Ist es nicht eher so, das solche Menschen die angebotene Hilfe nicht annehmen???
Es gibt auch Ausländer die es geschafft haben, die was geworden sind, weil sie eben
zur Schule gegangen sind, und die ist ja bekanntlich KOSTENLOS und frei zugänglich für jeden
hier in Deutschland.
Wer dann auch brav zur Schule geht und dort auch etwas lernt, wird auch etwas.
Meine Mum ist Erzieherin, in dem schlimmsten Viertel in der Stadt

Glaube von den ganzen Kindern die sie da haben, sind 3 deutsch.
Die Kinder dort können nicht richtig reden, traurig.
Für mich liegt eher das Problem bei den Eltern, die nur ihre "Heimatsprache" mit den Kindern sprechen, somit fehlt ihnen dann schon im Kindergarten was.
Von der Schule will ich dann mal nicht reden.
Mal ganz abgesehen davon, dass der Zusammenhang zwischen "brav zur Schule gehen" und (ohne weitere Vorbedingungen) "was werden" keineswegs gegeben ist (siehe Studien über den Erfolg in Abhängigkeit von der finanziellen Situation der Eltern über die Gesamtbevöklerung), mal so ne Frage:
"Für mich liegt eher das Problem bei den Eltern..."
"Ist es nicht eher so, das solche Menschen die angebotene Hilfe nicht annehmen???"
Welche Hilfe sollten denn deiner Meinung nach die ~1-2 jährigen Kinder, mit denen nicht deutsch gesprochen wird, annehmen, damit "mal was aus ihnen wird"?
Nun glaube ich aber nicht, das diese Menschen nur auf ihrem 2km² Ghetto
leben wollen. Oder würdest du dich zufrieden geben mit solchen minimalen
Verhältnissen?
Es gibt Millionen von Leuten, die schon sehr zufrieden sind, wenn sie nicht regelmäßig mehr als 2km zu irgend einem Amt müssen, sondern nen sicheren Arbeitsplatz und ein bequemes Leben haben.
Warum sollten ausgerechnet Leute aus traditionell einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen große Ambitionen jenseits von "Hauptsache nicht HartzIV" entwickeln?
Wer nie was hatte, freut sich halt, wenn er überhaupt mal was kriegt, was heutzutage auch schon schwer genug sein kann.
Ich kenne solche Jungs. Erst total die Schule verhauen, und jetz haben sie als Ziel nach Hauptschul und Realschulabschluss, das Abitur zu machen.
Fallse verstehst was ich mein
Solche Fälle kenn ich vollkommen unbahängig von Herkunft, Bildung oder allgemein irgend welchen Parametern.
Jugendkultur ist heutzutage reine Spaßkultur, wie sollten "Millionen von BILD-Lesern" ihren Kindern auch den Wert von Bildung vermitteln?
Die höchsten Werte der Gesellschaft sind nun einmal "Ich", "mein Geld" und "mein Vergnügen", bevorzugt mit einer "Weitsicht" von wenigen Monaten betrachtet. Da erwartet man ernsthaft, dass Schüler, die meist in Zeiträumen von Klausurabständen leben & denken, spontan auf die Idee kommen, dass sie jetzt ranklotzen müssen, ggf. noch gezielt Schwerpunkte setzen und die Fehler der Schulen ausbügeln?
Und würde ich niemals nach Norwegen auswandern, wenn ich diese Sprache
nicht halbwegs sprechen kann.
Da bist du wohl eher n Einzelfall, zumindest haben norwegische Unternehmen aktuell keine großen Probleme, Deutsche zu finden, denen 2-3k/Monat lieber ist, als HartzIV, selbst wenn sie kein Wort skandinavisch und z.T. nicht mal brauchbares Englisch sprechen.
Ich könnte mir es halt nicht vorstellen, in einem Land zu leben und mich nicht verständigen zu können.
Das interessiert auch nicht.
Die Frage ist, ob du es dir vorstellen kannst, in ein Land, dessen Sprache du nicht sprichst, auszuwandern, wenn du unter der Armutsgrenze lebst, ggf. kaum deine Familie ernähren kannst und auf einmal gutes Arbeitsangebot aus dem Land erhälst.
Ob du später im von Arbeit und deutsprachigen Einkaufsmöglichkeiten geprägten Alltag deine "ich mach nen ausfürhlichen Sprachkurs" solange verschiebst, bist du sie ganz aufgibst, ist n anderes Thema.