schwierig werden. Damit bricht eine ganz wichtiger Bereich weg.

Sorry, aber im Zusammenhang mit VW von "sinkendem Schiff" zu sprechen ist mehr als Schwachsinnig!
Der Abgasskandal ist reiner Protektionismus seitens der USA. Die jammern über zu hohe NOx-Werte, fahren selbst aber Diesel mit 6 Liter Hubraum und 20 Liter Verbrauch auf 100 km.
Abgesehen davon hat sich der Elektroantrieb in der Form längst noch nicht durchgesetzt und es ist auch mehr als fraglich, ob das überhaupt geschehen wird.
 
AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Das "sinkende Schiff VW"? Wenn ich in 1-2 Jahren dran denke, und niemand mehr von der "Abgasekriese" [sic!] redet, dann werde ich Dich dran erinnern. :ugly:
Das ist meine Prognose. Es gibt für einige Millionen Fahrzeuge keine Lösung. VW wird eine anbieten, es werden dann wieder Mängel entdeckt und über die nächsten zwei Jahre werden Millionen Fahrzeuge weltweit zurückgenommen werden müssen. Ich drücke die Daumen, aber da der Skandal sich ausweitet, wird in Zukunft genau geschaut und unabhängig nachgemessen. Es gibt keine Lösung ohne signifikant fühlbare Leistungsreduzierung, merklich steigenden Verbrauch oder erhebliche Eingriffe im Abgasreinigungssystem mit erheblichen Folgekosten für den Nutzer. Alle drei Lösungen werdenvon den Käufern nicht akzeptiert werden.
 
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Die einfachste Lösung wäre für VW auf den US-Markt zu scheißen und die Standorte dort nach Mexico zu verlagern. In Europa sollten dann die Grenzwerte angehoben werden, auf ein vernünftiges Maß.
 
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Ganz ehrlich über den Abgasskandal redet so schon fast keiner interessiert die meisten eh nicht wirklich. Und ich ein paar Jahren noch viel weniger klar VW ist etwas Abgesackt aber halb so schlimm gibt ja noch Audi, Porsche und Co.
und zum Manager ich glaube er hätte seinen Top bezahlten Job verlassen um einfach mal so bei Tesla zu arbeiten. Ich glaube er selbst sieht etwas gutes in Tesla und auch Tesla wird die nächsten Jahre besser werden. Und er wird Tesla bestimmt sehr gut unterstützen.
 
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Abgasskandal hin oder her ist doch egal is nicht mein geld. Fand den standard vw schon immer zu teuer. Der golf is schon seit jahren kein volkswagen mehr!!! Und über die preißexplosion brauchen wir garnicht reden. Das was tesla da grad macht find ich mega gut und für 35000 euro bin ich au bald elektroauto fahrer XD. Weil das was die deutschen firmen in dem bereich präsentieren ist lächerlich und das werden sie bald merken.
 
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Abgesehen davon hat sich der Elektroantrieb in der Form längst noch nicht durchgesetzt und es ist auch mehr als fraglich, ob das überhaupt geschehen wird.

Das hängt, soweit ich es sehe, einzig vom Angebot ab. Siehe zb. verkaufte Einheiten beim Model S, wo im nicht gerade kleinen US-Markt im entsprechenden Segment mehr Fahrzeuge verkauft wurden, als bei den 3 größten Konkurrenten (die Benziner!) zusammen. Auch die Vorbestellungen beim Model 3, trotz 1000€ Anzahlung, sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt meldet sich auch noch Nvidia, Google arbeitet auch nicht erst seit gestern in dem Bereich, und Apple soll wohl auch noch was vor haben.

Bloß weil man "unsere" E-Golf, B-Klasse electric drive, Smart-ED und wie sie alle heißen (zu Recht) nicht kauft, bedeutet das nicht automatisch das kein Interesse an reinen E-Autos vorhanden ist. Zumal die mit Abstand meisten Besitzer entsprechender Fahrzeuge sehr zufrieden sind. Die meisten "Jammerlappen" bzgl. E-Mobilität sind immerhin Menschen, die noch nie einen eigenen E-Wagen hatten.

