Tabuthema Auslaenderkriminalitaet

Hier gibts eine Menge Statistik. KLICK ;)

Witzbold.
Darf ich dich darum bitten, in Zukunft keine Vorurteile mehr als Fakten darzustellen, gerade bei derart sensiblen Themen?


Im Falle der doppelten Staatsbuergerschaft ...

In den anderen 99.9% der Fälle?
(welchem volljährigen nicht-EU-Bürger wird denn bitte schön noch eine z.T. deutsche doppelte Staatsbürgerschaft ermöglicht?)

Und die Reaktion auf diese Erkenntnis (die ich nur eingeschraenkt teile) ist, dass wir massenhaft billige Nichtarbeitskraefte einbuergern ... ?

Die Frage kannst du an die Tigerentenkoalition weiterleiten - ich fand das Konzept von Gastarbeitern schon immer fragwürdig. Aber die Wirtschaft und ihre Vertreter in der Politik scheinen da bis auf weiteres kein Fehlverhalten zu erkennen.

Ich springe mal fuer den Gefragten ein: Klick!

Zitat:

In seven out of the twelve countries for which data are available, the group of the native-born children of immigrants is smaller than that of the immigrants who arrived as children. This is notably the case in the Nordic countries, Switzerland, Austria, Germany and the United States, reflecting the large inflows of immigrants into these countries in the second half of the 1980s and the 1990s.

Die Zahl der aus dem Ausland migrierten ist demnach groesser als die der im Inland geborenen Migranten / Migrationshintergruendler (sog. 2te Generation); im Falle von Nicht-OECD-Laendern (u. a. Tuerkei) etwa um den Faktor 2.

Gesucht ist eine Statisitik, die besagt, dass Mirgranten in Deutschland im Schnitt 3 Kinder haben - mit der Frage beschäftigt sich diese Statistik nicht einmal, geschweige denn, dass sie konkrete Zahlen nennt.
 
Quatsch, härtere Strafen nutzen überhaupt nichts, außer in der Phantasiewelt der ewig Konservativen.
Klar nützen härtere Strafen was.Wenn man länger im Knast ist,kann man nichts mehr anstellen.
Und das Gefassel von Abschreckung finde ich persönlich folig falsch.Straftaten sollen nur gerecht bestraft werden!
 
Klar nützen härtere Strafen was.Wenn man länger im Knast ist,kann man nichts mehr anstellen.
Je länger man im Knast steckt, desto größer ist die Chance, dass man hinterher nochmal was anstellt.

Und der ultimative Gegenbeweis für die alte "höhere Strafe = weniger Verbrechen" These ist die USA, die haben nunmal schon das Maximum (Todesstrafe) und da gibt es definitiv mehr und heftigeres Verbrechen als hierzulande.
 
Je länger man im Knast steckt, desto größer ist die Chance, dass man hinterher nochmal was anstellt.

Und der ultimative Gegenbeweis für die alte "höhere Strafe = weniger Verbrechen" These ist die USA, die haben nunmal schon das Maximum (Todesstrafe) und da gibt es definitiv mehr und heftigeres Verbrechen als hierzulande.
Dann guck dir Kanada an!Das ist der Gegenbeweis für deine These.
 
Das kann aber auch an den Waffengesetzen liegen.
Oder könntest du deine These mit einer Statisitk erhärten?
Arbeitslosigkeit u. Kriminalität - Vergleich USA - Deutschland! - Klar-Text von "madame federkiel"

Dass die Kriminalität in USA bereits jetzt dort fünfmal höher ist, als bei uns, kann man HIER jederzeit kontrollieren:
USA:491 Knastis/100000 Inhabitants
D: 93 Einsitzende/100000 Staatsbürger



Und diese Zahlen sind harmlos gegenüber der Realität.
Wie man durch unsinnige Vergleiche ein falsches Bild erzeugen kann sieht man an amerikanischen Statistiken.

Das liegt vor allem daran, dass in die US-Statistiken nur so genannte Index-Crimes einfließen, während in Deutschland alle Straftaten gezählt werden.

