Steuern und Finanzen

Na, wie stehen eure Depots? ^^
Na ja, 1987 war ich 7 Jahre alt, 2008 hatte ich kein Geld für so was und was aus der heutigen Woche wird, interessiert mich erst, wenn ich in Rente gehe - also in 22 Jahren - wenn ich Glück habe :D
Und da auch nur teilweise.
Wer alles in Aktien anlegt, dem kann man so oder so nicht mehr helfen.
Insofern, alles Panikmache.
Genau genommen konsolidieren sich aktuell völlig überzogene Indizes.

Dass der Trump einen am Zinken hat, bleibt davon unbedarft.
 
Na, wie stehen eure Depots? ^^
Fast unverändert zu vor 2 Wochen. ;-)

Ich habe nahezu alles an Aktien verkauft als der Irre in den USA gewählt wurde. Das war vielleicht ein paar Monate zu früh um das maximale rauszuholen aber auf jeden Fall früh genug um den Crash der (meiner Meinung nach) so sicher wie das Amen in der Kirche kommen musste nicht mitzumachen. Das es knallt war mir klar, ich wusste nur nicht wann und hab mich um 5 Monate verschätzt^^

Das einzige was stramm runter ist ist mein vermögenswirksame Leistungen-Fondsteil wo mein AG noch mit reinbezahlt, damit handele ich ja nicht bzw. der Zeithorizont ist 2050+. Alles andere hab ich Warren-Buffet-Style in Cash bzw. im Geldmarkt/Tresuries momentan.

Nachkaufgelegenheit.
:daumen:
Vorsicht.

Ich will keine Beratung machen, aber ich persönlich würde noch warten bis die zweite Welle nach unten da war. Ich vermute es geht jetzt ab morgen ordentlich rauf weil wir brutal überverkauft sind natürlich, das kann dann auch ne Weile anhalten um die Kleinanleger reinzulocken die den Dip kaufen und dann kommt nochmal ne stramme kerze nach unten. Klassischer dead cat bounce.

Muss natürlich nicht so kommen, aber direkt nach zwei Tagen Crash sein Geld reinzuwerfen ist mindestens sehr riskant, meist aber keine gute Idee^^
 
Keine Ahnung, ich schaue dann in 30 Jahren mal rein wenn die Rente langsam näher kommt.

Alle die jetzt das Geld brauchen sind natürlich angeschmiert.
Ja so ist das bei mir auch. Meine Fonds interessieren mich im Grunde nicht bis ich 60 bin.
Allerdings überlege ich künftig noch in EFTs zu investieren. Dann kommt noch bisschen was dazu.
 
Zu den nachfolgenden Zitaten, wo mir mitunter (von RyzA erst nicht, dann schon, von Godslayer666 gar nicht) geglaubt wurde und mir unwahre Aussagen vorgeworfen wurde, hier ein Beleg aus dem vor wenigen Tagen bei Lanz besprochenen Beispiel, das der Rechnung von mir sehr nahe kommt


5500 € bis 7500 € (netto!) Bürgergeld für Familie mit 5 Kindern, Bescheid ist im Artikel zu sehen.

Die nachfolgenden Zitate nur für den Kontext
Sorry wer behauptet, das Bürgergeldempfänger gleich oder sogar mehr Geld zur Verfügung haben als gut ausgebildete Fachkräfte der ist für mich populistisch!

Ich ab sofort als Bürgergeldempfänger würde Geld bekommen wie jemand der 5200 € brutto verdient. Ob du das glauben willst oder nicht. Mich deswegen als Populisten zu bezeichnen ist unverschämt und unredlich, weil die Fakten nunmal so sind.

Ich meinte das allgemein. Weil ich solche Aussagen schon oft gehört habe. Meistens von Populisten!
Aber letztendlich sind die haltlos!

Vielleicht gibt es ja wirklich Konstellationen wo das so zutrifft.
Aber in den meisten Fällen nicht!

Insofern gebe ich Ryza recht, dass deine Rechnung ein bisschen polemisch rüber kommt, da sämtliche Faktoren von vorneherein ausgeschlossen worden sind, bzw nicht mal betrachtet worden sind, was man in einer sachlichen Zurschaudarstellung tun sollte.
 
