Sinn und Unsinn von "Strafen"

AW: Langsam reicht es aber, was müssen wir uns noch gefallen lassen!

Und was erhoffst du dir davon, einem "psychisch kranken, perversen" den Tod anzudrohen?
Ein rationales "ooch nö, das ist es mir nicht wert"?

Rache mag für einige Leute schön sein, hilft (potentiellen) Opfern aber noch weniger als der Schwachsinn der Bundesregierung.
Zu dem Thema gibts ja interessante Überlegungen, nehmen wir mal Heinleins Roman "Starship Troopers", da wird im Buch (nicht im Film) am Anfang über Verbrechen und Bestrafungsformen diskutiert. Heinlein vertritt die These, dass das heutige Justizsystem nicht funktioniert, weil teilweise Täter zu Opfern gemacht werden und die Bestrafung nicht phasisch genug und nicht zeitnah erfolgt.
Er vergleicht die Bestrafung von Tätern hierbei mit der Erziehung von Hunde, welche man ja auch direkt bestraft, um eine Kausalität zwischen Tat und Strafe einzuprägen.

Insofern wäre es doch mal interessant, auf lange Haftstrafen zu verzichten, und stattdessen physische Gewalt einzusetzen, etwa das Brechen von Gliedmaßen, Auspeitschung, Kastration (z.B. bei Sexualstraftätern) usw.
In einigen islamischen Staaten wird sowas ja erfolgreich praktiziert, und hierzulande würden sich so mancher Täter sicher umschauen, wenns ihm an die Klöten geht. :D

Todesstrafe lehne ich natürlich ab, da nicht effektiv: Einem Schuldigen wird damit eine (zu) schnelle Erlösung zu Teil, ein Unschuldiger wird schlicht ermordet. Das ist suboptimal.
Dann lieber Extemitäten-Amputation für Kapitalverbrechen, die ganz schweren Jungs hüpfen dann als Torso durch die Gegend. Nur die harten kommen in den Garten. :ugly::D

Aber im Ernst: Ja, natürlich ist Heinleins Ansatz zu naiv und utopisch, brauchen wir nicht drüber reden.
 
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AW: Langsam reicht es aber, was müssen wir uns noch gefallen lassen!

Zu dem Thema gibts ja interessante Überlegungen, nehmen wir mal Heinleins Roman "Starship Troopers", da wird im Buch (nicht im Film) am Anfang über Verbrechen und Bestrafungsformen diskutiert. Heinlein vertritt die These, dass das heutige Justizsystem nicht funktioniert, weil teilweise Täter zu Opfern gemacht werden und die Bestrafung nicht phasisch genug und nicht zeitnah erfolgt.
Er vergleicht die Bestrafung von Tätern hierbei mit der Erziehung von Hunde, welche man ja auch direkt bestraft, um eine Kausalität zwischen Tat und Strafe einzuprägen

Insofern wäre es doch mal interessant, auf lange Haftstrafen zu verzichten, und stattdessen physische Gewalt einzusetzen, etwa das Brechen von Gliedmaßen, Auspeitschung, Kastration (z.B. bei Sexualstraftätern) usw.
Die sogenannte Entmannung wurde bereits im 3. Reich praktiziert.
Bei Anwendung deartiger Methoden besteht die Möglichkeit, daß die allgemeine Hemmschwelle sinkt und die Regierung zu immer drastischeren Strafen greift. Vergewaltiger gehören in ein Arbeitslager, sterben werden sie ohnehin..


In einigen islamischen Staaten wird sowas ja erfolgreich praktiziert, und hierzulande würden sich so mancher Täter sicher umschauen, wenns ihm an die Klöten geht. :D
In einigen deiser Länder wird man aber auch wegen seines Glaubens zum Tode verurteilt.

Todesstrafe lehne ich natürlich ab, da nicht effektiv: Einem Schuldigen wird damit eine (zu) schnelle Erlösung zu Teil, ein Unschuldiger wird schlicht ermordet. Das ist suboptimal.
Dann lieber Extemitäten-Amputation für Kapitalverbrechen, die ganz schweren Jungs hüpfen dann als Torso durch die Gegend. Nur die harten kommen in den Garten. :ugly::D
In einigen US-Bundesstaaten gibt es Internetseiten, auf denen erwiesene Vergewaltiger mit Addresse, Foto und allem verzeichnet sind...
 
