Star Wars: Episode 7: Tickets vorbestellen, Trailer kommt

Weil es Star Wars ist? Hallo ? :ugly:

Ich mag die neuen Star War Filme überhaupt nicht. Imo extrem austauschbare Science Fiction. Das bisherige Material fand ich auch nicht sonderlich prickelnd, bildgewaltig, jo, aber das reicht mir nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei manchen bei den Worten Star Wars der Kopf so aussetzt wie bei 12 Jährigen bei den Worten Call of Duty. :D
 
Ich mag die neuen Star War Filme überhaupt nicht. Imo extrem austauschbare Science Fiction. Das bisherige Material fand ich auch nicht sonderlich prickelnd, bildgewaltig, jo, aber das reicht mir nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei manchen bei den Worten Star Wars der Kopf so aussetzt wie bei 12 Jährigen bei den Worten Call of Duty. :D

Tja, dazu lässt sich nur sagen, Geschmäcker sind verschieden.
Schon mal bemerkt? Jeder reagiert anders auf Geschichten. Wenn sie einen bewegen haben sie im Kern eine Aussage die denjenigen anrührt der im Leben etwas erlebt hat das mit dem im Film, buch oder Spiel gezeigtem ähnlich ist. Bei der Orginal Trilogie kann man einen Vater\Sohn Konflikt erkennen (wohl ein Grund warum Frauen nicht so drauf ansprechen), der Sohn zieht von zuhause fort um erwachsen zu werden (Heldenreise) und gerät mit seinem Vater in Konflikt. Bei Episode 3 ist es eine psychische Krankheit (die Dunkle Seite) die von Anakin Besitz ergreift und ihn verzehrt und seinen Charakter zerstört. SW hat halt möglicherweise nichts was dich anrührt. Das ist halt dann so, aber austauschbar ist es deshalb nicht.

Star Wars ist wohl deshalb so erfolgreich weil es eine im Grunde uralte Geschichte neu verpackt. Lucas hat sich von der griechischen Mythologie inspirieren lassen die von einem Wissenschaftler zu der Zeit als er das Drehbuch schrieb zerpflückt hat und ermittelt hat was alle diese Geschichten gemeinsam haben. Auf der wissenschaftlichen Grundlage hat er dann eine Story und Charaktere entworfen die diesem Muster gleichen und einfach den genialen Schachzug gemacht es einfach in ein SciFi Universum zu verfrachten. Die Menschen reagieren darauf genauso wie schon auf Homers Erzählungen die ja bekanntlich sehr erfolgreich sind und waren und die bis heute immer und immer wieder erzählt werden. Er hat seine Erfolgsformel praktisch kopiert. Schon allein deshalb ist SW auch kein SciFi Film sondern eher ein Märchen.
 
Tja, dazu lässt sich nur sagen, Geschmäcker sind verschieden.
Schon mal bemerkt? Jeder reagiert anders auf Geschichten. Wenn sie einen bewegen haben sie im Kern eine Aussage die denjenigen anrührt der im Leben etwas erlebt hat das mit dem im Film, buch oder Spiel gezeigtem ähnlich ist. Bei der Orginal Trilogie kann man einen Vater\Sohn Konflikt erkennen (wohl ein Grund warum Frauen nicht so drauf ansprechen), der Sohn zieht von zuhause fort um erwachsen zu werden (Heldenreise) und gerät mit seinem Vater in Konflikt. Bei Episode 3 ist es eine psychische Krankheit (die Dunkle Seite) die von Anakin Besitz ergreift und ihn verzehrt und seinen Charakter zerstört. SW hat halt möglicherweise nichts was dich anrührt. Das ist halt dann so, aber austauschbar ist es deshalb nicht.
Das ist so nicht ganz korrekt. Zum einen ist der Vater-Sohn Konflikt nur eines der Themen der Ursprungstriologie, die auf die klassische Heldenreise zurückgehen. Aber du hast natürlich recht, dass die ersten drei Filme fast 1zu1 den Stationen der Heldenreise nach Campbell entsprechen, ausgehend von Trennung/Aufbruch, Berufung, Weigerung, übernatürlicher Hilfe, dem Weg der Prüfungen, der Versöhnung mit dem Vater und letztlich der Apotheose mit der Rückkehr. Ebenso folgen die drei neuen Filme einem ähnlichen Schema, wobei hier interessanterweise (natürlich beabsichtigt), der Vater mit der Mutter ausgetauscht wird bzw. mit der Mutter und der Geliebten. Während die Rückkehr in den alten Filmen die Genesung der Gesellschaft bedeutete ("Trimuph"), war es in den neuen Filmen die Perversion davon, die Veweigerung der Rückkehr und die Hinwendung zum Bösen, sprich das Scheitern (wenn wir schon dabei sind: es lässt sich trefflich streiten, was letztlich zum Scheitern geführt hat, ob es am weiblichen Prinzip (in Form der dunklen Macht) lag, der symbolischen Versöhnung mit dem nicht vorhandenen Vater in Form des Imperators oder schlicht einem "profanen" Grund, Symbolik ist offen für Interpretation...).

