News Studie: Was erwartet die Gen Z vom Job? Geld steht ganz oben

Erstmal zum Bericht allgemein: Für mich (29, im Dezember dann 30) ist es derzeit wie folgt:
1. Gutes Arbeitsklima
2. Work/Life Balance
3. Gehalt

Vor ein paar Jahren war es anders, da ging es mir eher ums Geld. Derzeit bin ich in TG6 der privaten Banken und verdiene somit etwas mehr als 4.000,- EUR Brutto. Damit bin ich zufrieden, zumal ich kommendes Jahr auf die TG7 und dann etwas später auf die TG8 hochgestuft werde - damit habe ich aber auch auch deutlich komplexere Aufgaben zu erledigen als vorher.

Wichtiger ist es mir im Moment aber, dass ich mich wohl fühle und in der Abteilung in der ich bin, sind die Kollegen allesamt super. Man hat mega viel Spaß, man unternimmt auch miteinander was privat. Kompletter Unterschied zu vorher, wo die Kollegen oftmals nichts miteinander zu tun haben wollten. Und mit Corona kam ja das Home-Office wo ich für mich die perfekte Balance habe mit 3 Tagen vor Ort und 2 zu Hause. Mehr benötige ich nicht.

Zum Thema Arbeitsmarkt:

Es gibt definitiv einige von Gen Z, die Vorstellungen haben, da graust es mir. Es ist grundsätzlich gut, dass sich was ändert. Wie teils Arbeitgeber die Mitarbeiter ausgebeutet haben, geht gar nicht. Da muss man dann aber auch sagen: selbst schuld an diejenigen, die sich nicht gewehrt haben. Und gerade gehaltlich muss sich vieles ändern. Ich empfinde mich mit meinem Gehalt fast als privilegiert, kann davon sehr sehr gut alleine leben. Dafür ist es mir fast unmöglich ein Haus zu kaufen. Eine Wohnung wäre das höchste der Gefühle. Aber es gibt sehr viele Menschen, die es viel härter trifft als mich. Und hier muss definitiv einiges passieren.

Aber! Manche Forderungen gehen gar nicht. Es geht ja nicht mal darum, dass man ein volles Gehalt für 10 Stunden Arbeit bekommt. Viele von Gen Z arbeiten auch gerne voll. Aber die Dreistigkeit mancher lässt mich fragen, was bei der Erziehung falsch gelaufen ist. Wenn ich lese, dass da Bewerber sind, die als Azubi einen Firmenwagen fordern, kriege ich die kalte Wut. Noch nichts geleistet, aber solche Forderungen stellen. Hoffentlich fliegen solche mal so richtig auf die Fr....... Und gerne dürfen die dann ihre Heul-TikTok-Videos hochladen, wo man sich über sie lustig machen kann. Letztens auch so ein Video gesehen, dass eine nach einem Tag gekündigt hat weil:
1. der Weg zur Arbeit und zurück nicht zur Arbeitszeit zählt
2. sie nach jeweils maximal einer Stunde so fertig war, dass sie eine Pause machen musste
3. die Mittagspause auch nicht zur Arbeit zählt

In der Folge hat der Arbeitgeber gesagt, dass diese Zeit dann eben an die reguläre Arbeitszeit drangehängt werden muss, woraufhin sie sagte: "mache ich nicht, außer du zahlst die "Extra"-Zeit aus". Ich meine wtf?! Was zum f..... ist das bitte für eine Einstellung?

Wenn ich meine Eltern sehe - beide selbstständig seit jeher -, da bin ich dagegen schon ein Weichei. Mein Vater macht seinen Job perfekt, aber repariert quasi alles zu Hause selbst. Und wenn man im Haus umgebaut werden musste, dann hat er auch fast alles alleine gemacht. Z. B. die Bäder etc. Dabei hat er gerade mal eine Ausbildung zum Schlosser gemacht und ist jetzt aber im Außendienst um zu Finanzierungen zu beraten. Und das bewundere ich immer wieder, weil ich das nicht könnte. Ich könnte es mir ggf. beibringen, hab da aber keine Lust drauf. Da zahle ich lieber die Handwerker.
 