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Zu dem Thema gibts ja interessante Überlegungen, nehmen wir mal Heinleins Roman "Starship Troopers", da wird im Buch (nicht im Film) am Anfang über Verbrechen und Bestrafungsformen diskutiert. Heinlein vertritt die These, dass das heutige Justizsystem nicht funktioniert, weil teilweise Täter zu Opfern gemacht werden und die Bestrafung nicht phasisch genug und nicht zeitnah erfolgt.
Er vergleicht die Bestrafung von Tätern hierbei mit der Erziehung von Hunde, welche man ja auch direkt bestraft, um eine Kausalität zwischen Tat und Strafe einzuprägen.

Insofern wäre es doch mal interessant, auf lange Haftstrafen zu verzichten, und stattdessen physische Gewalt einzusetzen, etwa das Brechen von Gliedmaßen, Auspeitschung, Kastration (z.B. bei Sexualstraftätern) usw.
In einigen islamischen Staaten wird sowas ja erfolgreich praktiziert, und hierzulande würden sich so mancher Täter sicher umschauen, wenns ihm an die Klöten geht. :D

"erfolgreich" würde ich andere Dinge nennen.
Aber mit Ausnahme der Kastration (bei der sich ein bißchen die Frage nach der Verhältnissmäßigkeit und der Zuverlässigkeit der Justizsysteme stellt, sollte man wirklich die Menschenrechte aufgeben?) haben auch diese Strafen das gleiche Problem:
Sie sorgen für keine Änderung in der Denkweise, sie verhindern keine Straftaten - sie bestehen nur aus Rache (vollkommen sinnlos) und haben eine abschreckende Komponente. Abschreckung funktioniert aber nur bei Tätern, die überlegt handeln, d.h. mögliche Vorteile aus der Tat gegen die Wahrscheinlichkeit und Härte einer Strafe abwiegen. (ein Peitschenhieb pro 100€ hinterzogene Steuern?)
Bei Tätern, die triebgesteuert handeln ist es weitesgehend egal, was du ihnen androhst, sie werden die Tat trotzdem begehen.
 
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AW: Langsam reicht es aber, was müssen wir uns noch gefallen lassen!

"erfolgreich" würde ich andere Dinge nennen.
Aber mit Ausnahme der Kastration (bei der sich ein bißchen die Frage nach der Verhältnissmäßigkeit und der Zuverlässigkeit der Justizsysteme stellt, sollte man wirklich die Menschenrechte aufgeben?) haben auch diese Strafen das gleiche Problem:
Sie sorgen für keine Änderung in der Denkweise, sie verhindern keine Straftaten - sie bestehen nur aus Rache (vollkommen sinnlos) und haben eine abschreckende Komponente. Abschreckung funktioniert aber nur bei Tätern, die überlegt handeln, d.h. mögliche Vorteile aus der Tat gegen die Wahrscheinlichkeit und Härte einer Strafe abwiegen. (ein Peitschenhieb pro 100€ hinterzogene Steuern?)
Bei Tätern, die triebgesteuert handeln ist es weitesgehend egal, was du ihnen androhst, sie werden die Tat trotzdem begehen.
Wie willst du eine Straftat verhindern? eingreifen, bevor sie passiert? Sowas wie PreCrime aus dem Film Minority Report? Die Strafen können aber immerhin eine Wiederholung verhindern. Hack einem Taschendieb die Hand ab, und schon hat er ein einkommensproblem. Kastriere einen Sexualstraftäter, und schau, wie er beim nächsten Mal einen hochbekommen will... usw. ;)

