Sound ***Diskussionsthread***

Verstärker beeinflussen den Klang sehr wohl. Da gibt es schon deutlich hörbare Unterschiede.

Solange die Stromversorgung ungenügend ist geb ich dir da vollkommen recht. Viele Receiver haben einfach miserable Netzteile verbaut die kaum in der Lage sind ordentlich Impulsleistung zu bringen. Auch lassen sich bei vor allem günstigen Receivern oft die Klangregelungen nicht komplett abschalten. Wenn aber beides gegeben ist möcht ich mal ne vernünftige Erklärung für hörbare Unterschiede!
Solche verallgemeinernden Aussagen ohne jegliche Begründung sind doch total unnütz!

@Dirksen:

Eine Alternative wäre auch ein Kopfhörerverstärker wenn es kein vollwertiger Verstärker sein muss. Da muss man aber auch wenigstens 200-300€ investieren um etwas gleichwertiges zu einer Xonar Essence zu bekommen.
Für ihre 150€ ist die klanglich wirklich top und muss sich höchstens gegenüber anderen Soundkarten abseits des Mainstreams geschlagen geben.
Bei Verstärkern zahlt man mit dem Budget halt auch noch das materialaufwendige Gehäuse mit und das geht dann zu Lasten der Elektronik.
 
Eine vernünftige Erklärung habe ich auch nicht. Aber es ist definitiv so.
Bessere Verstärker klingen wieder brillanter und detailgenauer ähnlich wie wenn man eine bessere Soundkarte nimmt.

@Johnny: Die EQs können doch meistens überbrückt werden, da gibts dann einen Schalter (bei Denon z.B. "Direct Source")
 
Juhu! Endlich habe ich eine Wohnung gefunden, in der ich mir die Nubox 681 anschaffen kann. Ein passendes Angebot habe ich auch schon (680€/Paar). Deswegen fliegen die 381er und der AW-441 Sub jetzt raus. Ich muss nur noch einen Käufer finden. :)
 
habs schon paare mal probiert zu erklären ;) aber das hab ich auch schon aufgegeben da näher drauf einzugehen warum verstärker unterschiedlich "klingen" können.

Der Aufbau spielt z.b ne massgebliche rolle, ich bin immer noch der meinung nen Class A gibt die Musik anders wieder als nen Class D z.b das hat unter anderem mit der Slev Rate zu tun, was wiederum mit der stromversorgung zu tun hat. Naja das schon ne kleine wissenschaft für sich.

Hier mal nen kleine zitat von Amplifier.cd

"Warum klingen Verstärker unterschiedlich?

Verstärker nutzen unterschiedliche Schaltungen aus unterschiedlichen Bauteilen betrieben in unterschiedlichen Mikro-Umweltbedingungen. Für den größten Einflußfaktor halte ich die Schaltungstechnik, gefolgt von der Dimensionierung der angewandten Schaltungstechnik, gefolgt von der Eignung der Bauteile für die jeweilige Funktion innerhalb der Schaltung. Die andere Frage wäre, warum "klingen" sie überhaupt? hauptsächlich durch Nichtlinearitäten der Bauteile und Modulation der Bauteileparameter durch beliebige Größen."
 
Eine vernünftige Erklärung habe ich auch nicht. Aber es ist definitiv so.
Tolles Argument. Es ist so weil ich es so höre. Schonmal verblindet getestet?

Bessere Verstärker klingen wieder brillanter und detailgenauer ähnlich wie wenn man eine bessere Soundkarte nimmt.
Ebenfalls verblindet getestet? Und was ist ein besserer Verstärker für dich? Teurer=Besser? Hübscher=Besser? Vollverstärker>AV-Receiver? Class-A>Class-D?
Ich setze eine vernünftige Konstruktion mal voraus. Übrigens kann man auch bspw. in einem 10.000€-Accuphase-Verstärker mal ne Schaltung finden, die nicht astrein ist und den klang verfälscht. Das wird vor allem im High-End sogar sehr gern gemacht um den Verstärkern ne bestimmte "Duftmarke" zu geben und sie von der Konkurrenz abzuheben. Mit HiFi (hohe Wiedergabetreue) hat das aber eigentlich nichts zu tun.
Es konnten schon in verschiedenen Blindtests 500€-Verstärker nicht von 50.000€-Verstärkern unterschieden werden.

