Studium

Versuchen sollte man es aber aufjedenfall. Ich kann da nur meinen alten Klassenlehrer zitieren, der hat immer gesagt, dass er die Leute nichtmehr hören kann die rumjammern, dass sie früher ja hätten studieren können, es aber nicht gemacht haben.

Ich bin ja selber gerade im ersten Semester Maschinenbau und es ist schon ziemlich schwer. Ich habe mich allerdings auch für eine Ausbildung beworben für den August dieses Jahres. Ganz einfach aus dem Grund sollte ich es nicht packen, es mir keinen Spaß machen oder sonstige Gründe, dass ich sofort eine Alternative parat habe.

Selbst wenn man das Studium abbricht ist man zumindestens um eine Erfahrung reicher. Und ich gehe lieber jetzt studieren nach dem Abi als wie später nach einer Ausbildung.
Denn wenn man nach der Ausbildung direkt studiert oder sogar noch das Abi nachmachen muss, dann ist man mehrere Jahre raus aus dem Beruf und wenn man dann abbricht hat man schon Probleme wieder in das Arbeitsleben reinzukommen.

Es gibt ja auchnoch die Alternative Ausbildung und dann einen staatlich geprüften Techniker draufzusetzen, der ist glaube gleichwertig oder knapp unter dem Ing anzusiedeln, hat aber den Vorteil, dass du immer im Berufsleben drinbleibst.
 
Versuchen tue ich das aufjedenfall! Und wenn es halt nicht klappt, wie du schon sagst, macht nix, mann macht einfach etwas anderes :)

Also was ich machen werde.....ich werde aufjedenfall Physik und Mathe gründlich auffrischen, was ich eh wegen dem ABI machen muss und dann werde ich Vollgas geben... :daumen:
 
Die Mathematik aus dem Abi reicht gerade mal für den Vorbereitungskurs vor dem ersten Semester. :D Nicht das ich dir Angst machen will, aber das haben mir viele Kommilitonen bestätigt. Höhere Mathematik ist einfach wie von einem anderen Stern. Man muss sie nicht verstehen, aber anwenden sollte man sie können. :D
 
Natürlich geht das, es gibt sogar ein paar Verrückte die einem das erklären können.

Ich war auch in einem Vorbereitungskurs für Mathe und schon da ging es los mit wilden Rechnerein. Das positive ist allerdings, dass man nach der Vorbereitung deutlich besser im 1. Semester klar kommt.
Und was ich auch nochmal anmerken will ist, dass die Vorlesungen nichtmal sooo wichtig sind. Da versteht man meistens sowieso nichts:ugly:
Wichtig sind die angebotenen Übungen zu den Fächern wo einem erklärt und vorgerechnet wird.
 
Die Mathematik aus dem Abi reicht gerade mal für den Vorbereitungskurs vor dem ersten Semester. :D Nicht das ich dir Angst machen will, aber das haben mir viele Kommilitonen bestätigt. Höhere Mathematik ist einfach wie von einem anderen Stern. Man muss sie nicht verstehen, aber anwenden sollte man sie können. :D

geilster Satz den ich hier je gelesen habe und der der Wahrheit entspricht :ugly::hail:

Stimme dem auch zu, dass man eher Übungen und Tutorium besuchen sollte. Das wirst du aber auch ziemlich schnell merken (nach ca 4 Wochen), wo es wichtig ist in ne Vorlesung rein zu gehen und wo nicht. Wenn der Kerl 1:1 labert was im Skript steht -> vergiss es, hock dich lieber daheim 2 Tage hin und schau dir das Skript aufmerksam durch und versuche zu kapieren und bei Fragen wendest du dich eben an den Lehrstuhl oder Prof bzw. gehst in die Übung und fragst da. (ist zumindest effizienter ca 15 * 1.5 h plus vll. noch mal 15min hin und rück dafür aufzuwenden - kleine Rechnung: 15*2h=30h - alleine effektiv 2*8h(pro Tag) Powerlearning macht 16 .... lass es 3 Tage sein dann bist du immernoch unter 30 ....)

Du wirst aber merken: Es ist nicht die Schwierigkeit vom Stoff - es ist eher die Zeit die dir im Nacken sitzt! Du glaubst nicht wie schnell ein Tag / Woche Uni/FH rum ist und du noch nichts selber für dich getan hast zum Verständnis.

