turbosnake
Kokü-Junkie (m/w)
Ein RPG das den Kampf als einzige Waffe gegen Gegner sieht verfehlt seinen Job.
Na dann wundert mich nichts mehr, nach dem was Levine mit Bioshock Infinite verbrochen hat...Der Vergleich mit einem Porno kommt übrigens nicht von mir, sondern von den Bioshock- und Uncharted-Machern.
Bioshock-Entwickler: Spiel ist wie ein Porno aufgebaut

Es gibt aber nicht "das" Videospiel. Videospiele sind thematisch, inhaltlich und erzählerisch viel breiter aufgestellt als ein normaler Porno. Dass manche Videospielmacher diesen Vergleich ziehen, bezeugt imo höchstens deren Unfähigkeit, über den Tellerrand zu blicken.Damals hab ich mich noch geweigert, das zu glauben, aber in den letzten paar Jahren hab ich erkannt, dass es zwischen Pornos und Videospielen frappierende Parallelen gibt und der Vergleich eigentlich treffender nicht sein kann.
Und wer sagt, dass Videospiele zwangsläufig auf diesem intellektuell niedrigen Niveau verharren müssen. Wenn jemand schlau ist, sollte er/sie dafür kämpfen, dass Spiele die nächste evolutionäre Stufe als vollwertiges Unterhaltungsmedium für Erwachsene nehmen. Ich finde es ehrlich gesagt komplett neben der Spur, wenn man sich mit Zuständen einfach so abfindet. Kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen haben ihren Ursprung immer im Kleinen, beim Einzelnen. Wenn wir immer nur schlucken, was wir vorgesetzt bekommen, ohne Murren, ohne Beschwerden, ohne Änderungswünsche, dann wird sich auch nie etwas ändern. Dann bekommen wir folgerichtig genau das, was wir verdienen - und zwar nur das.Nein, aber wenn du schlau bist, nutzt du Spiele für das, was sie dir bieten können. Befriedigung des Jagd- und Sammeltriebs und die Möglichkeit nach einem harten Tag, an dem man schon genügend Probleme hatte, in eine unkomplizierte Welt abzutauchen. Und wenn du deinen Intellekt stimuliert haben willst, suchst du halt nach Filmperlen oder guten Romanen. ^^
Ich weiß nicht, ob dir das entgangen ist, aber gerade intensive Gewalt, wie auch offener und simplifizierter Sex sind etwas, was vor allem heranwachsende Jugendliche besonders interessiert. Auf der Packung mag vielleicht "nur für Erwachsene" stehen, aber häufig sind gerade Teens und (sehr) Männer. Dasselbe gilt auch für Spiele wie z.B. CoD. Für anspruchsvolle, komplexe erwachsene Themen sind meiner Erfahrung nach viele Heranwachsende dafür eher weniger zu interessieren.
Ich denke das eine Gesellschaft wie die unsere hierzu noch gar nicht bereit wäre - rein von ihrer Entwiklung her - das halte ich für völlig zustimmungswürdig. Ebenso die absehbaren folgenden irrationalen Konsiquenzen wenn ein Aufschrei durch die Gesellschaft ging. "Freiheit"?! "Feiheit des Geistes...zumal noch im bösen Neuland der Virtuallität?!?" "...und das 2017... auch noch mit VR Brillen
..." usw. Im Jahr 2057 dann, lacht sich die Enkelin über Omas lustige spießbürgerlche Geschichten kaputt, die sie ihr erzählt, über ihre digitale Jugend.
Jassie (17) trifft dann anschließend mit einem ihrer 2 Hollogrammfreunden (der eine ist echt, der andere eine süße(!) KI) und spielt weltweites Holoswingerclub.
Erstens mal gibt es sowas wie Waffenpornos nicht, das ist einfach nur deine Erfindung. Desweiteren zeichnet eine Porno nicht der simple Trieb, sondern die unlimitierte Darstellung menschlicher Sexualpraktiken aus. Aber das nur am Rande.![]()
Da gibts schon "heiße" Streifen.^^Na dann wundert mich nichts mehr, nach dem was Levine mit Bioshock Infinite verbrochen hat...
Es gibt aber nicht "das" Videospiel. Videospiele sind thematisch, inhaltlich und erzählerisch viel breiter aufgestellt als ein normaler Porno. Dass manche Videospielmacher diesen Vergleich ziehen, bezeugt imo höchstens deren Unfähigkeit, über den Tellerrand zu blicken.
Und wer sagt, dass Videospiele zwangsläufig auf diesem intellektuell niedrigen Niveau verharren müssen. Wenn jemand schlau ist, sollte er/sie dafür kämpfen, dass Spiele die nächste evolutionäre Stufe als vollwertiges Unterhaltungsmedium für Erwachsene nehmen. Ich finde es ehrlich gesagt komplett neben der Spur, wenn man sich mit Zuständen einfach so abfindet. Kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen haben ihren Ursprung immer im Kleinen, beim Einzelnen. Wenn wir immer nur schlucken, was wir vorgesetzt bekommen, ohne Murren, ohne Beschwerden, ohne Änderungswünsche, dann wird sich auch nie etwas ändern. Dann bekommen wir folgerichtig genau das, was wir verdienen - und zwar nur das.
Es ist übrigens fragwürdig auf Filme und Romane für intellektuell hochwertige Inhalte zu verweisen, wo doch diese beiden Medien das komplette Spektrum möglicher Themen abdecken. Es gibt auch genug Filme und Romane, die rein zum "geistlosen Abschalten" taugen, dafür braucht man nicht zwangsläufig ein Videospiel. Einzig Videospiele sind scheinbar einzig nicht dazu in der Lage, "mehr" als das zu sein. Sie dienen fast ausschließlich zu diesem Zweck und zwar nur deswegen, weil wir ihnen gesellschaftlich und kulturell nach wie vor nicht mehr zutrauen und nicht etwa, weil sie theoretisch nicht mehr bieten könnten.

