Steam: Das Ende der günstigen Codes aus Asien und Russland

AW: Steam: Das Ende der günstigen Codes aus Asien und Russland

Wir reden hier über Software, welches Studio oder Publisher kann denn seine Entwickler "ausquetschen"?
Man sollte das nicht mit diversen Platinenherstellern vergleichen, wo mit Menschen wirklich wie mit Vieh umgegangen wird.

Also gerade Entwicklerstudios sind doch arm dran, siehe Ubisoft, Crytek etc. Das sind keine annehmbaren Arbeitsbedingungen.
 
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Hallo zusammen,

wenn ihr Games bei zB G2A oder Kinguin kauf, schaut ihr da auf das 'Land der Verkäufers' oder nehmt ihr den billibsten Verkäufer?
 
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Und du verwechselst da grad nicht was? (Publisher/Entwickler)

Letztendlich sind wir uns ja grob einig, gute Spiele dürfen auch was kosten. Leider gibts heute in der Masse kaum gute Spiele, daher ist die Geiz-ist-geil Mentalität unter den Käufern auch irgendwie von den Publishern selbstgemacht.
 
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Die Sales sind ohne Giften meist schlechter als normal bei anderen Stores. Und was die Keyshops angeht: Bis auf offizielle Reseller wie GMG, GG oder Nuuvem verkaufen die meisten doch trotzdem RU-Gifts oder Keys. Bis vorgestern hatten viele davon keinerlei Lock. Auch dein genanntes Witcher 3 Gift nicht. Das ist auch kein EU-Gift. War komplett ohne Locks bei Steam seit Beginn des Vorbestellungszeitraumes für 8-10€ erhältlich. Gewinnspanne für den Shop oder den gifter somit bei dir in dem Fall 18€+. Gutes Geschäft.

Das ist aber ein global, kein RU-Key. Da liegt der Unterschied dabei, Shops wie G2A; Kinguin usw verkaufen die RU-Keys gesondert.

Und das sieht so aus:
https://www.g2a.com/the-witcher-3-wild-hunt-cd-key-preorder-global.html
https://www.g2a.com/the-witcher-3-wild-hunt-steam-cd-key-preorder-ru.html

Das ist ein Key, kein Gift. Wie man entsprechend sieht, ist bei dem RU-Key auch die entsprechende Warnung mit Region-Lock drüber und das sollte klar sein das man es hier nicht kaufen sollte.
Der Global Key ist hingegen überall aktivierbar solange das Spiel bei Steam in dem eigenen Land nicht verboten ist.

Ich kaufe seit JAHREN schon bei diversen Stores und bin bislang immer unter dem Steam-Preis gelandet AUSSER es war gerade Sale.

Man sollte Steam nicht verteufeln, aber sie hätten ruhig einen globalen Preis für ein Game machen können und fertig. Das würde alle diese Probleme gleich lösen.
 
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Genau, sollen die Inder doch ihr Monatsgehalt für ein Spiel ausgeben, stört uns ja nicht. :wall:

Wie ich schon geschrieben habe, müssen die das auch. Für andere Produkte. Andere Software hat auch globale Preise, Elektronik sowieso. Apple mach`s vor, deren iGrütze kostet in den USA noch am wenigsten^^
Also wo ist das Problem?
Für halbwegs professionelle Software müssen die Leute in der 3en Welt mindestens ihr Jahresgehalt opfern, daran denkt keiner.
 
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Wenn es keine guten Spiele gibt,dann nicht kaufen
Wenn die Spiele verbuggt sind oder voller DLCs,inhaltlich aber gut, dann später als Goty kaufen
Wenn man ein Spiel gut findet,man aber keine 50€ hinlegen möchte (bei den offiziellen Keyshops gibts aber auch oft Rabatte) ,dann wartet man eben auf den nächsten Sale
Wenn man ein Spiel richtig gut findet,sollte man aber auch den Vollpreis hinlegen,damit belohnt man ja die Entwickler

zb Ryse kam vor 2 Monaten raus,kriegt man jetzt schon ohne Deal für 26€,mir persönlich immernoch zu viel aber dann warte ich eben auf den nächsten SummerSale halt
hingegen hab ich für Mordors Schatten 50€ hingelegt (war aber auch nen Überraschungsgriff) ,für 20-25h gute Unterhaltung habe ich das nicht bereut
 
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Wir reden hier über Software, welches Studio oder Publisher kann denn seine Entwickler "ausquetschen"?
Man sollte das nicht mit diversen Platinenherstellern vergleichen, wo mit Menschen wirklich wie mit Vieh umgegangen wird.




