Studienbedingungen & -finanzierung

Ich habs erwähnt. :D
Ich bin sowas von gut...

Jeder mag mich sehr, ich bin überall beliebt....

Jeder möchte mir etwas sagen...
:devil:

Gerade Bildung und dessen Ergebnisse sind sehr langwierig. Aber dass Politiker leider immer nur bis zur nächsten Wahl denken, ist auch kein Geheimnis.
Tja, der Hauptdenkfehler. Ich werde die CDU/FDP auf jeden Fall an ihren Hauptwahlpunkten (weniger Steuern, mehr Bürgerrechte, mehr Bildung) messen, mal sehen was sich in 4 Jahren tut.

Hat man schön im Sommer gesehen, als die Renter ihren Kuchen abbekommen haben, so von wegen keine Rentenkürzung mehr.
Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass es in den nächsten 10 Jahren sicher keine Rentenerhöhung mehr geben darf (Betonung ist "darf". Aber wenn 2013 Wahlen sind.... :ugly:)
Die Rentner kriegen zwar keine Rentenerhöhung oder -kürzung, das ist aber dank Inflation quasi eine Kürzung :ugly:
 
Nicht solange Pause gemacht wird, aber wenn das Studium wieder ansteht.

Wie schadet der ex-Pausierer dann?
Selbst wenn er all das vergessen hat, was ihm fürs Leben beigebracht wurde, ist das sein Privatproblem. (und im Vergleich zu dem, was man in 9 Semestern Studium vergisst, macht 1 Semester Pause zusätzlich auch nicht viel aus)

Dann stellt sich wie immer die Frage, wie man derartige Studiengänge beschleunigen kann, damit eine Lehrkraft nicht erst mit Mitte 30 in den Job einsteigt

Die Antwort ist einfach:
Eigenes Personal.
Wenn Lehrämtler 80+% ihrer Veranstaltungen mit Hauptfächlern teilen, dann können sie weder auf ihre Zwecke passenden Unterricht erhalten (ganz katastrophal bei welchen, die an die Grundschule wollen. Deren Studium ist zu erheblichen Teilen reine Beschäftigungstherapie) noch lässt es sich vermeiden, dass sich ihre Fächer in die Quere kommen.
Aber das kostet halt - und der Staat, der gerne Lehrer möchte, zahlt das nicht. (Stattdessen nutzt er diesen Missstand aus, um die Abschaffung funktionierender Studiengänge zugunsten von Schrott zu erzwingen)

Was schon sehr gut ist, ich kenne Projektlängen von einigen Monaten.

Der Vorteil ökologischer Fragestellungen: Ein Jahreszyklus dauert mindest ein Jahr :ugly:

Hmm, willst du das Lehrmaterial auch zur Verfügung stellen?
Dann müssten die Bücher aber regelmäßig erneuert und aktuallisiert werden.
Ich habe schon Bücher in Schulen entdeckt, die 20 Jahre alt waren. Aber Bücher in Physik, Chemie und so, also ist das Wissen darin schon völlig überholt.

Dann ist unsere Uni auch vollkommen überholt.
Denn das, was ich aus gestellten und z.T. über 20 Jahre alten Büchern gelernt habe, passte mehrheitlich zu dem, was im Studium dran kam.
Schließlich werden in der Schule nur grundlegende Dinge gelehrt, an denen kaum noch geforscht wird.
Und mit den genannten Fächern hast du jetzt schon 3 von 4 Extremfällen abgehakt (in der Politik kann sich auch was ändern - okay: und dadurch auf Karten). Aber was spricht bitte gegen Schul eigene Bücher in den Sprachen? In Mathematik? Ändert sich die Geschichte von heute auf morgen?
Abgesehen von ein paar Lektüren (und die hätte man -Geld vorrausgesetzt- erst recht schulseitig stellen können) musste ich in meiner Schulzeit ausschließlich Verbrauchsmaterialien kaufen.

