Spotify-Drosselung: Kunden für "dumm" verkauft - Verbraucherzentrale über Telekom

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Die Verbaucherzentrale Sachsen sagt, die Deutsche Telekom verkauft ihr Kunden für dumm. Streitpunkt ist die Drosselung von Spotify nach dem Verbrauch des Inklusivvolumen in Mobilfunktarifen. Die Telekom interpretiert EU-Regeln offenbar anders als die Verbraucherschützer. Der Ausgang ist noch offen.

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AW: Spotify-Drosselung: Kunden für "dumm" verkauft - Verbraucherzentrale über Telekom

Ich muss der Telekom da leider recht geben. So wie ich die Netzneutralität verstehe bedeutet sie, dass kein Datenpaket bevorzugt behandelt wird, also bei einem Engpass (Datendrosselung) VIP Status genießt. Wer was in seinen eigenen Tarifen anrechnet ist jedem selber überlassen. Sonst müsste man ja auch anprangern, dass Hotlineanrufe bei manchen Anbietern nur aus dem eigenen Netz nichts kosten oder SMS für das Buchen von Tarifoptionen kostenlos sind...
 
AW: Spotify-Drosselung: Kunden für "dumm" verkauft - Verbraucherzentrale über Telekom

Ich muss der Telekom da leider recht geben. So wie ich die Netzneutralität verstehe bedeutet sie, dass kein Datenpaket bevorzugt behandelt wird, also bei einem Engpass (Datendrosselung) VIP Status genießt. Wer was in seinen eigenen Tarifen anrechnet ist jedem selber überlassen. Sonst müsste man ja auch anprangern, dass Hotlineanrufe bei manchen Anbietern nur aus dem eigenen Netz nichts kosten oder SMS für das Buchen von Tarifoptionen kostenlos sind...

hmm das sehe ich anders, weil die Telekom damit andere Mitbewerber aussticht die ähnliche Angebote wie spotify anbieten.

Aber das ist hier ja nciht der Kern.

Aus meiner Sicht ist das Problem, dass das Spotify Volumen nicht angerechnet wird.

Das was jetzt passiert ist ja nur eine konsequente Umsetzung der EU Richtlinie .. wenn gedrosselt wird, dann wird komplett gedrosselt...
 
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Wenn die so weiter machen nimmt die Telekom das Angebot ganz raus dann ist es wirklich "neutral" und keiner hat was gewonnen.
 
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Wenn die so weiter machen nimmt die Telekom das Angebot ganz raus dann ist es wirklich "neutral" und keiner hat was gewonnen.

Du mußt langfristig denken, wenn sich das durchsetzt wird man quasi nur noch die Angebote nutzen können mit welchen der Anbieter einen Vertrag hat. Mag sein das es jetzt für die Spotifynutzer blöd ist, wenn das umsich greift muß entweder viel Datenvolumen nachkaufen oder aber nur die kooperierenden Dienste nutzen.
 
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Du mußt langfristig denken, wenn sich das durchsetzt wird man quasi nur noch die Angebote nutzen können mit welchen der Anbieter einen Vertrag hat. Mag sein das es jetzt für die Spotifynutzer blöd ist, wenn das umsich greift muß entweder viel Datenvolumen nachkaufen oder aber nur die kooperierenden Dienste nutzen.

Naja wenn es denn so kommt ist das natürlich blöd für die Kunden, da man dann ja quasi an einen Anbieter gebunden ist. Mir persönlich kann es egal sein, da ich meinen Mobilfunktarif wirklich nur zum Surfen/Texten verwende. Meine Musik lade ich mir in Form von Mp3- oder Flac-Dateien runter und übertrage sie dann vom PC aufs Smartphone.