Jaja! Der glückliche Sklave ist der größte Feind der Freiheit! :D

Und das genau ist der Generationenkonflikt. Die Vorangegangenen haben im Sklavenmarkt ihre Gesundheit, ihren Verstand und was weis ich nicht noch alles verloren. Die großen Gewinner sind deren Chefs. Die haben in 30 bis 40 Jahren Ausbeutertum ihre Häuser, ihre Autos, ihr Boot, ihre Ferienvilla sonstwo im Ausland und nen riesigen haufen Kohlen abgegriffen. Deren Sklaven haben sich dermaßen dafür abgerackert, daß sie Scharenweise in die Frührente müssen. Angefeuert von Angela Merkels Sprüchen "Wir müssen mit China konkurrieren".

Es wird Zeit die Privatisierung zurückzudrehen und wieder zu enspannteren Verhältnissen zurückzukehren.

Die Verlierer sind die Gen Z, von denen die Sklaventreiber jetzt annehmen, daß die das genauso mitmachen müssen wie ihre Vorgänger. Dabei sollen sie zum Mindestlohn beim Sklaventreiber zur Miete wohnen, der das jetzt so garnicht mehr haben will. Nur noch Premiummieter sind gefragt, natürlich bekommen die auch eine Premiumwohnung. Die kannst du dir aber nur leisten, wenn du groß Mitmischst beim Sklavenabzockball. Den normalen Arbeiter will sich keiner mehr leisten und den wollen die Sklaventreiber auch möglichst garnicht wahrnehmen. Das ist der Typ, der von seinen kleinen Kröten im Monat sich ein paar Flaschen Schnaps leisten kann und sich nach Feierabend ins Koma säuft, weil er es nicht mehr aushalten kann in der Premiumgesellschaft als geduldeter Kakerlak. Wenn er sich richtiges Essen davon kaufen würde, hätte er nach 2 Wochen nämlich schon kein Geld mehr um die Gasrechnung zu bezahlen.

Schlagzeile der Bild Zeitung: "Schaut einmal den Gastarbeiter, lungert im Obdachlosenheim herum und säuft. Die faule Sau!"

Das der sich 30 oder 40 Jahre zu grausigen Bedingungen den Buckel krumm geschuftet hat für den "Deutschen Wohlstand" und zur Belohnung dann noch seine Bude verliert und die Presse ihn noch öffentlich diffamiert, das merkt doch keiner mehr. Ne, da finden sich noch ein paar Hundert Aufgebrachte Bild-Zeitungs-Jünger ein, die meinen dem "faulen Säufer" noch das Obdachlosenheim anzünden zu müssen, damit der mal merkt, was eine Leistungsgesellschaft alles zu Leisten im Stande ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schon mal überlegt wer die Ausbildung finanziert?
Als nächstes noch Geld für die Fahrausbildung verlangen. ?

Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre.
Und wer den Wert (bzw. das Geschenk) seiner Ausbildung nicht erkennen will, sollte diese erst garnicht beginnen und lieber den Platz für diejenigen freihalten, welche gerne dazu bereit sind.

Bei mir auf Arbeit haben wir (leider) schon genug Erfahrungen mit der Generation Z sammeln müssen.
So gut wie alle waren bisher egoistisch, weinerlich und faul.

Wenn ich daran denke, dass diese Generation meine Rente erwirtschaften muss.... :ugly:

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Wobei mir die wenigen Ausnahmefälle unter der Gen-Z fast noch mehr Leid tun, die gegen die begründeten Vorurteile ankämpfen müssen.
Schon einmal überlegt wer die Drecksarbeit in den meisten Betrieben machen muss für 1/4, mit glück 1/3 des Geldes?
Schätze mal nicht.

Ich kenne mittlerweile viele Firmen welche Azubis damit locken das Sie überdurchschnittlich ,über Tarif, bezahlt werden, Fahrkosten kriegen, und durchaus auch ein Diensthandy und Dienstwagen, diesen Firmen wird die Bude eingerannt und sind auch sehr zufrieden mit den Personen die sich da bewerben.