Kein Wunder, dass die Schüler nicht den Wissensstand haben, den man annimmt oder vermutet oder erhofft. :schief:

Ich würde mir wesentlich mehr Denken erhoffen, denn mehr Wissen.
Aber nicht umsonst werden Studiengänge, in denen selbständige geistige Tätigkeit unterdrückt (statt gefördert) wird als "verschult" bezeichnet...
(4-5 meiner Lehrer haben aber deutlich gemacht, dass es auch anders geht. Einer der Hiwis an der Uni -fast fertiger lehrämtler- hat mir klar gemacht, dass definitiv nicht systematisch drauf hingearbeitet wird... :rollen: )

Tja, aber der Ausbildungsplatz ist ja auch nicht immer gerade da, wo eine Bus- oder Bahnverbindung ist.

Mit der Vorderung nach brauchbaren ÖPNV rennst du bei mir offene Türen ein ;)
Mit Blick auf die globale Rohstoff- und Umweltsituation kann ich die ständige Benutzung eines eigenen Autos ohnehin nur als nicht zu rechtfertigen Luxus bezeichnen.

Lass den mal in eine andere Stadt ziehen, wegen der Stelle. OK, er wird dort hinziehen, wo er ohne Auto auskommen kann, aber bei 400€ Kaltmiete, Energiekosten von... 200€, dazu Lebensmittel, Busfahrkarte oder so.... das wird mit einem Azubigehalt schon eng.

Hallo? 200€ Energiekosten????
Ich zahl mit 2 Personen, nicht isoliertem recht-Alt-Bau, Warmwasser ausm Elektro-Durchlauferhitzer und 1A Ökostrom 37€ für Heizung und 54€ für Strom.
Wenn jemand alleine auf deutlich mehr als doppelte kommt, dann hat er von mir garantiert kein Mitleid zu erwarten.
Und 400€ Kaltmiete sind für eine Person auch nicht gerade wenig. Mein Hauptkaff hier ist zwar zugegebenermaßen nicht so teuer wie München, aber auch nicht so billig wie Halle und ich komm mit genug Platz für 2 Personen auf 370€.
Und imho ist 2er WG jedem Auszubildenen zuzumuten und eine noch sparsamere 4er WG wär auch tollerabel. Damit sind wir bei 250€/Monat&Person fürs Wohnen - bleibt wohl genug für Essen&Co, oder?

Und wenns doch München ist, gibt es immer noch Ausbildungs-Bafög und Wohnungsgeld. Zumindest in meinem Umfeld wohnte allerdings ein erheblicher Teil der Azubis zu Beginn der Ausbildung noch bei seinen Eltern.
Unterm Strich bleiben so oder so kaum bis keine Mehrausgaben gegenüber einem Studenten, aber eine ganze Menge zusätzlicher Einnahmen.



600€... *kopfschüttel* ...da geb ich ja insgesamt nicht viel mehr aus und das mit zwei doch eher kostspieligen Hobbys...


Dass der Studienabgänger mit Diplom in der Tasche mehr Knete abgreifen wird als der Auszubildende, der seinen Gesellenbrief in der Tasche hat.

Darum gehts bei Studiengebühren aber nicht im geringsten. Das Geld von Besserverdienden kann man über Lohnsteuer, Reichensteuer oder Luxussteuer gezielt abgreifen.
Studiengebühren greifen gezielt bei Studenten ab.
Die sind einfach nicht das gleiche, wie Studienabgänger mit Job.
Sondern nicht selten kurz vor der Pleite, wenn die Eltern nicht fleißig zubuttern.


Kann man - so man will. Und die Zeit dafür hat. Ist genau dasselbe wie in der Politik. Zum Glück kann ich mich an meiner Uni nicht beschweren, auch haben wir keine Parteiableger im Asta ;)

Dann habt ihr echt Glück.
Bei uns dominieren die z.T. deutlich - und ohne Wähler kann man auch noch so viel Zeit haben (wenn man sich für Studenten einsetzt, hat man sie aber nicht) - ändern kann man nichts.