Aber der reine Aufbau des Gesamtwerkes ist eben nicht alles, es kommt auch auf die Details und die Umsetzung an. Theorie ist geduldig und ein gutes Thema macht noch keine gute Story. Was die alten Filme so gut gemacht hat für viele, war die Ausgewogenheit des Casts (der Held, mit dem man wachsen kann, die Prinzessin, die man gleichzeitig anhimmeln und bewundern kann, den Schurken, mit dem man mitfiebern kann (weil man selbst gerne ein bisschen so verwegen wäre), die Druiden, die für Komik und Lacher sorgen, und die "alten Männer", die Weisheit, Ruhe und väterliche Weisung versprechen). Neben der klassischen Heldenreise gibt es hier auch noch die (neuzeitlichere) "Fantasyparty" ala Herr der Ringe. Der Held trifft auf seine bunt gewürfelte Truppe aus treuen Gefährten und begibt sich auf eine Queste. Das ist der zweite grundlegende Aspekt der alten Star Wars Filme, die für deren Popularität verantwortlich sind.Das alles wurde gepaart mit einem nahezu perfekten Spannungsbogen und einer guten Mischung aus verschiedenen visuellen und erzählerischen Elementen, nicht zu vergessen gut geschriebenen Dialogen.

Auch in den neuen Filmen gibt es eine Reisegruppe, nur ist die deutlich inhomogener. Neben Anakin wäre da zum einen der für viele unerträgliche Jar Jar Binks, der ein gesundes Maß an Comic-Relief eindeutig überstrapaziert imo, die beiden Druiden, die ähnlich agieren und funktionieren wie in den alten Filmen, dann die beiden Jedis (jung und alt), wobei der alte Jedi den Part von Obi Wan in den alten Filmen übernimmt und der junge Obi Wan, nun ja, eine ähnliche Rolle wie Anakin übernimmt, und letztlich natürlich Padme, die ähnlich geschrieben ist wie Amidala, nur vielleicht noch etwas "fescher" bzw. amazonenhafter. Während ein Element also doppelt vorhanden ist (Obi Wan und Anakin, die beide in der Reifungsphase sind), fehlt eines komplett: der Schurke. Und das ist eine Tragödie für die neuen Filme, weil Han Solo für viele Leute der beliebteste Charakter in den alten Filmen war. Er ist ein Rebel, ein gutmütiger Schurke, der zur guten Seite bewegt werden kann. Und was bekommt man stattdessen? Jar Jar Binks, einen völlig übertriebenen Slapstick-Charakter, der zusätzlich zu den Druiden für Komik sorgen soll, was aber schlicht zu viel des Guten ist, zumal die Mischung aus Komik und "leichten" Momenten und Tragik und "schweren" Momenten in den neuen Filmen sehr unausgewogen ist. Die Triologie bewegt sich vom Slapstick stetig hin zur Tragik und wirkt dadurch inhomogen. Im Gegensatz zu den alten Filmen haben die neue auch viel mehr "Bombast" und viel mehr Szenen, in denen die Hauptcharaktere nicht vorkommen bzw. nur am Rande vorkommen. Sie sind breiter aufgestellt, aber damit auch unpersönlicher. Während sich die alten Filme vor allem um die Entwicklung der Charaktere und deren Interaktion miteinander gekümmert haben, dreht sich vieles in den neuen Filmen um die "große Politik". Das ist übrigens typisch für ein "Spätwerk", in dem der Schöpfer oft das Bedürfnis verspürt, seiner Welt mehr Tiefe und Kontext zu verleihen, die bisher nur in seinem Kopf, aber nicht auf der Leinwand oder dem bedruckten Buch stattgefunden hat. Das ist verständlich, aber keine gute Grundlage für eine gute, eigenständige Geschichte auf hohem Niveau. Vielmehr waren die Episoden 1-3 ja auch von Anfang an dazu gedacht, den späteren Episoden Kontext zu verleihen und sie zu "erklären" (ala "Warum existiert Darth Vader?"). Und diesen breiteren, aber unpersönlicheren Kontextaufbau sieht man den neuen Filmen imo auch an.

Lange Rede, kurzer Sinn: die alten Filme sind meiner Meinung nach schlicht das rundere, ausgewogenere, besser inszenierte Werk, völlig unabhängig davon, ob man die jeweiligen Prüfungen und die persönliche Entwicklung des Helden jetzt nachvollziehen und nachfühlen kann oder nicht. Das soll nicht heißen, dass die neuen Filme furchtbar sind, ganz und gar nicht. Auch die neuen Filme haben grandiose Szenen, viele gute Themen und einen wohlüberlegten Aufbau. Aber sie können den "Zauber" bzw. die nahezu perfekte Komposition der alten Filme nicht nachbilden.