Ihr solltet mal überlegen ob das Problem nicht eher bei euch in der Firma liegt, und an dem Verhalten Eurer Chefetage+Mitarbeitern das die Azubis kein Bock haben, wenn Ihr Sie wie dreck behandelt, und so liest sich das definitiv aus dem raus was du von Dir gibst.
Alleine schon durch das " Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre.", daran merkt man schon das der Betrieb in den 80er stecken geblieben ist.
Und ein Geschenk ist es in über 50 % der Firmen definitiv auch nicht zu Lernen, weil die Mitarbeiter jenseits der 50 sind und immer rangehen mit "So haben wir das schon immer gemacht, so wird es auch weiter gemacht" vorallem in Handwerksfirmen. Wir haben soviele Leute bei uns in der Berufsschule gehabt die genau in solchen Bruchbuden wie Eure gelernt haben, die haben am ende nicht einmal ein Lob gekriegt für eine Gute Gesellenprüfung, die wurde danach sogar noch raus geworfen obwohl Sie durchgehend auf Montage waren, auf dem Bau, und auch keine Zeit zum lernen gekriegt haben.
Der größte Teil dieser verwendet noch Methoden aus der Steinzeit um zu Arbeiten, selbst wenn es billiger,effizienter, besser und sicherer geht. Und wenn man sowas vorschlägt gibt es meist noch einen auf den Deckel.
Niemand der sich für etwas wirklich Interessiert und den Beruf lernen möchte, würde in einer Firma anfangen die mit sowas an kommt. Am Ende solltest du noch Froh sein das diese Generation deine Rente erarbeitet, und dich am ende Pflegt, die nächste Generation kennt wohlmöglich nicht einmal mehr das Wort Rente, einfach weil die Kosten so weit ansteigen das man durchaus auch mit 70-80 noch Arbeiten muss.


Als Jemand der im Handwerk gelernt hat, hoffe ich das solche Firmen wie deine schnell Pleite gehen damit die jüngere Generation das übernehmen kann, und die folgenden Generationen nicht wie Dreck behandelt werden.
 
In unserem kleinen Unternehmen, ca 60 Mitarbeiter (Industrie - Metallverarbeitung), bekommen seit locker 6 Jahren keine Azubis mehr ins Haus.
Die machen heut alle was anderes. Teile drehen, kanten, senken ... nääääh.
Z will da lieber andere Dinge machen. Vermutlich möglichst wenig Aufwand, flexible Arbeitszeiten, und das alles mit einem Spitzen-Gehalt.
Du meckerst also darüber, dass andere nicht genauso wie du ihre 40 Stunden in der Woche arbeiten wollen? Lass sie doch, kann ich vollkommen nachvollziehen. Habe auch wenig Lust darauf noch 30 Jahre meine 40 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen. Kann mir da deutlich besseres vorstellen.
Wenn euer Betrieb seit 6 Jahren keine Azubis kriegt, ihr aber offenbar ständig sucht, dann liegt das Problem eher nicht an den Azubis, vielleicht mal drüber nachdenken.

Ich kann nur jedem empfehlen, nicht alles zu fressen, sondern lieber Forderungen zu stellen, wie es einem passt.
Man wird dann sehen, ob was dabei rumkommt oder das vollkommene Hirngespinste sind.
Nicht jeder muss schuften bis zum Umfallen und wer darauf kleinen Bock hat, der versucht sein Leben eben anders hinzubekommen.
Kann hier im Thread einige nicht verstehen, die so darüber meckern und mir nur denken, dass da wohl der Neid darüber sprechen muss, dass andere es besser haben könnten als man selbst, der offenbar schön den Mund hält und stolziert, sobald der Chef das möchte.
 
Dazu muß ich auch noch sagen, dass man einerseits den Boomern und vorigen Generationen dankbar sein kann oder sogar muß. Ohne die hätten wir jetzt heute nicht diesen Wohlstand. Und auch nicht die technologische Entwicklung.
Die meisten haben hart dafür gearbeitet. Auf der anderen Seite, wurde speziell im ökologischen Bereich gehandelt, nach dem Motto: "Und nach mir die Sintflut". Obwohl die Grünen und Wissenschaftler schon vor 40-50 Jahren davor gewarnt hatten. Ausbaden müssen das die Menschen heute und die späteren Generationen.
Ich bin Gen X. bis 1980.
Boomer sind ab 1946 bis 1964.
In wie weit man da die vorherige Generation (1928-1945) dankbar sein kann soll jeder für sich entscheiden.

Mit dem Rest stimme ich Dir aber übereinm.
"Nach mir die Sinnflut"-Motto nervt mich auch.
 