Jeder möchte mir etwas sagen...

Und zwar:
Schnautze!
 
Wie schadet der ex-Pausierer dann?
Selbst wenn er all das vergessen hat, was ihm fürs Leben beigebracht wurde, ist das sein Privatproblem. (und im Vergleich zu dem, was man in 9 Semestern Studium vergisst, macht 1 Semester Pause zusätzlich auch nicht viel aus)

Der Pausierer braucht neue Lehrmittel, muss sein Wissen erneuern, das kostet Zeit, die er länger an der Uni verbringt und deshalb mehr Energie kostet als einer, der sein Studium in einem Rutsch durchzieht.

Der Vorteil ökologischer Fragestellungen: Ein Jahreszyklus dauert mindest ein Jahr :ugly:

Dann sind die Quantenphysiker richtig arm dran, bei ihnen sinds nur einige Milliardenstel Sekunden. :D

Ich würde mir wesentlich mehr Denken erhoffen, denn mehr Wissen.
Aber nicht umsonst werden Studiengänge, in denen selbständige geistige Tätigkeit unterdrückt (statt gefördert) wird als "verschult" bezeichnet...
(4-5 meiner Lehrer haben aber deutlich gemacht, dass es auch anders geht. Einer der Hiwis an der Uni -fast fertiger lehrämtler- hat mir klar gemacht, dass definitiv nicht systematisch drauf hingearbeitet wird... :rollen: )

Du sprichst ein Missstand an, aber wenn das geändert werden soll, kann man da durchaus Studiengebühren für verwenden.
Das Problem ist ja, dass nicht die Unis entscheiden, wer wieviel Gebühren bekommt, sondern irgendwelche Ämter, die keinen direkten Bezug dazu haben und nur in Akten baden. :(

Mit der Vorderung nach brauchbaren ÖPNV rennst du bei mir offene Türen ein ;)
Mit Blick auf die globale Rohstoff- und Umweltsituation kann ich die ständige Benutzung eines eigenen Autos ohnehin nur als nicht zu rechtfertigen Luxus bezeichnen.

Öhm, das erzähl mal der bald privatisierten Bahn, dass sie unwirtschaftliche Strecken nicht dicht macht. ;)
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass örtliche Verbindungen nur subventioniert klappen. Selbst tragen kann sich das System nicht.
Wie aber willst du einem Studenten oder Azubi denn vermitteln, dass er kein Auto nutzen soll, aber zu Exkursionen kommen muss, sich nahe der Uni/Arbeit eine Wohnung suchen soll (möglichst unter 400€ das Zimmer :ugly:) und alle anderen Dinge mit dem Bus/Bahn erledigen soll?

Hallo? 200€ Energiekosten????
Ich zahl mit 2 Personen, nicht isoliertem recht-Alt-Bau, Warmwasser ausm Elektro-Durchlauferhitzer und 1A Ökostrom 37€ für Heizung und 54€ für Strom.

Ha, hast du mal in der Nähe der TUHH geguckt, was da so eine Wohnung kostet?
Ich habe damals ein Zimmer gehabt (Betonung liegt auf Zimmer, keine Wohnung). Das hat 250€ gekostet.
Eine Wohnung in der Nähe kostet (Ein Zimmer) schlappe 400€.
Dann die unverschämten Energiepreise in Hamburg.
Da kommen locker 500-600€ Fixkosten im Monat zusammen.
Und gegessen hat man noch nichts. :what:

Wenn jemand alleine auf deutlich mehr als doppelte kommt, dann hat er von mir garantiert kein Mitleid zu erwarten.
Und 400€ Kaltmiete sind für eine Person auch nicht gerade wenig. Mein Hauptkaff hier ist zwar zugegebenermaßen nicht so teuer wie München, aber auch nicht so billig wie Halle und ich komm mit genug Platz für 2 Personen auf 370€.
Und imho ist 2er WG jedem Auszubildenen zuzumuten und eine noch sparsamere 4er WG wär auch tollerabel. Damit sind wir bei 250€/Monat&Person fürs Wohnen - bleibt wohl genug für Essen&Co, oder?