So nen Vorbereitungskurs ist ENORM wichtig. Man bekommt eben das geballte Mathewissen aus der Schule nochmal vorgezeigt und sogar noch mehr. Ich habe bis vor diesem Mathe Vorkurs noch keine Ahnung, dass es überhaupt imaginäre Zahlen gibt, weil ich so einen scheiss Grundkurs Lehrer in Mathe hatte der nur kacke mit uns gemacht hat.

Joa ... und jetzt gibts bei mir keine Rechnung mehr ohne komplexes Zeug drin :gruebel:
 
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Tutorien und kleine (feste) Lerngruppen sind das große Geheimnis des Erfolgs. :daumen:

Gemeinsam lernt es sich schneller und leichter.
 
Gibt es überhaupt Physik Vorkurse? Ich würde das garnicht als so wichtig empfinden für Maschinenbau. Mathe ist wichtig, den Rest lernst du in den TM oder CAD Übungen.
 
Das ist je nach Fakultät unterschiedlich. Da die Erfahrungen aber gezeigt haben, dass Studenten auch mit Physik und technischer Mechanik Probleme haben, werden meist alle drei Fächer mit Vorbereitungskursen und auch Tutorien unterstützt.

Chemie würde ich zu den Fächern zählen, die am einfachsten im ganzen Studium sind. Da geht man meist nicht so sehr in die Tiefe und befasst sich mehr mit Verbindungen und molaren Massen, also Dingen, die auch für andere Fächer wichtig sind.
 
Wenn ich du wäre, würde ich ein Duales Studium machen. Warum?

- da du es nicht zu trocken magst, wäre doch eine gleichzeitige Ausbildung genau das richtige.
- Du verdienst nebenbei recht ordentlich
- zu 99 % nimmt dich die Firma dann auch an

Es soll zwar hart sein, aber dafür ist es m.M.n deutlich spannender.
 
Wenn ich du wäre, würde ich ein Duales Studium machen. Warum?

- da du es nicht zu trocken magst, wäre doch eine gleichzeitige Ausbildung genau das richtige.
- Du verdienst nebenbei recht ordentlich
- zu 99 % nimmt dich die Firma dann auch an

Es soll zwar hart sein, aber dafür ist es m.M.n deutlich spannender.

Ja dual hört sich auch spannender an , nur weiß ich nicht ob mir das doch zu viel wird :(
 
Deswegen habe ich das auch gelassen, ein Ingenieurs-Studium an sich ist schon sehr fordernt.
Meine Cousine hat ein Duales Studium gemacht und da habe ich gesehen, dass das richtig Nerven kosten und man praktisch keine Freizeit hat. Sie konnte auf sogut wie keine Familiengeburstage, feiern und so ist sowieso nicht drin.
Erst jetzt wo sie fertig geworden ist sieht man sie wieder öfters:D
 
entscheidender nachteil an einem dualstudium ist meiner meinung nach :
-der bereits erwähnte zeitmangel
- aber vorallem was nie wirklich jmd in betracht zieht: man wird nicht zu 99% genommen sondern in der regel hat man schon direkt mit dem dualen studium einen arbeitsvertrag mit unterschrieben bzw sich verpflichtet zb die ersten 3 jahre in dem betrieb zu arbeiten. und was meinst du was du an gehalt kriegst wenn die firmen dich schon quasi besitzen :) du wirst ins bodenlose gedrückt (nagut übertrieben aber du wirst 100% weniger kriegen als jmd. den sie so anwerben) -> erfahrungen eines kommilitonen die ich absolut nachvollziehen kann
 
entscheidender nachteil an einem dualstudium ist meiner meinung nach :
-der bereits erwähnte zeitmangel
- aber vorallem was nie wirklich jmd in betracht zieht: man wird nicht zu 99% genommen sondern in der regel hat man schon direkt mit dem dualen studium einen arbeitsvertrag mit unterschrieben bzw sich verpflichtet zb die ersten 3 jahre in dem betrieb zu arbeiten. und was meinst du was du an gehalt kriegst wenn die firmen dich schon quasi besitzen :) du wirst ins bodenlose gedrückt (nagut übertrieben aber du wirst 100% weniger kriegen als jmd. den sie so anwerben) -> erfahrungen eines kommilitonen die ich absolut nachvollziehen kann


Also bis jetzt denke ich auch, dass ich eher an eine Uni oder an eine FH gehen werde und ein normales Studium absolvieren werden. Ich denke auch, dass ich dann viel zu viel Stress habe und mit dem Studium dann überhaupt nicht klar kommen würde. Also entweder FH oder Uni, aber kein dual :)
 
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