Wenn man die Netzneutralität wirklich so auslegt wie es sein sollte, dann handelt die Telekom in dem Fall schon richtig. Andere Anbieter werden ja auch gedrosselt, wenn das Volumen aufgebraucht ist bzw. wird der Traffic aufs Volumen angerechnet. Bisher wurde Spotify ja bevorzugt, in dem man den Traffic eben nicht aufs Volumen angerechnet hat.
Jetzt spielt es ja keine Rolle mehr welchen Anbieter man wählt. Es wird so oder so gedrosselt, wenn das Volumen aufgebraucht ist. Das war doch auch bisher der größte Kritikpunkt an solchen Anbieterbezogenen Diensten. Jetzt sollten alle Mitbewerber im Grunde die gleiche Chance haben. Für die Telekom-Kunden ist das jetzt halt etwas doof, da ihnen kein volumenunabhängiges Streaming mit Spotify mehr zur Verfügung steht. In dem Fall soll die Telekom den Kunden dann eben ein, zwei Euro monatlich vom Tarif erlassen und Spotify aus den Angeboten streichen. Dann gibts kein Gemecker mehr.
 
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Ich muss der Telekom da leider recht geben. So wie ich die Netzneutralität verstehe bedeutet sie, dass kein Datenpaket bevorzugt behandelt wird, also bei einem Engpass (Datendrosselung) VIP Status genießt. Wer was in seinen eigenen Tarifen anrechnet ist jedem selber überlassen. Sonst müsste man ja auch anprangern, dass Hotlineanrufe bei manchen Anbietern nur aus dem eigenen Netz nichts kosten oder SMS für das Buchen von Tarifoptionen kostenlos sind...
Zero-Rating (wie im Fall Spotify) verletzt defacto die Netzneutralität, da Traffic neutraler Anbieter im Gegensatz zum Zero-Rating Traffic an eine Volumengrenze gekoppelt ist. Du kannst unendlich viel Zero Rating Traffic und nur begrenzt anderen Traffic übertragen lassen. Dies hat eine unmittelbare Wettbewerbsverzerrung zulasten der Anbieter normalen Traffics zur Folge.

Dein Hotline-Kostenargument hat nichts mit Netzneutralität zu tun, da letztere sich rein auf die Übertragung (bzw. den Zugang zum Netz) bezieht. Wenn die Telekom neben ihrer Tätigkeit als Provider zusätzlich auch als sonstiger Diensteanbieter (oder Geschäftspartner von Diensteanbietern) auftritt, dann darf sie ihre Stellung als Provider nicht zur Zugangsbeschränkung anderer Diensteanbieter ausnutzen.
 
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Sollte man doch einfach mehr Datenvolumen anbieten. Dann müsste man gar nichts trennen. :wall:
 
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Naja wenn ich das richtig verstanden habe wird spotify immer noch nicht auf den Traffic angerechnet.
Nur wenn man sein Volumen z.B. mit whatsapp oder surfen aufgebraucht hat dann wir spotify im Gegensatz zu früher auch mit gedrosselt.
Dann kann man aber die Drossel auch ganz lassen da selbst im Kleinsten Telekom Tarif 1gb Volumen drin sind das man quasi nie auf braucht (außer man legt es darauf an) und man somit nicht in die Drossel rutscht.
Man kann also weiterhin 24/7 Spotify streamen.
 
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Sollte man doch einfach mehr Datenvolumen anbieten. Dann müsste man gar nichts trennen. :wall:

Ja, am besten gleich eine Flatrate. Wäre traumhaft, aber unrealistisch. Nicht dass es nicht machbar wäre, nur eben nicht realistisch.
Aber angenommen du hast statt 2 GB dann 20 GB und es gibt Leute, die das dann auch ausnutzen. Dann wäre es dennoch Zero-Rating, wenn die Telekom das Volumen bei Spotify nicht anrechnet.

Naja wenn ich das richtig verstanden habe wird spotify immer noch nicht auf den Traffic angerechnet.
Nur wenn man sein Volumen z.B. mit whatsapp oder surfen aufgebraucht hat dann wir spotify im Gegensatz zu früher auch mit gedrosselt.
Dann kann man aber die Drossel auch ganz lassen da selbst im Kleinsten Telekom Tarif 1gb Volumen drin sind das man quasi nie auf braucht (außer man legt es darauf an) und man somit nicht in die Drossel rutscht.
Man kann also weiterhin 24/7 Spotify streamen.