Sicher wird der Durchbruch noch etwas auf sich warten lassen, die Frage ist nur wie lange. Es kann durchaus sein, das jemand der sich schon heute noch einen (teuren) neuen Verbrenner kauft, es in ein paar Jahren schon nicht mehr so leicht haben wird, ihn wieder zu verkaufen. Es werden Unternehmen kommen, die sich auf die Überholung der ganzen Fahrzeugakkus spezialisieren werden (ein aktueller Tesla-Akku hat übrigens eine Haltbarkeit bzgl. Zyklenanzahl von Minimum ca. 500.000KM bei ~80% Restkapazität). Dann wird man zb. einen 10 Jahre alten E-Wagen mit überholtem Akku zu einem sehr fairen Preis bekommen. Schon heute sind (Gebrauchtwagenmarkt) die meisten E-Modelle im Preis stabiler als ihre Verbrenner-Brüder, und das wird in den nächsten Jahren sicher nicht besser für die Verbrenner. Und je schneller E-Fahrzeuge wie zb. das Model 3 auf den Markt kommen, umso schneller verlieren die klassischen Verbrenner in den entsprechenden Sparten ihren Reiz.

Ein voll ausgestattetes Model 3 mit Dual-Motor (=Allrad) wird wohl um die 50-55000€ kosten, also so viel wie ein Verbrenner Golf R. Ich bin mir ziemlich sicher das zumindest bzgl. Anzug (bzw. generell Fahrspaß) der 300PS Golf R das nachsehen haben wird. Bzgl. Fahrzeugintelligenz wird er sehr deutlich das nachsehen haben. Er wird auch als Gebrauchtwagen schneller im Preis fallen. Auch in Unterhalt und Wartung wird er mehr Geld verschlingen. Am Ende gesellt sich zu einem ganzen Haufen Nachteile nur ein einziger Vorteil, nämlich das er in gerade mal 5 Minuten wieder vollgetankt ist. :schnarch:

Ich werde daran denken, jedes mal wenn mein wohlig temperiertes Model 3 von alleine aus der geschlossenen Garage gefahren kommt, während ich mir noch den letzten Schluck Kaffee schmecken lasse. :-D
 
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AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Sicher wird der Durchbruch noch etwas auf sich warten lassen, die Frage ist nur wie lange. Es kann durchaus sein, das jemand der sich schon heute noch einen (teuren) neuen Verbrenner kauft, es in ein paar Jahren schon nicht mehr so leicht haben wird, ihn wieder zu verkaufen. Es werden Unternehmen kommen, die sich auf die Überholung der ganzen Fahrzeugakkus spezialisieren werden (ein aktueller Tesla-Akku hat übrigens eine Haltbarkeit bzgl. Zyklenanzahl von Minimum ca. 500.000KM bei ~80% Restkapazität). Dann wird man zb. einen 10 Jahre alten E-Wagen mit überholtem Akku zu einem sehr fairen Preis bekommen. Schon heute sind (Gebrauchtwagenmarkt) die meisten E-Modelle im Preis stabiler als ihre Verbrenner-Brüder, und das wird in den nächsten Jahren sicher nicht besser für die Verbrenner. Und je schneller E-Fahrzeuge wie zb. das Model 3 auf den Markt kommen, umso schneller verlieren die klassischen Verbrenner in den entsprechenden Sparten ihren Reiz.

Ein voll ausgestattetes Model 3 mit Dual-Motor (=Allrad) wird wohl um die 50-55000€ kosten, also so viel wie ein Verbrenner Golf R. Ich bin mir ziemlich sicher das zumindest bzgl. Anzug (bzw. generell Fahrspaß) der 300PS Golf R das nachsehen haben wird. Bzgl. Fahrzeugintelligenz wird er sehr deutlich das nachsehen haben. Er wird auch als Gebrauchtwagen schneller im Preis fallen. Auch in Unterhalt und Wartung wird er mehr Geld verschlingen. Am Ende gesellt sich zu einem ganzen Haufen Nachteile nur ein einziger Vorteil, nämlich das er in gerade mal 5 Minuten wieder vollgetankt ist. :schnarch:

