Steam Machines: Forbes fürchtet beim aktuellen Konzept einen Flop

AW: Steam Machines: Forbes fürchtet beim aktuellen Konzept einen Flop

Ist das das selbe Forbes das dem iPhone ein Flop vorraus gesagt hat 2007?
 
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Wie gesagt man kann Windows auch installieren und dann auch alles machen was ein Windows PC kann. Einfach mal die Steam-FAQ lesen die ich postete.

Die meisten Nutzer können Windows nicht einmal auf einem normalen PC installieren (oder glauben das zumindest von sich und trauen sich nicht, es einfach zu versuchen) und du führst die Möglichkeit von Dual-Boot mittels Linux-Boot-Loaders bzw. den kompletten Austausch des Betriebssytem als Verkaufsargument im Massenmarkt an?
Wer soweit in der Technik drin steckt, kauft sehr selten überhaupt ein Komplettsystem und Steam-Machines wurden eigentlich mal als Konsolenkonkurrenten gehandelt.

Wenn ich einen neuen PC brauche und keine Grafikkarte oder so mitnehmen kann. Dann würde ich evtl. auch eine Steammachine holen. Wenn sie den Mengenrabatt an den Kunden weitergeben lohnt sich das schon, auch ohne extra Subventionen...

Was für Mengenrabatt? Erst mal müssen überhaupt größere Stückzahlen verkauft werden, ehe es zu so etwas kommen kann (und zwar von einem einzelnen Modell...).
Und "größer" heißt hier: Mehr als der normale Media-Markt- oder Office-PC, sonst fällt der Mengenrabatt sogar noch kleiner aus, als bei herkömmlichen OEM-Systemen.
 
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Hallo,

@ruyven_macaran
Eben. Einen neuen Windows-PC. Keine Linux-Konsole.
Falsch, einen neuen PC, der nicht unbedingt Windows haben muss.
Mir geht es hier wie
@Joim
Dann würde ich evtl. auch eine Steammachine holen. Wenn sie den Mengenrabatt an den Kunden weitergeben lohnt sich das schon, auch ohne extra Subventionen...
Exklusivtitel? Es gibt mehr Titel, die nur auf dem PC erschienen sind, als solche die exklusiv auf Konsolen.
Valve fährt hier ja nicht Entweder -oder, sondern läßt Möglichkeiten

a. Man kauft sich eine fertige Steambox. Die aber nicht von Steam sondern von einem Hardware Reseller, der die genau so zusammenbaut wie einen PC. Es gibt dabei aber Unterschiede: Die Hardware ist nur innerhalb eines bestimmten Rahmens frei wählbar.
Das Betriebssystem wird nicht dazu verkauft, sondern beigelegt. D. h. man hat alle Freiheiten eines PCs.
Unter dem Strich ist die Steambox eigentlich ein (etwas!) normierter PC.
Aber sind wir doch mal ehrlich. wie oft passiert es, dass 2 Teile am selber zusammengestellten PC NICHT miteinander funktionieren?*

b. Man installiert sich SteamOS auf den eigenen Rechner und hat Spielekompatibilität bis zurück in die frühen 80iger.
Und als für Office, als Maschine für Videoschnitt oder Audiobearbeitung kann man die Steambox benutzen.
Wo ist das Problem
Ein Konzern ist vor allem daran verdient Profit zu machen, ein Monopol ist was feines.
Ich sehe bei MS deutliche Anzeichen, dass die sich immer mehr dem Geschäftsmodell von Apple annähern. Alles aus einer Hand verkaufen und die Inhalte dazu auch.
Das ist mit ein Grund weshalb viele der Indieprogrammierer für Windows UND Linux programmieren. Das machen die doch nicht weil die gerne mehr Arbeit hätten, nein hier ist der Grund:
@Samtjin schrieb
Es ist nicht nur Linux, es liegt an der DirectX API. Ist es für die Entwickler schwerer eine Engine zu programmieren, die auf mehreren API's laufen muss, oder nur auf eine API?
Windows ist hier klar das schwarze Schaf.
Der Rest der Welt benutzt Open-GL. Das läuft auf meinem Smartphone, auf GNU, BSD, Mac, Ps4, Wii U, auf X86 Hardware, auf ARM Hardware ...
und alles ohne einen Konzern der dahinter steckt. Und ein Konzern kann sich nicht um alles kümmern, deswegen sind offene Standards wichtig.
Und auch auf Apple!
Und vergesst eines nicht - was heute 'Indie' ist, ist morgen 'State of the Art' und auch 'Standard'. Das ist in der Kultur (und dazu zähle ich Spiel immer mehr) schon immer so gewesen!