Das Ganze war aber auch nicht ernst gemeint, obwohl ich Heinleins Kritikpunkt für interessant halte. Im heutigen Justizsystem haben Täter teilweise sogar mehr Rechte als die Opfer, sie werden verwahrt, bekommen Bewährung, werden vorzeitig entlassen, aufwendig resozialisiert, oder lernen im Knast erst die richtig bösen Leute kennen und erweitern ihr Repertoire...
Die Abschreckwirkung ist da auch nicht gegeben, Tat und Bestrafung stehen in keinem Verhältnis oder erfolgen nicht zeitnah, das ist Heinleins Hauptargument.
Obwohl er es in dem Roman natürlich sehr überzogen darstellt, kratzt er schon an einem der Kernprobleme, denke ich mal.
Aber wie man es besser machen könnte, weiß ich nicht, zumal bei Fehlurteilen (und die sind ja keine seltenen Ausnahmen) die Konsequenzen auch zu bedenken sind. :ka:
 
*ich hab hier mal nen eigenen Thread draus gemacht, könnte länger dauern*

Verhindern kann ich in vielen Fällen durch Abschreckung, darauf basiert ja letztlich auch unser Strafsystem. Aber eben nicht im Falle von Triebtätern. Ein funktionierendes PreCrime könnte da helfen, aber solange die sich von Plakatwänden und Reenactments täuschen lassen, bringt das auch nichts :ugly:

Da müssen konventionelle Präventionsmaßnahmen eingesetzt werden - Therapien, (in dem Fall definitiv annonyme) Ansprechmöglichkeiten. Sensisibilierung der Öffentlichkeit für das Thema: Alle Experten sprechen geschlossen davon, dass die Täter meist aus dem unmittelbaren Umfeld stammen. Da könnte es Anzeichen geben,...
Zugegebenermaßen auch das eine schwierige Sache. Aber z.B. bei Gewalttaten gibt es afaik Programme, bei denen geleuterte Täter z.B. an Schulen berichten, wie sie in den Strudel geraten sind - ob das was hilft weiß ich allerdings auch nicht. (Weniger als eine Haftstrafe, an die keiner vor der Tat einen Gedanken verschwendet, kann es aber nicht bringen)

Unabhängig davon ist die Unfähigkeit zur Präventition oder Abschreckung aber keine Begründung für härtere Strafen - weil wie die eine Komponente der Strafe nicht funktioniert "rächen wir halt mehr"? Macht keinen Sinn, führt nur zu noch psychopathischeren Individuen die nach der Haft umso problematischer sind.
Womit wir beim Kernthema wären, das du in deiner Liste ansprichst:

"Täter teilweise sogar mehr Rechte als die Opfer, sie werden verwahrt, bekommen Bewährung, werden vorzeitig entlassen, aufwendig resozialisiert, oder lernen im Knast erst die richtig bösen Leute kennen und erweitern ihr Repertoire..."

- Sicherheitsverwarung? Wirklich Lebenslange Freiheitsberaubung? Ein "Recht", dass Täter haben und Opfer nicht? Wenn das deine ehrliche Meinung ist, ist es wohl das beste Beispiel dafür, dass die Strafen 0 Einfluss auf potentielle Täter haben, da sie offensichtlich falsch wahrgenommen werden.
- Bewährung? Sogesehen ein "Recht", für das die Opfer gerne eine Analogum hätten - "Erstmal nur androhen, nicht vollziehen". Im Rahmen des Strafsystems aber durchaus sinnvoll: Wie du weiter hinten schon anmerkst, bestehen durchaus Chancen, dass der Täter nach einem Gefängnissaufenthalt schlimmer ist, als vorher. Kosten tut es außerdem. Da kann es durchaus sinnvoll sein, die Strafe auszusetzen, wenn deutlich wird, dass der Täter sich im Rahmen des Prozesses darüber im klaren geworden ist, was er eigentlich getan hat und was ihm dafür blühen würde - im Falle einer weiteren Tat sogar noch deutlich mehr. Das wäre ein Beispiel für Abschreckung im Einzelfall, die sinnvoller als eine vollzogene Strafmaßnahme ist, da sie genauso effektiv ist, günstiger und die Resozialisierung deutlich erleichtert.
Zugegebenermaßen habe auch ich große Zweifel daran, dass dieser Zustand bei so vielen Leuten gegeben ist, wie Bewährungen verteilt werden... Mehrere Strafen auf Bewährung erscheinen vollkommen absurd - da frag ich mich auch manchmal, ob jemand, der Tag ein Tag aus Kriminelle verurteilt, nicht irgendwann seine Kriterien für "das kann jedem mal passieren" viel zu weit unten ansetzt.