Boris Palmer ist populistischer als Weidel und Wagenknecht zusammen.

Bei 7500€ sind ~3500€ für die Miete mit drin.
Und der Rest teilt sich auf~570€ pro Person für den Lebensunterhalt für 7 Personen auf.

Deutschland hat ein massives Problem mit der Demografie, und Familien mit 5 Kindern sind sehr selten in diesem Land. Palmer sollte sich lieber bedanken bei dieser Familie, dass sie so mutig waren sich für Kinder zu entscheiden.

Und der Familie geht es dabei auch nicht gut. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie zusätzlich zur Tafel und/oder Arche gehen müssen.

Die Mietkosten zu reduzieren ist ein noch wahnsinniger Vorschlag von Palmer, beim aktuellen Wohnungsmarkt. Das würde zu einer Verelendungswelle in ganz Deutschland führen.
 
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Du verteidigst ernsthaft die 7500 Euro?
Sorry aber dabei geht es um Leute die sich das nicht selbst erarbeiten, wie willst du das Familien erklären die das müssen, aber weniger als die Hälfte haben?
Und ne Wohnung/Haus für 3500 Euro ist ebenfalls weit über dem was verhältnismäßig ist, auch mit 7 Personen. Es besteht kein Anspruch, darauf dass jede Person ein Zimmer hat. Ich hab indische Arbeitskollegen (Blue Card), die leben zu viert in einer 50 qm 2-Zimmerwohnung. Die müssen das nämlich wie der Normalbürger auch selber zahlen.
Und auch die 570 Euro pro Person sind vollkommen überzogen. Die sollten den Grundbedarf bekommen, mehr nicht. Dazu gehört z.B. auch das jüngere Kinder die Kleidung von älteren auftragen können um Geld zu sparen etc.

Das "Problem mit der Demographie" löst auch kein Schneeballsystem. Und das Problem wäre deutlich kleiner wenn wir nicht die halbe Welt durchfüttern würden und der Staat sich von diversen Leuten abzocken lässt.

Mit 7500 Euro zur Tafel? Ja ne is klar. Also manche Leute hier haben anscheind schon jegliches Gespür von Geld verloren (bzw. hatten es nie).
 
Nein mit ~570€ pro Person hat man ungefähr den aktuellen Regelsatz pro Person.

Von 563€ Regelsatz pro Monat kann man nicht gut leben, sich noch nicht einmal gesund ernähren, was besonders bei Kindern im Wachstum wichtig ist.

Ja, diese Familie hätte keine Kinder bekommen sollen. Diese Entscheidung war falsch, denn die Kinder müssen den Kinderwunsch ihrer Eltern jetzt ausbaden, und wachsen in relativer Armut auf, weil eine kulturelle Teilhabe für sie oft nicht möglich sein wird, und sie Außenseiter sein werden.

Und weniger Geld für die Familie würde die Probleme der Familie noch weiter verschärfen.

Und natürlich ist man mit Bürgergeld berechtigt zur Tafel oder Arche gehen zu können. Über eine Million Bürgergeldempfänger machen das jeden Monat, oft auch stellvertretend für ihre Kinder.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Rumpelkammer Mir ging es darum, nochmal nachzuweisen, dass die Fakten, die ich genannt habe, stimmen. Was an der korrekten und wahrheitsgemäßen Benennung von Fakten in Richtung Palmer für dich populistisch sein soll, darfst du mit dir selbst ausmachen. Wenn eine Diskussion schon an Fakten scheitert, braucht es wahrscheinlich keine Diskussion mehr, dann gehen wir in die Gefühlswelt über, leider herrscht dort Irrationalität.
Dann klag dagegen.
Hat überhaupt keinen Klagegrund, was für ein schlechter "Rat". :D
 
Relative Zahlen wie für die Familie mit den 5 Kindern sagen wenig aus. So eine Großfamilie zu managen ist ein Full Time Job.

Ja Kinder sind teuer, sehr teuer, für die Familie und den Staat.

Und die Lösung ist, gar keine kinderreichen Familien mehr, oder nur wenn sie sich selbst versorgen können?

Dann haben wir bald südkoreanische Verhältnisse, und die geringste Geburtenquoten der Welt.
 
Es gibt genug Dokus zum Thema relative Armut, und Kinderarmut in Deutschland.