Doch aber dann ist das Thema hier eigentlich kaum relevant. :D

Mir geht es weniger darum wer genau oder ob es für jemanden direkt relevant ist sondern einfach nur ums Prinzip. So lange Firmen möglichst billig dürfen will ich das auch obwohl ich das in der Regel nicht tue!
 
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Genau, sollen die Inder doch ihr Monatsgehalt für ein Spiel ausgeben, stört uns ja nicht. :wall:
Lieber nur max 5 € für ein Game. Dadurch kann auch fast jeder sich ein Spiel leisten.:ugly:


Ich verstehe diese Geiz ist geil Mentalität nicht. Schon immer habe ich spiele zum Vollpreis gekauft und noch nie wurde ich entäuscht. Vielleicht liegt das auch daran das ich nicht jeden Quark sofort haben muss, sondern ein paar Wochen abwarte und mich informiere wie das Spiel so ist bevor ich mich dazu entscheide Geld auszugeben.
Wenn ein Spiel mir gefällt, zahle ich gerne den Preis den der Hersteller haben will. Wenn es aber so schlecht ist das es mir nur durch einen Spottppreis Wert ist, kaufe ich soetwas nicht. Mir geht Qualität vor Quantität.
Ich Spiele seit fast 27 Jahren und hbesitzte 250 Spiele auf vielen Plattformen verteilt. Das sind ca. 9 Spiele pro Jahr, also auch nicht unbedingt wenig.
 
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Mir geht es weniger darum wer genau oder ob es für jemanden direkt relevant ist sondern einfach nur ums Prinzip. So lange Firmen möglichst billig dürfen will ich das auch obwohl ich das in der Regel nicht tue!

Da wir hier aber konkret über Software reden und keine Kaffeemaschinen oder Wäschetrockner hätte ich doch gern aufgezeigt welcher Publisher seine Entwicklung in Billig-Lohn Länder auslagert. Wenn man sowas nicht belegen kann sind solche Argumente nur heiße Luft.

@cryon1c: Das Problem sind ganz einfach fehlende Umsätze. Darum macht man das so.
 
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@cryon1c: Das Problem sind ganz einfach fehlende Umsätze. Darum macht man das so.

Ganz einfach, das ist auch der Grund warum professionelle Software, die für einen engen Kundenkreis zugeschnitten ist (z.B. DAW, also digital audio workstation, nur was für Musiker & Studios) so teuer ist.
Die drücken aber nicht ihre Preise je nach Land und dortigen Verhältnissen, sondern sie setzen einen globalen Preis fest und halten ihn. Wir in der EU müssen dafür vll 1-2-3 Monate sparen, für Indien ist das ein mittleres Jahresgehalt, vor Steuern.
Friss oder stirb. Hart das zu sagen, aber damit umgehen die Entwickler alle Probleme, mit denen Steam gerade kämpft. Und sie fahren Gewinne nur dann ein, wenn ihre Software gut ist. Die ist nicht für ein paar Stunden Spielspaß ausgelegt, sondern für zuverlässiges funktionieren über Jahre hinweg bis die neue Version entwickelt ist.
Meine DJ-Software kostet auch 79€ aktuell, weltweit. Für uns ist das Taschengeld, für andere Länder nicht.
 
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Wie ich schon geschrieben habe, müssen die das auch. Für andere Produkte. Andere Software hat auch globale Preise, Elektronik sowieso.

Ganz so einfach ist das nun doch wieder nicht. Wie ich im User-News Thread bereits geschrieben habe (und dir sicher auch klar ist) besteht ein grosser Unterschied zwischen digitalen Gütern (Software) und Hardware. Dies schreibe ich nur, da du Apple/Elektronik als Beispiel genommen hast.