Unterscheidet man vergleichbare Deliktgruppen sieht es schon anders aus, es ergibt sich ein beängstigenderes Bild.

Die Zahl der Gewalttaten pro 100.000 Einwohner betrug 2005 in Deutschland 26. Sie entspricht der Rate für Violent Crimes in den US-Statistiken, die mit 469 deutlich höher war.
Die Häufigkeit der Tötungsdelikte lag in Deutschland 2005 bei 2,9 die vergleichbare Murderrate in den USA fast doppelt so hoch, nämlich bei 5,6.

Am Beispiel des Districts of Columbia zeigt sich besonders anschaulich, was von vorgenannten Statistiken zu halten ist:
Die Zahl der Kriminaldelikte pro 100.000 Einwohner betrug 2005 dort 6162,2.
Scheinbar ist es also in DC sicherer als in Deutschland. Die Mordrate betrug dort allerdings 29,1 - der Index für Violent Crimes 1508,4. Nachzulesen sind diese Zahlen u.a.
HIER:
disastercenter.com/crime und HIER: bka.de .
 
Was aber nicht die liberalen Waffengesetze beachtet, die meiner Meinung nach viel eher der Grund sind, dass sich Leute in den USA die Rübe abknallen als in anderen Ländern.
Natürlich gibts noch weitere Faktoren aber "schärfere" Gesetze nicht.
In Kanada gibts pro EInwohner mehr Waffen aber trotzdem sterben dort deutlich weniger Menschen oder laufen Amok.
 
Wo hab ich denn Vorurteile als Fakten dargestellt? :what:

Sorry.
Kam mit der Quote-Struktur durcheinander, war hzdriver, den ich hätte anmotzen müssen. (der scheinbar lieber gar nichts mehr sagt, nachdem er seine Vorurteile verbreitet hat?)
Sorry.


Klar nützen härtere Strafen was.Wenn man länger im Knast ist,kann man nichts mehr anstellen.

Was meinst du, wie groß der Anteil von Straftaten ist, die z.B. "2 Jahre nach Entlassung" begangen werden?
Denn einfach nur durch eine längere Haftdauer erfasst du weder neue Kriminelle noch späte Rückfälle. Afaik gibt es mitlerweile auch ein paar Studien, die im Gegenzug deutlich größere Schwierigkeiten bei der Rückkehr in eine normale Existenz (und somit eine größere Rückfallgefahr) belegen.

Das kann aber auch an den Waffengesetzen liegen.
Oder könntest du deine These mit einer Statisitk erhärten?

Mehr Waffen könnte höchstens ein höhere Gewalttätigkeit der Straftaten erklären, aber nicht eine größere Anzahl.



P.S.:
Zum Thema Strafmaße&Co haben wir aber auch einen eigenen Thread, falls das wer weiter diskutieren will. Mit Ausländern im speziellen hat das ja nichts zu tun.
 
Sorry.
Kam mit der Quote-Struktur durcheinander, war hzdriver, den ich hätte anmotzen müssen. (der scheinbar lieber gar nichts mehr sagt, nachdem er seine Vorurteile verbreitet hat?)
Sorry.

OK, Quotenstress kann passieren. :D

Aber gerade was Statistiken für Deutschland angeht, liefert die Seite im Prinzip alles, was man so braucht um es darlegen zu können.
Schade, dass darauf nie zugegriffen wird. :(
Einige Leute machen sich echt Mühe sie aufzustellen. ;)

P.S.:
Zum Thema Strafmaße&Co haben wir aber auch einen eigenen Thread, falls das wer weiter diskutieren will. Mit Ausländern im speziellen hat das ja nichts zu tun.

Wie siehst du aber den Zusammenhang mit schlechter Bildung bei Ausländern und Gewalttaten, bzw. Kriminalität im Allgemeinen?

Dass sie gerade bei Migranten recht hoch sind, zeigt die Statistik.
 
Gesucht ist eine Statisitik, die besagt, dass Mirgranten in Deutschland im Schnitt 3 Kinder haben - mit der Frage beschäftigt sich diese Statistik nicht einmal, geschweige denn, dass sie konkrete Zahlen nennt.

