Suche externe Backupplatte

mxxxxn

Kabelverknoter(in)
Hallo Pcgh Forum,

bin mal wieder am verzweifeln weil sich im Internet nie die richtigen Antworten finden lässt.
Zurzeit bin ich auf der Suche nach einer externen Festplatte für Backups.
Ich bräuchte ab 2TB Speicher und USB 3.0.
Die Größe wäre mir relativ egal da sie nur zu Hause genutzt werden soll wodurch irgendwelche outdoor Platten auch unnötig sind.
Welche Platten könnt ihr mir da Preis/Leistungsmäßig empfehlen?
Ich danke schon mal im voraus ;)
 
Danke für die Tipps ich schwanke zwischen Toshiba und Intenso.
Was sagt ihr dazu?
Wenn es so billig wie möglich sein soll und Dein Rechner ziemlich neu ist, dann kauf das, was Du am billigsten finden kannst.
Ich habe meine Intenso (allerdings eine 3TB von vor 2 Jahren) mittlerweile zerlegt und die Platte in eine altes USB2-Gehäuse eingebaut (reicht mir für meine Backups). Das USB3-Gehäuse von Intenso war noch nicht einmal seinen Metallpreis wert. An meinem (zugegeben alten) Asrock Pro3-M wurde es nur mit Glück erkannt (bei jedem Anschalten war der Wechsel des USB3-Ports nötig), eine ähnlich alte 3TB CeMemory-USB3 Platte macht dagegen weniger Probleme.

Da nützt es mir auch nichts, wenn die Intenso-Platte problemlos am Surface Pro 2 erkannt wird. Dass zusätzlich in Intenso-Gehäuse natürlich irgendwas an Platten verbaut ist, sollte auch klar sein. Mein Eindruck ist, daß dort eher möglichst billige und laute Platten verbaut werden. Ich würde eher auf ein Angebot für eine Toshiba Canvio Desk warten. Meine vor kurzem gekaufte 3TB-Version lief am selben USB3-Controller problemlos, obwohl die Platte "nur" 69 Euro gekostet hat. Einziges Problem: das Gehäuse lässt sich nicht zerstörungsfrei öffnen.

Zur dauerhaften Nutzung als ext. Platte (die Toshiba-Platte steckt mittlerwele im NAS) würde ich erst mal nach WD suchen, aber das ist halt mein rein persönlicher Geschmack.
 
Also zusammengefasst heißt das, Intenso ist billig aber schlecht, Toshiba ist ein guter Mittelwert und WD ist zwar teuer aber hält am längsten.
Ist das bei den Intenso Platten nun die HDD schuld (jetzt von Seagate) oder das Gehäuse?
 
Also wie lange eine Platte hält, hat nicht direkt was mit dem Preis zu tun. Hab in den letzten Jahren auch so einige WDs gekauft und da waren durchaus welche schon bei Erhalt mit defekten Sektoren "gesegnet". Im Gegensatz dazu hab ich hier noch eine Uralt-Noname von irgendwann im letzten Jahrzehnt liegen und die läuft noch wie am ersten Tag, trotz massig Betriebsstunden. So Pauschalaussagen sind immer ein bissl schwierig :)

Wenn's eine Backupplatte sein soll, dann wäre meine Empfehlung: Nimm eine der Toshibas oder eine günstige WD Green.
 
Ist das bei den Intenso Platten nun die HDD schuld (jetzt von Seagate) oder das Gehäuse?
Bei mir ist es das Gehäuse oder besser gesagt der dort verbaute USB3-Kontroller, der jedenfalls im Zusammenspielt mit dem Controller auf dem Pro3-M nichts taugt. Nachdem das problem mit zwei anderen USB3-Platten nicht auftritt, ist für mich das Intenso-Gehäuse Schuld.

Wer nun daran Schuld ist, dass ich die formatierte Platte aus dem Intenso-Gehäuse nicht einfach im Toshiba USB3-Gehäuse nutzen kann (wie das bei alten USB2-Gehäusen und 2 TB Platten völlig normal war), will ich garnicht erst heraus finden.

Mit der Haltbarkeit der Platten oder der Gehäuse haben die geschilderten Probleme nichts zu tun. In meinen beiden Gehäusen sind
Neu im Toshiba-Gehäuse: Toshiba DT01ABA300 (5940 rpm)
Alt im Intenso-Gehäuse: Toshiba DT01ACA300 (7200 rpm)
Welche ist schlechter oder besser? Für ext. oder auch im wenig genutzten NAS m.M. nach die neue, da sie auch im Leerlauf leiser ist. Welche länger hält wird sich zeigen.

Auch Intenso kann nur eine Platte der drei verbliebene Hersteller einbauen. Man kann sich aber nie sicher sein, welche Platte wirklich verbaut ist. Noch weniger wie bei einem Gehäuse von Toshiba oder WD, bei dem ich eher mit etwas Konstanz rechnen würde und mir damit Aussagen aus dem Internet eher glaubwürdig erscheinen.
 
Auch Intenso kann nur eine Platte der drei verbliebene Hersteller einbauen. Man kann sich aber nie sicher sein, welche Platte wirklich verbaut ist. Noch weniger wie bei einem Gehäuse von Toshiba oder WD, bei dem ich eher mit etwas Konstanz rechnen würde und mir damit Aussagen aus dem Internet eher glaubwürdig erscheinen.
Ich habe 2 Intenso Platten am laufen (3 und 4 Tb) und die laufen bisher wunderbar. In beiden Gehäusen war eine Seagate Platte verbaut. Im Grunde sehe ich aber die Marke der Platte als irrelevant an, ich habe bis jetzt keine Unterschiede in der Haltbarkeit bemerkt.