Unterschied:
Materielles Gut: Hat PRO Artikel feste, im Verhältnis zum Artikelpreis tiefe Produktionskosten. Am Beispiel Apple: Jedes IPhone kostet eine bestimmte Summe in der Herstellung, muss also auch einen bestimmten Mindestpreis haben, damit sich der Verkauf lohnt und der Hersteller keinen Verlust pro Gerät einfährt. Das ist der Grund, dass das IPhone anderorts nicht viel günstiger verkauft wird.

Software/Digitales Gut: Hat für die Entwicklung einen im Verhältnis zum Artikelpreis sehr hohe Entwicklungskosten, aber (fast) keine Kosten pro verkaufter Artikel. Ob der Entwickler/Publisher nun 1 Exemplar oder 1000 Exemplare verkauft: Der Herstellungspreis/Entwicklungspreis bleibt gleich. Deshalb macht es bei digitalen Gütern nunmal Sinn, diese lieber zu tiefen Preisen als gar nicht zu verkaufen - man macht auch noch mit einem Verkauf zu einem Preis von 1 EURO einen Gewinn. Diese tiefen Preise kann man aber nicht überall setzen, sonst ist der Umsatz zu klein, um die Herstellungskosten zu decken.
 
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Da wir hier aber konkret über Software reden und keine Kaffeemaschinen oder Wäschetrockner hätte ich doch gern aufgezeigt welcher Publisher seine Entwicklung in Billig-Lohn Länder auslagert. Wenn man sowas nicht belegen kann sind solche Argumente nur heiße Luft.

Ich gehe aber eben nicht nur von Software aus sondern von der Weltwirtschaft allgemein. Mal davon abgesehen entspricht das Zitat keinem Argument (Behauptung fehlt) sondern meiner Meinung welche ich auch ausreichend begründet habe.
 
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Naja, klar muss man da zwischen reiner Entertainment-Software wie Spiele und "Produktiv-Software" wie diverse CAD Software oder dem angesprochenen Musikbereich. Damit lassen sich ja wiederum "Werte" erschaffen und weltweit vertreiben, somit kann aus einer guten Idee und paar hundert € für Software mehrere Tausende Euros schöpfen. Ob man das nun mit Spielen gleichsetzen kann.
Zumal die Verkaufszahlen solcher "Produktiv" - Software sicherlich weit unter denen des Spielemarktes liegen und auch keine Konsolen bedient werden könnten.
 
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Ganz so einfach ist das nun doch wieder nicht. Wie ich im User-News Thread bereits geschrieben habe (und dir sicher auch klar ist) besteht ein grosser Unterschied zwischen digitalen Gütern (Software) und Hardware. Dies schreibe ich nur, da du Apple/Elektronik als Beispiel genommen hast.

Unterschied:
Materielles Gut: Hat PRO Artikel feste, im Verhältnis zum Artikelpreis tiefe Produktionskosten. Am Beispiel Apple: Jedes IPhone kostet eine bestimmte Summe in der Herstellung, muss also auch einen bestimmten Mindestpreis haben, damit sich der Verkauf lohnt und der Hersteller keinen Verlust pro Gerät einfährt. Das ist der Grund, dass das IPhone anderorts nicht viel günstiger verkauft wird.

Software/Digitales Gut: Hat für die Entwicklung einen im Verhältnis zum Artikelpreis sehr hohe Entwicklungskosten, aber (fast) keine Kosten pro verkaufter Artikel. Ob der Entwickler/Publisher nun 1 Exemplar oder 1000 Exemplare verkauft: Der Herstellungspreis/Entwicklungspreis bleibt gleich. Deshalb macht es bei digitalen Gütern nunmal Sinn, diese lieber zu tiefen Preisen als gar nicht zu verkaufen - man macht auch noch mit einem Verkauf zu einem Preis von 1 EURO einen Gewinn. Diese tiefen Preise kann man aber nicht überall setzen, sonst ist der Umsatz zu klein, um die Herstellungskosten zu decken.

Stimmt nur zum Teil. Wenn man was gut macht, dann kaufen sich die Leute das. Wir können uns das auch nebenbei leisten, in anderen Ländern müssen sie dafür sparen. Wie ich schon sagte, bei anderen Sachen klappen die festen Preise weltweit, auch bei Software.

Solange es die unterschiedlichen regionalen Preise gibt, werden die Leute versuchen an die günstigste Methode ranzukommen. Steam wird dieses Problem nie los solange sie an dem Prinzip festhalten.
 