*Ist mir einmal passiert, als meine Radeon X800 nicht mit Win XP auf einem Board mit PT 880 Chipsatz wollte.
 
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@ BarFly;
Schön, dass mein Beitrag als Grund genannt wird. Das kann ich noch stützten:

Viele Produkte kauft man nur von einem Unternehmen. Da geht es weniger um das Produkt, sondern um das Aufrecht halten des dahinter stehenden Geschäfts. Kapitalismus in seiner unschönen Form.
Dabei wird vergessen, dass das Produkt doch für den Kunden gemacht wird. Und wer weiß besser, was der Kunden will, als der Kunde selbst?

Warum glaubt ist der Linksys WRT54GL so unglaublich beliebt? Wegen seiner total veralteten Hardware? Nein!
Er ist beliebt, weil die Leute ihn für das einsetzen, was sie sich vorstellen können.

Man hört es vermehrt, dass die Hersteller eigene Firmware in ihren Produkten Sicherheitslücken aufweisen. Das ist denen auch bekannt. Kümmern tut sich keiner drum. Schade, haben die zu wenig Geld?
Der Flashplayer ist nur ein so bescheidenes Produkt, weil Adobe zu wenig Geld hat. Die können ihre Entwickler kaum bezahlen. Die haben nicht mal Geld für Cafe und Kippen! Oder merkt ihr, dass das Geschäft bei denen gut läuft anhand vom Flashplayer?

Das sind natürlich Sachen, die hier gar nicht Thematisch genannt werden sollten. Aber die Ausweitungen sollten helfen, meine Meinung besser nach zu vollziehen. :Prost:
 
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Hallo,

@ruyven_macaran

Falsch, einen neuen PC, der nicht unbedingt Windows haben muss.
Mir geht es hier wie

Du bist aber nicht die Mehrheit des Marktes. Die meisten Nutzer suchen keinen "(etwas!) normierten PC". Die Mehrheit hat nicht einmal eine Ahnung, was man da normieren könnte. Die kommen sich elitär vor, wenn sie im Media Markt nach einem "Intel-Notebook mit Windows8" fragen.

Und ja: Es muss Windows sein, kein Linux. Denn diese Leute wollen auch ihr Microsoft Office. Und ihren Internet Explorer. Und den Media Player. Und wehe auf dem neuen Rechner lässt sich der Landmaschinensimulator1850 oder Profi-Skat0815 nicht installieren - dann wird dieser neue Rechner zurückgebracht, weil er "Schrott" ist.

Das mag traurig, (für uns) unverständlich und sinnlos sein. Aber so funktioniert der Markt. Wären die Nutzer anders drauf, dann wäre Microsoft längst Pleite und Intel vermutlich "Ein Unternehmen, dass in den 80ern mal eine erfolgreiche CPU verkauft hat". Sie sind aber nicht anders drauf.

Man installiert sich SteamOS auf den eigenen Rechner und hat Spielekompatibilität bis zurück in die frühen 80iger.

durchgängig? Das wäre in der Tat ein Verkaufsargument, ich wüsste aber nicht, wie SteamOS das schaffen sollte. Emulatoren wären für die meistens schon zu schwer bedienen und sie sind ab ~Mitte der 90er für viele Spiele nicht zu gebrauchen, weil die 3D-Beschleunigung fehlt)
(Ganz abgesehen davon, dass ich meine Floppys nicht einlegen kann :ugly: )

Und vergesst eines nicht - was heute 'Indie' ist, ist morgen 'State of the Art' und auch 'Standard'. Das ist in der Kultur (und dazu zähle ich Spiel immer mehr) schon immer so gewesen!