Im gleichen Post hattest Du auch um Quellen fuer einen Zuzug in die Transfersysteme gebeten - ich hatte lediglich den falschen Teil Deines Posts zitiert. Aber auch fuer Dieses Anliegen kann ich mit Zahlen aufwarten:

Besonders interessant sind bei den Frauen mit Migrationserfahrung die Unterschiede in der Anzahl der Kinder je Mutter im Vergleich zu den in Deutschland geborenen Frauen. Die Muetter, die aus dem Ausland stammen, haben seltener nur ein Kind, aber haeufiger 3 Kinder und erheblich oefter 4 oder mehr Kinder. (...) Dagegen hat fast jede fuenfte Zuwanderin dieser Jahrgaenge 3 Kinder (19%) und jede zehnte 4 oder mehr Kinder (10%).

Quelle.

Mag sein, dass bei Zugrundelegung aller weiblichen Personen mit Migrationshintergrund beginnend mit dem Saeuglings- bis hin zum Rentenalter die durchschnittliche Kinderrate politisch diktiert auf einen Wert mit einer 2 vor dem Komma gedrueckt werden kann - aber selbst wenn es so waere, was sagt Dir das, was es mir nicht sagt? Migrationshintergruendler vermehren sich deutlich staerker als "Ethnodeutsche" - Punkt. Wie vereinbarst Du das mit der gebetsmuehlenartig angefuehrten Perspektivlosigkeit, der Ausgrenzung und der sozialen Schlechterstellung? Darueber lohnt es sich nachzudenken, anstatt andauernd Nebelkerzen zu zuenden und ueber Nachkommastellen und Erhebungsmethodiken zu feilschen.

In den anderen 99.9% der Fälle?
(welchem volljährigen nicht-EU-Bürger wird denn bitte schön noch eine z.T. deutsche doppelte Staatsbürgerschaft ermöglicht?)

Fuer diese 99.9% haette ich gerne ... genau. Eine Quelle. Ansonsten ist es erfunden / polemisch / Propaganda. Mehrfachnennungen sind moeglich.
 
Im gleichen Post hattest Du auch um Quellen fuer einen Zuzug in die Transfersysteme gebeten - ich hatte lediglich den falschen Teil Deines Posts zitiert.

Ich hatte um eine Quelle um Einwanderungszahlen in 6-stelliger Höhe direkt in die Sozialsysteme unter der heutigen Rechtslage gebeten. Könntest du mir kurz die Seitenzahl nennen, wo die von dir verlinkte Studie darauf eingeht?
In dem von dir zitierten Teil finde ich jedenfalls ebensowenig eine Antwort, wie auf der verlinkten Seite.

Aber auch fuer Dieses Anliegen kann ich mit Zahlen aufwarten:

Besonders interessant sind bei den Frauen mit Migrationserfahrung die Unterschiede in der Anzahl der Kinder je Mutter im Vergleich zu den in Deutschland geborenen Frauen. Die Muetter, die aus dem Ausland stammen, haben seltener nur ein Kind, aber haeufiger 3 Kinder und erheblich oefter 4 oder mehr Kinder. (...) Dagegen hat fast jede fuenfte Zuwanderin dieser Jahrgaenge 3 Kinder (19%) und jede zehnte 4 oder mehr Kinder (10%).

Quelle.

Mag sein, dass bei Zugrundelegung aller weiblichen Personen mit Migrationshintergrund beginnend mit dem Saeuglings- bis hin zum Rentenalter die durchschnittliche Kinderrate politisch diktiert auf einen Wert mit einer 2 vor dem Komma gedrueckt werden kann

Es kann sogar sehr gut sein, dass es bei Anwendung der gängigen Zählverfahren so ist. Denn wenn über 70% 2, 1 oder gar kein Kind haben, dann müssen diese 10% wirklich sehr, sehr große Familien haben, um einen Schnitt von 3 zu rechtfertigen. (nehmen wir an, dass sich 2,1,0 linear verteilen, d.h. der Schnitt bei 1 liegt, dann müssten die oberen 10% der Familien im Schnitt auf je 17 Kinder kommen, um das auszugleichen...)