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Ich gehe aber eben nicht nur von Software aus sondern von der Weltwirtschaft allgemein. Mal davon abgesehen entspricht das Zitat keinem Argument (Behauptung fehlt) sondern meiner Meinung welche ich auch ausreichend begründet habe.

Ah gut, dachte schon wir unterhalten uns hier im PC-Games-Hardwareforum im Thread zu Steamkeys aus RU über Software. Mein Fehler da nicht wirtschaftspolitisch zu denken, sry. Dann behaupte ich einfach mal Steam macht dass auf Ansage der USA und EU, vonwegen Handelsembargo mit Russland. Also gibts auch keine Keys mehr, fertig. :ugly:
 
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Stimmt nur zum Teil. Wenn man was gut macht, dann kaufen sich die Leute das. Wir können uns das auch nebenbei leisten, in anderen Ländern müssen sie dafür sparen. Wie ich schon sagte, bei anderen Sachen klappen die festen Preise weltweit, auch bei Software.

Solange es die unterschiedlichen regionalen Preise gibt, werden die Leute versuchen an die günstigste Methode ranzukommen. Steam wird dieses Problem nie los solange sie an dem Prinzip festhalten.

Natürlich stimmt das. Wir brauchen aber wohl nicht darüber zu diskutieren, dass eben diese Qualität in der aktuellen Spielegeneration (und darüber diskutieren wir ja) zu wünschen übrig lässt. Deshalb lässt sich ein weltweiter gleicher Preis nunmal nicht gut umsetzen. Es ist ein Teufelskreis :-D. Aber mit dem aktuell anhaltenden Aufschwung von Indies denke ich kann das in Zukunft nur besser werden.
 
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Stimmt nur zum Teil. Wenn man was gut macht, dann kaufen sich die Leute das. Wir können uns das auch nebenbei leisten, in anderen Ländern müssen sie dafür sparen. Wie ich schon sagte, bei anderen Sachen klappen die festen Preise weltweit, auch bei Software.

Solange es die unterschiedlichen regionalen Preise gibt, werden die Leute versuchen an die günstigste Methode ranzukommen. Steam wird dieses Problem nie los solange sie an dem Prinzip festhalten.

Achtung hier ist ein kleiner Fehler in der Logik, denn im Kapitalismus kann es nicht allen gleich gut gehen. Wir können uns Dinge nebenbei leisten weil wir andere davor ausschließen und/oder sie unter unwürdigen Bedingungen herstellen lassen.

Da spielt Qualität noch lange keine Rolle.
 
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Achtung hier ist ein kleiner Fehler in der Logik, denn im Kapitalismus kann es nicht allen gleich gut gehen. Wir können uns Dinge nebenbei leisten weil wir andere davor ausschließen und/oder sie unter unwürdigen Bedingungen herstellen lassen.

Da spielt Qualität noch lange keine Rolle.

Nicht immer ist dies der Fall.
Sieh dir die Sachen die hier hergestellt werden.
Bestes Beispiel:
Beyerdynamic DT-770 und 990er Kopfhörer.
Sie sind nicht günstig, aber bezahlbar, obwohl sie hier hergestellt werden und nicht in Asien irgendwo wo es billiger wäre. Und die haben einen so guten Ruf, das sie keine Werbung mehr brauchen. So geht das - man macht ein Produkt welches verdammt gut ist, sich von alleine verkauft und wo die Kunden als Werbeträger dienen. Dann kann man auch mit einem recht hohen Preis trotzdem gute Verkaufszahlen erreichen.

Ja es ist was anderes. Aber genau darum geht es ja, alle großen Spieleentwickler sitzen in der EU und USA, nur die wenigsten ausserhalb. Gut, in Asien geht natürlich was, aber auch da in Ländern die wirtschaftlich recht gut aufgestellt sind und keine miesen Bedingungen haben, weder für Mitarbeiter noch für sonstwen.

Kapitalismus hat seine Probleme, wir haben den aber aktuell und müssen damit klarkommen und das beste draus machen. Einige Quereinsteiger und Andersdenkende zeigen das es geht.
Wir können halt nicht weltweit die gleichen finanziellen Verhältnisse für die Bevölkerung schaffen, selbst in der EU mit der gemeinsamen Währung kracht es ordentlich.
 
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