Was bekommst du denn als Student so an Bafög?
Wieviel bekommst du für deinen Job, den du neben dem Studium noch machst?
Ich musste mir mein Geld selbst verdienen.

Darum gehts bei Studiengebühren aber nicht im geringsten. Das Geld von Besserverdienden kann man über Lohnsteuer, Reichensteuer oder Luxussteuer gezielt abgreifen.

Man kann es über die Mehrwertsteuer bekommen.
Eine Änderung des Steuersystems und der Sozialversicherungen geht meiner Meinung nach nur über eine Änderung der Mehrwertsteuer.
Skandinavien kann da als Vorbild dienen.
Studiengebühren greifen gezielt bei Studenten ab.
Die sind einfach nicht das gleiche, wie Studienabgänger mit Job.
Sondern nicht selten kurz vor der Pleite, wenn die Eltern nicht fleißig zubuttern.

Studenten haben aber eine größere Wahrscheinlichkeit mehr Geld zu verdienen als ein Azubi es als Geselle können wird.
Daher könnte man den Studenten einen Kredit für die Studiengebühren geben, den er dann mit seinem guten Gehalt zurück zahlen kann.

Und wenn du jetzt einwirfst, dass viele Studienabgänger erst mal Praktika und Zeitverträge haben, dann ist das schon richtig, leider ein weiterer Missstand bei uns, aber ein derartiger Kredit muss auch nicht innerhalb von zwei Jahren zurück gezahlt werden.

Und zwar:
Schnautze!

Das fand ich aber nicht nett. :( :daumen2:
 
Der Pausierer braucht neue Lehrmittel, muss sein Wissen erneuern, das kostet Zeit, die er länger an der Uni verbringt und deshalb mehr Energie kostet als einer, der sein Studium in einem Rutsch durchzieht.

Wie bereits oben geschrieben:
(Nach)Lernen ist Privatsache, Lehrmittel sind Privatsache.
Der Student muss nach einem Semester Pause sicherlich ein paar Monate ein bißchen mehr Aufwand bringen, aber das kostet die Uni nicht.
Nach 6 Monaten sollte der Rückstand, verglichen mit den Anforderungen nach 5 Jahren Studium, aber klein sein und angeblich bekommt man da ja Sachen für die nächsten 50 Jahre beigebracht.

Dann sind die Quantenphysiker richtig arm dran, bei ihnen sinds nur einige Milliardenstel Sekunden. :D

Rat mal, warum die über Jahre an ihren Apperaturen schrauben, reine ABM :ugly:

Du sprichst ein Missstand an, aber wenn das geändert werden soll, kann man da durchaus Studiengebühren für verwenden.

Man kann dazu jede Form von Geld verwenden, man muss nur jemanden finden, der es aufbringen kann und sollte.
Studenten können es nicht, sie haben es schlichtweg nicht.
Und in einer Gesellschaft, die sich über zu niedrige Abschlusszahlen und Bildungsungerechtigkeit aufregt, sollten sie es auch nicht.

Das Problem ist ja, dass nicht die Unis entscheiden, wer wieviel Gebühren bekommt, sondern irgendwelche Ämter, die keinen direkten Bezug dazu haben und nur in Akten baden. :(

Äh - falsch. Die Studiengebühren müssen sogar von den Unis selbst eingetrieben werden (wo man gleich einen Teil davon ausgeben kann), die Verteilung liegt erst recht in ihrer Hand (nur geringfügig durch gesetzliche Rahmen eingeschränkt)
Das nützt aber auch nichts, denn es ist ziemlich egal, wer verschwindend kleine Beträge verteilt - sie werden nicht viel ausrichten.
Und groß sind Studiengebühren nunmal nur im Vergleich zum Budget der Studenten.