Wo sind das Luxusprobleme?
Gehen wir mal davon aus du hast im ersten Jahr Handwerk 750€ Netto pro Monat (Was schon sehr sehr großzügig ist).
Hast deine erste eigene Wohnung weil du für deine Ausbildung umziehen musstest.
Dafür sind dann schon mal für eine 30m² Wohnung, wenn man glück hat, nur 400€ weg (viel Spaß einrichtung ohne Geld zu kaufen, bzw ein Kredit dafür aufzunehmen).
Sorry, das ist schon das erst mimimi.
Meinst du echt das war früher anders.
Bevor jemand etwas falsches denkt. Ich musste mir schon zu Schulzeiten, bessere Klamotten selbst erarbeiten usw.. Ich habe alles selbst gemacht und auch von Anbeginn meiner Arbeitszeit die Reste meiner Familie mit durchgefüttert.

Damals war das Verhältnis aus monatlicher Ausbildungsvergütung und später Lohn, zu Lebenshaltungskosten nicht wirklich besser.

Ich meine Netto 750€ im ersten Jahr... Wer geht eigentlich davon aus, das direkt zu beginn der Ausbildung alles easy sein muss.

Das das schwer sein kann, weiß ich auf jeden Fall. Da würde ich auch jeden sofort mit Rat und Tat unterstützen.
Heißt, 350€ zu dem aktuellen Zeitpunkt über.
Ziehen wir jetzt einfach noch einmal ein Monatsticket für nur eine Tarifzone ab, schwupps wieder 50€ weg wenn man dieses selbst zahlen muss.
Bleiben 300€ über.
Gehen wir mal davon aus man braucht nur 6€ pro Tag für Verpflegung, sind wieder 180€ weg.
120€ über.
Packen wir nochmal Unfall und Privathaftpflichtversicherung dazu sind wieder pro Monat knapp 15€ weg.
Bleiben 105€ über.
Als Azubi hast du wirklich nur was über wenn du eine gute Wohngemeinschaft hast/noch bei den Eltern wohnst.
Ansonsten bist du wort wörtlich am Arsch.
Ja, das ist normal und auch gut so. Klar hätte ich nichts dagegen, wenn jeder Azubi ausreichend bekommt, weil dann müsste ich ja auch Porsche neu kaufen können. Damit das Gefälle wieder stimmt.

Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert.
€:
Dazu wirst du in den meisten Ausbildungen auch noch wie der letzte Dreck behandelt.
Und wieder mimimi.

Ehrlich, kannst mir gerne per PN mal erklären, wie man dich als den letzten Dreck behandelt hat.

Die Auszubildenen von heute müssen zuerst einmal einsehen, das die nichts sind. Die sind ja heute schon aus dem Stand am Klugscheißen...
 
Sorry, das ist schon das erst mimimi.
Meinst du echt das war früher anders.
Bevor jemand etwas falsches denkt. Ich musste mir schon zu Schulzeiten, bessere Klamotten selbst erarbeiten usw.. Ich habe alles selbst gemacht und auch von Anbeginn meiner Arbeitszeit die Reste meiner Familie mit durchgefüttert.

Damals war das Verhältnis aus monatlicher Ausbildungsvergütung und später Lohn, zu Lebenshaltungskosten nicht wirklich besser.

Ich meine Netto 750€ im ersten Jahr... Wer geht eigentlich davon aus, das direkt zu beginn der Ausbildung alles easy sein muss.

Das das schwer sein kann, weiß ich auf jeden Fall. Da würde ich auch jeden sofort mit Rat und Tat unterstützen.

Ja, das ist normal und auch gut so. Klar hätte ich nichts dagegen, wenn jeder Azubi ausreichend bekommt, weil dann müsste ich ja auch Porsche neu kaufen können. Damit das Gefälle wieder stimmt.

Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert.

Und wieder mimimi.

Ehrlich, kannst mir gerne per PN mal erklären, wie man dich als den letzten Dreck behandelt hat.

Die Auszubildenen von heute müssen zuerst einmal einsehen, das die nichts sind. Die sind ja heute schon aus dem Stand am Klugscheißen...
Ich rede hierbei nicht von mir.
Ich habe in einem Vernünftigen Betrieb mit Mitarbeitern die auch mit der Zeit gegangen sind gearbeitet.
Sei es Verfahrenstechnisch, Werkzeugtechnisch und vorallem Menschlich.

