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Tagebuch[Tagebuch] 1337-Shrinkage FTW - Corei7-MiniPC mit interner Wakü - ITS DONE!
AW: [Tagebuch] 1337-Shrinkage FTW - Corei7-MiniPC mit interner Wakü - ITS DONE!
Ich respektiere solche Leute und deren Projekte. Das ist verdammt schwer sowas auf die Beine zu stellen und es durchzuziehen.
Glückwunsch , dass du es geschafft hast. Das ist echt nicht formal und emotionslos gemeint, sondern wirklich "Herzlichen Glückwunsch" !
AW: [Tagebuch] 1337-Shrinkage FTW - Corei7-MiniPC mit interner Wakü - ITS DONE!
Finaler Einbau der Hardware/Wakü
Da es neben dem Hobby auch noch ein recht zeitaufwändiges Studium gibt liefern wir euch heute leicht verspätet den Bericht zum Einbau der ganzen Hardware in das Case.
Aufgrund der extrem beengten Platzverhältnisse im Gehäuse zog sich der Hardware-Einbau über fast 2 komplette Tage hin - sehr viel Zeit, wenn man bedenkt, dass ein "normaler" PC ohne größere Spielereien auch mal locker in einer Stunde aufgebaut sein kann. Da jedoch die ganzen Hardware-Komponenten nur in einer ganz bestimmten Reihenfolge eingebaut werden konnten und manches mehrmals ein- und ausgebaut werden musste um Kabel- und Schlauchverbindungen ideal zu verlegen, ist der Zeitaufwand leicht zu erklären.
Aber nun Schritt für Schritt:
Zuerst wurde noch ein letztes Teil lackiert, nämlich ein Lüftergitter für den Lüfter am 120mm-Radiator. Dank schnelltrocknendem schwarzem Lack war dies aber recht schnell bewerkstelligt. Das Gitter wird benötigt, da sich im Raum zwischen Lüfter und DVD-Laufwerk einige Kabel befinden, welche nicht in den Lüfter hineinragen und diesen behindern können. Das rechte Bild zeigt die komplett montierte 120mm Kühleinheit mit Haltebügeln, Radiator, Lüfter und Lüftergitter.
Das Mainboard und die Frontblende des Gehäuses wurden danach ebenfalls eingebaut - soweit noch keinerlei Schwierigkeiten.
Die Befestigung des Slimline- DVD-Laufwerks mittels eigens dafür angefertigten Befestigungswinkeln war ursprünglich mittels Schrauben angedacht, um es nachträglich noch exakt zur Frontblende justieren zu können. Wir mussten allerdings feststellen, dass wir die Schrauben bei eingebauter Pumpe und Radiator gar nicht mehr festziehen könnten - deshalb wurde das Laufwerk kurzerhand mit 4 Powerstrips in den Laufwerkskäfig geklebt - die Haltekraft ist dabei völlig ausreichend.
Im nächsten Schritt wurde über den Einbau der Pumpe nachgedacht. Der reine Einbau ist dank vorgefertigtem Shoggy-Sandwich und fertigem Bohrbild auf der Unterseite des Cases völlig unproblematisch, allerdings gab es Anschlussmäßig einiges zu beachten. Die Druckseite wird mittels einem 90° Anschluss direkt nach links weggeführt (weiter vorne ist der HDD-Käfig im weg), wo sich aber auch der Anschluss der Saugseite befindet. Diese wiederum benötigt eine Umlenkung des Schlauches um 180°, um direkt mit dem seitlich angebrachten 240er Radiator verbunden zu werden. Um die Breite der 180° Umlenkung noch zu verringern, wurden die schwarzen Kunststoff-Winkel noch zusätzlich um jeweils fast 10mm abgesägt. Zuguterletzt befindet sich am Druckanschluss der Pumpe auch noch der Temperatursensor für die Wassertemperatur.
Im Folgenden dann die eingebaute Pumpeneinheit, die untere rote Strebe für den seitlichen 240er Radiator muss nach der Pumpe eingebaut werden. Über Muttern, die in das Shoggy-Sandwich eingeklebt sind, lässt sich die Pumpe dann bequem von unten durch das Gehäuse verschrauben.
Danach wurde der 240er Radiator mit dem saugseitigen Anschluss der Pumpe verbunden und mit den roten Streben verschraubt.
Als Netzteil wurde ein "altes" BeQuiet Dark Power Pro 530W weiterverwendet, da es sowohl kompakte Abmessungen als auch Kabelmanagement bietet. Zuguterletzt passt es auch farblich sehr gut zum Gesamtkonzept. Es war jedoch durch 3 Jahre Betrieb schon ziemlich mit Staub zugesetzt, daher wurde es vor dem Einbau noch demontiert und ausgesaugt. Die Bilder bezeugen, dass sich dies wirklich gelohnt hat.