- aber selbst wenn es so waere, was sagt Dir das, was es mir nicht sagt?

Die Frage kann ich nicht beantworten, da ich nicht weiß, was es dir sagt.
Mir ging es darum, dass hzdriver Angst vor einer Überfremdung durch stark unterschiedliche Vermehrungsraten auf mangelnder Sachkenntniss beruht.

Migrationshintergruendler vermehren sich deutlich staerker als "Ethnodeutsche" - Punkt. Wie vereinbarst Du das mit der gebetsmuehlenartig angefuehrten Perspektivlosigkeit, der Ausgrenzung und der sozialen Schlechterstellung?

Past prima.
Bekanntermaßen sinkt die durchschnittliche Kinderzahl mit steigendem Einkommen, Lebensstandard und Karriere.

anstatt andauernd Nebelkerzen zu zuenden und ueber Nachkommastellen

Vorkommastellen. Fehler größer 20%.
Ich weiß, in Zeiten, in denen Politiker noch deutlich größere Ateile an staatlichen Regelungen vorbei der Wirtschaft schenken wollen, erscheint das unbedeutend, aber ich häng so ein bißchen an ">0,05=signifikant"

Fuer diese 99.9% haette ich gerne ... genau. Eine Quelle. Ansonsten ist es erfunden / polemisch / Propaganda. Mehrfachnennungen sind moeglich.

Genaue Statistiken sind offensichtlich Ländersache. (und Einbürgerungsstatistiken -die recht hohe Zahlen aufweisen- leider nicht zu gebrauchen, da die zweite Staatsbürgerschaft u.U. bereits kurze Zeit später wieder abgelegt wird)

Gesetztlich ist für Personen über 23 Jahre jedoch vorgeschrieben, dass sie sich für eine von beiden Staatsbürgerschaften entscheiden, geregelte Ausnahmen gibt es afaik nur für einige EU-Länder.

Das objektivste, was sich finden ließ, waren ein paar Zahlen aus dem Mikrozensus 2006 (zitiert z.B. hier)
Der hat das leider auch nicht sehr detailiert erfasst, aber immerhin den Anteil von doppelten Staatsbürgern an den Migranten, den Anteil von Kindern an Migranten und den Anteil von teil-Deutschen an denen mit doppelter Staatsbürgerschaft. Verrechnet man alle drei miteinander, bleiben 4,3% volljährige Mirgranten, die zusätzlich zur deutschen noch eine weitere Staatsbürgerschaft haben. Das erfasst aber auch alle über 18 jährigen, die mit 23 eine von beiden abgeben werden müssen (ich vermute mal, die wenigsten entscheiden sich mit 18, wenn sie nicht müssen - und bekanntermaßen ist der Anteil von Kindern unter Migranten hoch ;) ) und alle, bei denen die zweite Staatsbürgerschaft einem EU-Land zugehört. Der Anteil dieser dürfte ebenfalls nicht zu unterschätzen sein, denn allein Polen und Rumänen machen mehr als 1/5 aus.
Der Anteil derjenigen, die ihre alte Staatsbürgerschaft behalten, wird sicherlich auch nicht steigen, falls Gesetze eingeführt werden, mit denen das ein potentieller Nachteil wird.

Ich gebe zu: Es mögen nicht 99,9% sein. Aber es sind mindestens 96%, vermutlich 97-98%, die du nicht einfach in das Land ihrer zweiten Staatsbürgerschaft abschieben kannst.
Wie ist also mit den zu verfahren bzw. bringt es viel, für die paar anderen eine extra Regelung einzuführen, bürokratisch zu verwalten (man beachte insbesondere Prozesskosten, die in einem Rechtsstaat wohl unvermeidbar sind) und den entstehenden außenpolitischen Schaden in Kauf zu nehmen?