Da kann ich dir nicht so zustimmen. Sicherlich haben E-Autos ihre Vorteile, aber die aktuellen Nachteile sind nunmal nicht von der Hand zu weisen. Da wäre zum Einen die angesprochenen Tankzeit. Mein Nachbar fährt son Model S und er ist hellauf begeistert. Allerdings steht er, sofern er nicht <300km fährt und das Auto abends an der Steckdose laden kann, mindestens ne Stunde am Supercharger und wenn keiner vorhanden ist, steht er auch mal über 4 Stunden an der Säule, nur um den Akku wieder aufzufüllen. Des Weiteren wird das Auto, je nach Ausstattung, mit 400-700 PS angegeben, was allerdings auch absoluter Quatsch ist. Dies mag zwar bis 80/90 km/h halbwegs stimmen, die Beschleunigung ist brutal, aber ab 130 kommt dann auch nicht mehr viel. Kein Drehmoment und die Leistung wird einfach nur noch lapidar auf die Straße gebracht. Jeder Gold R (völlig überteuertes Auto, da gab ich dir Recht) zieht son Tesla auf der Autobahn ab. Der Tesla ist für den Stadtverkehr und nen bisschen Landstraße gebaut, aber Fahrspaß sieht anders aus. Zumindest bedeutet Fahrspaß für mich nicht, nenn bisschen zu beschleunigen und dann war es das. Das Teil liegt zudem elendig auf der Straße und ist in Kurven eine Katastrphe. Abgesehen von der Beschleunigung bleibt da nichts übrig. Wer wie ich, schon einige Autos hatte und gefahren ist, der erkennt sofort, dass das Fahrgefühl nicht ansatzweise an eine deutsche Preminumarke heranreicht. Für den Preis bekommt man unzählig bessere Autos.

Aber wir reden hier ja über das Model 3, welches noch in den Sternen steht. Was ich aber jetzt schon sagen kann ist, dass, wenn Tesla nicht die grundsätzliche Dynamik und das Gewicht reduziert, dann kann da kein richtiger Fahrspaß aufkommen. Zudem müssen da andere Bremsen dran, die Normalen neigen ungemein zu Überhitzung, wie die gesamten Akkus und dann wird die Leistung von den achsotollen 400-700 PS auf mickrige 150PS oder so reduziert. Da kommt dann gar nichts mehr und auf der Autobahn wird man von jedem Hans und Frantz überholt.

Momentan bietet Tesla zwar nen guten Einstieg in die E-Autowelt, aber es hat schon seine Gründe, warum die Premiumhersteller nicht so früh auf den Zug aufspringen. Der Markt für Fahrer, die sich hauptsächlich auf Kurzstrecke bewegen und auf der Fahrt in den Urlaub nen paar Stunden am Rastplatz verbringen wollen, ist sehr begrenzt. Wer bei diesen Autos mit Fahrspaß argumentiert, defeniert diesen Begriff nur durch Beschleunigung (aber eben auch nur bis 120/130 km/h) oder hat keine Ahnung, was Fahrspaß bedeutet. Zudem gibt es keine Klangkulisse. Für 4 Zylinder eine Erlösung, die klingen fast alle wie nen Sack Schrauben, aber wer Freude am Auto hat und dieses nicht einfach nur als Fortbewegungsmittel sieht, der wird den Klang eines wohligen 3 oder 4 Liter Motors vermissen. Das wohlige Bollern einiger 6, bzw. 8 Liter Motoren ist ja sowieso eine andere Klasse.


Und um nochmal auf diese ganzen möchtern Autobauer ala Apple und CO. zurückzukommen: Es hat schon seine Gründe, warum Apple zuerst sämtliche deutschen Premiumhersteller um eine Kooperation gefragt hat und diese dann doch von Seiten unserer Autobauer abgelehnt wurde.
 
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Tesla hat einige Länder regelrecht überrollt, andere noch nicht weil da die Infrastruktur sowie Service fehlt. Aber es wird was.
Selbst die Russen nehmen schon alles in die eigenen Hände, organisieren Autotransporte für Service hier bei uns oder in den USA, machen vieles selbst (mit Zustimmung von Tesla Motors) und installieren die Ladestationen.
Und das in einem Land wo Sprit billig ist, Umweltschutz so gut wie keinen juckt (übertrieben gesagt).
Ich freue mich schon auf die Zeiten wo unsere Autohersteller mal richtig Dampf unterm Hintern bekommen weil sie nix auf dem Markt haben um mit den Teslas mitzuhalten. Noch sind die Teslas teure, schwere und schnelle Spielzeuge, aber sobald jeder sich so eins kaufen kann, wird es schnell düster für die Spritschlucker.
 