Aber wenn ich das von anderen in meiner Berufschulklasse gehört habe, die bei schlechtesten Wetter ohne Vernünftige Arbeitskleidung auf dem Bau mussten, kein vernünftiges Werkzeug hatten, nicht einmal für die Gesellenprüfung.
Die mussten dann auch noch in der Gesellenprüfung mit runtergewichsten Feilen arbeiten, auf dennen Hiebnummer 0 (also ein komplett Grobe Feile) stand welche man nur noch zum schlichten nehmen konnte weil die so runter war oder Sägeblätter wo schon 1/3 der Zähne gefehlt haben weil der Chef das Geld sparen wollte.
Irgendwelche Schrauben sortieren weil "könnte man ja irgendwann noch einmal brauchen" oder sonstiges.
Und bei diesen Betrieben ist die Chefetage dann Tesla, Porsche oder sonstige Highvalue Cars gefahren.
 
Was ist denn Dir über die Leber gelaufen? Von Beruf Populist? (wenn man sich so das Beitrags- und Punkteverhältnis anschaut, könnte man das meinen).

Worauf möchtest du hinaus?
Luxusprobleme? Glaub die jungen Generationen kriegen noch ganz andere Probleme durch unseren und vorangegangenen sorglosen Luxus (sogesehen kriegen die tatächlich Probleme durch den Luxus).
Sicher ;)
Der Generationen-Vertrag wird diese noch richtig teuer kommen.
Sicher
Rente? - Von wegen - schön doppelt Anschaffen gehen.
Oder einfach selber mal drum kümmern, das man nicht auf der Strecke bleibt.
Einkommen? - Niedriger, als früher. Tendenz fallend. (Stichwort Kaufkraft, nicht die schöne "Zahl")
Wow
Vermögensaufbau? - mit sinkendem Einkommenswert und steigenden Immobilienpreisen? Versuch dir da mal ein Grundstück oder Haus zu kaufen. Geschweige denn 2 oder 3 wie frühere Generationen.
Ja muss man schon was für tun und ja, auch mein Opa hatte es da theoretisch leichter, drei Häuser zu bauen.
Umwelt und Klima? - Artensterben, Umweltgifte, Überfischung Bodenversalzung, Hitzewellen und Dürren, Überschwemmungen ...
Ok und die Waldbrände kamen durch die Erderwärmung.
alles Tendenz zunehmend. Kosten für Versicherungen steigend, Versicherungsumfang sinkend, jährliche Schadenswerte zunehmend.
Und Veränderungsmacht? - wenig. Demographiebedingt sind sie stark in der Unterzahl gegenüber den "Alten", die auf dem Tron sitzend weiter im eigeninteresse Entscheiden.
Sicher
(Auch wenn ich dieses Strassenkleben für unsinnig und taktisch unklug halte ich kann es nachvollziehen - reine Verzweiflungstat im Gefühl der Ohnmacht)
Ja, klar. ich fall um. Also vor lachen.


Ich bin mir sicher, ein jeder ein in Grenzen seine Gründe für seine Meinung!
Auch das wenn sich die meisten im Detail austauschen werden die meisten Punkte ähnlich gesehen.

Aber das ist hier nur einmal die Spitze die aus dem Wasser ragt.
Deswegen regt mich dein Beitrag eher zum Schmunzeln an, als irgendwas anderes.
Vorweg, versteh mich nicht falsch. Ich weiß das meine Formulierung am Anfang eher hart war.
Ist auch nicht böse gemeint.
Ich rede hierbei nicht von mir.
Ich habe in einem Vernünftigen Betrieb mit Mitarbeitern die auch mit der Zeit gegangen sind gearbeitet.
Sei es Verfahrenstechnisch, Werkzeugtechnisch und vorallem Menschlich.

Aber wenn ich das von anderen in meiner Berufschulklasse gehört habe, die bei schlechtesten Wetter ohne Vernünftige Arbeitskleidung auf dem Bau mussten, kein vernünftiges Werkzeug hatten, nicht einmal für die Gesellenprüfung.
Das ist doch normal, je nach Job. Ich habe auch vor 15 Jahren schon mal versucht einen Roboter bei Minustemperaturen umzuverdrahten, bis mir der halbe rechte Fuß eingefroren war (also zumindest taub war, das hielt noch drei Stunden nach Arbeitsende, bis das Gefühl wieder normal war) .

Wenn das Werkzeug natürlich gar nicht mehr tut, dann muss man das ansprechen. Wenn der Arbeitgeber das dann nicht ändern will, muss man halt Konsequenzen ziehen.
Die mussten dann auch noch in der Gesellenprüfung mit runtergewichsten Feilen arbeiten, auf dennen Hiebnummer 0 (also ein komplett Grobe Feile) stand welche man nur noch zum schlichten nehmen konnte weil die so runter war oder Sägeblätter wo schon 1/3 der Zähne gefehlt haben weil der Chef das Geld sparen wollte.
Also ich kenne durch meine heutige Arbeit viele Unternehmen, von großen Industriegrößen, bis zu kleinen Handwerksbetrieben.