1. Hochwertigere Bauteile (Netzteil ausgenommen)
Sorry, aber das ist doch auch nur pauschalisiertes Geschwätz. Es geht mir wie gesagt um hörbare Unterschiede.
Einfaches beispiel:

Mein alter Yammi-Plattenspieler hatte ne Gleichlaufschwankung von <0,015%. Mein neuer Pro-Ject liegt bei <0,1%, ist also messtechnisch fast um den Faktor 10 schlechter. Trotzdem hör ich beim Pro-ject keine schlechteren Gleichlaufschwankungen, ganz einfach weil man selbst 0,1% noch nicht als siginifkanten Frquenzunterschied hören kann.
Ich spreche hier ausdrücklich nicht von irgendwelchen McVoice-China-Schrott-Verstärkern die wahrscheinlich schon bei Zimmerlautstärke nichtmehr genug Saft für eine ausreichende Impulstreue haben.
Klar kann man als Verstärker-Hersteller qualitativ bessere Bauteile verbauen um eine Exklusivität zu schaffen und den höheren Preis zu rechtfertigen. Das sorgt aber noch lange nicht für einen zwangsläufig besseren Klang.

2. "Schlechte" Abstimmung des eingebauten EQ, den neue Verstärker oft besitzen
Ich rede von einer EQ-freien Signalverarbeitung. Eine Betrachtung bei genutzer Klangregel-Elektronik ist völlig irrelevant.

@dfence:
Ich spreche hier aber nicht von theoretischen Unterschieden, die es zweifelsohne bei unterschiedlicher Schaltung gibt. Es geht mir um die hörbaren Unterschiede. Wenn man sich mal die Empfindlichkeit des Ohres vor Augen (:ugly:) führt spielen solche technischen Spitzfindigkeiten doch keine wirkliche Rolle mehr. Allgemein bekannt ist ja, dass der Mensch Lautheitsunterschiede erst ab 0,5-5dB (je nach dem wie gut das Gehör ist) wirklich wahrnehmen kann, Abweichungen nach oben werden immer drastischer wahrgenommen als Abweichungen nach unten. Man hört eher, dass etwas zu laut ist, als das etwas zu leise ist.
Weiterhin ist das zeitlich Auflösungsvermögen des Ohres eine wichtige Sache. Das Auflösungsvermögen muss erstmal trainiert werden, und auch bei gut trainierten Menschen konnte man da imho noch nix besseres als 4ms messen. (finde die Quelle dazu leider im Moment nicht) Noch dazu kommt die Vor- und Nach-Verdeckung (Vor-Verdeckung liegt bei ca. 50ms, Nach-Verdeckung bei ca. 200ms), ohne signifikanten Lautheitsunterschied hört man also erst nach 200ms einen Unterschied.

Ganz klar muss man festhalten, dass rein messtechnisch jeder Verstärker aufgrund der Serienstreuung der einzelnen Bauteile einen anderen "messbaren Klang" reproduziert. Aber im hörbaren Bereich liegt das (ordentliche Konstruktion wie immer vorausgesetzt) imho nicht.

Eine vernünftige Gegentaktschaltung klingt mMn nicht. Ob das bei Class-A oder Class-D anders ist kann ich nicht sagen, dafür stecke ich nicht genügend in der Materie. Wenn es aber so ist, wäre diese Technik für mich als HiFi-Verstärker sowieso irrelevant, da objektiv klangverschlechternd. Meine persönliche HiFi-Philosophie erlaubt Klangbeeinflussung allein durch die Auswahl der Lautsprecher und die Raumakustik. Höchstens als optisches Schmankerl würd ich mir ne Röhre ins Zimmer stellen.