Vorzeitig entlassen: Ich seh nichts, was daraus ein interessantes "Recht" für Opfer machen könnte. Sonst ähnlich wie Bewährung - verringert die Gefahr, dass derjenige negativ von Mithäftlingen beeinflusst wird, verringert die Kosten, erleichtert die Resozialisierung - es sollte nur sichergestellt sein, dass im Einzelfall die Haft bereits die erhoffte Wirkung hatte.

aufwendig resozialisiert: Das ist keineswegs ein "Recht", dass Täter haben und Opfer nicht. Im Gegenteil, die psychologische Betreuung von Opfern ist in der Regel um ein vielfaches aufwendiger (in Haftanstalten dagegen z.T. gar nicht gegeben, da muss schon jemand nen Selbstmord versuchen, ehe mal wer auf die Idee gekommt, dass der Typ am durchdrehen ist, anstatt sich seiner Schuld bewusst zu werden) - was zugegebenermaßen auch nicht andersherum sein sollte. Ohne Resozialisierung gehts aber auch einfach nicht: Jemand, der nach 5-10-15 Jahren ausm Knast kommt, hat einfach keine Ahnung (und keine Qualifikation) mehr, um sich in der normalen Welt zurecht zufinden. Entweder man hilft ihm dabei oder er endet über kurz oder lang als Assi bis Obdachloser oder er macht da weiter, wo er aufgehört und begeht das nächste Verbrechen. Will man also nicht jeden einzelnen Straftäter ein Urteil "lebenslänglich elend" verpassen, dann sollte man sich drum kümmern, das die Leute nach der Haft wieder ein produktives Leben führen.

"Im Knast erst die richtig bösen Leute kennenlernen und das Repertoire erweitern": Auch da frag ich mich, was Opfer mit diesem "Recht" sollen. Aber es ist ein schönes Beispiel dafür, dass "alle Kriminellen für längere Zeit zusammensperren" das Problem nicht verbessern muss.


Die Geschichte mit dem mangelnden zeitlichen oder physischen Zusammenhang kann ich übrigens auch nicht unterstützen. Bei Hundeerziehung macht das nur deswegen Sinn, weil Hunde ein begrenztes zeitliches Auffassungsvermögen haben und mangels Kommunikation überhaupt nicht dazu in der Lage sind, eine verzögerte Strafe der Tat zuzuordnen.
Menschen können das aber und es ist scheiß egal, ob ich einem Taschendieb innerhalb von 10 Minuten die Hand abhacke, oder ob ich ihn ein Jahr später in den Knast schmeiße - solange das "in den Knast schmeißen" von ihm als genauso schwer empfunden wird, wie das "Hand abhacken" (ja, das Beispiel hinkt. Kann sich ja auch nicht die Schuhe binden), haben beide Strafen auch den gleichen Erfolg. (Krankenkassenbelastung, Invalidenrente und Unterhalt von Gefängnissen nicht gegeneinander aufgerechnet)
 
Da muss ruyven_macaran zustimmen.
ich sehe es so, dass in Ländern mit erhöhten Strafmaß wie in den USA (Todesstrafe) udn anderen Ländern in Afrika (Handabhacken) trotzdem mehr Straftaten passieren als bei uns. Nehmen wir mal die sozialen Umstände außen zeigt dies uns, dass die Täter trotzdem Straftaten begehen. Die Frage ist doch warum? Dieses Warum wird man nicht durch längeren Vollzug und Gewaltmaßnahmen erreichen, sondern nur durch individuelle psychologische Behandlung, die nach den Gründen sucht.
Ein weiteres Beispiel könnte Tschechien sein. Das Land kastriert seien Sexualstraftäter. Trotzdem gibt es dort immer noch neue Fälle. Europarat kritisiert Tschechien für die Kastration von Häftlingen - 06-02-2009 15:37 UTC - Radio Prag
Darum finde ich dass das deutsche Strafrecht im Prinzip eines der bsten ist vom Ansatz her und damit die Strafen gerecht verteilt werden. Dass dies durch zu wenig Personal und überbelegte Gefängnisse vollkommen zerstört wird sit eine andere Sache.