Öhm, das erzähl mal der bald privatisierten Bahn, dass sie unwirtschaftliche Strecken nicht dicht macht. ;)

Ich erzähl es lieber den Idioten, die Grundversorger privatisieren.

Außerdem darfst du nicht vergessen, dass örtliche Verbindungen nur subventioniert klappen. Selbst tragen kann sich das System nicht.

Genauso wie die Studienfinanzierung, der Umweltschutz,...
Praktischerweise wird die Finanzierung aller von den gleichen Personen geregelt, die somit flexibel zwischen den Lösungsansätzen abwägen können.

Wie aber willst du einem Studenten oder Azubi denn vermitteln, dass er kein Auto nutzen soll, aber zu Exkursionen kommen muss, sich nahe der Uni/Arbeit eine Wohnung suchen soll (möglichst unter 400€ das Zimmer :ugly:) und alle anderen Dinge mit dem Bus/Bahn erledigen soll?

Mein oben vorgeführtes Rechnungsbeispiel mit 250€ Miete für ne halbe Wohnung ist in 5-10 Minuten Fahrrad-Entfernung zur Uni. Im Wohnheim hat mich das Zimmer 213€ gekostet, da war ich in 3 Minuten da.
Abgesehen davon will ich aber gar keinem klarmachen, wie er unter den derzeitigen Bedingungen sowas machen soll. Mir ist vollkommen klar, dass sich jeder seine Bequemlichkeit nach Möglichkeiten und ohne Rücksicht sichert.
Ich will, dass sich die Politik darüber klar wird, für was sie die Rahmenbedingungen schaffen muss.

Ha, hast du mal in der Nähe der TUHH geguckt, was da so eine Wohnung kostet?
Ich habe damals ein Zimmer gehabt (Betonung liegt auf Zimmer, keine Wohnung). Das hat 250€ gekostet.
Eine Wohnung in der Nähe kostet (Ein Zimmer) schlappe 400€.
Dann die unverschämten Energiepreise in Hamburg.
Da kommen locker 500-600€ Fixkosten im Monat zusammen.
Und gegessen hat man noch nichts. :what:

HH ist -nach München- afaik die zweitteuerste Universitäts-Großstadt. Hat aber auch schon ein recht gut ausgebautes Nah- und gar-nicht-mal-so-nah-Verkehrssystem, in so fern stell ich mir die Frage, was du mit "nah" meinst.
30 Minuten U-/S-Bahn sollten imho tollerierbar sein, wenn es am Campus die nötigen Vorraussetzungen herschen, um Freistunden produktiv nutzen zu können. (s.o.: Falls dem nicht so ist, eine Aufgabe für diejenigen, die u.a. auch für die finanzielle Situation von Studenten verantwortlich sind)

Im übrigen ging es hier aber mal darum, wie arm doch die Azubis mit ihrem Gehalt dran sind ;)

Was bekommst du denn als Student so an Bafög?

Ich bekomm gar nichts (sondern wenig mehr, als Bafög, von meinen Eltern).
Der Höchstsatz liegt zur Zeit bei 625€.
Deswegen finde ich es ja sehr unpassend, die Situation im Handwerk (Weiterbildung kostet Geld) auf Studenten übertragen zu wollen, da deren Einkommen bereits deutlich unter den von dir vorgerrechneten ~800€ Grundausgaben für einen Azubi liegt.

Wieviel bekommst du für deinen Job, den du neben dem Studium noch machst?

Effektiv <4€/h, aber das tut nichts zur Sache.
Wenn man auf Bafög angewiesen ist, kann man quasi nicht neben dem Studium arbeiten bzw. man muss dieses Geld sparen, da die zwangsläufig folgenden Verzögerungen bedeuten, dass man am Ende mehrere Monate komplett und ohne jegliche Unterstützung von Gespaartem leben muss.
(bzw.: die reale Situation sieht umgekehrt aus: Kommt man wegen Uni-bedingter Verzögerungen nicht weiter, muss man die entstehenden Freiräume mit Arbeit füllen, damit wenigstens die Chance hat, "in Verlängerung zu gehen")

Man kann es über die Mehrwertsteuer bekommen.