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Des Weiteren wird das Auto, je nach Ausstattung, mit 400-700 PS angegeben, was allerdings auch absoluter Quatsch ist. Dies mag zwar bis 80/90 km/h halbwegs stimmen, die Beschleunigung ist brutal, aber ab 130 kommt dann auch nicht mehr viel.
PS (oder kW) sind eigentlich eine messbare Größe. Die Drehmomentkurve mag nicht deinen Wünschen entsprechen, aber da geht eig. kein Flunkern. Wenn das Auto 400-700 PS angegeben hat, dann würde ich schon stark annehmen dass es die Leistung auch wirklich bringt.
Mehr wie 130 braucht eig. niemand außer Deutschen... Und wenn bis dahin Zug vorhanden ist, ist es doch perfekt.

Der Tesla ist für den Stadtverkehr und nen bisschen Landstraße gebaut
So wie die meisten Autos.

Wer bei diesen Autos mit Fahrspaß argumentiert, defeniert diesen Begriff nur durch Beschleunigung (aber eben auch nur bis 120/130 km/h) oder hat keine Ahnung, was Fahrspaß bedeutet.
Fahrspass definiere ich nicht wie ein Dragsterrennen. Rauf aufs Gas und stupide gerade aus heizen.
Gerade kurvige Strecken und mit Drehmoment fürs Rausbeschleunigen ist allemal spannender wie 200 und über Bodenwellen springen und damit gefährlichere Unfälle riskieren als bei moderaten Geschwindigkeiten bei kurvigen Strecken.
Ein Go-Kart oder größere Verwandte wie zB KTM X-Bow definiert sich aber zB auch kaum über seine Endgeschwindigkeit.
Das amerikanische Fahrwerk, ok, das glaube ich rasch dass das anders ist wie bei deutschen Marken. Aber das ist es auch bei Franzosen. Da fehlt eben derzeit ein wenig Auswahl wenn eig. nur Tesla den Markt beliefert.
 
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Eine gute Entscheidung, das wird zwar teuer, aber der hat halt die Erfahrung und wird Tesla bei der Expansion unterstützen
 
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Da wäre zum Einen die angesprochenen Tankzeit.
Die ich ja auch erwähnt, und du von mir sogar zitierst hast.

Mein Nachbar fährt son Model S und er ist hellauf begeistert. Allerdings steht er, sofern er nicht <300km fährt und das Auto abends an der Steckdose laden kann, mindestens ne Stunde am Supercharger und wenn keiner vorhanden ist, steht er auch mal über 4 Stunden an der Säule, nur um den Akku wieder aufzufüllen.
Am SC bekommt man aktuell in den ersten 30 Minuten Saft für ~270KM. Wenn er da ne Stunde steht, dann lädt er den quasi leeren Akku wieder komplett auf. Bleibt die Frage wie oft er 600-800KM an einem Tag fahren muß. Niemand sagt das ein E-Auto heute für ALLE Menschen geeignet ist, aber für >80% ist es das.

Des Weiteren wird das Auto, je nach Ausstattung, mit 400-700 PS angegeben, was allerdings auch absoluter Quatsch ist. Dies mag zwar bis 80/90 km/h halbwegs stimmen, die Beschleunigung ist brutal, aber ab 130 kommt dann auch nicht mehr viel. Kein Drehmoment und die Leistung wird einfach nur noch lapidar auf die Straße gebracht. Jeder Gold R (völlig überteuertes Auto, da gab ich dir Recht) zieht son Tesla auf der Autobahn ab. Der Tesla ist für den Stadtverkehr und nen bisschen Landstraße gebaut, aber Fahrspaß sieht anders aus. Zumindest bedeutet Fahrspaß für mich nicht, nenn bisschen zu beschleunigen und dann war es das. Das Teil liegt zudem elendig auf der Straße und ist in Kurven eine Katastrphe. Abgesehen von der Beschleunigung bleibt da nichts übrig. Wer wie ich, schon einige Autos hatte und gefahren ist, der erkennt sofort, dass das Fahrgefühl nicht ansatzweise an eine deutsche Preminumarke heranreicht. Für den Preis bekommt man unzählig bessere Autos.
Das mag stimmen, wenn man sich auf sehr stark motorisierte Verbrenner bezieht, und diese dann auch ständig am Limit bewegt. Aber das tun die wenigsten Fahrer. Diese 700PS werden übrigens schon lange nicht mehr von Tesla beworben, und waren natürlich auch von Anfang an nicht korrekt, da man einfach nur beide Motoren bzgl. Leistung addiert hat. Aktuell bekommt man ein Model S von 235KW (70) bis 345KW (P90D), und mit Insane-Update mit 396KW. Dabei handelt es sich (und das wurde auch von Anfang an kommuniziert) um einen Spitzenwert, genau wie beim Verbrenner, der seine angegebene (im Schein eingetragene) Leistung auch nur in einem sehr kleinen Lastmoment erzeugen kann. Die im Schein eingetragene Nennleistung! eines Tesla Model S beträgt 69KW. (Quelle: Elektroautos: 6 Modelle im Hartetest - AUTO MOTOR UND SPORT)