Derartiges ist da nicht der Fall und ich glaube auch nicht das das Standard ist.
Irgendwelche Schrauben sortieren weil "könnte man ja irgendwann noch einmal brauchen" oder sonstiges.
Normal in der Ausbildung, musste ich auch sicher einige Male in der Ausbildung.
Und bei diesen Betrieben ist die Chefetage dann Tesla, Porsche oder sonstige Highvalue Cars gefahren.
Kenne auch eine Putzfirma, die wirklich als Ausbeuter unterwegs ist und der Chef fährt auch Porsche.

Das sind aber gemessen an der Masse aller Betriebe die Ausnahmen und diese werden dann gerne als Ausrede herangezogen.
Die Gen Z lässt sich halt nicht mehr willig ausbeuten und das ist gut so.
Völlig verdreht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man nicht seht behutsam ist werden wir ganz schnell zur Vorkriegsgen.
Soll doch jeder so machen wie er will, aber einer Rechtspopulistischen Opposition immer mehr Macht zu geben
weil man sie ignoriert oder klein redet, macht die Situation nicht besser und ewig gestrige sind für mich sowieso ein
Trauerfall. Ich arbeite nur wenn ich möchte, ich habe genug zum Leben und das weil ich mir die letzten 30 Jahre den Allerwertesten bis zum Sprichwörtlichem umkippen und vielen Klinikaufhalten aufgerissen hatte.
Aber jetzt mit knapp 50 Rente ist für mich ok, für andere nicht möglich, an sich schon traurig genug.
Wichtig ist, man ist mit sich selbst zufrieden und klar kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst du echt das war früher anders.
Deswegen muss es heute genauso sein? :confused:

Bevor jemand etwas falsches denkt. Ich musste mir schon zu Schulzeiten, bessere Klamotten selbst erarbeiten usw.. Ich habe alles selbst gemacht und auch von Anbeginn meiner Arbeitszeit die Reste meiner Familie mit durchgefüttert.
Wenn du deine Familie mit durchfüttern musstest, ist das traurig, aber kein Problem der heutigen Generation.

Mir ging es ähnlich wie dir, stamme aus ärmlichen Verhältnissen und musste alles selbst erarbeiten. Ich würde aber nie auf den Trichter kommen, zu sagen, dass es ja anderen nicht besser gehen sollte, als mir.

Ich meine Netto 750€ im ersten Jahr... Wer geht eigentlich davon aus, das direkt zu beginn der Ausbildung alles easy sein muss.
Dass alles easy sein muss, stand ja nie zur Debatte. Aber es muss besser sein als früher.

Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert.
Doch, eigentlich schon. Freie Wahl der Arbeit. Dass man dafür was tun muss, ist klar. Sag ich meiner Tochter auch immer. Wenn sie was will, muss sie was dafür tun. WAS sie will, ist aber ihr Ding. Insofern ja: Das Leben ist ein Wunschkonzert. Nur eben kein kostenloses.

Die Auszubildenen von heute müssen zuerst einmal einsehen, das die nichts sind.
Doch, sie sind wer. Natürlich können die es sich leisten, auch mal Forderungen zu stellen. Immerhin sind die Azubis von heute die Arbeiter von morgen, die nun mal benötigt werden. :) Im Endeffekt sind sie für den Arbeitsmarkt wertvoller, als du es bist.
 
Normal in der Ausbildung, musste ich auch sicher einige Male in der Ausbildung.
Wenn du es normal findest das die Azubis lieber übergebliebene Schrauben sortieren die under 1 cent das Sütck kosten, statt zu Lernen oder diesen wirklich etwas beizubringen, bist du definitiv Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.
Zu den Boomern hier im Thread fällt mir auch nichts ein.
Man merkt wie verblendet, kurzsichtig und egoistisch die alte Generation ist. Zumindest die Personen hier im Thread.
Und in 20 Jahren wenn Ihr in der Mitte eurer Rente seid ist das Geheule groß weil sich niemand um euch kümmert weil die jungen Personen wie Dreck behandelt worden sind. :klatsch:
 
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