Aber nicht selektiv ;)


Studenten haben aber eine größere Wahrscheinlichkeit mehr Geld zu verdienen als ein Azubi es als Geselle können wird.
Daher könnte man den Studenten einen Kredit für die Studiengebühren geben, den er dann mit seinem guten Gehalt zurück zahlen kann.

"Wahrscheinlichkeit".
Dir ist schon klar, was das für die Studenten heißt, die zu den unteren Prozent gehören, denen ihr Studium keinen "Reichtum" bringt und die den Kredit trotzdem zurückzahlen müssen?
Du bist dir im klaren darüber, was es für die geforderten Existenzgründer heißt, die sich nach dem Studium erfolgreich selbstständig machen sollen (nach den Vorstellungen der Politik), wenn sie einen ~40000€+Zinsen+Zineszins am Hals haben? (also vermutliche effektiv 60000-80000€, denn hohe Tilgungsraten sind unter den Bedingungen nicht möglich)

De facto das Ende. Leben=futsch.
Bildungsgerechtigkeit wirst du so garantiert nicht erreichen. 1:20 ist zwar besser als 1:6, aber der Vergleich mit russisch Roulette ist naheliegend.
 
Als ob Studenten die Ingarnation der Weisheit wären ! Warum dann noch studieren ! Nichts geleistet , große Klappe , wissen alles , können alles , nur für ihr fressen können sie nicht sorgen . Dafür gibt es Mama ,Papa und Steuerzahler für Bafög . Wenn sie dann endlich mal mit 28 anfangen zu arbeiten , kommt auch nur laue Luft .
DENN der größte Teil der ehemaligen Studenten führt dieses Land und die Wirtschaft , was sagt uns das ? Laue Luft !
 
Als ob Studenten die Ingarnation der Weisheit wären ! Warum dann noch studieren ! Nichts geleistet , große Klappe , wissen alles , können alles , nur für ihr fressen können sie nicht sorgen . Dafür gibt es Mama ,Papa und Steuerzahler für Bafög . Wenn sie dann endlich mal mit 28 anfangen zu arbeiten , kommt auch nur laue Luft .
DENN der größte Teil der ehemaligen Studenten führt dieses Land und die Wirtschaft , was sagt uns das ? Laue Luft !
Komm mal wieder, wenn du ne Uni mal wirklich von innen gesehen hast :rolleyes: Soviel Halbwissen tut schon wirklich weh...
 
Komm mal wieder, wenn du ne Uni mal wirklich von innen gesehen hast :rolleyes: Soviel Halbwissen tut schon wirklich weh...

Mir wäre lieber , das die gut ausgebildeten Ingeneure , Ärzte und Professoren wieder zurück kehren , die Deutschland für besseres Geld und Chancen verlassen haben.
Mit Halbwissen fühl ich mich doch geehrt , wenn ich bedenke was Vollwissen umfasst , ich nenn Dich jetzt meinen Freund:daumen:
 
Mir wäre lieber , das die gut ausgebildeten Ingeneure , Ärzte und Professoren wieder zurück kehren , die Deutschland für besseres Geld und Chancen verlassen haben.
Mit Halbwissen fühl ich mich doch geehrt , wenn ich bedenke was Vollwissen umfasst , ich nenn Dich jetzt meinen Freund:daumen:
Tja, dann sollten wir vielleicht anfangen die Studien- und Arbeitsbedingungen für diese Leute zu verbessern. Erste sinnvolle Maßnahme: Abschaffung der Studiengebühren, Anhebung/Vereinfachung des Bafögs. Das wären mal WIRKLICH sinnvolle Maßnahmen. Leider wird in Sachen Bildungspolitik auch noch gespart bis zum Umfallen:

Dreiste Datenmassage: Finanzminister rechnen Bildungsausgaben schön - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
 
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