Star Wars ist wohl deshalb so erfolgreich weil es eine im Grunde uralte Geschichte neu verpackt. Lucas hat sich von der griechischen Mythologie inspirieren lassen die von einem Wissenschaftler zu der Zeit als er das Drehbuch schrieb zerpflückt hat und ermittelt hat was alle diese Geschichten gemeinsam haben. Auf der wissenschaftlichen Grundlage hat er dann eine Story und Charaktere entworfen die diesem Muster gleichen und einfach den genialen Schachzug gemacht es einfach in ein SciFi Universum zu verfrachten.
Fast jede (gute) Story folgt in wesentlichen Schritten der "Heldenreise", schlicht weil das eine allgemeingültige (über kulturelle Grenzen hinweg) Symbolik für das menschliche Leben ist und uns daher in der Regel einfach und erfolgreich auf verschiedenen Ebenen anspricht (emotional und intellektuell). Das ist kein "geheimes" Wissen, das ist so ziemlich das grundlegende Handwerkszeug jedes Schreiberlings, der etwas auf sich hält und Erfolg haben will. Eine wissenschaftliche Grundlage würde ich das allerdings nicht nenne, das klingt so nach Malen nach Zahlen. Nur weil man weiß, wie die grundsätzlichen Schritte der Heldenreise aussehen, heißt das noch lange nicht, dass man eine gute Geschichte abliefert, die die Menschen anspricht. Die ursprünglichen SW bestechen vielmehr neben der guten Verarbeitung diverser menschlicher Grundthemen durch ein ausgezeichnetes Pacing, eine gute Mischung aus Action, ruhigen Momenten und Humor.

Die Menschen reagieren darauf genauso wie schon auf Homers Erzählungen die ja bekanntlich sehr erfolgreich sind und waren und die bis heute immer und immer wieder erzählt werden. Er hat seine Erfolgsformel praktisch kopiert. Schon allein deshalb ist SW auch kein SciFi Film sondern eher ein Märchen.

Homer hat den Heros nicht erfunden. Homer ist nur einer von vielen, der sich klassischer Symbolik bedient. Das gibt es aber auch zuhauf in anderen Kulturkreisen, wie etwa im indischen oder sogar afrikanischen Raum, völlig unabhängig von den alten Griechen (wobei natürlich die einen prägenden Einfluss auf die moderne westliche Welt und ihr Kulturverständnis haben). Und ein Märchen ist SW auch nicht, wohl aber ein klassischer Mythos. Luke Skywalker ist kein Märchenheld ("Triumph über persönliche Bedrücker") sondern ein Mythenheld ("verfügt über die Mittel, die Gesellschaft im Ganzen zu regenerieren"). Es hat schon seinen Grund, warum man SW eine "Sc-Fi Oper" nennt... ;)
 
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Super! Morgens ins Büro und erst mal den Trailer gesehen. Gänsehaut war dabei. Alles gut. Ich freu mich tierisch auf den neuen Film! Mal schauen was J.J.Abrams aus dem Franchise gemacht hat.
 
Super! Morgens ins Büro und erst mal den Trailer gesehen. Gänsehaut war dabei. Alles gut. Ich freu mich tierisch auf den neuen Film! Mal schauen was J.J.Abrams aus dem Franchise gemacht hat.

Geht mir genau so. Aufgestanden, aufs Smarthphone geguckt und Trailer angeschaut. :daumen:

Gänsehaut ist da und schlechter als Teil 1+2 kann er nicht werden also passts. Freu mich riesig,
 
Gääääääänehaut heut morgen bekommen!! :D

Kam auch wegen dem Trailer zu spät zur Arbeit, Aber als ich den Grund nannte, meinte mein Chef bloß:
Na dann geht das in Ordnung. :ugly:
 
Trailer ist wie erwartet. Nicht besser und nicht schlechter. Und da liegt auch das Problem: Es gibt heute einfach zu viel Popcorn-Konkurrenz. Für die Star Wars-Fans kann man nur hoffen, dass sie besser aus der Sache rauskommen als die Star Trek-Fans nach den letzten JJ-Desas.. äh.. Filmen, aber ich denke dafür wird Disney schon gesorgt haben. Schließlich wird Episode 7 der Auftakt zum größten Melken der Filmgeschichte.
 
Ein echter Star Wars Fan kuckt das im IMAX und dafür kann man noch nicht reservieren... :D


Wird ein guter Kinowinter mit Star Wars, James Bond, dem neuen Tarantino usw... :)

Im IMAX in Nürnberg konnte man schon gestern für die Premiere reservieren und auch für die Vorstellungen danach! Zusätzlich haben sie extra vorab in diesem IMAX ebenfalls Dolby Atmos eingebaut. Also doch, ich habe im IMAX für Star Wars reserviert ;)
 
Ich muss zugeben, dass ich schon ein bisschen Gänsehaut hatte, als ich den Trailer gesehen habe.
Aber ich frage mich halt, was Disney aus der ganzen Sache macht. Eigentlich müssten doch alle Charaktere im Film singen und tanzen und am Ende habe sich alle lieb. ^^
 
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