Und wenn sie für ihre Kinder je ~650€ einteilen, und sie damit auskommen, heißt dass noch lange nicht, dass das in ganz Deutschland funktioniert.

Die Preise für Strom sind sehr unterschiedlich, für dass Mittagessen in der Schule. Je nach Alter ist ein Kind auch unterschiedlich teuer. Im ländlichen Bereich kann man oft nicht günstig einkaufen, u.s.w.
 
Irgendwie sprechen wir aneinander vorbei. Mir geht es darum, das verstanden wird, dass man als Bürgergeldempfänger mitunter deutlich mehr netto hat, als ein gut ausgebildeter Facharbeiter erwirtschaftet. Das wurde bestritten, hab darum nochmal den Beleg geliefert.

Bevor man ein Thema inhaltlich diskutieren kann, braucht es zumindest die Anerkennung der Realität, genauso wie das Beispiel nicht bedeutet, dass jeder soviel Geld erhält. Denn das ist abhängig von Anzahl der Personen der Bedarfsgemeinschaft und der Gegend, in der man lebt (Mietpreisniveau).

Was dann als angemessen betrachtet wird, kann doch erst basierend auf diesen (und sicher noch weiteren) Fakten besprochen werden. Und ist ziemlich sicher auch eine Meinungsfrage.
 
Ein Arbeiter finanziert auch keinen Bürgergeldempfänger oder Rentner, sondern viele.

Und durch die schlechte demografische Entwicklung in Deutschland wird das leider schlimmer werden.

Also müsste die aller wichtigste Priorität der Politik Familienförderung sein.

Und ein Bürgeldempfänger ist finanziell immer schlechter gestellt, als jemand der arbeitet. Wohngeld kann jeder aus dem Niedriglohnsektor beantragen, und für Familien gibt es zusätzlich Kindergeld.
 
@SIR_Thomas_TMC

Was ist jetzt an meinem Zitierten zu kritisieren, bzw was soll daran falsch sein?

Palmer spricht von einer „sauteuren“ Wohnung, für die der Vermieter seine Bewohner regelrecht „abzockt“, was aber bei der Bürgergeldbehörde offenbar achselzuckend hingenommen wird.
Wenn das Jobcenter nichts dagegen macht, ist das dann halt eben so. So what?

Ich weiß schon, garantiert 90% der Bürgergeldempfänger bekommen solche Mietkosten erstattet, ist sicherlich kein Einzelfall. :schief:

Mir geht es darum, das verstanden wird, dass man als Bürgergeldempfänger mitunter deutlich mehr netto hat, als ein gut ausgebildeter Facharbeiter erwirtschaftet. Das wurde bestritten, hab darum nochmal den Beleg geliefert.
Das wurde nicht bestritten, es wurde aufgezeigt, das dein gut ausgebildeter Facharbeiter, diverse Zuzüge - wie Wohnkosten, ect. - in vielen Fällen nicht beantragt und dadurch diese Diskrepanz entsteht.

Ich bin diese Diskussion auch leid. Mit nem Stein reden ist da sinnvoller.

Mic drop, bin raus aus der Diskussion.
 
Na, dann lohnt ja keine Antwort auf deine Fragen oder Schlussfolgerungen. 🤷‍♂️
Nö, gebe dir auch einen guten Grund dafür.

Würde man nur halb soviel Energie, Aufmerksamkeit und von mir aus ne Portion Polemik in Sachen Steuerhinterziehung, die ein vielfaches mehr dem Staat an Kosten aufbürdet, als diese lächerliche Bürgergelddebatte - die nicht mal ne Diskussionsgrundlage hat - aufwenden, wäre allen Beteiligten mehr geholfen.

Ich versteh auch ehrlich gesagt nicht, was der Sinn und Zweck von solchem Cherrypicking sein soll? Was will man damit erreichen?

Wenn wer der Meinung ist, Arbeiten lohnt nicht, dann hey, schmeiß deinen Job hin, genieße deine 1 - 2 Jahre Arbeitslosengeld I - nachdem du die Sperre abgesessen hast - und dann kannste so richtig die Sau raus lassen mit Bürgergeld.

Und sei bloß nicht kerngesund dabei, CDU is watching you.
 
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