Im gleichen Post hattest Du auch um Quellen fuer einen Zuzug in die Transfersysteme gebeten - ich hatte lediglich den falschen Teil Deines Posts zitiert.
Ich hatte um eine Quelle um Einwanderungszahlen in 6-stelliger Höhe direkt in die Sozialsysteme unter der heutigen Rechtslage gebeten. Könntest du mir kurz die Seitenzahl nennen, wo die von dir verlinkte Studie darauf eingeht?
In dem von dir zitierten Teil finde ich jedenfalls ebensowenig eine Antwort, wie auf der verlinkten Seite.
Aber auch fuer Dieses Anliegen kann ich mit Zahlen aufwarten:
Besonders interessant sind bei den Frauen mit Migrationserfahrung die Unterschiede in der Anzahl der Kinder je Mutter im Vergleich zu den in Deutschland geborenen Frauen. Die Muetter, die aus dem Ausland stammen, haben seltener nur ein Kind, aber haeufiger 3 Kinder und erheblich oefter 4 oder mehr Kinder. (...) Dagegen hat fast jede fuenfte Zuwanderin dieser Jahrgaenge 3 Kinder (19%) und jede zehnte 4 oder mehr Kinder (10%).
Quelle.
Mag sein, dass bei Zugrundelegung aller weiblichen Personen mit Migrationshintergrund beginnend mit dem Saeuglings- bis hin zum Rentenalter die durchschnittliche Kinderrate politisch diktiert auf einen Wert mit einer 2 vor dem Komma gedrueckt werden kann
Es kann sogar sehr gut sein, dass es bei Anwendung der gängigen Zählverfahren so ist. Denn wenn über 70% 2, 1 oder gar kein Kind haben, dann müssen diese 10% wirklich sehr, sehr große Familien haben, um einen Schnitt von 3 zu rechtfertigen. (nehmen wir an, dass sich 2,1,0 linear verteilen, d.h. der Schnitt bei 1 liegt, dann müssten die oberen 10% der Familien im Schnitt auf je
17 Kinder kommen, um das auszugleichen...)
- aber selbst wenn es so waere, was sagt Dir das, was es mir nicht sagt?
Die Frage kann ich nicht beantworten, da ich nicht weiß, was es dir sagt.
Mir ging es darum, dass hzdriver Angst vor einer Überfremdung durch stark unterschiedliche Vermehrungsraten auf mangelnder Sachkenntniss beruht.
Migrationshintergruendler vermehren sich deutlich staerker als "Ethnodeutsche" - Punkt. Wie vereinbarst Du das mit der gebetsmuehlenartig angefuehrten Perspektivlosigkeit, der Ausgrenzung und der sozialen Schlechterstellung?
Past prima.
Bekanntermaßen sinkt die durchschnittliche Kinderzahl mit steigendem Einkommen, Lebensstandard und Karriere.
anstatt andauernd Nebelkerzen zu zuenden und ueber Nachkommastellen
Vorkommastellen. Fehler größer 20%.
Ich weiß, in Zeiten, in denen Politiker noch deutlich größere Ateile an staatlichen Regelungen vorbei der Wirtschaft schenken wollen, erscheint das unbedeutend, aber ich häng so ein bißchen an ">0,05=signifikant"
Fuer diese 99.9% haette ich gerne ... genau. Eine Quelle. Ansonsten ist es erfunden / polemisch / Propaganda. Mehrfachnennungen sind moeglich.
Genaue Statistiken sind offensichtlich Ländersache. (und Einbürgerungsstatistiken -die recht hohe Zahlen aufweisen- leider nicht zu gebrauchen, da die zweite Staatsbürgerschaft u.U. bereits kurze Zeit später wieder abgelegt wird)
Gesetztlich ist für Personen über 23 Jahre jedoch vorgeschrieben, dass sie sich für eine von beiden Staatsbürgerschaften entscheiden, geregelte Ausnahmen gibt es afaik nur für einige EU-Länder.
Das objektivste, was sich finden ließ, waren ein paar Zahlen aus dem Mikrozensus 2006 (zitiert z.B.
hier)
Der hat das leider auch nicht sehr detailiert erfasst, aber immerhin den Anteil von doppelten Staatsbürgern an den Migranten, den Anteil von Kindern an Migranten und den Anteil von teil-Deutschen an denen mit doppelter Staatsbürgerschaft. Verrechnet man alle drei miteinander, bleiben 4,3% volljährige Mirgranten, die zusätzlich zur deutschen noch eine weitere Staatsbürgerschaft haben. Das erfasst aber auch alle über 18 jährigen, die mit 23 eine von beiden abgeben werden müssen (ich vermute mal, die wenigsten entscheiden sich mit 18, wenn sie nicht müssen - und bekanntermaßen ist der Anteil von Kindern unter Migranten hoch

) und alle, bei denen die zweite Staatsbürgerschaft einem EU-Land zugehört. Der Anteil dieser dürfte ebenfalls nicht zu unterschätzen sein, denn allein Polen und Rumänen machen mehr als 1/5 aus.
Der Anteil derjenigen, die ihre alte Staatsbürgerschaft behalten, wird sicherlich auch nicht steigen, falls Gesetze eingeführt werden, mit denen das ein potentieller Nachteil wird.
Ich gebe zu: Es mögen nicht 99,9% sein. Aber es sind mindestens 96%, vermutlich 97-98%, die du nicht einfach in das Land ihrer zweiten Staatsbürgerschaft abschieben kannst.
Wie ist also mit den zu verfahren bzw. bringt es viel, für die paar anderen eine extra Regelung einzuführen, bürokratisch zu verwalten (man beachte insbesondere Prozesskosten, die in einem Rechtsstaat wohl unvermeidbar sind) und den entstehenden außenpolitischen Schaden in Kauf zu nehmen?
P.S.:
Ich hab mal wieder Offtopic-Spam verschoben, diesmal
hierher.
(DerSitzRiese: Dein Posts wurde damit überflüssig, aber danke für die Bemühungen als Krabbelgruppenleiter

)