P.S.:
Ich hab mal wieder Offtopic-Spam verschoben, diesmal hierher.
(DerSitzRiese: Dein Posts wurde damit überflüssig, aber danke für die Bemühungen als Krabbelgruppenleiter ;) )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte um eine Quelle um Einwanderungszahlen in 6-stelliger Höhe direkt in die Sozialsysteme unter der heutigen Rechtslage gebeten. Könntest du mir kurz die Seitenzahl nennen, wo die von dir verlinkte Studie darauf eingeht?
In dem von dir zitierten Teil finde ich jedenfalls ebensowenig eine Antwort, wie auf der verlinkten Seite.

Zuwanderung nach Deutschland in den Jahren 2004 bis 2007 in Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

2004 ... 127.153
2005 ... 117.241
2006 ... 124.566
2007 ... 113.030


(Dejavu)

Der Anteil arbeitsloser Zugewanderter ist um den Faktor 2, der von Transferleistungen empfangenden um den Faktor 3 hoeher als bei Nativen.

(Dejavu #2)

In der OECD-Studie schliesslich haettest Du auf einen Blick herausgefunden, dass der Anteil von migrationshintergruendigen Maennern zwischen 20 und 29 Jahren ohne Arbeit, Ausbildung oder ueberhaupt schulische Bildung etwa doppelt so hoch ist wie bei Nativen. Diese waeren zu den Zugewanderten zu addieren. Es muesste schon mit dem Teufel zugehen, wenn da kein sechsstelliges Ergebnis herausspringt?

Mein Eindruck ist aber ohnehin eher, dass Du nur solche Zahlen akzeptierst, die Dir in den Kram passen. Dann auch schon mal ohne Quelle.

Es kann sogar sehr gut sein, dass es bei Anwendung der gängigen Zählverfahren so ist. Denn wenn über 70% 2, 1 oder gar kein Kind haben, dann müssen diese 10% wirklich sehr, sehr große Familien haben, um einen Schnitt von 3 zu rechtfertigen. (nehmen wir an, dass sich 2,1,0 linear verteilen, d.h. der Schnitt bei 1 liegt, dann müssten die oberen 10% der Familien im Schnitt auf je 17 Kinder kommen, um das auszugleichen...)

Es soll eben Schlafzimmer geben, in denen es nicht linear zugeht.

Je nach Herkunft sind zweistellige Kinderzahlen keine Seltenheit. Das solche Statistiken nicht eben en vogue sind, macht die Beweisfuehrung zwar schwieriger, aber die "DIJ Familiensurvey 2000" hat ergeben, dass 17,6% der Zuwandererfamilien drei Kinder hatten, 9% 4 Kinder, 1,7% 5 Kinder und 1,2% 6 oder mehr. Die aktuellen Zahlen legen somit nahe, dass es insgesamt einen Anstieg gegeben hat.

Die Frage kann ich nicht beantworten, da ich nicht weiß, was es dir sagt.
Mir ging es darum, dass hzdriver Angst vor einer Überfremdung durch stark unterschiedliche Vermehrungsraten auf mangelnder Sachkenntniss beruht.

Wenn zwischen eine 1/4 und eine 1/3 aller Neugeborenen Migrationshintergrund haben und die Tendenz logischerweise steigend ist (weil zusehends mehr reproduktionsfreudige Migrationshintergruendler zusehends weniger Nativen gegenueberstehen) ist Ueberfremdung vielleicht ein vorbelastetes Wort, dass aber den Sachverhalt letztlich gut beschreibt.

Was es mir sagt ist z. B. dass Herr Sarazzin den Nagel auf den Kopf getroffen hat - weil sich diejenigen am fleissigsten vermehren, die am vergleichsweise wenigsten am Arbeitsmarkt teilhaben und auch wenig Anstalten machen, ihre Bildung zu verbessern, so dass sich an diesem Zustand vermutlich wenig aendern wird. Das kannst Du so auch der von mir verlinkten OECD-Studie entnehmen - wie auch den Umstand, dass hochqualifizierte Nichtdeutsche zwar haeufiger als Deutsche, aber dennoch sehr viel seltener als niedrigqualifizierte ohne Arbeit sind. Das koennte man als Anreiz zur Bildung auslegen. Tut man aber anscheinend nicht.