bei vollständigem Bewusstsein gefühlt erleben will oder kann. Es klingt, fühlt sich an und wäre eher wie ein Gefängnis! Jedenfalls für jemand mit einem 60+ IQ. Also einem normalen Menschen.
D.h. genügend Beziehung führt fast schon automatisch zu "Partnerschaft"... und das nicht nur allein lediglich bei Tier und Mensch" Was passiert denn fast schon zwangsläufig wenn ein Mann und ein Frau gemeinsam auf einer einsamen Insel nur noch sich selbst haben?
--> "Beziehung". Genügend Zeit miteinander (und wir verbringen hunderte Stunden in virtuellen Welten schon jetzt mit Charaktären) führt zwangsläufig zu erst zu einer Beziehung zueinander, dann zu einer Partnerschaft, dann zu Gefühlen und dann zu Liebe. Es ist der natürliche Lauf menschlichen Verhaltens, seins, fühlen und denkens. Immer schon so gewesen. Und ihr merkt schon worauf ich hinaus will... Wer sagt das physikalisches Leben hierfür Vorrausetzung ist? Wenn man Zeit miteinander verbringt. Viel Zeit, viel Interaktion, viele Gespräche, viel Austausch, viel Freude und villeicht auch viel Leid? Man das dank virtuellen Schnittstellen (wie VR Brillen) real und ohne größeren Bezug mehr zur eigentlichen Wirklichkeit als "real" erlebt... und villeicht auch später taktil real fühlt... wo ist der Unterschied zur realen Welt... was ist die reale Welt wenn reale Gefühle in Virtualität (ebenso) entstehen? 
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Eine gutes Analyse ja. Ich denke das sich das mit einem bestimmten kommenden Gamechanger ändern wird. Nicht gleich aber zwangsläufig und der wäre: Virtual Reality (Brillen oder zukünftige "Inputsysteme")
Scholdarr dein profilbild ist hammer. bioshock ist für mich kein gutes spiel gewesen und dann kam infinite, das war eines der besten games ever. diese story ist einfach zu perfekt um bei einem videogame ernstgenommen zu werden![]()
Scholdarr dein profilbild ist hammer. bioshock ist für mich kein gutes spiel gewesen und dann kam infinite, das war eines der besten games ever. diese story ist einfach zu perfekt um bei einem videogame ernstgenommen zu werden![]()



Bezüglich der Story-Qualität von Witcher 3 und der angeblichen "erwachsenen" Zielgruppe gibt es übrigens einen sehr guten Post im Witcher Forum, der einige der Hauptkritikpunkt zusammenfasst, warum Witcher 3 eben keine wirkliche Geschichte für Erwachsene mehr ist und warum die Story-Qualität insgesamt abgenommen hat im Vergleich zu den Vorgängern:
Analysis: With Witcher 3 CDPR no longer treat the players like adults [SPOILERS]
Als möglicher Grund fällt mir da leider nur die Angst der Entwickler vor möglicher Kritik aus den feministischen, links-autoritären oder erzkonservativen Lagern ein (eine seltsame Zusammenstellung in der Tat, aber jede einzelne dieser Gruppen hat sich in der älteren und jüngeren Vergangenheit schon gegen freie Erzählweisen in Videospielen hervorgetan, wenn auch aus jeweils unterschiedlichen Gründen) und den damit zusammen hängenden möglichen kommerziellen Auswirkungen ein. Oder aber CDPR wollte die Ausrichtung des Spiels ganz bewusst auf eine jüngere (bzw. auch weniger anspruchsvolle) Zielgruppe ändern, weil man sich davon mehr Verkäufe versprochen hat. So oder so lässt das wenig Gutes für Cyberpunk erhoffen, da ich es als äußerst zweifelhaft halte, dass CDPR sich hier noch mal in die andere Richtung dreht. Als Pionier und Vorreiter in Punkto freiheitlichem und erwachsenem Storytelling (im Sinne von komplexen, anspruchsvollen und tabulosen Inhalten) ist CDPR wohl in Zukunft nicht mehr zu erwarten. Und leider ist auch niemand in Sicht, der darauf aufbauten könnte oder auch nur wollte...
Danke!Mein GOTY ist Life Is Strange.

Leider hat es mich im Punkt der Open World Games auch geschädigt, Fallout 4 habe ich nach ein paar Stunden bereits gelangweilt ausgemacht. Der Qualitätsbruch, wenn man vorher mit dem Hexer rumgereist ist, ist einfach zu extrem.World Building/Design ist nur ein Element eines Spiels, wenn auch ein wichtiges (für die Art von Spiel). Wichter 3 war da in der Tat herausragend, aber zu einem wirklich herausragenden Gesamt-Spiel ("AAAA") gehört imo mehr dazu. Dafür muss jedes einzelne Spielelement auf einem herausragenden Niveau. Es gab durchaus andere Titel dieses Jahr, die in anderen Aspekten ebenso großartig oder besser waren als der Hexer (und nein, Fallout 4 gehört nicht dazu)...Das Spiel spielte dieses Jahr einfach in einer vollkommen eigenen Liga, ein AAAA Titel.

Nur um mal ein paar zu nennen:Zum Beispiel? Also aus diesem Jahr fällt mir da nichts ein. Bloodborne war noch sehr, sehr gut, aber sonst? Zumindest mich hat nichts anderes so reingezogen, wie der Hexer. MGS 5 wäre ein Kandidat gewesen, aber das ist ja leider auch die Böschung runtergeknallt.
