Superwip
Lötkolbengott/-göttin
Das US Energieministerium, dass schon lange über einige der schnellsten Supercomputer der Welt (laut LINPACK Benchmark) verfügt hat nun mit dem IBM Sequoia den Spitzenplatz zurückerobert.
Seit über einem Jahr war Japan mit dem Fujitsu K-Computer an der Spitze, davor der Chinesische NUDT Tianhe-1A, bis November 2010 war der Cray Jaguar, ebenfalls vom US Energieministerium der schnellste Rechner.
Der IBM Sequoia befindet sich am Lawrence Livermore National Lavoratory in Kalifornien und wird dort von der National Nuclear Security Administration, einer Abteilung des Energieministeriums für unbekannte Zwecke (vermutlich simulierte Kernwaffentests) eingesetzt.
Technisch basiert der Supercomputer auf 98 304 Blue Gene/Q Prozessoren (PowerPC A2) mit je 16 Kernen und 1,6GHz, die auf IBMs POWER Architektur basieren und in 45nm gefertigt wurden. ihm stehen außerdem 1,6PB RAM zur Verfügung. Damit erreicht er im LINPACK Benchmark eine Leistung von 16,325 PFlops womit er den nun zweitplatzierten K Computer mit 10,5 PFlops deutlich überragt. Er nutzt ein angepasstes Linux, der Energieverbrauch ist mit 8MW vergleichsweise gering.
Ein Supercomputer ist dem US Energieministerium aber nicht genug: dieser Tage wurde auch der IBM Mira im Argonne National Laboratory (Illinois) in Betrieb genommen, er ähnelt stark dem Sequoia verfügt aber nur über die Hälfte der Prozessoren und ist entsprechend langsamer- aber immernoch der drittschnellste Supercomputer der Welt, vor dem SuperMUC des Leibnitz Rechenzentrums in Garching (bei München).
heise online | Supercomputer: USA holen Spitzenposition zurück
Seit über einem Jahr war Japan mit dem Fujitsu K-Computer an der Spitze, davor der Chinesische NUDT Tianhe-1A, bis November 2010 war der Cray Jaguar, ebenfalls vom US Energieministerium der schnellste Rechner.
Der IBM Sequoia befindet sich am Lawrence Livermore National Lavoratory in Kalifornien und wird dort von der National Nuclear Security Administration, einer Abteilung des Energieministeriums für unbekannte Zwecke (vermutlich simulierte Kernwaffentests) eingesetzt.
Technisch basiert der Supercomputer auf 98 304 Blue Gene/Q Prozessoren (PowerPC A2) mit je 16 Kernen und 1,6GHz, die auf IBMs POWER Architektur basieren und in 45nm gefertigt wurden. ihm stehen außerdem 1,6PB RAM zur Verfügung. Damit erreicht er im LINPACK Benchmark eine Leistung von 16,325 PFlops womit er den nun zweitplatzierten K Computer mit 10,5 PFlops deutlich überragt. Er nutzt ein angepasstes Linux, der Energieverbrauch ist mit 8MW vergleichsweise gering.
Ein Supercomputer ist dem US Energieministerium aber nicht genug: dieser Tage wurde auch der IBM Mira im Argonne National Laboratory (Illinois) in Betrieb genommen, er ähnelt stark dem Sequoia verfügt aber nur über die Hälfte der Prozessoren und ist entsprechend langsamer- aber immernoch der drittschnellste Supercomputer der Welt, vor dem SuperMUC des Leibnitz Rechenzentrums in Garching (bei München).
heise online | Supercomputer: USA holen Spitzenposition zurück
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