Wer nun daran Schuld ist, dass ich die formatierte Platte aus dem Intenso-Gehäuse nicht einfach im Toshiba USB3-Gehäuse nutzen kann (wie das bei alten USB2-Gehäusen und 2 TB Platten völlig normal war), will ich garnicht erst heraus finden.
Auch wenn du es nicht herausfinden willst, ich erklär es dir trotzdem ;-)
Intenso Gehäuse haben eine Emulation der Sektorgröße eingebaut. Mit normalen 512 Byte Sektoren und einer Initialisierung per Master Boot Record (MBR) kann man nähmlich gar keine 3TB nutzen. Das Gehäuse emuliert deshalb 4096 Byte Sektoren. Damit kann man die volle Größe auch unter Windows XP ntuzen, was ja nur MBR und kein GPT unterstützt. Wenn du die Platte dann in ein anderes Gehäuse einbaust ist klar, dass ohne Sektorgrößenemulation nichts mehr geht.

Mich nervt das Verhalten auch tierisch, denn WinXP ist in meinem Umfeld schon ewig nicht mehr im Einsatz und man kann die Platte halt nicht in ein anderes Gehäuse einbauen oder nativ per SATA anschließen. Wenn das Gehäuse kaputt geht, sind die Daten darüber hinaus unzugänglich, wenn man kein anders gehäuse mit 4K Sektoremulation hat. Ich habe mich daher bei meiner aktuellen Haupt-Externen für eine WD Elements Desktop (5TB) entschieden, die lässt die 512 Byte Sektoren unangetastet, wenn man die Platte einmalig mit dem Formatierungsprogramm von Western Digital formatiert und als Mods "Kompatibler Modus" auswählt.
 
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Ihr macht es mir nicht leicht, wenn jeder eine andere Festplatte für gut empfindet ;)
Danke für eure Tipps und die Informationen von denen ich keine Ahnung hatte.
Woher weiß ich ob eine Festplatte diese Emulation durchführt?
Wie sieht es dann eigentlich mit der Garantie aus?
Die Festplatten kann ich dann schon zurückgeben oder?
 
Warum solltest du die Festplatte zurückgeben wollen, wenn die USB-Schnittstelle im Gehäuse was macht, was dir nicht passt? Solange das Teil läuft und funktioniert, gibt's da keine rechtliche Handhabe.
Das mit der Sektor-Emulation schreibt leider keine Sau an die Packung oder in die Produktbeschreibung.

Ich bleib nachwievor dabei: Nimm dir eine Toshiba. Und gut ist. Wenn du unbedingt mehr Geld ausgeben willst, darfs natürlich auch eine WD sein :D
 
Woher weiß ich ob eine Festplatte diese Emulation durchführt?
Und da haben wir dsa ganz große Problem: Du weißt das gar nicht. Ich kenne keinen einzigen Hersteller, der diese Information angibt. Foren und Amazon Rezensionen zu durchwühlen ist die einzige Möglichkeit das herauszufinden.
Oben hast du aber geschrieben, dass du nur 2TB benötigst. Weil per MBR und 512byte Sektoren die ganzen 2TB noch ansprechbar sind (die Grenze liegt irgendwo bei 2,2TB), haben zumindest Intenso Gehäuse eine Erkennung eingebaut und schalten die Emulation erst bei Platten ein, die größer sind. 2TB Platten konnte ich problemlos vom Intenso Gehäuse an nativ SATA anschließen. Ich denke bei 2TB Platten kannst du die bei allen Herstellern recht sicher sein, dass keine Emulation stattfindet.
Bei Platten, die du bereits besitzt kannst du die Sektorgröße prüfen, indem du [WIN+R] drückst und msinfo32 eingibst. Unter Komponenten/Speicher/Datenträger wird zu jeder Platte die Sektorgröße angegeben. Wenn dort 4096 byte steht, hast du ein Gehäuse mit Emulation, denn es existiert zwar eine 4Kn (=4K native) Platte von Toschiba, die aber im Consumermarkt keine Relevanz hat.

Ich kann dir nur zu den Platten Auskunft geben, die ich habe: Intenso Gehäuse haben immer eine Emulation (sowohl die Metall-, als auch die Kunststoffversion des Gehäuses), bei der WD Elements Desktop kann man sie abstellen, ist aber standardmäßig an.

Wie sieht es dann eigentlich mit der Garantie aus?
Die Festplatten kann ich dann schon zurückgeben oder?
Wenn du die Platte öffnest verfällt die Garantie, ich glaube da sind sich alle Hersteller einig. Moderne externe Platten glänzen auch durch die Abwesenheit von Schrauben, so dass du dich erst durch massenhaft Kunststoffnasen kämpfen musst. Wenn du das vorsichtig machst, denke ich ist die Chance hoch, dass der Hersteller das nicht bemerkt. Ich habe meine Intenso Gehäuse alle geöffnet und Platten und Gehäuse umverteilt. Einen Defekt hatte ich aber noch nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob ich bei einem Defekt von Gehäuse oder Platte überhaupt das ganze Teil einschicken würde, oder ob ich da zu paranoid wäre, was meine gespeicherten Daten angeht...

Wenn du die Platte einfach nur zurückgeben willst weil dir die Emulation nicht gefällt, würde ich darauf achten wo du sie kaufst. Bei Amazon geht die Rückgabe eigentlich aller Artikel immer recht problemlos, aber kein Händler ist verpflichtet die zurückzunehmen.
 
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Danke SuperRalf für deine gute Erläuterung.
Jetzt bin ich wieder etwas schlauer ;)
Was die Rückgabe angeht, meinte ich wenn ich auf meine Daten nicht mehr zugreifen kann bzw die Festplatte mit Gehäuse nicht mehr erkannt wird.
 
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