News Steam Machine mit AMD Zen 4, RDNA 3 und SteamOS ist offiziell

Allerdings sind die Steam Machines damals hart gefloppt. Wird sich zeigen wie groß die Zielgruppe heute ist. Reicht aber vielleicht schon, wenn es eine ähnliche Nische wie das SteamDeck erreicht.

Das lag, meiner Meinung nach, hauptsächlich daran, weil es viel zu viele gab.
Jetzt gibt es einfach eine Version und did hat man oder nicht.
Sie hätten aber zumindest noch eine 8-Kern und 12GB VRAM Variante anbieten sollen.
 
8 GB VRAM sind zwar etwas arg wenig, aber wenn man eh nicht die auf maximalen Einstellungen spielen will, sollte das ausreichen. Wahrscheinlich hat man (wie auch beim Steamdeck) die Chips günstig schießen können und deswegen wird der Preis relativ niedrig sein. Das Thema ist nur: Wer ist die Zielgruppe? Leute, die sich aufgrund der aktuellen Preise keinen neuen Gaming-PC zulegen wollen, die mit geringeren Grafikeinstellungen zufrieden sind und die dazu noch eine entsprechende Steambibliothek haben. Davon gibt es eine ganze Menge.

Wobei ich allerdings das Argument "spielen unter Linux" kritisch finde. Valve mag eine Linux Distri haben, aber das ist auf die installierte Hardware abgestimmt. Bei meinem Laptop habe ich Probeweise mal Linux installiert und prompt musste ich drei Stunden Arbeit investieren, nur um irgendwelche Treiber für die Grafikkarte, den Sound oder für den LAN-Chip zu installieren. Das war ziemlich fummelig und das, obwohl ich beruflich Berührungspunkte mit Linux habe. Und diese zwei großen Probleme, die der Kompatibilität und die der einfachen Installation, das sind die Knackpunkte an denen es bei 99,99% der Leute scheitern wird.
 
@eXzession
Hier ist die Hardware doch genauso vorgegeben wie beim Steam Deck, also kann Valve alles nötige ins SteamOS - das soll ja auch bei der Machine und dem Frame genutzt werden - packen, um direkt loslegen zu können.

Davon abgesehen: Hattest vielleicht einfach Pech. :ka:
Ich hab da eine andere Erfahrung gemacht, nämlich das nach der Installation von Linux die Treiber für GraKa (sowohl GeForce als auch Radeon(-iGP)), Sound, WLAN (per Kabel hab ich noch nicht probiert) schon passend mitgeliefert und mitinstalliert wurden.

Es gibt noch Komponenten, die man nur Umständlich unter Linux zum laufen bekommt. Aber wenn Linux ab Werk installiert ist, kann man erwarten, das für alle Komponenten im Lieferumfang auch alle Treiber mitinstalliert sind.
 
Ich finde den Ansatz wirklich gut, aber die verbaute Hardware haut mich nicht gerade vom Hocker. Vielleicht kommt ja noch eine bessere Version mit einer stärkeren GPU-Einheit.
 
Bei PS und Xbox werden die Spiele dafür gezielt optimiert. Das ist beim hässlichen SteamOS nicht der Fall. D.h. die Hardware ist jetzt schon schwächer als die aktuelle Konsolengeneration PLUS Spiele darauf laufen nochmal etwas schlechter weil die nicht optimiert sind.

Das ganze kommt mir vor wie Aldi Dubai Schokolade. Soll irgendwie ganz toll wirken, ist aber eigentlich nur eine super schlechte, günstige Kopie. Und wie ich in einem anderen Artikel schon sagte, allein das MS angekündigt hat auf ihrer nächsten XBox auch Steam laufen zu lassen, würde mich als potenzieller Käufer der noch keine Konsole hat nochmal abschrecken mir eine Steam Machine zu holen. Was ist also die Zielgruppe? Da kann Valve höchstens noch etwas mit dem Preis richten und sie so billig machen, dass hier Leute mit wenig Geld zugreifen wie bei der Aldi Dubai Schokolade auch.
 
