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Ich glaub ich lass die drin, so gut löten kann ich jetzt auch nicht, und wenn die Xbox den Bach runtergeht ist auch nicht schlimm, das Ding hat 20€ gekostet [emoji14]
Ich könnte mir vorstellen dass Stefan die Nacht über meint und dann geht man morgens sowieso zur Arbeit.
Sind also gut 15 Stunden in denen der Rechner nicht läuft. Da könnte man das Netzteil natürlich vom Netz nehmen -- mittels schaltbare Steckdose.
Ich kenne aber auch genug Leute bei denen die Haussicherung auslöst wenn sie die schaltbare Steckerleiste wieder einschalten.
Dafür gibts ja zum Glück bereits Netzteile mit integriertem "Soft-Start" (Relais), oder man baut sich selbst so eine Schaltung und hängt sie aussen dran.
Ich betreib meinen PC auch so auf diese Weise, dass ich ihn bei Nichtgebrauch über eine Fernsteuerung ausschalte und dank "Power On after AC Loss" startet er bequem von allein, sobald ich die Steckdose einschalt.
Ich könnte mir vorstellen dass Stefan die Nacht über meint und dann geht man morgens sowieso zur Arbeit.
Sind also gut 15 Stunden in denen der Rechner nicht läuft. Da könnte man das Netzteil natürlich vom Netz nehmen -- mittels schaltbare Steckdose.
Ja, die mit den 20-70 Jahre alten Automaten, die z.T. heute auch nicht mehr zulässig sind...
Aber genau das ist ja das Problem: Die Wand wird weggerissen, das Bad neu gefliest, die Wände isoliert und die Elektrik, die aus Adolfs Zeiten stammt, nicht angefasst...
Buttom Line: Auch Sicherungsautomaten altern, verschleißen und dann sinds z.T. keine B16 Automaten mehr sondern sie lösen weit früher aus als sie sollten.
Da hilft dann auch nur noch der Austausch durch einen Fachmann - was aber meist gescheut wird, da 'geht ja auch so'...
Bis dann der moderne PC ans Stromnetz angeschlossen wird und bei jeder Entladung die Sicherung fliegt, da schlicht komplett durch. Was aber nach 30-40 Jahren auch mal sein darf...
Habe heute im Zuge dieser Aktion einen Dell-Komplettrechner mit einer neuen Grafikkarte bestücken dürfen. Da das Netzteil nur 2* 6 Pin Anschlüsse anbot, wurde es auch gleich durch ein be quiet! E10 500W CM ersetzt. Das Delta DPS-460DB-10A aus dem Komplettrechner hab ich daraufhin mal etwas genauer untersucht
Eingangsfilterung inklusive MOV, Gleichrichterbrücke mit eigenem Kühlkörper
Kondensatoren:
Primär: Samxon 330yF-450V 85°C
Sekundär: 80% Ltec, zwei mal Taicon und einmal Nippon Chemicon
Die drei 12V-Rails sind auch tatsächlich vorhanden, Aufteilung:
12VA: 2 x PCI-E 6 Pin und 2 x SATA
12VB: 4 Pin CPU
12VC: ATX und 3 x SATA
Schutzschaltungen: Auf der Oberseite der Platine habe ich einen mir (und google) unbekannten IC mit der Bezeichnung DWA 107 N181 gefunden. Schon auf der Oberseite habe ich einen Temperaturfühler gefunden, auf der Unterseite ist dessen Position mit einem OTP vermerkt. Ich gehe mal davon aus das auch der Rest (OVP, UVP, OCP usw.) vorhanden ist, da die 12 V-Rails z.B. eigene Shunts besitzen. Die Lötqualität ist auf der kleinen Zusatzplatine hervorragend, auf der großen Platine eher unterdurchschnittlich.
Der Lüfter ist eher ungewöhnlich, bei dem Delta wurde ein nur 90mm großes Modell verbaut, welches auf die Primärseite und den Trafo gerichtet ist. Der Lüfter ist übrigens ein Yate-Loon D90SH-12 (0,8 Ampere!).
Bitte nichts mehr schicken, ich kann die Serie aktuell aus Zeitmangel nicht mehr weiterführen, zudem schreibe ich mittlerweile für die Konkurrenz von PCGH