Auch beim Einbau des Netzteils gab es etliche Herausforderungen. Die für dieses Gehäuse natürlich viel zu langen Kabel mussten ordentlich verlegt werden und dadurch, dass der obere Radiator ziemlich nahe am Netzteil sitzt, konnten auch nur ausgewählte Anschlüsse verwendet werden. Der 120er Radiator wurde so angebracht, dass das 24-Pin-Kabel in einer Schleife seitlich daran vorbeigeführt werden kann und somit schon einmal ca. 30cm des Kabels aufgeräumt sind.
Der Einbau des Festplattenkäfigs war dann die nächste Herausforderung. Erst zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, dass der Raum zwischen Strom-/S-ATA-Anschlüssen an den Festplatten und der dahinter sitzenden Pumpe extrem gering ist. Aus diesem Grund müssen jetzt die hinteren beiden HDD-Plätze des Käfigs verwendet werden. Der 3-fach Stromanschluss des Netzteils wurde mittels Kabelbindern extrem komprimiert, die Festplatten werden mittels eines S-ATA Stromadapters angeschlossen da dieser im Gegensatz zur S-ATA Leitung des Netzteils viel kompakter ist. Des weiteren kann dort auch gleich die Stromversorgung des DVD-Laufwerks angeschlossen werden (schwarzes und rotes Kabel). Die Anschlussleitungen der Festplatten wurden so zusammengefasst, dass der HDD-Käfig noch geschickt aus dem Gehäuse herausgenommen werden kann.
Danach wurde noch die Grafikkarte mit ihrem Spezialadapter (eigener Artikel) und der 120er Radiator eingebaut und das Puzzle war endlich komplett.
Natürlich war die Spannung dann riesengroß - sind alle Anschlüsse dicht und läuft der Rechner problemlos an? Was lag da näher als den Kreislauf gleich zu befüllen und einen ersten Testlauf zu wagen...
Das Befüllen beinhaltete schon die nächste Herausforderung, da die Befüllöffnung des Ausgleichsbehälters alles andere als leicht zugänglich ist. Mittels 2 Winkeln, eines Trichters, einer gefühlvollen Hand und auch einiger Geduld war der Kreislauf schließlich befüllt und glücklicherweise an allen Verbindungen dicht. Zum Befüllen war das Aquaero ( und die daran angeschlossene Pumpe) an ein externes Netzteil angeschlossenen, der USB-Anschluss des Aquaero war vom Mainboard getrennt.
Jetzt wurden noch die letzten Anschlüsse verbunden und dann der Startknopf gedrückt - und siehe da - der Rechner lief gleich beim ersten Anlauf. Eine riesengroße Erleichterung, denn jede Undichtigkeit oder eventueller Hardwaredefekt hätten stundenlange Aus- und Umbauarbeiten mit sich gebracht.
AW: [Tagebuch] 1337-Shrinkage FTW - Corei7-MiniPC mit interner Wakü - ITS DONE!
nicht schlecht sprach der specht. sieht das auf dem letzten Bild nur so rosa aus und ist vom Blitz verursacht worden, oder habt ihr euch da im Farbton vertan? =D
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Hammergeil! Mega Respekt!
Ich hab für meinen kleinen Bruder auch mal sowas ähnliches gebaut(kleineres Gehäuse, aber dafür SingleSlot-Graka und kleiner CPU-Kühler(waren das noch Zeiten)) und kann mir daher sehr gut vorstellen, was für ein Gepfriemel das teilweise(größtenteils) war!
Ich glaub ich werd jetzt doch endlich mal mein LianLi bissl modden und endlich alle Kabel sauber verlegen, möglicherweise sogar sleeven Hier gibts doch bestimmt irgendwo n Threat wo da genauer was drüber steht, also Herstellerangaben oder sogar Bezugsquellen, hat mir da jemand vllt n Link?
Zum Schluss nochmal fettes Lob von mir! Hätte man wohl nicht besser lösen können!
Wie heißt es immer so treffend? When it`s done
Denke so die kommenden 2 Wochen, eben je nachdem wie schnell wir Ideen für das Einspannen des Deckels auf dem Frästisch bekommen und sobald die Fräse frei ist
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Respekt auch von mir... so viele Kabel, Leitungen, Hardware in diesem Gehäuse... *sabber*
Ich hatte schon richtig Fummeln müssen als ich mein Midgard verkabelte... also Geduld habt ihr!