Ähm, wo ist denn da der Unterschied ob du dein Volumen mit WhatsApp, Facebook aufbrauchst oder mit Spotify? Wenn das Volumen aufgebraucht ist, wird gedrosselt, egal wie du es aufbrauchst.
 
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Das könnte man ja ändern. Realistisches Datenvolumen und alles wird angerechnet. Alles andere verstößt gegen die Netzneutralität.
 
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Das könnte man ja ändern. Realistisches Datenvolumen und alles wird angerechnet. Alles andere verstößt gegen die Netzneutralität.

Oder alles anrechnen und Datenvolumen lassen wie sie sind. Resultat wäre das Selbe.
 
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Seit wann unternimmt der Verbraucherschutz eigentlich etwas gegen den Verbraucher? Hier läuft es letztendlich genau darauf heraus. Natürlich ist es nicht rechtskonform, wenn ein Anbieter eines solchen Services auf diese Weise bevorzugt wird aber es bietet trotzdem einen Vorteil für den Kunden. Wenn sie jetzt gefordert hätten, die Telekom müsse jetzt jeden derartigen Streamingdienst gleich behandeln, könnte ich das jetzt verstehen. Ein für den Kunden vorteilhaftes Angebot allerdings einzuschränken, da entzieht sich mir der Sinn.
Also: freies Streaming für alle, nicht nur Sportify, sondern auch Napster, Deezer und Co.! Dann kann man frei wählen, welchen man nun nimmt. Trotzdem würden sicher 90% weiterhin Sportify nutzen, einfach Aufgrund seiner schieren Größe
 
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Dann würde man aber Streamindienste bevorzugen. Gibt ja auch noch andere Webdienste.
 
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Seit wann unternimmt der Verbraucherschutz eigentlich etwas gegen den Verbraucher? Hier läuft es letztendlich genau darauf heraus. Natürlich ist es nicht rechtskonform, wenn ein Anbieter eines solchen Services auf diese Weise bevorzugt wird aber es bietet trotzdem einen Vorteil für den Kunden. Wenn sie jetzt gefordert hätten, die Telekom müsse jetzt jeden derartigen Streamingdienst gleich behandeln, könnte ich das jetzt verstehen. Ein für den Kunden vorteilhaftes Angebot allerdings einzuschränken, da entzieht sich mir der Sinn.
Also: freies Streaming für alle, nicht nur Sportify, sondern auch Napster, Deezer und Co.! Dann kann man frei wählen, welchen man nun nimmt. Trotzdem würden sicher 90% weiterhin Sportify nutzen, einfach Aufgrund seiner schieren Größe

Kritisiert wird ja, dass die Telekom zunächst damit geworben hat dass Spotify ohne Drosselung genutzt werden kann. Da die Telekom das jetzt streicht, entsteht den Kunden ja ein Nachteil, was die Verbraucherschützer kritisieren. Würde die Telekom jetzt einen Preisnachlass geben, wären die Verbraucherschützer auch wieder ruhig.
 
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Preisnachlass, oder mehr Datenvolumen.

Mehr Datenvolumen kann man immer Kaufen, ich krieg da immer so eine tolle Meldung wenn meine paar MB aufgebraucht sind das ist dann zwar übertriebener Wucher aber theoretisch kann ich mir wieder Volumen kaufen :ugly:
 
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Das ist aber Abzocke. Insbesodere, wenn man ja im Tarif stehen hat, das Spotyfy nicht gedrosselt hat. Demzufolge sollte man zumindest kündigen können.
 
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Also mein nächstes telefon wird glaub ich dualsim mit einer sim für lte und Affären. Warum? Rein LTE ist extrem viel günstiger und warum auser für Affären hat man dualsim ^^
 
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Das ist aber Abzocke. Insbesodere, wenn man ja im Tarif stehen hat, das Spotyfy nicht gedrosselt hat. Demzufolge sollte man zumindest kündigen können.

Man kann den Tarif nach der Mindestlaufzeit von 3 Monaten sowieso jederzeit mit einer Frist von 1 Tag kündigen.
 
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