So schlecht laufen Spiele unter SteamOS / Linux gar nicht, es gibt sogar nicht wenige, die schneller laufen als unter Windows - trotzdem sie Proton brauchen, also keine native Linux-Versionen sind.

Die Steam Machines kann man eigentlich auch nicht als Konsolen-Ersatz betrachten. Das sind immerhin vollwertige PCs, man kann damit auch arbeiten, und sonst alles machen was man mit einem PC anstellen kann.
Das ist ein Wohnzimmer-PC, auch wenn er durch die Konzeption von SteamOS vorrangig für Videospiele gedacht ist.
 
So schlecht laufen Spiele unter SteamOS / Linux gar nicht, es gibt sogar nicht wenige, die schneller laufen als unter Windows - trotzdem sie Proton brauchen, also keine native Linux-Versionen sind.

Die Steam Machines kann man eigentlich auch nicht als Konsolen-Ersatz betrachten. Das sind immerhin vollwertige PCs, man kann damit auch arbeiten, und sonst alles machen was man mit einem PC anstellen kann.
Das ist ein Wohnzimmer-PC, auch wenn er durch die Konzeption von SteamOS vorrangig für Videospiele gedacht ist.
Welche Spiele den zum Beispiel?
Ich meine mich erinnern zu können das dies immer nur der fall war , da in diesen Dingen einige Grafikfeatures und Effekte wegfallen da sie nicht unterstützt werden.

Daher waren die vergleiche immer etwas verfälscht.
Aber würde mich schon interessieren wenn es solche Spiele gibt 😊
 
Nix für mich. Für FullHD sicher ganz nett.
Wer mit einer Nintendo Swift klar kommt, wird auch damit klar kommen.


Zwei Dinge finde ich hier allerdings wichtig:

- Es ist ein zusätzlicher Grund, FSR4 endlich auch offiziell für RDNA3 zu bringen.
- Linux wird mehr gepusht. Und es ist ein weiterer Grund, den Treiber-Feature-Gap zum Windowstreiber endlich zu schliessen.
- AMD darf gerne wieder etwas mehr Motivation haben, Sachen für VR zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Spiele den zum Beispiel?
Ich meine mich erinnern zu können das dies immer nur der fall war , da in diesen Dingen einige Grafikfeatures und Effekte wegfallen da sie nicht unterstützt werden.

Daher waren die vergleiche immer etwas verfälscht.
Aber würde mich schon interessieren wenn es solche Spiele gibt 😊
In dem Test z.B. alle
Und in dem Test ebenfalls
Immer AMD GPUs vorausgesetzt.
 
Die Hardware ist echt schwach - das Gerät ist ein Kompromiss, der sich über den Preis entscheiden wird.
Wenn man sich für den selben Preis einen deutlich besseren Gaming PC kaufen kann, der dazu auch noch aufrüstfähig ist, wird es ein Flop.
 
Also doch kein HL³ sondern nur RDNA3?

Hauptsache Valve kennt die Zahl 3 überhaupt noch! :haha:
2007: The Orange Box
2026: The Black Box
:ugly:
HDMI 2.0 - PFUJ TEUFEL wo bleibt 2.1?
Bringt hier nichts, da es keinen quelloffenen Treiber für HDMI 2.1 unter Linux gibt. Ist also nicht die Schuld von Valve.

...es ist ja nicht so, dass Hyper-Dyper Specs gleichbedeutend mit "Erfolg" sein müssen. Hat Valve ja mit seinem SteamDeck immer wieder bewiesen, trotz der drölfzig "besseren" Klone. Die Kunst ist eben den Sweetspot zu treffen
Das ist vielen nicht bewusst... Ebenso wenig die Bezeichnung "Entry Level". Denn mehr will der Valve-Würfel auch gar nicht sein. Hätten sie mehr gewollt, dann hätten sie auch mehr geliefert. Am Know-How und der verfügbaren Hardware sollte es da sicherlich nicht scheitern. Gemäß der Hyper-Dyper Spec Logik von so manch einem dürfte PlayStation 5, Xbox SX und Nintendo Switch 1/2 keinerlei Erfolg im Markt haben. :ugly:
 
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