Andersrum mag das stimmen (was heute "State of the Art" ist, war früher oftmals "Indie") - aber auch nur andersrum. Denn was heute "Indie" ist, ist morgen mehrheitlich unbekannter, uninteressanter Kram aus der Vergangenheit, der keinerlei Spuren hinterlassen hat. Insbesondere im Entertainment & PC Segment haben es selbst große Firmen z.T. sehr schwer, neue Standards durchzudrücken. Kleine ("klein" im Sinne von "nicht mindestens doppelt so groß wie AMD") scheitern fast immer.
 
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Beim essen nochmal bewusst das Prospekt vom Wochenende nach PCs durchstöbert :lol:

Also unser expert hat ein super faires Angebot von HP :schief: Da kann jeder PC Noob, ob Gamer oder nicht, blind zuschlagen!

Für 599€
AMD Elite Quad-Core a10-6700 APU
Nvidia Geforce GT 640 (4GB)
16GB Ram
2TB Sata Festplatte
6in1 Kartenleser
Win 8 64 Bit
Maus+Keyboard

Und das ist worüber man sich aufregen sollte.
Ein CPU mit intregierter Grafikeinheit, aber nochmal ein GPU Gammelmodell vom letzten Jahr reindrücken. Und dann mit total Sinnfreien 4GB drauf.
Und wer so Highend einkauft der braucht und leistet sich auch 16GB Ram! Wenn wir schon dabei sind nehmen wir auch gleich die 2TB Festplatte! Kartenleser noch dazu...
Who's gonna count, my pockets are deeeeeeep! Bitches :ugly:

Und sowas ist ja nicht die Ausnahme sondern die Regel...
Damit ist weder dem Office/Surfer Typ geholfen. Weil er mindestens 100€ von der CPU weggenommen bekommt und dafür für ihn unnützliche kacke bekommt.
Und dem Gamer erst recht, der ansonsten mit 600€ schon etwas annehmbares erreichen könnte!

Wie ich schon im ersten Post schrieb. Es ist ein Wunder das da noch kein Hersteller/Händler aufgeräumt hat und was vernünftig zusammengestelltes anbietet.
Und kommt mir nicht mit der Massenmarkt könnte eh nicht unterscheiden. Jeder PC gamer kennt Alienware. Ui teuer aber geil.
So bekannt könnte auch XY werden. Boah für 600, 800, 1000, 1200€ bekomm ich den perfekt zusammengestellten PC!

Ich find's jedenfalls nicht geil das ich mir über Jahre hinweg "sinnloses" Wissen aneignen musste. Und jedes mal wenn ich kaufen möchte alle möglichen Test lesen + vergleichen muss nur damit ich 1 PC hab. Wo ich nicht abgezogen wurde + der ein paar Jährchen hält. Lächerlich!
Und die ganzen Freiwilligen hätten bestimmt auch was besseres zu tun als immer wieder bei PC Zusammenstellungen im Forum zu helfen. Sondern könnten einfach sagen: Hey kauf XY bzw. JETZT Steammachine, kommste billiger bei weg :P
 
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Es geht nicht ums leisten "können", sondern ums wollen. Ich weiß ja nicht, was für einen Goldesel du hast, aber für die Mehrheit der Bevölkerung sind 500-800 € kein Trinkgeldbetrag, sondern etwas, wo man sich überlegt, ob mans braucht. Und wenn wir von Leuten reden, die dies in Bezug auf PCs bislang mit "nein" beantwortet haben, dann ist wohl die Frage erlaubt, wieso ausgerechnet die Steam Machines diese Leute überzeugen solletn.

Nun die Mehrheit (der Zielgruppe Videospiele) da draußen besitzt doch Smartphones, Flat TV und auch nicht gerade billige, halbwegs aktuelle Notebooks, Rechner, etc. . Ich denke kaum das sich ein Interessent, welcher sich für das Hobby Videospiele interessiert, von einem Preis um die 500-800€ abgeschreckt wird.
Die Steam Machine letztlich schafft Transparenz, welche nicht über die Wahl eines neuen TVs oder etwa Smartphones hinausgeht. Es gibt ein paar Modelle mit wenigen Konfigurationen, welche sich auch gut vergleichen lassen. Vergleiche, Tests und Empfehlungen liefert die Fachpresse. Das ist zumindest erheblich besser, als aktuell.
 
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