Bzgl. Kurvenverhalten: Ich hab noch kein Model S um die Kurven gejagt, Fakt ist aber, dass dieses Fahrzeug die Karosse mit der (systembedingt!) höchsten "Steifigkeit" bzgl. Verwindung hat. Und das der Tesla oben raus stark nachlässt hat einen sehr einfachen Grund, er hat nur 1 Gang. Wäre maximaler Fahrspaß das Ziel gewesen, dann hätte man dem Wagen einfach ein passendes Getriebe (und Fahrwerk usw) spendiert. Aber das steht indirekt im Widerspruch des eigentlichen Einsatzzweckes. Was aber nicht heißt, das man später nicht auch noch entsprechende Fahrzeuge anbieten wird. Die meisten Rekorde auf der Rennstrecke wurden mittlerweile nicht umsonst von E-Fahrzeugen eingestellt. Aber mit Rennwagen kann man schlecht eine Firma starten, die Straßenfahrzeuge herstellen und wirtschaftlich erfolgreich werden soll.
Aber wir reden hier ja über das Model 3, welches noch in den Sternen steht. Was ich aber jetzt schon sagen kann ist, dass, wenn Tesla nicht die grundsätzliche Dynamik und das Gewicht reduziert, dann kann da kein richtiger Fahrspaß aufkommen. Zudem müssen da andere Bremsen dran, die Normalen neigen ungemein zu Überhitzung, wie die gesamten Akkus und dann wird die Leistung von den achsotollen 400-700 PS auf mickrige 150PS oder so reduziert. Da kommt dann gar nichts mehr und auf der Autobahn wird man von jedem Hans und Frantz überholt.
Hier kann ich dir nicht widersprechen, wenngleich die Zielgruppe der Tesla-Fahrer zum Großteil die mehrstufige Rekuperation zum bremsen benutzt. Er macht es wirtschaftlich wenig Sinn, alle Wagen mit einer Bremsanlage auszustatten, die nur von einem Bruchteil der Kunden tatsächlich gebraucht wird. Auch hier, es werden sicher noch weitere Optionen ins Angebot von Tesla aufgenommen. Nicht vergessen, die Firma ist wie erwähnt gerade mal ~ 10 Jahre am Start, und bringt demnächst das vierte Modell auf die Straße. ;)
Momentan bietet Tesla zwar nen guten Einstieg in die E-Autowelt, aber es hat schon seine Gründe, warum die Premiumhersteller nicht so früh auf den Zug aufspringen. Der Markt für Fahrer, die sich hauptsächlich auf Kurzstrecke bewegen und auf der Fahrt in den Urlaub nen paar Stunden am Rastplatz verbringen wollen, ist sehr begrenzt.
Jap, sehr begrenzt. Deswegen kommt Tesla mit der Produktion auch nicht hinterher.
Wer bei diesen Autos mit Fahrspaß argumentiert, defeniert diesen Begriff nur durch Beschleunigung (aber eben auch nur bis 120/130 km/h) oder hat keine Ahnung, was Fahrspaß bedeutet. Zudem gibt es keine Klangkulisse. Für 4 Zylinder eine Erlösung, die klingen fast alle wie nen Sack Schrauben, aber wer Freude am Auto hat und dieses nicht einfach nur als Fortbewegungsmittel sieht, der wird den Klang eines wohligen 3 oder 4 Liter Motors vermissen. Das wohlige Bollern einiger 6, bzw. 8 Liter Motoren ist ja sowieso eine andere Klasse.
Ahnung und Fahrspaß passen so gut zusammen wie Ahnung und Geschmack. Das definiert jeder für sich. Dazu kommt, dass das was du Fahrspaß nennst über Jahrzehnte von der Industrie (Werbung) antrainiert wurde. Ich habe Fahrspaß für mich neu definiert, als ich zum ersten mal ein elektrisch angetriebenes Moped gefahren bin. Das fehlende nervige geknattere war dabei noch das Beste. Ich hatte meinen ersten Wagen bevor ich 18 war, und mit 18 (nach meinem 1er GTI) auch schon meinen ersten V8. Mir ist damals jedes mal einer abgegangen, wenn beim Gasstoß im Leerlauf der ganze Wagen geschaukelt hat, weil er die Seitwärtsbewegung der 8 Zylinder ausgleichen musste. Damit will ich sagen, ich war selbst ein Petrolhead mit Benzin im Blut. Genau deswegen weiß ich auch, dass das Ende des Verbrenners schon lange erreicht ist. Der E-Antrieb ist bzgl. Performance eine Steigerung, und kein Schritt zurück.

