Eine vernünftige Erklärung habe ich auch nicht. Aber es ist definitiv so.
Tolles Argument. Es ist so weil ich es so höre. Schonmal verblindet getestet?
Bessere Verstärker klingen wieder brillanter und detailgenauer ähnlich wie wenn man eine bessere Soundkarte nimmt.
Ebenfalls verblindet getestet? Und was ist ein besserer Verstärker für dich? Teurer=Besser? Hübscher=Besser? Vollverstärker>AV-Receiver? Class-A>Class-D?
Ich setze eine vernünftige Konstruktion mal voraus. Übrigens kann man auch bspw. in einem 10.000€-Accuphase-Verstärker mal ne Schaltung finden, die nicht astrein ist und den klang verfälscht. Das wird vor allem im High-End sogar sehr gern gemacht um den Verstärkern ne bestimmte "Duftmarke" zu geben und sie von der Konkurrenz abzuheben. Mit HiFi (hohe Wiedergabetreue) hat das aber eigentlich nichts zu tun.
Es konnten schon in verschiedenen Blindtests 500€-Verstärker nicht von 50.000€-Verstärkern unterschieden werden.
1. Hochwertigere Bauteile (Netzteil ausgenommen)
Sorry, aber das ist doch auch nur pauschalisiertes Geschwätz. Es geht mir wie gesagt um hörbare Unterschiede.
Einfaches beispiel:
Mein alter Yammi-Plattenspieler hatte ne Gleichlaufschwankung von <0,015%. Mein neuer Pro-Ject liegt bei <0,1%, ist also messtechnisch fast um den Faktor 10 schlechter. Trotzdem hör ich beim Pro-ject keine schlechteren Gleichlaufschwankungen, ganz einfach weil man selbst 0,1% noch nicht als siginifkanten Frquenzunterschied hören kann.
Ich spreche hier ausdrücklich nicht von irgendwelchen McVoice-China-Schrott-Verstärkern die wahrscheinlich schon bei Zimmerlautstärke nichtmehr genug Saft für eine ausreichende Impulstreue haben.
Klar kann man als Verstärker-Hersteller qualitativ bessere Bauteile verbauen um eine Exklusivität zu schaffen und den höheren Preis zu rechtfertigen. Das sorgt aber noch lange nicht für einen zwangsläufig besseren Klang.
2. "Schlechte" Abstimmung des eingebauten EQ, den neue Verstärker oft besitzen
Ich rede von einer EQ-freien Signalverarbeitung. Eine Betrachtung bei genutzer Klangregel-Elektronik ist völlig irrelevant.
@dfence:
Ich spreche hier aber nicht von theoretischen Unterschieden, die es zweifelsohne bei unterschiedlicher Schaltung gibt. Es geht mir um die
hörbaren Unterschiede. Wenn man sich mal die Empfindlichkeit des Ohres vor Augen (

) führt spielen solche technischen Spitzfindigkeiten doch keine wirkliche Rolle mehr. Allgemein bekannt ist ja, dass der Mensch Lautheitsunterschiede erst ab 0,5-5dB (je nach dem wie gut das Gehör ist) wirklich wahrnehmen kann, Abweichungen nach oben werden immer drastischer wahrgenommen als Abweichungen nach unten. Man hört eher, dass etwas zu laut ist, als das etwas zu leise ist.
Weiterhin ist das zeitlich Auflösungsvermögen des Ohres eine wichtige Sache. Das Auflösungsvermögen muss erstmal trainiert werden, und auch bei gut trainierten Menschen konnte man da imho noch nix besseres als 4ms messen. (finde die Quelle dazu leider im Moment nicht) Noch dazu kommt die Vor- und Nach-Verdeckung (Vor-Verdeckung liegt bei ca. 50ms, Nach-Verdeckung bei ca. 200ms), ohne signifikanten Lautheitsunterschied hört man also erst nach 200ms einen Unterschied.
Ganz klar muss man festhalten, dass rein messtechnisch jeder Verstärker aufgrund der Serienstreuung der einzelnen Bauteile einen anderen "messbaren Klang" reproduziert. Aber im hörbaren Bereich liegt das (ordentliche Konstruktion wie immer vorausgesetzt) imho nicht.
Eine vernünftige Gegentaktschaltung klingt mMn nicht. Ob das bei Class-A oder Class-D anders ist kann ich nicht sagen, dafür stecke ich nicht genügend in der Materie. Wenn es aber so ist, wäre diese Technik für mich als HiFi-Verstärker sowieso irrelevant, da objektiv klangverschlechternd. Meine persönliche HiFi-Philosophie erlaubt Klangbeeinflussung allein durch die Auswahl der Lautsprecher und die Raumakustik. Höchstens als optisches Schmankerl würd ich mir ne Röhre ins Zimmer stellen.
Ich vermute nicht, ich hab einige zeit selbst die Direct Reflecting Acoustimass 901 gehabt
Sind das die normalen Bose 901 oder spezielle Varianten? Die originalen 901er klingen schon fantastisch, kommen aber auch noch aus einer Zeit als Bose noch wirklich gutes Soundequipment gebaut hat. Mit deren heutigen Tröten hatte das nix gemein.