Ich vermute nicht, ich hab einige zeit selbst die Direct Reflecting Acoustimass 901 gehabt

Sind das die normalen Bose 901 oder spezielle Varianten? Die originalen 901er klingen schon fantastisch, kommen aber auch noch aus einer Zeit als Bose noch wirklich gutes Soundequipment gebaut hat. Mit deren heutigen Tröten hatte das nix gemein.
 
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@totovo:
Ich würde die Lautsprecher irgendwie auf Ohrhöhe bringen. Bringt einerseits klanglich etwas und andererseits sieht es besser aus ;)
Ich frage mich, warum man 2000€ für die Anlage ausgibt, wenn die Lautsprecher so - man verzeihe mir den Ausdruck - schäbig stehen.:schief:


Mfg, ice
 
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Sind das die normalen Bose 901 oder spezielle Varianten? Die originalen 901er klingen schon fantastisch, kommen aber auch noch aus einer Zeit als Bose noch wirklich gutes Soundequipment gebaut hat. Mit deren heutigen Tröten hatte das nix gemein.

Technisch waren alle 901er gleich, sind also die "ganz" normalen 901 Direct Reflecting gewesen mit dem dazugehörigen Equalizer, waren die 80er Editions mit Nussbaum Dekor
Anhang anzeigen 404273
 
@totovo:
Sehen gut aus:daumen: Ich hab mir zum Glück die Hochglanzversion erspart... ich seh schon bei meinem Monitor das Hochglanz und meine
Motivation zu putzen nicht vereinbar sind :lol:
Ich werd heute Abend mal Bilder machen:)
 
Ich habe heute Mittag festgestellt, dass mein AVR bei + 5 db dicht macht (-80db bis + 16 db.) mit den Karat 795 :(

Ich will es nicht beschwören, aber ich denke, dass die Karat 795 mit ihrer Impedanz ganz schön in den Keller geht. Dem Denon AVR 3806 liegt alles unter 3 Ohm nicht sonderlich.

Wird Zeit für einen neuen Amp. :D
 
Fällt jemandem eine brauchbare Soundkarte für Apple OSX-Support ein, möglichst bis 50€?

Mfg, ice
 
Welche Sound-Architektur läuft denn unter MAC?
Unter Linux gibts ja ALSA und da habe ich schon alle Soundkarten zum laufen gekrigt auch wenn die keinen offiziellen Support haben und einiges an Konfiguration nötig war.
 
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung :ugly:
Ich habe momentan den ESI Dr.DAC Nano und Fiio E7 im Blick, auch wenn diese etwas teurer sind, aber mit 50€ lässt sich anscheinend nicht viel machen.

Mfg, ice
 
Anscheinend gibts unter Mac gar keine einheitliche Sound Architektur, hätte ich eigentlich gedacht da Mac ja auf Linux aufbaut. Tja so ist das bei kommerziellem.
Die 2 sehen schonmal ganz gut aus. Kann dir da aber auch nicht weiterhelfen. Musste sonst zur Not mal zum testen bestellen.
 
Oma möchte ihren Plattenspieler nun doch nicht abgeben. Aber sie schenkt mir dafür Geld für einen neuen:)
Welchen Plattenspieler bis 200€ könnt ihr empfehlen? Am liebsten natürlich Denon, würde perfekt zum AVR 1911 passen:hail:
Verstärker etc. braucht das Teil alles nicht, das macht ja der AVR.

Was haltet ihr hiervon? Dual CS 435-1 Vollautomatischer Plattenspieler schwarz: Amazon.de: Elektronik

Meint ihr ich kriege für den Preis bei Ebay ein altes Gerät mit weitaus besserem Klang als z.B. bei Amazon ein neues Gerät?

Edit: Oder der hier: http://cgi.ebay.de/Sony-PS-X55-Edle...7313117?pt=Plattenspieler&hash=item20b8ad375d

Oder der hier? http://cgi.ebay.de/Marantz-Plattens...7630353?pt=Plattenspieler&hash=item45fa08e511

Es geht doch Hauptsächlich um den Klang, da ich den Plattenspieler eh weit nach oben stellen müsste, und da wo er hin soll würde so ein hölzerner glatt besser passen als ein schwarzer.
Bei Tipps also nur den Klang berücksichtigen:)
 
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