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Von 0 auf 100KM/h in 1,8 Sekunden, sowas geht halt nicht mit nem Verbrenner.

Und um nochmal auf diese ganzen möchtern Autobauer ala Apple und CO. zurückzukommen: Es hat schon seine Gründe, warum Apple zuerst sämtliche deutschen Premiumhersteller um eine Kooperation gefragt hat und diese dann doch von Seiten unserer Autobauer abgelehnt wurde.
Natürlich hat Apple seine Gründe, und zwar wirtschaftliche. Selbst im Tesla findet man Armaturen von Mercedes, is ja auch nix schlechtes. Aber Apple hätte nicht fragen müssen, das ist der Punkt. Und welchen Grund kann es denn bitte deiner Meinung nach geben, das die deutschen "Premiumhersteller" BEWUSST nicht auf den Zug aufspringen, und immer mehr Anteile (u.a. an Tesla) verlieren? Das kann ich dir sagen, die glauben ernsthaft immer noch das E-Mobilität eine Modeerscheinung ist. Wie Kodak bei der digitalen Fotografie, wie Nokia beim Smartphone. Wie so viele beim Internetz dachten "ach, das geht wieder vorbei"...
 
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AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Nur ist es nicht trivial, die Mannschaft in den USA zusammenzustellen und ebenso ist die Zulieferer-Qualität in den USA eine andere als in Europa. Er wird das schon reißen und er wird Tesla wichtiges Know How geben.

Wie man Testzyklen austrickst?
Nach allem, was ich über die Realreichweite der Teslas gehört habe, hat man da schon genug Know-How.


Das ist meine Prognose. Es gibt für einige Millionen Fahrzeuge keine Lösung. VW wird eine anbieten, es werden dann wieder Mängel entdeckt und über die nächsten zwei Jahre werden Millionen Fahrzeuge weltweit zurückgenommen werden müssen. Ich drücke die Daumen, aber da der Skandal sich ausweitet, wird in Zukunft genau geschaut und unabhängig nachgemessen. Es gibt keine Lösung ohne signifikant fühlbare Leistungsreduzierung, merklich steigenden Verbrauch oder erhebliche Eingriffe im Abgasreinigungssystem mit erheblichen Folgekosten für den Nutzer. Alle drei Lösungen werdenvon den Käufern nicht akzeptiert werden.

Wo bitte schön sollen deine "Millionen von Fahrzeugen" denn bitte schön herkommen? Mit Ausnahme der EU, Japan und den USA hat meines Wissens nach kein Land ausreichend niedrige Grenzwerte, als dass sich VW überhaupt Gedanken machen müsste. Und in Merkels-Union ist die Autolobby so stark, dass man letztlich doch stinken kann, wie man will, ohne Ärger zu bekommen - und solange der Endkunde keinen großen Nachteil hat, hat er auch kein Recht auf Reklamation. (Ganz abgesehen davon, dass die Zulassung der Fahrzeuge bis auf weiteres gilt und solange Dobrindt nicht offiziell feststellt, dass die Fahrzeuge zurückgerufen werden müssen, gibt es überhaupt keine Handhabe)
In den USA wiederum hat auch VW keinen übermäßig hohen Diesel-Anteil und kritisch sind vor allem die kleinvolumigen Modelle, die dort noch unbedeutender sind. Bliebe Japan. Wie groß ist da die Bedeutung für den Gesamtabsatz von VW? Lächerlich und unsichtbar?

Das echte Debakel für VW ist die negative Publicity und der Imageverlust. Aber wir wissen ja alle, wie lange sich der Durchschnittskonsument so etwas merkt - zumal es derzeit nicht so aussieht, als könne er überhaupt auf eine bessere Alternative ausweichen.


