Skill ich werde das nochmal versuchen genau zu erklären was da passiert - so gut es mir heute Morgen möglich ist
Vernünftiges 24/7 OC hat IMMER auch mit EIST / Speedstep whatever zu funktionieren. Die Stromsparmodi gehören dazu und sind auch Sinnvoll.
Zu deinem 2600K, stell dir das mal so vor ( Achtung, jetzt kommen Beispielwerte ):
Dein Prozi taktet im Idle bei 1600 Mhz und 0,90v. Wenn jetzt Teillast kommt KANN es passieren das er auf 4500 Mhz hoch geht und dann auch mal zwischen 1,00v und 1,41v schwankt. Das ändern des Lastszenarios ist halt ansträngend für so nen Prozi.
Startest du nun Prime welches Volllast bei der CPU erzeugt genehmigt sich die CPU in deinem Fall 1.35v, also weniger als die hypothetischen 1,41v oder auch deine 1,37v. Das "ansträngende" für eine CPU ist halt der Lastwechsel - weswegen es vorkommen kann das ein System zwar Prime Stabil ist aber im Idle beim Start eines Programmes abschmiert.
Man muss jetzt unterscheiden:
Übertaktet man per Offsetspannung ( wie in deinem Fall ) dann brauch mal meist etwas mehr Spannung als bei gefixter Vcore. Das ist aber nicht schlimm so lange man in diesem Fall die Finger von der Loadlinecalibration lässt.
Bei einer Fixierten Spannung dagegen "kann" man mit LLC arbeiten ( wenn man es denn möchte ). Hier mal ein Kopierter Text aus dem THG Forum ->
Die VID bei Intel-CPUs - Mythos oder Stunde der Wahrheit?
Was ist VDroop und warum zeigen Everest und CPU-Z weniger an als ich manuell eingestellt habe?
Fließt ein großer Strom durch die CPU, dann erwärmt sich diese. Wird die CPU wärmer, leitet sie noch mehr. Womit dann bei konstant anliegender Spannung ja noch mehr Strom fließen würde (Prinzip des TNC-Widerstandes). Die Kernspannung selbst kommt aus einer konstantstromquellenähnlichen Versorgung mit einem sehr niedrigen Innenwiderstand, d.h. die Ausgangsspannung würde also im obigen Fall nicht absinken, wie es im Normalfall sonst passieren würde. Das heißt im Umkehrschluss, dass nachgeholfen werden muss, damit die Spannung dann in einem gewissen Rahmen unter Last absinkt um eine Selbstzerstörung durch das Aufschaukeln zu verhindern. Und genau diese Technik nennt man Drooping.
Dehalb gibt es diese Vorgabe, bei welcher Spannung die CPU unter Last gerade noch stabil lauffähig ist. Das Ganze ist also mehr oder weniger ein Toleranz-Fenster für die Kernspannung nach unten hin, damit der gerade genannte Effekt nicht eintritt. Die Differenz zwischen der VID und der Idle-Spannung nennt man VOffset und die Differenz zwischen Idle- und Volllastspannung VDroop.
Merke:
Die Versorgungsspannung, die im BIOS eingestellt wird, stellt also nur den absoluten Spitzenwert (Peak) dar und spiegelt deswegen nur bedingt die eigentlichen Spannungsverhältnisse im laufenden Betrieb wieder. Solange die CPU innerhalb der Spezifikationen arbeitet, kann diese Spannung nie exakt als gleicher Meßwert erreicht werden! Die messbaren Werte liegen im Betrieb immer niedriger! VDroop ist die (völlig normale) Spannungsdifferenz zwischen Volllast und Leerlauf und kein Merkmal für eine schlechten Hauptplatine, sondern sogar notwendig!
Auch die erste Grafik in dem Link oben ist gar interessant um zu verstehen worum es hier geht ( wenn man sich genau mit dem ganzen Thema beschäftigen will ).
Und mach dir um die Spannung die dir so "hoch" vorkommt keine Gedanken. Hier mal die PDF von Intel was Ivy angeht ->
Desktop 3rd Gen Intel® Core? Processor Family: Datasheet, Vol. 1
Intel selbst "erlaubt" maximal eine Vid von 1,51v - und das bei 22nm. Wobei man hier Peak nicht mit konstant anliegender Spannung verwechseln sollte!
Wenn in deinem System soweit alles passt und auch dein OC stabil ist gibt es kein Grund etwas zu ändern. Einfach so laufen lassen
