AW: Steam Workshop: Kostenpflichtige Skyrim-Mods eingestellt, Käufer erhalten Geld zurück
Wow... hätte nicht gedacht, dass Valve so schnell zurückrudert.
Schade irgendwie. Hab mich schon auf mehrere Wochen gefreut, in denen kein Artikel zu dem Thema mit neuem Foren-Thread erscheint, dass irgendwann nur noch jeder gebetsmühlenartig die immer wieder gleichen Argumente und Gegenargumente kopiert... hier sollte PCGH wieder an alte "GTX970 mit Speicherproblemen"-Zeiten anknüpfen.
*Ironie OFF*
Im Ernst:
Auch wenn ich Skyrim nicht gespielt oder es in meiner Steam-Bibliothek habe, finde ich die Entscheidung richtig

An sich hat Valve damit sogar ein wenig Respekt verdient.
Nun, die Idee ist ist absolut richtig und auch...
... Da muss ne Omma lang für stricken. Mensch, so was
muss eine Chance haben.
Oder sehe ich das hier wieder einmal falsch.
Du vergisst in deiner Rechnung aber leider den Anteil den sich in diesem Fall Bethesda sich eben auch seinen (Löwen-)Anteil sichern will.
Wenn tatsächlich ein 70/30-Modell dahinterstecken würde, wäre es in meinen Augen ja etwas, worüber man nachdenken könnte. Und um den grundsätzlichen Modding-Community-Gedanken nicht zu verraten sollte das auch nicht von Moddern entschieden werden können, wer zahlt für welche Mod wie viel bezahlt.
Das "MUSS eine Chance bekommen" kann ja durch ein weicheres "DARF" ersetzt werden. Da wäre einfach ein "Spenden-Button" das Mittel der Wahl gewesen. Via Steam darf jeder, der eine Mod toll findet so viel spenden, wie viel er will und die Mod dem einzelnen wert ist. Direkt als Steam-Guthaben, so bliebe das Geld (letztendlich mit dem gleichen Anteil von 30% bei Steam) im Haus, die Kunden werden gebunden und die eigene Dominanz wächst weiter. Wenn man es sich auszahlen lassen will, muss man eben in den sauren Apfel beißen und Gebühren berappen.
Oder habe ich einen Denkfehler?
Falsch.
Valve kann es sich leisten so was zu machen.
Mod Support wird im nächsten Spiel eben eingestellt/nicht mehr angeboten und die "Mods" eben als DLC verkauft.
Toller Sieg.
Was hätte ein Publisher denn davon?
Eigentlich keine nennenswerten Vorteile... die Mods werden nicht geschrieben und die Community wächst nicht, wie sie es im Falle von Skyrim ist.
Um beim Skyrim-Beispiel zu bleiben:
Wenn ein Publisher sich Gedanken gemacht hätte, wie ein Interface gut aufgebaut werden sollte und dieses auch so umsetzt, wäre eine Mod die genau dieses macht eben nicht notwendig.
Eine Modding-Community wird durch keine Firma mit angestellten Programmierern/Designern ersetzt werden. Kopfzahl, Kreativität und Herzblut lassen sich nicht bezahlen...