Das hängt, soweit ich es sehe, einzig vom Angebot ab. Siehe zb. verkaufte Einheiten beim Model S, wo im nicht gerade kleinen US-Markt im entsprechenden Segment mehr Fahrzeuge verkauft wurden, als bei den 3 größten Konkurrenten (die Benziner!) zusammen.

Wie genau ist dieses Segment definiert?
Das naheliegenste, was ich finden konnte, wo Tesla überhaupt auf #1 liegt, ist "luxury cars" (wobei diverse Typen gleicher Preisklasse scheinbar nicht berücksichtigt werden) und auch da auch nur weil man schlichtweg kein zweites Modell anbietet - insgesamt läge Mercedes vorn, Audi und BMW kommen zusammen auf fast die gleiche Anzahl.
Bedenkt man, dass Tesla zwischen dem Ende des Lincoln Towncar und der Vorstellung des diesjährigen Continental der einstige US-Hersteller mit großen Limousinen im Angebot ist (es sei denn, man zählt die kläglichen Versuche Cadillacs) und "Buy American" nicht nur sehr beliebt, sondern stellenweise sogar Vorschrift ist, sehe ich da keinen überrollten Markt.

Ein voll ausgestattetes Model 3 mit Dual-Motor (=Allrad) wird wohl um die 50-55000€ kosten, also so viel wie ein Verbrenner Golf R. Ich bin mir ziemlich sicher das zumindest bzgl. Anzug (bzw. generell Fahrspaß) der 300PS Golf R das nachsehen haben wird. Bzgl. Fahrzeugintelligenz wird er sehr deutlich das nachsehen haben.

Nur was hat die Kaufentscheidung für einen Golf R mit Intelligenz zu tun? Entweder reden wir hier von Autos, die man selber fahren will, oder wir reden von kleinen Mittelklassekutschen, für die die meisten Leute maximal 30k, eher unter 20k zahlen wollen.

Er wird auch als Gebrauchtwagen schneller im Preis fallen. Auch in Unterhalt und Wartung wird er mehr Geld verschlingen. Am Ende gesellt sich zu einem ganzen Haufen Nachteile nur ein einziger Vorteil, nämlich das er in gerade mal 5 Minuten wieder vollgetankt ist. :schnarch:

Und nicht in 60 Minuten wieder leer ;)


Und das in einem Land wo Sprit billig ist, Umweltschutz so gut wie keinen juckt (übertrieben gesagt).

Nicht übertrieben gesagt, diejenigen, die es juckt sind ja alle "ausländische Agenten".
Nur hat ein Tesla S (zumindest außerhalb Norwegens) auch nichts mit Umweltschutz zu tun, im Gegenteil, womit das hier auch niemanden jucken muss.


Mehr wie 130 braucht eig. niemand außer Deutschen... Und wenn bis dahin Zug vorhanden ist, ist es doch perfekt.

"brauchen" tut auch niemand einen Tesla S. Aber zeig mir mal ein Privat-KFZ oberhalb von 20k (mit Ausnahme vielleicht des VW Multivan), dass primär über "brauchen" verkauft wird.

Fahrspass definiere ich nicht wie ein Dragsterrennen. Rauf aufs Gas und stupide gerade aus heizen.
Gerade kurvige Strecken und mit Drehmoment fürs Rausbeschleunigen ist allemal spannender wie 200 und über Bodenwellen springen und damit gefährlichere Unfälle riskieren als bei moderaten Geschwindigkeiten bei kurvigen Strecken.

Für kurvige Strecken ist vor allem mal ein niedriges Gewicht von Interesse. Rausbeschleunigen können viele, aber ohne Übersicht muss man vor allem schnell bremsen und extreme Lenkbewegungen vollführen können, ohne die Bodenhaftung zu verlieren - und da hat ein Elektroauto null Vorteile, aber eine Tonne Nachteil unterm Bauch.
Der andere Aspekt ist zügiges Reisen und das heißt in Deutschland Autobahn (ohne Bodenwellen) und bis Tempo 130 hat dafür fast jede Kiste genug Durchzug, (technisch) spannend wird es jenseits von 150-160.
(nicht, dass ich das für nötig halte - aber sie oben bezüglich "brauchen")
Interessant wäre vielleicht noch, wie es beim Tesla mit "bei 70 schnell ausscheren und auf 120 beschleunigen" alias "überholen auf Landstraßen" aussieht. Da haben Verbrenner am ehesten ein praxisrelevantes Problem, aber auch hier gilt wieder: Leistungsgewicht gerade bei flinken Manövern auch in Bezug auf Bremsleistung.

