Der würde einem aber auch nur dann etwas nutzen, wenn man einen Sensor für Tcase in den DIE eingefügt hat
Wird schwierig. Auch CoreDamage passt afaik nicht komplett in den L2 Cache, dazu kommt das Betriebssystem und Energiesparmechanismen z.B. Speichercontroller bringen zusätzliche Unklarheit.
Wesentlich einfach (=praktisch möglich) dürfte es sein, die entsprechenden Zuleitungen sepperat zu vermessen - mir wäre nur niemand bekannt, der das schon für eine Reihe von CPUs unter unterschiedlichen Last- und OC-Zuständen gemacht hat. Wenn man die entsprechenden Stromstärken handhaben kann (und viel lötet) könnte man das auch hinter den Wandlern machen, so dass weitere Verfälschungen entfallen.
Nunja - zumindest für eine CPU hast du dann genau Messwerte

(aber auch kein Bedarf an weiteren Berechnungen mehr

)
Und ohne Wärmeleistung, die der Dummy auf anderem Wege abführt...
Vor allen Dingen hast auch wieder nur einen Wert - es geht aber um die Beschreibung der Verbrauchsänderung bei OC. Dafür müsstest du extrem präzise messen.
So oder so:
Die Anforderungen an eine "
einfache Faustformel zu abschätzen der Verlustleistung" erfüllt es nicht so ganz. Da muss man einfach feststellen, dass es eine derartige für extremes OC nicht gibt -> soll doch einfach jeder selber messen
Den Sensor für Tcase brauchst du dann nicht mehr, weil wenn der spezifizierte Wärmewiderstand bekannt wäre, könnte man auf Grund der TDP und von Tcasemax den Temperaturwert für Tcore bei Tcasemax ausechnen, also z.B. die TDP liegt bei 130W, der Wärmewiderstand bei 0,031 K/W, Tcasemax bei 70°C ergibt sich der spezifizierte Tcore bei Tcasemax zu 70°C + (130W * 0,01W/K) = 74,03°C = ~ 74°C für Tcore bei Tcasemax.
Das Problem bei der direkten Strommessung ist, das das nicht so ohne weiterses möglich ist, da wenn du den Laststromkreis zur CPU auftennst, hast du einen nicht unerheblich hohen Spannungsfall über das Amperemeter, der dann dazu führt, das an der CPU eine zu geringe Spannung anliegt, bzw. fügst du in den Schaltwandlerkreis eine zusätzliche in Reihe liegende Induktivität (Messleitungen) ein, was dann auch direkt auf das Vehalten des Wandlers Einfluss nehmen kann, spich wenns ganz schlecht läuft fängt der gute an zu schwingen und geht nach kurzer Zeit kaputt. Außerdem besteht ebenfalls noch das Problem, das das verwendete Amperemeter den Effektivwert des fließenden Stomes bilden kann, denn dieser dürfte neben dem Gleichspannungsanteil auch einen gewissen hochfrequenten Brummspannungsanteil (= Restwelligkeit = AC-Anteil, vermutlich deieckförmig) aufweisen. --> Direkte Stommessung ist da nicht zu empfehlen. Besser wäre da dann schon eine indirekte Strommessung über die Leiterbahnwiedestände (z.B. zwischen induktivität und Kondensator), das Poblem ist dann nur wieder, das diese hochgenau bestimmt werden müssen, da das, wenn überhaupt nur paar Miliohm sein dürften. Dann muss von diesen Leiterbahnen auch noch die Tempeatur bestimmt werden, um im Betieb den Leiterbahnwiderstand korrigieren zu können. Dann musst du nur noch den Spannungsabfall über die jeweilige Leitebahn messen und durch deren Widerstand teilen um den fließenden Stom zu erhalten. Dies muss dann für jegliche Phase jeder für die CPU zur Verfügung gestelleten Spannung durchgeführt werden. Das Poblem ist nun aber wieder, dass das Messinstrument die geinge abfallende Spannung in auseichender Genauigkeit messen können muss, und dabei auch die hochfequenten Anteile in den ausgegebenen Spannungswert mit einbezieht. Dann musst du noch die jeweiligen CPU - Spannungen messen (natürlich wieder mit HF - Anteil) und mit den jeweiligen Strömen multiplizieren. Das Problem bei der Sache ist dann nur, du brachst A eine Anwendung, die die CPU komplett auslastet und du müsstest theoetisch alle Messwerte zum selben Zeitpunkt aufnehmen um Ungenauigkeiten zuverringern.
Mit Hilfe dieses Aufbauis könnte man nun relativ exakt die vom CPU aufgenommene Leistung bestimmen. Nun kann man die Kennlinien von der CPU erstellen, dabei muss man aber beachten, das immer nur eine Größe verändert wird. Anschließend kann man ja testen ob sich die Faktoren wie in den Kennlinien (welche ja dann Faktoren angeben würden) im Zusammenspiel verhalten.
Wenn der Dummy im beheizten Mobo mit beheizter Zuleitung (PCB-Temp = KühlkörperTemp = Zuleitungstemp) eingebaut ist, sollte da eigentlich niegendwo Wärme ungewollt abgefüht werden. Als Messschaltung sollte eine 4 - Leitermessung vewendet werden um denn Zuleitungsfehler zu korigieren.
Die Bestimmung der Kühlebodendeltatempeatur ist wohl besser geeignet als die Wassertemperatur, da die Messung schon um ein paar Unsicherheitfaktoren veringert würde. Hochgenau müssen die Messungen trotzdem sein...
Der Sinn der Messung liegt darin, den Wert P0 recht genau zu bestimmen und diesen dann bei der Fomel einzusetzen. Außerdem kann man die gemsessnen Faktoren mit den berechneten Faktoren bei eine goßen Anzahl von CPUs vergleichen und gegbenenfalls einen Korrekturfaktor in die Faustformel einbingen, weil der Sinn der ganzen Überlegung ist es ja, eine halbwegs brauchbare "Faustfomel" zusammenzubasteln...