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Ich persönlich bin dann noch für eine konsequente Herabsetzung des Jugendstrafalters auf 18 wäre und was ruyven_macaran ansprach dass manche mehrer Haftstrafen auf Bewährung hintereinander bekommen.
Diese Täter wissen das ihnen die Richter maximal Arbeitsstunden aufbrummen und kalkulieren dies teilweise mit ein (Selbsterfahrung aus der Stadt)

MfG Nuklon
 
Also, den Arm brechen: Schon mal was von Menschen-Rechten gehört?!
Straftäter sollten meiner Meinung nach resozialisiert werden, um sie wieder auf den Rechten Weg zu bringen. Außerdem halte ich eine psychologische Behandlung für sinnvoll, um zu erfahren warum er eine Straftat begangen hat!

Außerdem lassen sich Straftaten am ehesten durch hohe Sicherheitsleistungen verhindern, Beispiel Deutschland:

Die Aufklärungsrate in Deutschland ist als sehr gut zu bezeichnen, im Vergleich zu andren Ländern. Hier greift auch das strenge Waffengesetz.
Zusätzlich sind deutsche Polizisten mitunter die unbestechlichsten.

Laut einem Polizisten, mit dem ich vor ca. 3 Jahren gesprochen habe!
 
AW: Tabuthema Auslaenderkriminalitaet

Zitat von ruyven_macaran
Was meinst du, wie groß der Anteil von Straftaten ist, die z.B. "2 Jahre nach Entlassung" begangen werden?
Denn einfach nur durch eine längere Haftdauer erfasst du weder neue Kriminelle noch späte Rückfälle. Afaik gibt es mitlerweile auch ein paar Studien, die im Gegenzug deutlich größere Schwierigkeiten bei der Rückkehr in eine normale Existenz (und somit eine größere Rückfallgefahr) belegen.

Ja und.Soll man deswegen z.b. Vergewaltiger in Watte packen,nur weil die Rückfallgefahr größer ist?Ich sage nein, das wäre der Falsche weg.
Wer Menschen egal in welcher Form Gewalt antut muß auch dafür büßen und zwar richtig!Die Opfer tragen das schließlich auch ihr ganzes Leben mit sich.
 
AW: Tabuthema Auslaenderkriminalitaet

Ja und.Soll man deswegen z.b. Vergewaltiger in Watte packen,nur weil die Rückfallgefahr größer ist?Ich sage nein, das wäre der Falsche weg.
Wer Menschen egal in welcher Form Gewalt antut muß auch dafür büßen und zwar richtig!Die Opfer tragen das schließlich auch ihr ganzes Leben mit sich.

Ist es aber nicht auch sinnvoll zu ermitteln, warum Täter das machen und wie man verhindern kann, dass sie es wieder machen oder präventiv sein zu können?
Das geht nur mit Forschen. langanhaltendes Wegsperren macht aus einem Einfachtäter eher den Mehrfachtäter.

Und wie sieht es dann mit Wirtschaftskriminalität aus? Dort wird niemand verletzt, also auch kein Knast?
 
AW: Tabuthema Auslaenderkriminalitaet

Ja und.Soll man deswegen z.b. Vergewaltiger in Watte packen,nur weil die Rückfallgefahr größer ist?Ich sage nein, das wäre der Falsche weg.
Wer Menschen egal in welcher Form Gewalt antut muß auch dafür büßen und zwar richtig!Die Opfer tragen das schließlich auch ihr ganzes Leben mit sich.
Was bringt es dir jemanden für 30 Jahre in den Knast zu stecken, damit dieser nach dem Knast sich sowieso nie wieder in die normale Gesellschaft integrieren kann?