Das amerikanische Fahrwerk, ok, das glaube ich rasch dass das anders ist wie bei deutschen Marken. Aber das ist es auch bei Franzosen. Da fehlt eben derzeit ein wenig Auswahl wenn eig. nur Tesla den Markt beliefert.

Da fehlt es nicht nur an Marken, da fehlt es den meisten potentiellen Anbietern auch an Know-How.
Im Gegensatz zu der hier ständig verbreiteten Darstellung machen VW&Co nämlich noch ein bisschen mehr, als einen Motor für ein zugekauftes Auto zu entwickeln.
Genaugenommen dürften Motoren und Getriebe mit Abstand die am häufigsten zugekaufte oder herstellerübergreifend ausgetauschte nicht-elektrische Baugruppe sein. Der Rest drum rum ist das schwierige, wenn man ein gutes Auto bauen will - und da hilft es Google & Co rein gar nichts, wenn ihr Antriebsstrang einfacher ausfällt.


Am SC bekommt man aktuell in den ersten 30 Minuten Saft für ~270KM.

Und wenn man Glück hat, musste man dafür nur eine halbe Stunde Umweg hinnehmen und kann dann fast zwei Stunden am Stück in Richtung Ziel fahren!

Bzgl. Kurvenverhalten: Ich hab noch kein Model S um die Kurven gejagt, Fakt ist aber, dass dieses Fahrzeug die Karosse mit der (systembedingt!) höchsten "Steifigkeit" bzgl. Verwindung hat. Und das der Tesla oben raus stark nachlässt hat einen sehr einfachen Grund, er hat nur 1 Gang. Wäre maximaler Fahrspaß das Ziel gewesen, dann hätte man dem Wagen einfach ein passendes Getriebe (und Fahrwerk usw) spendiert.

"Einfach"? Das würde zu massiven Platzproblemen führen, den Antriebsstrang wesentlich komplexer und schwerer machen und überhaupt muss man erstmal ein Getriebe bzw. eine Motorsteuerung entwickeln, die ein sauberes Schalten ermöglicht und nicht vom Drehmoment des Elektromotors zerfetzt wird.

Von 0 auf 100KM/h in 1,8 Sekunden, sowas geht halt nicht mit nem Verbrenner.

Will ja nichts sagen, aber das sieht mir nicht nach einem Serienwagen aus dem Laden aus. Wenn du schon Dragster-Amitionisten heranziehst, dann gilt es die 0,8 Sekunden für 0 auf 100 zu knacken. Und ich rede nicht von Kilometerchen ;)
(Wobei E-Dragster bis 150 tatsächlich sehr gut dabei sind, weil sie auf den ersten paar Metern einfach das absolut überlegene Drehmoment haben)

Aber Apple hätte nicht fragen müssen, das ist der Punkt.

Siehe oben:
Nein, Apple hat nicht fragen müssen. Apple hätte auch einfach 10 Jahre lang selbst erforschen können, wie man eine verwindungssteife, crashsichere, platzeffiziente, leichte Karosserie baut, ein komfortables und trotzdem auch bei hohen Geschwindigkeiten sicheres Fahrwerk entwickelt, wie ein Interieur gefertigt werden muss, damit es auch nach 10 Jahren noch annehmlich aussieht, wie Armaturenbrett und Bedienhebel aussehen müssen, damit man sie bei Tempo 200 blind und sicher bedienen kann (Grüße an Tesla),...
*: Ich sag nicht, dass alle Hersteller auch nur die Hälfte davon immer berücksichtigen - aber die meisten haben zumindest das Know-How und machen je nach Klasse mal das eine, mal das andere. Apple hat nichts, außer genug Risikokapital um ettliche Jahre eine vergleichbare Entwicklungsabteilung in die Landschaft zu stellen. Aber wenn man bei null anfängt und die guten Köpfe schon weg sind, ist das ein wirklich verdammt hohes Risiko, da gäbe es deutlich attraktivere Investitonsmöglichkeiten. (In den Bereich EE schnuppert Apple z.B. schon länger rein)
 
AW: Tesla holt sich Audi-Manager für die Produktion

Schon wieder Tesla Werbung? WIESO? Ein Fan in der Redaktion?
 
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