Past prima.
Bekanntermaßen sinkt die durchschnittliche Kinderzahl mit steigendem Einkommen, Lebensstandard und Karriere.

Du meintest wohl eher - was nicht passt, wird passend gemacht. Die Geburtenraten von Nativen im Osten sind trotz schlechterer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen naemlich hoeher als im Westen. Was stimmt denn nun? Und kann es nicht -rein theoretisch- sein, dass auch Religion (und damit im gegebenen Kontext die Herkunft) eine Rolle spielt?

Vorkommastellen. Fehler größer 20%.
Ich weiß, in Zeiten, in denen Politiker noch deutlich größere Ateile an staatlichen Regelungen vorbei der Wirtschaft schenken wollen, erscheint das unbedeutend, aber ich häng so ein bißchen an ">0,05=signifikant"

Polemik, nahe 100%. Wie gewoehnlich auf mainstreamtaugliche Andeutungen reduziert und ohne nachpruefbare Quellen.

Ich gebe zu: Es mögen nicht 99,9% sein. Aber es sind mindestens 96%, vermutlich 97-98%, die du nicht einfach in das Land ihrer zweiten Staatsbürgerschaft abschieben kannst.

Das haettest Du auch deutlich wortaermer schreiben koennen. Und kann ich dem Mikrozensus so nicht entnehmen. Andere Quellen?

Wie ist also mit den zu verfahren bzw. bringt es viel, für die paar anderen eine extra Regelung einzuführen, bürokratisch zu verwalten (man beachte insbesondere Prozesskosten, die in einem Rechtsstaat wohl unvermeidbar sind) und den entstehenden außenpolitischen Schaden in Kauf zu nehmen?

Was bringt es, wegen Diebstahls von Gegenstaenden im Wert von ein paar Hundert EUROs einen Richter zu bemuehen, der ein paar Tausend EUROs verdient?

Das Beste wird wohl sein, wir schaffen das Rechtssystem ganz ab.
 
Du meintest wohl eher - was nicht passt, wird passend gemacht. Die Geburtenraten von Nativen im Osten sind trotz schlechterer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen naemlich hoeher als im Westen. Was stimmt denn nun? Und kann es nicht -rein theoretisch- sein, dass auch Religion (und damit im gegebenen Kontext die Herkunft) eine Rolle spielt?

Neben kulturellen Gründen kann, wie schon erklärt, der materielle Besitz ausschlaggebend für die Anzahl der Kinder sein.
In Deutschland leben relativ gesehen zu anderen westwuropäischen Staaten mehr Kinder in Armut, was darauf zurückzuführen ist, dass "ärmere" Menschen häufiger Kinder bekommen als "reichere".
Gründe dafür könnte ich auch aufzählen, lasse es aber mal.

Da die Arbeitslosigkeit im Osten höher ist als im Westen und dort mehr Menschen von Sozialleistungen leben (man beachte da Berlin), ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass dort mehr Kinder in ärmeren Verhältnissen geboren werden. Von daher ist dort die Durchschnittsanzahl der deutschen Kinder in Familien höher als woanders.

Aber, um das noch mal aufzugreifen.
Mit einer höheren "Reproduktionsfreudigkeit", wie du das so gerne ausdrückst, hat das aber nichts zu tun.
Das ist meiner Meinung nach einfach nur rassistisch, mehr nicht und bedarf daher auch keines Kommentares mehr.
 
Zuwanderung nach Deutschland in den Jahren 2004 bis 2007 in Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

2004 ... 127.153
2005 ... 117.241
2006 ... 124.566
2007 ... 113.030


(Dejavu)

Der Anteil arbeitsloser Zugewanderter ist um den Faktor 2, der von Transferleistungen empfangenden um den Faktor 3 hoeher als bei Nativen.

(Dejavu #2)

In der OECD-Studie schliesslich haettest Du auf einen Blick herausgefunden, dass der Anteil von migrationshintergruendigen Maennern zwischen 20 und 29 Jahren ohne Arbeit, Ausbildung oder ueberhaupt schulische Bildung etwa doppelt so hoch ist wie bei Nativen. Diese waeren zu den Zugewanderten zu addieren. Es muesste schon mit dem Teufel zugehen, wenn da kein sechsstelliges Ergebnis herausspringt?

