Soundkarte am AV Receiver anschließen?

AW: Soundkarte am AV Receiver anschließen?

Also Marantz und Denon gehören zwar zur gleichen Holding, bauen aber unterschiedliche Produkte. Sonst hätte Marantz die getrennte Clock-Leitung und Denon das HDAM-Modul. Marantz verbaut auch einen Chip für die Clock.
Ich wollte mir aber eh mal den Unterschied mit und ohne DenonLink anhören.
Werd sowas mal für die nächste Session vorschlagen

Laut euch müsste jeder Denon mit Link besser klingen als die Marantz
 
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Bin jetzt endlich auch wieder schlauer als vorher;). Mit HDMI und der Ausgangsauflösung sowie Samplingrate nicht zu hoch eingestellt, sollte das evtl. auftretende Jittering nicht hörbar sein. Selbst audiophile Profis streiten darüber ob es hörbar ist, selbst mit weitaus höherwertiger Ausrüstung. Messbar im Kabel ist es allerdings unbestritten!

Besser allerdings (neben absoluten Profi Lösungen wie AES) und wie Zappaesk bereits schrieb, ist wohl ein USB DAC, der asysnchron läuft und eine aufwendig programmierte Schnittstelle zur Reduzierung von Jitter besitzt (ein solches Gerät holt sowieso einen besseren Klang aus dem digitalen Signal heraus, als es ein standard AV Receiver je könnte). In Tests solcher Geräte wurde sogar ein Unterschied zwischen verschiedenen USB Kabeln gemessen, aber nicht gehört;) (es gibt richtig teure, speziell für die Audioübertragung).

Ich denke der Einsatz einer solchen aufwendigeren Lösung kann sich lohnen, wenn man viel dynamische sowie mittel und hochfrequente Musik hört, einen Raum ohne Hindernisse für den Klang und High End Lautsprecher verwendet. Ob man einen Unterschied hört, muss wohl jeder für sich nach einem Test feststellen (Vergleich Klang von Musik kein generierter Testton) mit Jitter an seiner Ausrüstung gegen Klang ohne Jitter, was schwierig umzusetzen ist, da zwei identische DACs zum Einsatz kommen müssen um neutral zu bleiben).

Mich persönlich reizt das jetzt auch einmal zu testen (hätte auch ein Oszilloskop zum Messen) und wie der klangliche Unterschied in der Praxis für meine Ohren tatsächlich ist. Im Winter vielleicht...
 
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Bin jetzt endlich auch wieder schlauer als vorher;). Mit HDMI und der Ausgangsauflösung sowie Samplingrate nicht zu hoch eingestellt, sollte das evtl. auftretende Jittering nicht hörbar sein. Selbst audiophile Profis streiten darüber ob es hörbar ist, selbst mit weitaus höherwertiger Ausrüstung. Messbar im Kabel ist es allerdings unbestritten!

Das hat mit der Samplingrate nix zu tun. Im übrigen auch nicht mit der Frequenz der Musik.
 
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Das hat mit der Samplingrate nix zu tun. Im übrigen auch nicht mit der Frequenz der Musik.

Aber mit der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Und das Jittering, also das Zittern des digitalen Signals beim Wechsel von einem Zustand in den anderen, welcher dann vom DAC durch die daraus enstandene "Unschärfe" fehlerhaft (z.B. 1 statt 0) bzw. nicht zum richtigen Zeitpunkt interpretiert wird, ist meiner Meinung nach, wenn es hörbar wäre, schwieriger bei niedrigen Frequenzen wahrzunehmen.

In den Foren die sich hauptsächlich damit beschäftigen sind schon ellenlange Threads darüber entstanden, sowas möchte ich hier nicht provozieren und auf meiner Vermutung beharren bevor ich es nicht selbst gehört habe. Und damit meine ich nicht einfach einen Vergleich mit einem Abspielgerät welches z.B. Denon Link verwendet, gegen einen anderen Player oder eine analoge Verbindung, sondern einen Test unter Laborbedingungen, wo sämtliche Unterschiede, bis auf Fehler wie z.B. das Jittering eliminiert werden (Angleich dB, Unterschiedliche DACs etc.) und dieses natürlich blind.
 
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Die Frequenz des Musikmaterials ist unabhängig von der Samplingrate! Das sind zwei völlig getrennte Dinge! Jitter ist auch nicht ein Fehler in dem Sinne, dass statt einer 0 eine 1 erkannt wird, sondern mehr eine art digitale Gleichlaufschwankung. Da spielt z.B. mit rein, dass das analoge (!) Signal, das nunmal der Datenübertragung dient, nicht ideal steile Anstiegszeiten hat und so eben der Zeitpunkt des Umschaltens verwischt wird. Das geschieht aber unabhängig von der Musik die Übertragen wird, sondern hat lediglich mit der Übertragung selbst zu tun.
 
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Leute ich bitte Euch, es ist dem TE ja nun nicht gerade zuträglich mit den ganzen Abschweifungen und hilft ihm auch keinen Cent weiter
 
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Das die Frequenz unabhängig von der Samplingrate ist, ist mir klar, habe mich da vielleicht falsch ausgedrückt. Die "Informationsdichte" ist aber geringer, korrigiere mich bitte falls ich falsch liege. Und das Signal ist Digital (halt nicht optimal wegen den nicht ideal steilen Anstiegszeiten, wäre es nicht digital müsste es ja nicht durch einen DAC laufen). Und zu dem Jittering meinte ich nicht, dass es bie niedrigen Frequenzen nicht auftritt, sondern weniger hörbar ist. Und die Hörbarkeit ist ja letztendlich dass, worum es uns geht.

Edit: Dr. Bakterius hat recht. Dennoch hat das Thema mein Interesse geweckt und ich werde Versuchen mir in einem Test selbst ein Bild zu machen.
 
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Der Doc hat recht. Deswegen nur eins noch: das Signal ist natürlich analog und nicht digital. Lediglich die darin enthaltenden Informationen sind digital. Es handelt sich immer um eine analoge Übertragung! Das ist quasi die Quintessenz des Ganzen! Gäbe es so etwas wie ein digitales Signal, dann gäbe es auch keine Unterschiede!

Bei Bedarf einfach ne PN schicken , da können wir gerne weitermachen...
 
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Gut, wenn ich meinem E-Technik Professor im 3. Semester erzählt hätte, ein PCM Signal sei ein analoges, hätte er mich aus dem Vorlesungsraum geschmissen ;).

Hier ein Link zu Wikipedia: Puls-Code-Modulation

Dass das Signal im Kabel keine idealen "Kanten" aufweist ist klar, aber das Signal ist digital und wird vom DAC entsprechend interpretiert. Also Entscheidung ob 0 oder 1 in einem definierten Punkt der Kurve.
 
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