Es geht eben darum einen Konsens zu finden zwischen Buße/Strafe und der danach folgenden Resozialisierung. Und da sind höhere Strafe mitnichten gut, wie es vorallem die USA SEHR eindeutig zeigen.

Diese alte "Auge um Auge, Zahn um Zahn"-Prinzip sollten wir doch langsam mal ablegen als zivilisierte Menschen. Jeder Mensch hat eine zweite chance verdient, auch ein Mörder und Vergewaltiger.
 
AW: Tabuthema Auslaenderkriminalitaet

Was bringt es dir jemanden für 30 Jahre in den Knast zu stecken, damit dieser nach dem Knast sich sowieso nie wieder in die normale Gesellschaft integrieren kann?

Es geht eben darum einen Konsens zu finden zwischen Buße/Strafe und der danach folgenden Resozialisierung. Und da sind höhere Strafe mitnichten gut, wie es vorallem die USA SEHR eindeutig zeigen.

Diese alte "Auge um Auge, Zahn um Zahn"-Prinzip sollten wir doch langsam mal ablegen als zivilisierte Menschen. Jeder Mensch hat eine zweite chance verdient, auch ein Mörder und Vergewaltiger.
Ich möchte gerne mal sehn wenn es Personen in dein Umfeld passiert(Kinder,Freundin,Eltern etc.)ob Du dann immer noch so denkst?
 
Zitat von ruyven_macaran
Was meinst du, wie groß der Anteil von Straftaten ist, die z.B. "2 Jahre nach Entlassung" begangen werden?
Denn einfach nur durch eine längere Haftdauer erfasst du weder neue Kriminelle noch späte Rückfälle. Afaik gibt es mitlerweile auch ein paar Studien, die im Gegenzug deutlich größere Schwierigkeiten bei der Rückkehr in eine normale Existenz (und somit eine größere Rückfallgefahr) belegen.

Ja und.Soll man deswegen z.b. Vergewaltiger in Watte packen,nur weil die Rückfallgefahr größer ist?Ich sage nein, das wäre der Falsche weg.
Wer Menschen egal in welcher Form Gewalt antut muß auch dafür büßen und zwar richtig!Die Opfer tragen das schließlich auch ihr ganzes Leben mit sich.

Das heißt Rache ist für dich der einzige und alles überschattende Aspekt einer Haftstrafe und alles, was ihr zuträglich ist, ist allein deswegen schon zu befürworten?
 
Ich denke mal, das viele Straftaten nicht begangen würden, wenn der Staat (also wir alle) nicht in sozialen Bereichen so versagen würden!

Es beginnt Zuhaus, geht im Kindergarten weiter, dann Schule.... und danach für 10.000den von Jugendlichen in die Perspektivlosigkeit.

Keine Lehrstellen, keine Arbeit, keine Bildung, wie es eigendlich sein sollte. Sich erwachsen nennende Mitbürger, die machtlos zuschauen wenn jemand geklatscht wird, sich abwenden und nicht das Gespräch suchen.

Für mich z.B. sollten diese Zuschauer allesamt mit in den Knast gehen, ich nenne das unterlassene Hilfeleistung und in einigen Fällen sogar Beihilfe zum Mord durch Unterlassung!

Wie war das neulich an der Tanke:"Was soll ich denn mit denen da draußen reden, die sind doch alle asozial!" (Aussage eines Tankwarts, der jedoch fleißig für alkoholische Getränke abkassiert!)

Sicherlich ein Aspekt, der nicht in Vergessenheit geraten sollte.

Bestrafung muss sein, bei der Entlassung reicht jedoch nicht die immer angeführte Resozialisierung, die eh nie stattfindet!

In der Wirklichkeit siehts denn so aus:"Entlassungsgeld ein paar Euro, dann zur Arge und ein Scheck für ein paar Möbel... und dann nichts mehr. Zumindest kenne ich dieses Verfahren von einigen Knastis...

Und so dauert es nicht lange bis der Knasti wieder einfährt, nur weil er das "nehmen" von Oben vorgelebt bekommt.
 
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