Kenn den Teufel nicht.
Aber da kein einziges Element deiner Auflistung eine Aussage darüber macht, wie die Eingebürgerten der letzten 10-15 Jahre auf dem Arbeitsmarkt abschneidet, würde ich es vermeiden daraus solche Schlussfolgerungen zu ziehen.

Mein Eindruck ist aber ohnehin eher, dass Du nur solche Zahlen akzeptierst, die Dir in den Kram passen. Dann auch schon mal ohne Quelle.

Natürlich verlange ich nicht für Aussagen eine Quelle, für die mir privat Quellen geläufig sind, sondern eher für welche, die diesen wiedersprechen.
Das handhabst du ja umgekehrt auch nicht anders, wenn hier jemand deiner Meinung zustimmt.

Je nach Herkunft sind zweistellige Kinderzahlen keine Seltenheit. Das solche Statistiken nicht eben en vogue sind, macht die Beweisfuehrung zwar schwieriger, aber die "DIJ Familiensurvey 2000" hat ergeben, dass 17,6% der Zuwandererfamilien drei Kinder hatten, 9% 4 Kinder, 1,7% 5 Kinder und 1,2% 6 oder mehr. Die aktuellen Zahlen legen somit nahe, dass es insgesamt einen Anstieg gegeben hat.

Wenn ich mal für alle Verbleibenden die maximal möglichen 2 Kinder annehme (d.h. keine einzige Frau mit Migrationskind ist kinderlos oder hat nur ein Kind), dann kann ich nur sagen: Danke, dass du mir zustimmst. :)
Denn wie man mit ner einfachen Rechnung nachvollziehen kann, müsste die Gruppe "6 oder mehr" bei deinen Zahlen im Schnit 51 Kinder haben, damit insgesamt noch ein Durchschnitt von 2 rauskommt.

Wenn zwischen eine 1/4 und eine 1/3 aller Neugeborenen Migrationshintergrund haben und die Tendenz logischerweise steigend ist (weil zusehends mehr reproduktionsfreudige Migrationshintergruendler zusehends weniger Nativen gegenueberstehen) ist Ueberfremdung vielleicht ein vorbelastetes Wort, dass aber den Sachverhalt letztlich gut beschreibt.

Du berücksichtigst weder die zeitliche Entwicklung, noch die Sterberaten noch die Möglichkeit einer vollständigen Integration. (die es ja gelegentlich geben soll, auch wenn das hier niemand glauben will)

Du meintest wohl eher - was nicht passt, wird passend gemacht.

:huh:

Die Geburtenraten von Nativen im Osten sind trotz schlechterer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen naemlich hoeher als im Westen.

Danke, dass du mir schon wieder zustimmst.
:P

Was stimmt denn nun?

:huh:

Und kann es nicht -rein theoretisch- sein, dass auch Religion (und damit im gegebenen Kontext die Herkunft) eine Rolle spielt?

Kann. Wenn ich z.B. an die Einstellung der römisch-katholischen Kirche oder verschiedenen Evangelikalen zu Verhütungsmitteln denke, hat das garantiert einen gewissen Einfluss.
Behauptet ja auch niemand, dass das nicht so ist.
Sagt nur jemand, dass Aussage wie "Migranten haben im Schnitt 3 Kinder" und "die "Deutschen" werden in kürze aussterben" nicht auf Statistiken basieren, sondern diesen i.d.R. wiedersprechen.

Polemik, nahe 100%. Wie gewoehnlich auf mainstreamtaugliche Andeutungen reduziert und ohne nachpruefbare Quellen.

Wenn du eine Quelle dafür brauchst dass die Behauptung "3" ein Fehler in der Vorkommastelle ist, wenn die Wahrheit bei "2,x" oder gar "1,x" liegt und du eine entsprechende Aussage andernfalls als 100% Polemik einstufst, dann ist es wohl mal wieder an der Zeit, die Hoffnung auf eine Diskussion mit dir aufzugeben.
 
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